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Kundenrezensionen

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England, 1912.
Lord Westlake und seine Töchter befinden sich auf der Rückreise nach England und dem Landsitz Somerton Court. Lady Ada, eine intelligente junge Frau, die mehr vom Leben erwartet als auf den nächsten Ball zu gehen und ihre Schwester Lady Georgina, eher das Gegenteil, sind sich nicht sicher ob sie sich freuen sollen. Ihre Mutter ist verstorben und England in Wirklichkeit ein fremdes Land. Doch auf Ada lastet der Druck eine gute Figur auf dem gesellschaftlichen Parket zu machen. Ihr Vater verlässt Indien nicht freiwillig, er musste gehen - warum weiß Ada nicht. Doch dann lernt sie einen jungen Inder kennen und dies bringt Adas Leben gehörig durcheinander.

So ganz weiß ich gar nicht, was ich über dieses Buch denken soll. Viele Dinge gehen mir durch den Kopf. Lange hatte ich mich auf das Buch gefreut, dann bekam ich es geschenkt. Das Cover hat mich natürlich sehr angesprochen, auch der Vergleich mit Downton Abbey hat sein übriges getan. Ich lese immer gerne historische Bücher, die in England spielen. Da war Somerton Court natürlich auf meinem Wunschzettel. Doch ich möchte ehrlich sein: das Buch war vollkommen anders, als ich erwartet habe.

Dieser Roman hat mich nicht überzeugt. Gerade aus dem Fischer Verlag hatte ich irgendwie was anderes erwartet. Es kommt mir jetzt, nachdem ich es beendet habe, ziemlich flach, naiv, oberflächlich und kitschig vor. Ein wenig wie ein Groschenroman oder eine dieser nicht enden wollenden Soapoperas. Fast kein Stereotyp wird hier ausgelassen, ein Drama reiht sich an das nächste. Im Grunde hätte man auch nur die Hälfte in dieses Buch packen können, dafür aber ein wenig mehr in die Tiefe und den Hintergrund sowohl der Handlung, der Zeit und der Figuren stecken sollen.

Das Buch spielt 1912, aber so richtig konnte ich mich beim lesen nicht in diese Zeit denken. Manchmal hatte ich eher das Gefühl es spielt 1860... wenn nicht das ein oder andere Auto durch die Gegend fahren würden. Auf der anderen Seite war es an einigen Stellen viel zu "modern". Ich habe nicht das Gefühl, dass sich die Autorin wirklich mit der damaligen Zeit beschäftigt hat.
Die Dialoge sind einfach furchtbar platt und die Figuren wirken sehr konstruiert und naiv bis dumm. Teilweise klaffen gehörige zeitliche Lücken in der Handlung, Kapitel enden an einer "spannenden" Stelle, aber es wird dann später nicht mehr groß darauf eingegangen. Erst viele Seiten später kommt dann mal ein Satz, der sich darauf bezieht und der wird so nebenbei eingestreut, dass ich vermute, dass die Autorin in der Zwischenzeit vergessen hat, dass sie vorher in der Handlung etwas aufgebaut hat, dass sie noch lösen muss. Dazu kommt dann noch, dass es ins süßlich kitschige geht. Neben den ganzen Dramen kommt die Liebe nämlich nicht zu kurz. Böse Stiefmutter und -Schwester gegen die gute Lady Ada und dann noch eine heimliche verbotene Liebe. Diese Stereotypen lassen nicht viel Luft für die Handlung, denn dadurch wird sie relativ vorhersehbar.
Im Januar 2014 erscheint in England die Fortsetzung Diamonds & Deceit (At Somerton). Warum, frag ich mich? Im Grunde weiß man schon jetzt, was passieren wird. Dazu kommt, dass das Buch nicht wirklich etwas "neues" zu bieten hat. Bei vielen Szenen musste ich an andere Werke diese Zeit betreffend denken z.B. "Wiedersehen mit Brideshead".

Das einzig Gute ist, dass sich das Buch leicht und flüssig weglesen lässt. Was aber an dem doch recht anspruchslosen Stil liegt.

