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Kundenrezensionen

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am 4. November 2014
Als angehender Minimalist sprach mich dieses Buch mit seinem prägnanten Untertitel natürlich sofort an. "Warum wir weniger brauchen, als wir haben." Seit geraumer Zeit überlege und versuche ich, mein Leben in jeder Hinsicht einfacher zu gestalten. Und wie jeder Minimalist bin ich für jede Anregung dankbar, um danach zu schauen, ob ich die Vorschläge in mein eigenes Leben integrieren kann bzw. überhaupt möchte. Jeder hat da ja seinen eigenen Weg. Zum Glück.

Eines vorweg: Jörg Schindler beleuchtet nicht nur die private Situation der Menschen, sondern widmet sich auch allgemeineren Themen. Die lesen sich ebenfalls interessant, führen aber weniger zu Vorschlägen oder Anregungen, wie man sein Leben gestalten könnte. So wird beispielsweise auf die Entwicklungen der Medizin, des Fußballs oder der Autoindustrie eingegangen. Dies alles verdeutlicht zwar die rasante Geschwindigkeit unserer Zeit, auf die man jedoch kaum Einfluss nehmen kann.

Es sind dann vor allem die Kapitel über die Arbeitswelt, die Kommunikation und den Alltag, die einen aufhorchen und nachdenken lassen. Hat man sich jedoch schon mit dem Thema beschäftigt, gibt es wenig Neues zu erfahren. Insofern bietet dieses Buch eher eine Art (zugegebenermaßen gute) Zusammenfassung, als neue Erkenntnisse. Interessant bleibt jedoch die Schilderung jener Menschen, die einen ganz persönlichen Weg für sich gefunden haben, mit all dem Überfluss unserer Gesellschaft klar zu kommen.

Es sind jene Dinge, die so völlig unlogisch und willkürlich erscheinen, die einen zum Nachdenken bringen. Die Tricks und Machenschaften der Industrie, den Menschen und die Gesellschaft zu beeinflussen, um das Gespenst des fortdauernden Wachstums heraufzubeschwören. Da kann sich nur jeder Mensch selbst fragen: Möchte ich das? Mache ich da weiter mit? Bin ich damit glücklich und zufrieden? Trage ich meinen kleinen Teil dazu bei, dass das Miteinander lebenswert bleibt? Brauche ich eigentlich all die Dinge, die ich mir kaufe?

Noch nie war unsere Gesellschaft so reich an Optionen wie heute. Die Zeit, die uns durch den vermeintlichen Fortschritt geschenkt wird, füllen wir mit immer weiteren Dingen, die uns dann diese Zeit wieder nehmen. Aber warum sehen wir darin einen Sinn? Ist es nicht vielmehr die Angst vor dem (vermeintlichen) Absturz, die uns immer weiter (höher, schneller) machen lässt? Oder ist es inzwischen sogar die Angst vor uns selbst, wenn wir mal abseits jener Berieselung stehen, die das Alleinsein, das Nachdenken, den Müßiggang für viele so unerträglich macht?

Das Buch liest sich angenehm frei von Polemik. Es ist in einem lockeren und manchmal auch augenzwinkernden Tonfall geschrieben, dem man jederzeit folgen kann. Es bleibt ein wenig an der Oberfläche und kann natürlich nicht mit Patentrezepten zum Glück dienen. Aber ein wenig mehr Tiefe hätte ich mir dann doch gewünscht.

Trotzdem gilt: lesenswert!
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TOP 100 REZENSENTam 3. September 2014
Wir waren als Gesellschaft noch nie so vermögend wie heute, die Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung waren noch nie so groß. Und trotzdem werden wir nicht glücklicher - im Gegenteil. Selten waren wir so gestresst und frustriert. Warum das so ist, damit beschäftigt sich Jörg Schindler in diesem lesenswerten Buch.

Sein Hauptansatz im Buch ist, dass an die Stelle des materiellen Mangels ein anderer Mangel getreten ist: der Mangel an Sinn und Nutzen. Es bleibt keine Zeit mehr nachzudenken was wir wirklich wollen, keine Zeit zur Ruhe zu kommen. Doch wie konnte es dazu kommen? Der Autor macht dafür einen Zeitgeist verantwortlich, der ausschliesslich auf Wachstum ausgerichtet ist: alles wird mehr: die Kommunikationsmöglichkeiten, die Bildschirmdiagonalen, die Auswahl im Supermarkt. Aber der Zwang, sich dem Diktat des "immer mehr" zu unterwerfen, macht krank, stellt der Autor fest. Weil immer mehr Arbeit, immer mehr Leben in die gleiche Zeit gepackt werden soll. Er nennt es "Effizientdiktat", dem wir alle ausgesetzt sind.

Doch wie kommt man raus aus dieser Spirale? Patentlösungen hat Schindler natürlich auch nicht zu bieten. Er fordert aber auf, sich dem Wachstumsdiktat des "immer mehr" zu widersetzen und darüber nachzudenken, ob nicht weniger mehr ist: weniger Dinge, die uns belasten, weniger Stress, weniger Sorgen, weniger Abhängigkeit, weniger Frustration. Dafür aber mehr Freiheit das zu tun, was wir wirklich wollen, mehr Einfachheit, mehr Entspannung.

