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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
44
4,0 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Sommer auf Sylt, das sollte eigentlich eine unbeschwerte Zeit sein. Aber in diesem Jahr staut sich die Hitze, und dann verschwinden auch noch innerhalb von drei Tagen drei kleine Mädchen. Es gibt weder eine Lösegeldforderung, noch irgendwelche Spuren. Die Insel ist in Aufruhr; Gäste reisen ab oder kommen erst gar nicht, Mütter lassen ihre Mädchen nicht mehr vor die Tür, und die Ermittler Sven Winterberg, Silja Blanck und Kriminalkommissar Bastian Kreuzer haben keinerlei brauchbaren Anhaltspunkte.
Aber es gibt drei Menschen auf der Insel, die dem Täter nahe kommen. Gefährlich nahe. Eine Maklerin, die ein wunderschönes, aber auch etwas gruseliges Haus am Watt verkaufen will, eine Mutter, die ihre Tochter sucht, und ein alkoholkranker Journalist, dessen vernebeltes Gehirn noch so weit funktioniert, dass er dieser großen Story hinterherjagen kann.
Dieser Sylt-Krimi entwickelt von der ersten Seite an einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Die Geschichte wird aus den verschiedenen Perspektiven der Hauptpersonen erzählt, wobei eine dieser Personen offensichtlich psychisch gestört ist. Die Vorgänge im Haus am Watt bringen Gruselelemente in den Krimi, die an viktorianische Geistergeschichten erinnern und dafür sorgten, dass ich vorm Schlafengehen ganz genau überprüft habe, ob auch wirklich alle Fenster und Türen geschlossen sind.
Die authentischen Charaktere, die durch die verschiedenen Erzählperspektiven überaus spannende und rasante Geschichte, das Lokalkolorit, ein ungewöhnlicher Showdown und die glaubwürdige Auflösung waren schuld daran, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und erst im Morgengrauen ins Bett kam.
Ich warte jetzt gespannt auf den nächsten Krimi von Eva Ehley, den ich auf jeden Fall auch lesen werde.
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am 21. August 2012
die vielen positiven Bewertungen kann ich hier nicht teilen. Die Phasen, wo mich das Buch hätte beeindrucken können, waren hier zu wenige. Zu häufig Übertreibungen hinsichtlich der Charaktere einzelner "Mitwirkenden", eher nervig als spannend.
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am 22. Oktober 2012
Schade, die Handlung würde so viel hergeben. Aber eigentlich passiert nie etwas. Zwar wird oft eine Spannung aufgebaut, die aber immer wieder viel zu abrupt abreißt. Auch die Situationsbeschreibung ist nicht besonders gut.
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am 22. Mai 2011
Es fiel mir noch nie so schwer, in Worte zu fassen, was ich von einem Roman halte wie bei diesem.
Er hat eigentlich das erfüllt, was ich erwartet habe, trotzdem war ich enttäuscht.
Vielleicht, weil jedes Lob in sich schon wieder ein "Aber" nach sich zieht.

Zuerst mal zum Positiven: Der Schauplatz, die Insel Sylt, ist wunderbar beschrieben, mit viel Wissen und Lokalkolorit. Die Geschichte ist gut ausgedacht, auch recht originell. Das Hin- und Herspringen zwischen den verschiedenen Perspektiven beleuchtet sie von allen Seiten und lässt den Leser sehr nah an die Protagonisten herankommen.
Da stocke ich jedoch schon: wer ist eigentlich der Protagonist? Die psychisch gestörte Karoline? In deren Gedankenwelt taucht man gleich zu Anfang ein, aber dann geht die Autorin - bis auf wenige Abschnitte - auf Distanz zu ihr.
Die ermittelnden Polizeibeamten? Auch mit ihnen wird man nicht recht vertraut. Winterberg wirkt zuerst souverän, schwächelt dann aber. Bastian Kreuzer von der Kripo Flensburg ist nicht unsympathisch, aber das aufgepropfte Love Interest mit Kollegin Silja hätte man getrost weglassen können. Zumal er sich erotischen Gedanken hingibt, während er eine Mutter tröstet, deren Kind offenbar gerade entführt wurde. Das lässt ihn nicht sehr professionell erscheinen.
Der versoffene Journalist Fred? Er ist eine der Hauptpersonen - offenbar auch im nächsten Band - aber extrem unsympathisch, zynisch, ohne jede Empathie, einfach ein schmutziger, innerlich und äußerlich verwahrloster Jammerlappen. Den möchte man eigentlich nicht als "Held" weiterer Bücher sehen. Auch Mona, die Immobilienmaklerin, die unverhofft mitten in die Geschichte hineinstolpert, ist ehrgeizig, karrieregeil, das Schicksal der entführten Mädchen interessiert sie nicht besonders; sie befürchtet lediglich, dass diese Kriminalfälle Kunden verprellen könnten.
Die anderen Figuren bleiben blass.