Wer eine unanstrengende leichte bis seichte Unterhaltung mit englischem Adel zu Beginn des 20. Jahrhunderts lese möchte, könnte hier fündig werden. Aber bitte keinen allzu großen Tiefgang, Zeitkolorit und gute Dialoge erwarten. Viele Dramen, eine Liebe und schöne Kleider. Ein sehr leichter Schmöker mit Aschenputtel-Thema für einen kalten Winterabend oder einem Tag am Strand.
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TOP 500 REZENSENTam 21. August 2013
"Rückkehr nach Somerton Court" ist der erste Teil einer spannenden und bezaubernden Saga.

Es geht um die junge Lady Ada Westlake und ihre Familie in England, 1912. Gerade aus Indien zurückgekehrt, stellen sie fest, dass Cousin William das Familienvermögen weitgehend verprasst hat. Deshalb sieht sich Adas Vater gezwungen, noch einmal gewinnbringend zu heiraten, was neue Familienmitglieder und neue Probleme beschert.
Ada hat sich in einen nicht standesgemäßen Mann verliebt und steht vor der Entscheidung, auf Herz oder Verstand zu hören.

Das ist die Ausgangssituation. Je besser wir die Familie kennen lernen, desto mehr Probleme tun sich auf. Hier hat jeder sein Päckchen zu tragen. Oberste Priorität ist, den Schein zu wahren. Das Ansehen der Familie darf nicht angekratzt werden trotz Schulden, Erpressung, illegitimer Kinder, Homosexualität oder unglücklicher Liebe.

Die Handlung wird zum Teil aus Sicht der Familie, zum Teil aber auch aus Sicht der Diener erzählt. Auch beim Personal gibt es den Kampf um Rang und Stellung und ganz speziellen Standesdünkel .
Durch diesen Wechsel des Blickwinkels ist dieses Buch sehr kurzweilig. Was als nette Romanze beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einem Drama mit Intrigen und Skandalen. Nebenher lernt man ein wenig über die Zeit. Englands Vorherrschaft in Indien ist ein Thema,oder wie gefährlich Elektrizität ist, und sollten Frauen studieren? Zeitung lesen ist auf jeden Fall schlecht für den Teint.

Dieses Buch zu lesen war spannend und vergnüglich. Der einzig negative Punkt ist das doch recht offene Ende. Ich hatte erwartet, dass der erste Teil einer Saga eine abgeschlossene Geschichte ist, und dass der zweite Teil vielleicht von der nächsten Generation handelt. Aber hier haben wir am Ende wirklich noch reichlich Fragen. Teil 2 wird im Januar 2014 in englischer Sprache veröffentlicht. Dann wird es vermutlich noch eine Weile dauern, bis es auf Deutsch erscheint. Und wer weiß, wann es Teil 3 gibt...
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am 23. Januar 2017
Dieses Buch eignet sich prima für einen lockeren Tag im Liegestuhl.
Es ist ein gutes Buch, das an Downton Abbey anzuknüpfen versucht - doch das ist leider eine Nummer zu groß !
Es fehlt die Tiefe. Die meisten Geschehnisse sind vorhersehbar. Aber trotzdem gut zu lesen !
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am 14. August 2014
Nachhaltig beendruckt hat mich dieses Buch nicht.
Die Figuren und die Story sind doch etwas blass. Der Schreibstil ist recht einfach. Man liest es halt so weg, aber gefesselt war ich nicht. Als Downton-Abbey-Victim hatte ich meinen Spaß daran, die Figuren des Buches in meinem Kopfkino durch die Schauspieler der Serie zu ersetzen. Deshalb - und nur deshalb - hatten sie für mich ein Gesicht. Die Fortsetzung werde ich nicht lesen. Es ist mir ziemlich egal, ob die beiden sich nun kriegen oder nicht, weil sie mich halt nicht berührt haben.
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am 28. Juni 2015
Den Einstieg in die Geschichte fand ich gelungen, ebenfalls dass eine Protagonistin aus der Dienerschaft kommt. Leider drifftete die Geschichte ins Schmalzige, zu viele Nebenfiguren, die ihre Gedanken kundtaten. Wozu fragte ich mich. Handlungen und Gedanken von Ada waren irgendwann für mich nicht mehr nachvollziehbar. Warum wechselt sie ständig ihre Gefühle? Und vor allem warum endet die Geschichte mit offenem Ende und lässt den Leser etwas ratlos zurück ?!
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. Oktober 2013
Zunächst das Positive vorweg: das Buch ist eine angenehm lesbare, unterhaltsame Lektüre, durchaus fesselnd und für die Liebhaber von „Downton Abbey“ bzw. dem Klassiker „Upstairs Downstairs“ empfehlenswert.