Fazit: Obwohl natürlich die Empfehlungen des Autor nicht kurzfristig so einfach umzusetzen sind, so regt das Buch doch zu einem langfristigen Umdenken an - und das ist schon viel wert.
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am 2. Januar 2015
Gut recherchiert, sehr stilsicher geschrieben.
Für Neulinge sicher eine Fülle von Informationen.
Wer sich ohnehin mit der Umwelt und unserer Zukunft befasst, findet hier in vielen Bereich die Bestätigung.
In jedem Fall lesenswert.
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am 5. September 2014
Das Buch ist gut und schnell zu lesen. Es werden verschiedene Lebensbereiche beschrieben, in denen es immer höher, schneller, weiter geht (z.B. Reisen, Autos, Shoppen,etc.). Besonders hängengeblieben sind mir aber die bereiche Medizin und Arbeit. Tolles Buch und vielleicht ein Anstoß für mehr Entschleunigung und Achtsamkeit für das wirklich Wichtige im Leben!!!
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am 23. Dezember 2014
Das Buch ist eine sehr kritische und meist zutreffende Auseinandersetzung mit unseren Lebensgewohnheiten, die oftmals schädlich sind, schädlich für unsere Umwelt, und vor allem auch für uns selbst. Schockierend aber großenteils bitter wahr ist das Bild, das der Autor über unser Krankensystem / Gesundheitssystem malt, ein System das kränker ist als wir es für möglich halten. Das Buch ist spannend zu lesen, und der Inhalt regt sehr zum Nachdenken an, ohne deprimierend zu sein. Ich hoffe, dass möglichst viele dieses wichtige Buch lesen und daraus die richtigen Schlüsse für sich ziehen.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. November 2014
Jörg Schindler hält dem Deutschen oder auch Westeuropäer und US-Bürger den Spiegel vors Gesicht, und zeigt den in den letzten Jahren immer mehr ausufernden Wachstums- und Konsumrausch. Es soll immer mehr sein, immer weiter, höher, schneller. Dass das Ganze dabei ins Absurde führt, ist den Meisten nicht bewusst oder man klingt es gerne aus. Man überlegt schon manchmal dass man nicht umweltfreundlich oder gerecht verfährt, spätestens bei der nächsten Konsummöglichkeit ist dies aber wiederum vergessen. Dabei bringt diese materielle Gesellschaft aber kein Wohlbefinden, sondern bewirkt eher das Gegenteil, der materille Mangel existiert nicht mehr und der Sinn des Konsums oder des Kaufs geht verloren. Schindler zeigt in seinem Buch dass es aber auch Ausnahmen gibt, wo diverse Menschen hinter die Fassade blicken und bemerken dass es so nicht bis in die Ewigkeit weitergehen kann, Menschen die umdenken und alternative Wege vorleben, leider ist diese Spezies eher selten, obschon sie bei vielen Anklang findet.

Doch das System wird von Konzernen vorgegeben, welche Politiker und Gesellschaft unterwandert haben und diktieren wo der Weg hinführt. Ungebrochenes Wachstum lautet die Parole, der Planet ist dabei anscheinend unerschöpflich. Allerdings hat unser Überfluss die Kehrseite, dass die meisten Erdbewohner in Armut leben und dieser Gegensatz ständig weiter wächst.

Im Buch werden so folgende Themen beschrieben:
- Überfluss an Nahrungsmitteln, welche normgerecht angeboten werden, die Masse machts, man beschwert sich zwar manchmal über die Massentierhaltung, doch ändert man nichts an seiner Essensweise, dabei landet vieles im Müllcontainer.
- Der Mensch wird als ewig jung vorgestellt, ein Modelwahn hat eingesetzt, wo Fassaden errichtet werden (Schönheit = Erfolg lautet das Motto), wie der Mensch innen aussieht ist nebensächlich
- Die Medizin hat einen industriellen 6Weg eingeschlagen, es zählt nicht mehr der Patient, der Umsatz muss stimmen, so werden beispielsweise unnötige Operationen durchgezogen, welche kostspieleig sind, konservative Therapien bringen finanziell keinen Gewinn. Medikamente ohne Nutzen, aber mit Nebenwirkungen, überschwemmen den Markt.
- Auf den Arbeitsplätzen wird Leistung gefordert, Druck wird aufgebaut, dabei sind viele Arbeiten an sich nutzlos. Das Leistungsprinzip wird bereits ab dem Kleinkind gefördert.
- Reisen werden angeboten, wobei man schnell alles erkundet, man will viel sehen und bekommt wenig mit, ideal sind hierfür Kreuzfahrtreisen.
- Im Sport wird der Konsum mit dem Spiel ausgetauscht, am Beispiel des Fussballs zeigt Schindler dass dieser kommerziell unterwandert ist.
- In der Automobilbranche werden immer grössere, leistungsfähigere Autos hergestellt, wobei diese absolut unnötig sind, zudem werden die Wagen mit Technik zugepumpt, vorgegebene Klimaziele für CO2-Emissionen werden einfach unterwandert.
- Beim Konsum kauft man immer mehr Sachen, welche man überhaupt nicht braucht, der Einzelne häuft immer mehr Zeug an. Es existiert ein ungebremster Konsumrausch.
- Handy und Internet haben die meisten in eine virtuelle Welt verbannt, man zeigt Präsenz bei Facebook, Twitter und Co., obwohl man seine virtuellen “Freunde” im Café am Nebentisch nicht erkennen würde.