Vielleicht ist das die Krux: der Leser identifiziert sich mit niemandem, niemand ist ausreichend sympathisch, und die Perspektiven wechseln zu oft. Zwar unterteilen die teilweise sehr kurzen Kapitel anschaulich und folgerichtig den Text, man weiß immer, wo man ist. Andererseits killt diese Schreibweise auch ein wenig die - sowieso eher mäßige - Spannung, denn man wird durch den neuen Schauplatz und durch die Überschrift, die diesen anzeigt, immer wieder aus dem Lesefluss gerissen.
Die Dialoge sind oftmals (nicht immer!) hölzern, klingen nach Papier (Mona: Wahrscheinlich war jeder von ihnen froh, wenn er es bis zum eigenen Auto und mit diesem von dem überfüllten Parkplatz bis auf die Straße geschafft hat) oder nach Beamtendeutsch.
Gewöhnungsbedürftig ist auch die Erzählweise in der Gegenwartsform.

Fazit: ein unterhaltender und gut zu lesender Roman, aber definitiv kein Highlight, zumindest nicht für mich. (Vielleicht war es ein Fehler, unmittelbar davor Romane von Jo Nesbø zu lesen.)
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am 16. August 2011
"Engel sterben" ist ein gut zu lesender Kriminalroman, der nicht nur den Charme der beliebten Nordseeinsel wunderbar einfängt, sondern auch einen interessanten Kriminalfall zu bieten hat. Während die begangenen Verbrechen sehr schnell geschehen und drei Mädchen innerhalb kürzester Zeit entführt werden, bleibt das Motiv der Tat bis zum Ende im Verborgenen. Ein kluger Schachzug, der viel Raum für Spekulationen lässt und von der Autorin Eva Ehley dazu genutzt wird, weitere Handlungsstränge in das Geschehen einzuflechten. So lässt sie einen alkoholkranken Journalisten auf Spurensuche gehen, eine ortsansässige Maklerin erschreckende Entdeckungen machen oder eine Inselbewohnerin seltsame Rituale verrichten. Ereignisse, die wunderbar dazu beitragen, Ermittler und Leser gleichermaßen in die Irre zu führen, allerdings zu viele Nebenhandlungen bieten und so die Spannung drosseln.

Fazit:
"Engel sterben" ist das Debüt der norddeutschen Autorin Eva Ehley, die es mit gut gewählten Worten versteht, versteckte Tatorte und idyllische Landschaften vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen und diese mit interessanten Figuren zu füllen. Ob Kaufinteressent oder Kommissar, Zeuge oder verzweifelter Familienangehöriger: Alle Protagonisten sind mit mannigfaltigen Schwächen und Stärken versehen und verstehen es, die Handlung mit Leben zu füllen. Leider bleibt der eigentliche Kriminalfall bei der Fülle der Szenenwechsel und unterhaltsamen Begebenheiten etwas auf der Strecke und so hält der Leser, der sich für "Engel sterben" entscheidet, einen atmosphärisch dichten und kurzweilig arrangierten Sommerkrimi in den Händen, der auch ohne nervenzerreißende Spannung gut unterhält.
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Das Cover ziert der bekannte Umriss der Insel Sylt, dieses Symbol ist auf der Insel zahlreich zu finden. „Engel sterben“ ist der nächste Krimi einer Reihe, die auf Sylt beheimatet ist, einer Krimireihe um das Böse auf der Insel

Das Buch beginnt mit einem Prolog in der Sylter Heide zwischen Kampen und Braderup. Die ersten Sätze schon versetzen mich in Urlaubs- und Syltstimmung. Man liest von einer jungen Frau, die aus dem Haus tritt … Karoline !!!

Wir steigen in die eigentliche Handlung am Dienstag, 21. Juli 16:05 Uhr in der Wattvilla Kampen ein. Zwei Menschen genießen die Aussicht und sind beeindruckt vom besonderen Wert der Immobilie, die sie anbieten dürfen. Mona Hofacker ist seit sechs Jahren in der Immobilienbranche tätig. Dieses Kleinod ist etwas ganz besonderes. Mit ihr ist Markus Rother eingetroffen. Er fährt einen Wagen mit Düsseldorfer Kennzeichen – er ist der Noch-Besitzer dieses Anwesens – der Bruder von Susanne ….

Jedenfalls verschwinden auf der Insel spurlos innerhalb kurzer Zeit drei kleine Mädchen. Niemand weiß, wo sie sind, niemand hat etwas mitbekommen, aber es wird auch keine Lösegeldforderung gestellt. Wie hängt das mit der Immobilienmaklerin zusammen? Sie und noch andere kommen dem Mörder nahe – wissen es aber nicht …

Mehr möchte ich erst einmal nicht verraten …
Lest selbst – es lohnt sich finde ich …

Schön ist immer der regionale Aspekt und die Spannung, die über die gesamte Geschichte hinweg gehalten und ständig ausgebaut wird.
Mir hat dieser Krimi mindestens genauso gut gefallen, wie die anderen der Reihe, die ich schon gelesen habe. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Ideen die Autorin hat und wie spannend und lebendig authentisch und glaubhaft sie diese umsetzt und für den Leser spannungsintensiv literarisch interessant präsentiert.

