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TOP 500 REZENSENTam 17. Februar 2013
Reiseführer sind schrecklich langweilig. Jeder Schritt ist vorgedacht, jede Eckenumrundung geplant, jeder mögliche Fund wird als "Geheimtipp" einem riesigen Leserkreis bekannt gemacht. Das Abenteuer der Reise wird zum Abhaken einer Liste von vorgekauten Sehenswürdigkeiten.

Ganz anders dieses wunderbare kleine Bändchen. Das ist das genaue Gegenteil des "pass mal auf, ich sag Dir, wie das dort ist". Die Texte, kurz, knapp, manchmal fragmentarisch, immer aber irgendwie enigmatisch, werfen mehr Fragen auf, als sie über die Inseln beantworten. Gleichzeitig entsteht aber eine meist eher düstere Atmosphäre über die paradiesischen Inseln, die so überhaupt nicht paradiesisch sind. Was sollte man auch dort mehr finden, wenn man persönlich hinreist, als wenn man nur mit dem Finger im Atlas herumstreicht? Die Banalität des "wahren Erlebens" wird hier durch das Wunder der Imagination ersetzt, das immer bunter, faszinierender, schöner und auch grausamer ist, als es die Realität je sein könnte. Erst durch diesen Filter der Literatur gewinnt eine fremde Lokalität den schimmernden Glanz, von dem wir träumen, wenn wir die Namen dieser abgelegenen Orte hören.

Wer dachte, dass so ein Buch nicht als kleinformatiges Taschenbuch funktioniert, wird eines besseren belehrt - wie ein Langenscheidt-Wörterbuch sieht es von außen aus mit dem Sonnengelb und dem türkisfarbenen Buchschnitt. Ein wahres Kleinod, das nicht protzt, aber trotzdem schöner gestaltet ist als viele "Coffee-Table-Books".

Etwas für Entdecker, die nicht nur auf schöne Urlaubsfotos aus sind.
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am 15. April 2012
Dieses Buch ist typografisch einfallsreich, jedoch nicht gequält oder gesucht originell gestaltet.
In zahlreichen grafischen und typografischen Details spiegelt sich Akribie und Liebe zum Schönen wieder.
Diese Bewusstheit in der Wahl der Mittel lassen dieses Buch als etwas Besonderers, gern für Geschenkgelegenheiten, erscheinen.

Für mich, der ich schon als kleines Kind vollkommen fasziniert von Atlanten und einem Globus war, ist das Thema der abgelegenen Inseln ein riesengroßes Entdeckungsfeld.
Das Buch ist halb nuancenreiches Kompendium und halb lesenswertes, knappe Geschichten zu jeder Insel vermittelndes Schmökerbüchlein.

Nebenher ist es erschreckend, dass die Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten der Welt sich wie in einem Brennspiegel selbst auf den kleinsten Eilanden abspielen.
Hochstapler und Verbrecher finden sich auf den verschwindend gering bevölkernden Inseln genau so wie die Menschen nach und nach zu solchen werden.
Auf einer Insel mit 2 Einwohnern findet sich der "Gouverneur" und der "Untertan" und der einzige Mann einer ansonsten weiblich bevölkerten Insel lässt sich "König" nennen.
So krank sind die Menschen, denkt man da :-)

Die Zeichnungen der Inseln und - wie erwähnt - die Typografie sind ein Hochgenuss.
Man taucht ein und kann versinken.
Obwohl es sich um Inseln handelt :-)
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am 12. September 2014
Schade. Ich hatte die vielen guten Rezensionen gelesen, das Buch war auch irgendwo empfohlen worden, also habe ich es mir zum letzten Geburtstag geschenkt. Und bin böse enttäuscht worden.
Zunächst das Positive:
Das Büchlein ist sehr liebevoll gestaltet, farbig wie ein Taschenwörterbuch, mit schönen Bildern und einer sehr ansprechenden Typografie. Die Idee an sich, über abgelegene Inseln zu schreiben gefällt mir auch. Und die Sprache ist grandios, wenn auch manchmal zu gewollt. Dafür jeweils einen Punkt.
Aber:
Von den 240 Seiten bleiben etwa 100 für die Geschichten, wenn man die Einleitung abzieht und berücksichtigt, dass immer zwei Seiten Text auf zwei Seiten Bild / Fakten folgen. Keine Geschichte ist länger als zwei Seiten. Auch dann nicht, wenn es ausnahmsweise einmal interessant zu werden verspricht.
Und das ist mein wichtigster Kritikpunkt: Es wird nicht interessant. Eine Geschichte ist zum Schmunzeln, ein paar sind originell, der Rest verliert sich in Trostlosigkeit, Mord und Totschlag, Einöde, Leere und Ereignislosigkeit. Wenn nichts passiert, schreibe ich nicht darüber; Frau Schalansky tut aber genau das. Zwar stets mit gut gewählten Worten, aber nach 50 Seiten habe ich vergeblich auf Neues gewartet. Stattdessen nicht enden wollende Variationen über das Thema Trostlosigkeit. Am Ende des Buches war ich fast deprimiert. Dafür noch mal einen Punkt Abzug und eine Abwertung, um den vielen positiven Rezensionen ein Gegengewicht zu setzen.
Sorry. Ich schreibe so etwas nicht oft, aber hier ist mir einfach die Diskrepanz zwischen Aufmachung, Rezensionen und meinem Urteil zu groß.
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am 16. Juni 2015
Auf den Atlas war ich schon lange scharf. Leider gab es das Buch bis vor kurzem nur als Hardcover, was es nicht nur schwerer, sondern vor allem teurer macht. Damit ist es nun vorbei. Das Produkt selbst ist ganz herrlich erfrischend: Kurze Stories je Insel, von traurig über gruselig bis informativ und zu weiterer Recherche anstachelnd. Das Format macht es zum Begleiter auf Reisen im Handgepäck, ebenso für die Handtasche und das Beste: Die ansprechenden Illustrationen, die kleinen Details, einfach wunderbar. Sehr schönes Geschenk für alle Reisefreudigen, Fernweh-Träumer, Inselfans und all die, die es werden wollen.