Jörg Schindler führt aber auch einige Beispiele an, wo Aussteiger andere Wege gehen und diese auch vorleben, und somit ihren Mitmenschen die Möglichkeit geben etwas zu ändern. So gibt es Initiativen, wo nicht normgerechtes Gemüse angeboten wird, wo Geschäfte Gegenstände ausleihen, wo ein Einzelner gegen die Automobillobby vorgeht und die sinnlosen technischen Errungenschaften kritisiert, wo Leute einfach aus ihrem stressigen Beruf aussteigen oder den Internetforen den Rücken kehren. Insgesamt sind dies kleine Lichtblicke, dass es auch anders geht.

Fazit: aufrüttelndes Buch über unsere konsumfreudige Gesellschaft. Absolut lesenswert.
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am 4. Januar 2015
5 Sterne für den Titel, 5 Sterne für den Autor, 5 Sterne für den Inhalt und auch 5 Sterne für die "Aha"-Effekte, die in den einzelnen Kapitel ausgelöst werden. Natürlich hat jeder noch eine eigene Meinung und nicht immer ging ich mit der Meinung des Autors konform, das machte jedoch gar nichts am Lesespaß, den dieses Buch bereitete.
Den Lehrling/Azubi in meiner Abteilung habe ich eine Woche nach Lesen des Buch in die Telefonzentrale gesteckt, damit er nicht nur Computer/Handy/Facebook/Likes lernt, sondern auch echtes reden und kommunizieren. Danke, dass das Buch mich erinnerte, dass wir alle eine Verantwortung haben, die Zukunft nicht kaputt zu machen und die Gegenwart zu erkennen.
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am 13. Januar 2016
Mit einem sehr gelungenen, unterhaltsamen Schreibstil zeigt der Autor die verschiedensten Lebensbereiche auf die mittlerweile von dem "Immer höher, immer schneller, immer weiter" - Denken bestimmt werden. Also kurzerhand alle Lebensbereiche.
Wer bereit ist, seine Glaubensgrundsätze und Denkweisen in Beziehung auf unsere Lebensart, Zufriedenheit und Glück zumindest zu hinterfragen, für den ist das Buch genau das Richtige.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Januar 2015
In unserer schnelllebigen Zeit dreht sich viel um Konsum, Geld und Erfolg. Auch auf Schönheit wird enorm viel Wert gelegt und ein voller Terminkalender im beruflichen und privaten Bereich ist heute Gang und Gäbe.
Jeder hat heute die Möglichkeit sein Leben weitgehend selbst zu bestimmen und es individuell zu gestalten, dennoch sind zahlreiche Menschen in unserer Gesellschaft unzufrieden, frustriert und ständig im Stress.

Weniger ist manchmal mehr ...

Das Buch Stadt-Land-Überfluss regt zum Nachdenken an und fordert zum Umdenken auf. Ist es so wichtig beruflich erfolgreich zu sein, wenn man dafür unter permanentem Druck steht? Ist ein voller Terminkalender wertvoller als regelmäßige Entspannung? Brauchen wir wirklich ein makelloses Gesicht und eine Mannequin-Figur? Müssen wir wirklich perfekte Menschen sein?
Was brauchen wir und was brauchen wir eigentlich nicht?

Das und vieles mehr erörtert Jörg Schindler in seinem Buch. Es werden unterschiedliche Themenbereiche angesprochen: So setzt sich der Autor unter anderem mit der Nahrungsindustrie auseinander und spricht auch den Jugend- und Schönheitswahn an, der uns Menschen in den Medien vorgestellt wird. Auch der Leistungsdruck wird dargestellt, der bereits im Kindergarten beginnt und seinen Höhepunkt in der Arbeitswelt hat.

Einige Menschen sind ausgestiegen aus der Tretmühle des Konsumrausches und der Perfektion. Ausgestiegen, um dem Leistungsdruck in der Berufswelt den Rücken zu kehren oder sich von Internet und Co. nicht mehr den Alltag bestimmen zu lassen. Weniger auf die vorgegebenen Schönheitsideale zu achten und vielmehr sein eigenes Ich zu akzeptieren.

Ein Buch zum Nachdenken und Umdenken , den weniger ist manchmal mehr ...

Sehr empfehlenswert!
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am 11. Oktober 2014
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, es hat mir aus der Seele gesprochen. Immer mehr, immer größer, immer kränker - das kann nicht der richtige Weg sein. Das Buch regt zum Nachdenken an, auch über das eigene Verhalten, meinen eigenen Beitrag am Leben, an der Natur, an diesem Land. Danke an den Autor Herrn Schindler.
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