Absolute Leseempfehlung, wenn man das Genre Krimi mag.
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am 10. September 2011
Es liegt in der Natur der Sache, dass Regionalkrimis zwei verschiedene Ausrichtungen haben: einerseits die Darstellung des Lokalkolorits mit Orts- und Personenbeschreibungen und andererseits die eigentliche Handlung des Kriminalromans. Beide Aspekte beeinflussen den Käufer in seiner Kaufentscheidung und in seiner Bewertung des Buches, wobei er in den meisten Fällen einen Bezug zu der Region, in der die Handlung stattfindet, hat.
Eva Ehley ist es auf hervorragende Weise gelungen, die beiden Genres Lokalkolorit und Kriminalhandlung ausgewogen so zu kombinieren, dass eine in sich schlüssige, spannende Geschichte dabei herausgekommen ist. Die Protagonisten der Handlung sind nicht überzogen dargestellt (mit wenigen Abstrichen bei dem alkoholkranken ehemaligen Journalisten Fred Hübner). Kein "Miss Marple-Verschnitt" jagt Kriminelle. Die Örtlichkeiten und die darin vorkommenden Personen sind weitestgehend wertfrei beschrieben. Der neidische Blick auf die sog. Reichen und Schönen der Insel (die mittlerweile auch schon älter geworden sind) unterbleibt.
Die eigentliche Handlung des Buches ist aufgrund der kurzen Kapitel außerordentlich spannend aufgebaut. Die Entführung von drei Mädchen, innerhalb kürzester Zeit auf der Insel, stellt die Rahmenhandlung dar. Um diesen Rahmen gruppieren sich andere Personen, die alle auch Täter sein könnten (die Kriminalpolizei einmal ausgenommen). Ein Verwirrspiel wird aufgebaut, das sich zu einer überraschenden Lösung entflechtet.
Für mich einer der besten Regionalkrimis der letzten Jahre. Ich freue mich auf das nächste Buch von Eva Ehley.
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TOP 100 REZENSENTam 29. Dezember 2014
Durch die vielen sehr guten Rezensionen ermutigt und durch den interessanten Klappentext habe ich mir das Buch zugelegt. Leider bin ich von diesem Buch total enttäuscht worden. Die Geschichte gibt eigentlich sehr viel her, leider wird sie aber sehr schlecht umgesetzt und nach und nach schlich sich bei mir die Langeweile ein. Die ganze Handlung plätschert so dahin, die Spannung steigt nicht wirklich an und das Ende ist einfach unrealistisch und an den Haaren herbeigzogen! Auch wirken die handelnden Personen eher etwas "künstlich" und irgendwie konnte ich mich mit keinem der Protagonisten wirklich anfreunden. Ferner wurde auch nie so richtig klar wer denn nun eigentlich die Hauptperson dieses Krimis sein soll.
Für meinen Geschmack ist dieses Buch einfach zu "seicht", in diesem Genre gibt es massenhaft bessere und spannungsvollere Lektüren!
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am 11. August 2015
Ich habe schon alle aus der Serie, mag die Geschichten auf Sylt sehr. Ist eine andere Art von Krimis. Mir gefällts.
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am 12. April 2011
Die Hölle im Paradies, eine Reihe von Kindesentführungen auf der Insel Sylt: Die Handlung von 'Engel Sterben' ist brisant. Und das Buch hält, was das Thema an Spannung verspricht. Es hat alles, was einen guten Krimi ausmacht: Ein Verbrechen, begangen von einem undurchsichtigen Täter, das eine ganze Insel (und vor allem den Leser) in Atem hält, dessen Aufklärung die Ermittler in die verschiedensten Milieus führt und dessen Auflösung einen noch Stunden nach der Lektüre beschäftigt.
Ein Geniestreich der Autorin sind die vielen Perspektivfiguren, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird. Ob Polizeikommissar, besorgte Mutter oder dauerbetrunkener Journalist (mein Favorit): Sie alle tragen dazu bei, dass einem beim Lesen nie langweilig wird. So gelingt es Eva Ehlay Witz, Spannung und tiefe psychologische Einsichten in die Charaktere in einem Text zu vereinen. Die vielseitigen Handlungsstränge ergänzen sich unheimlich gut und fügen sich zu einem komplexen Bild der Insel im Ausnahmezustand zusammen.
Obendrauf gibt es Sommerstimmung vom Feinsten. Die Atmosphäre der Insel in der flirrenden Hitze macht das Buch zu einer perfekten Sommer-Lektüre. Auch für nicht Sylt-Besucher sehr zu empfehlen!
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