Während sich die genannten Serien sowohl mit der Herrschaft wie dem Dienstpersonal parallel beschäftigen, konzentriert sich die Autorin mehr auf das glamouröse „upstairs“, die Bediensteten bleiben bis auf Ausnahmen farblos oder anonym.
Zudem folgt Frau Rasheed der Idee, die Denkweise unserer heutigen pluralistisch-liberalen Gesellschaft auf das England von vor hundert Jahren zu übertragen um im Gegenzug die dramaturgischen Gewohnheiten der heutigen Leserschaft zu bedienen.
Das beispielsweise eine englische Aristokratentochter sich über den Rassismus ihrer Zeit hinwegsetzt, ist klar eine romantische Vorstellung aus der Gegenwart. Der aufgebauschte Skandal um ein Kussfoto erinnert sehr an die Mechanismen der heutigen Regenbogenpresse und vor allem der versöhnliche Schluss entspricht in seiner einfachen Lösung fast schon Seifenopern-Niveau.

Es hätte dem Buch gut getan, sich statt hauptsächlich mit Liebe und Intrige mehr mit den tatsächlichen Problemen der damaligen Zeit auseinanderzusetzen, etwa den nur angedeuteten finanziellen Problemen.
Aber das Ende lässt vieles offen, so dass eine Fortsetzung zu erwarten ist - auf die man durchaus gespannt sein darf.
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am 7. Juli 2015
Ich habe das Buch geradezu verschlungen. Ich kann die anderen Kommentare á la " nicht sehr anspruchsvoll" oder " sehr vorhersehbar" nicht verstehen. Ich hatte viel sehr viel Freude beim Lesen und fand die Geschichte kurzweilig und spannend. Ich starte nun direkt mit Band 2 durch und freue mich auch schon auf das Erscheinen des 3.Bandes.
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am 8. Juni 2015
Ein wunderschöner Roman aus der englischen Adelswelt. Liebe, Spannung, Leidenschaft und ein paar Intrigen...Leila Rasheed schafft es, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Man fühlt mit der jungen Lady und sieht das enge Korsett der feinen Gesellschaft quasi vor sich. Sehr schön geschrieben und eine Empfehlung für den Sommerurlaub am Strand!
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am 7. Juli 2015
Ich wollte ein Buch haben, dass mich abends vor dem Einschlafen so richtig in eine andere Welt trägt.
Ich kann bei diesem Buch und auch dem Band danach abschalten und fühle mich in diese Zeit hinein.
Erstaunlich, wie Frauen sich im Laufe der Jahre ihre Rechte erkämpften.
Ein wunderbares Urlaubsbuch!
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am 24. Januar 2014
Wer historische Bücher mag kann ohne Wenn und Aber zu "Rückkehr nach Somerton Court" greifen.
Ich liebe historische Bücher und Filme und bin absolut begeistert von diesem Roman.

Flüssig geschrieben, ohne irgendeinen Ansatz von Langweiligkeit. Eine tolle und interessante Romanstory mit wunderbaren
Menschen die einen herzlichst berühren. Romantik und Dramatik kommen in diesem Buch jedenfalls nicht zu kurz.
Habe den fast 400 Seiten umfassenden Roman in kurzer Zeit durchgelesen.

Es gibt die volle 5 Sterne Empfehlung und ich freue mich auf eine Fortsetzung!

*****
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