Fazit: 5*-Deluxe
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TOP 100 REZENSENTam 11. Dezember 2012
Bei mir war es vor einigen Wochen ein Interview von Dennis Scheck mit Judith Schalansky im Büchermagazin des Deutschlandfunk (DLF), welches sofort meine Neugier für das Buch weckte. Es ging u.a. darum, ob die „Fünfzig Inseln…“ nach der gebundenen Ausgabe denn auch als Taschenbuch „funktionieren“ würden.
Ich finde dieses Buch funktioniert (in jeder Hinsicht) hervorragend, denn es baut auf einer wunderbaren- und gleichzeitig einzigartigen Idee auf: etwas vorzustellen, was abseits der allgemeinen Informationsflut real vorhanden- aber doch irgendwie nicht geläufig ist. Ich finde die Idee und die Umsetzung einfach großartig. Das Lesen des Buches und das Betrachten der Karten vermittelt, zumal bei besonderem persönlichen Interesse zu allem was mit Erdkunde, Geographie, Karten und Atlanten zu tun hat, ein Gefühl des exklusiven Entdeckens und ist schlichtweg ein Genuss.

Oft erinnerte ich mich an mein Empfinden beim Lesen des Buches „Entdeckung der Langsamkeit“ (Sten Nadolny). Im vorliegenden Buch passiert etwas ähnliches: vielleicht eine Entdeckung- der Sehnsucht oder des Fernwehs.

Ich hoffe auf weitere tolle Ideen der Autorin. Jedoch bitte nicht in der (Fortsetzungs)Art „Fünfzig Berge/Seen/Städte auf /in denen ich nie war und...“. Denn dann würde der Zauber des vorliegenden Buches wieder geringer werden.

Ich möchte das Buch sehr gerne empfehlen.
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am 31. Dezember 2016
Vielleicht hatte ich falsche Erwartungen, aber nach grosser Vorfreude auf das Buch war ich beim Lesen ziemlich schnell gelangweilt.
Das Hauptproblem war für mich, dass hinter der schönen Sprache und den schönen Karten sehr wenig Inhalt und Information steckt. Klar ist dieser Taschenatlas nicht unbedingt ein Sachbuch, aber ich hätte doch ein bisschen mehr Hintergrund zu den Inseln erwartet. Pro Insel gibt es jeweils 1-2 Seiten Text, meistens in Form einer Anekdote. Ich habe mich dann schnell gefragt: Ist das jetzt schon alles zur Osterinsel, Pitcairn-Insel, etc.? Oft hatte ich den Eindruck, dass man zu vielen dieser Inseln viel Interessanteres und Tiefgründigeres hätte schreiben können (und wenn ich schon mehr über die Inseln weiss, weil ich vor langer Zeit mal einen Wikipedia-Artikel dazu gelesen habe, ist das auch kein gutes Zeichen).

Wie bereits in anderen Rezensionen erwähnt finde ich auch dass der Aufhänger mit der Trostlosigkeit nicht wirklich aufgeht. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass hier verlassene Felshügel in der Antarktis mit Inseln im Atlantik mit 1000 Einwohner verglichen werden. Und wieso der Autor genau nicht auf diese Inseln gehen will, verstehe ich auch nicht. Bei mir löst solche Lektüre eher das Gegenteil aus.

Ein paar positive Aspekte hat das Buch aber trotzdem. Wie bereits erwähnt ist es sprachlich schön zu lesen, und visuell schön anzusehen. Wenn man keinen Anspruch auf mehr Information hat, kann ich es als Lektüre trotzdem empfehlen. Ich habe das Buch aber sehr schnell wieder weggelegt. Ist halt nicht jedermanns Sache.
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am 30. Juli 2013
Auch wenn man auf fast keine dieser Inseln reisen würde: die kurzen Geschichten zu jeder Insel lassen träumen, besonders weil manchmal gar nicht so ganz klar ist, was die eigentliche Geschichte ist. Man ist versucht, noch mehr heraus zu finden und selbst zu recherchieren. Am meisten hat mich aber fasziniert, dass ich das Buch so gut wie nicht aus der Hand legen wollte. Eben noch schnell die nächste Insel lesen... ;-) Und am Ende fängt man freudig wieder von vorne an. Ein ideales Verschenkebuch!!!
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am 25. Januar 2013
Ein Buch das spannende, traurige, anrührende Geschichten erzählt, kurz und knapp aber immer genug, einen Einblick zu bekommen. Neben dem aufgeschlagenen Buch steht immer ein Notebook, um die bei Google Earth die Literatur etwas realistischer werden zu lassen.
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am 11. Juli 2014
Wer ist bloß diese Judith Schalansky? Wer kann so interessant Inselgeschichten schreiben, die das Lesen zum echten Erlebnis werden lassen? Als studierter Geograph und Literaturfreund ist dieses Buch für mich ein wirklicher Glücksfall.
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am 19. Mai 2015
Das Buch macht das Reisen zu den entlegensten Zielen der Welt schmackhaft.Zeigt in Kurzen Berichten,wohin das Reisen Sinn macht und wohin vielleicht lieber nicht.Horizonterweiternd
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