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Kundenrezensionen

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am 9. September 2012
Ich kann einfach nicht glauben, dass dieses Buch mit durchschnittlich 4 Sternen bewertet wurde.
Auch ich war von dem Thema junge Stadtfrau lernt Cowboy kennen und lieben sehr angetan. Nachdem ich das Buch heute zu Ende gelesen habe, muss ich allerdings sagen, dass es eine große Enttäuschung ist. Der Cowboy heißt das ganze Buch hindurch nur Cowboy oder Marlboro-Man (Schleichwerbung?) und seine positiven äußerlichen Attribute werden andauernd in immer gleicher Weise euphorisch beschrieben (z.B. wie knackig er in seiner Wrangler-Jeans - schon wieder Schleichwerbung - aussieht). Und auch das eigene Äußerliche ist der weiblichen Protagonistin in jeder Lebenslage sehr wichtig. So will sie z.B. auch während der Geburt des ersten Kindes ansprechend und sexy aussehen. Als sich das nicht realisieren läßt, ist sie völlig schockiert. Ääähhh? Hallo? Wie weltfremd kann man sein?
Weiterhin wird auf nervige Weise ständig wiederholt, wie seine starken Arme sich leidenschaftlich um ihre Taille schlingen. Und dass es die größte Sorge der (natürlich zierlichen) Protagonistin mit Kleidergröße 34 ist, nach der Empfängnis nie wieder in Kleidergröße 34 hineinzupassen.
Auch das geborene Kind erhält keinen Namen und heißt wahlweise "das Neugeborene", "das Baby" oder "die Kleine". Immerhin erfährt man, dass es zur großen Enttäuschung des Marlboro-Mans ein Mädchen ist.
Ach ja, und das "Allerbeste" überhaupt: Trotz ständig erwähnter leidenschaftlicher Knutschereien findet natürlich überhaupt kein Sexualleben statt. Auch nach der Hochzeit kommt die Protagonistin wie die Jungfrau Maria zum Kinde.
Fazit: Das Buch ist sehr einfach geschrieben, man kann es mal eben so runterlesen. Aber es ist völlig unauthentisch, unglaubwürdig und so überflüssig wie ein Kropf.
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am 18. April 2013
Inhalt:
Ree ist ihr Leben satt, sie zieht wieder nach Hause und will sich für eine kurze Zeit eine Pause gönnen, ehe sie nach Chicago zieht. Sie will ihre Beziehung in L.A. aufgeben und neu starten. Doch dann trifft sie plötzlich in ihrer Heimat auf einen Cowboy und verliebt sich Hals über Kopf …

Geschichte 2.5/5
Spannung 2/5
Lovestory 3/5
Umsetzung 2/5
Tiefgang 0/5

Meinung:
„Das Glück trägt Cowboystiefel“ ist eine Mischung aus Biografie und klischeehafter Liebesgeschichte von Ann-Marie Drummond, die in dieser Geschichte einen Teil ihres Lebens aufschreibt.

Die Protagonistin ist die Autorin selbst. Sie schreibt aus ihrer Perspektive wie es zu ihrer Liebe zu einem Cowboy kam. Sie beginnt zuvor, als sie gerade Zuhause landet und dort eigentlich nur eine kurze Pause machen will, um nach Chicago zu ziehen. Als Leser merkt man schnell, dass sie auf der Suche nach etwas Neuem ist. Ihre Beziehung in L.A. läuft nicht mehr rund und so bleibt sie vorerst daheim und trifft eines Abends auf den attraktiven Cowboy. Nach einigem hin und her kommen sich beide näher und näher und so nimmt das Schicksal der Autorin ihren Lauf …

Der Leser ist in der Zeit in der sich Ree Drummond in ihren Cowboy verliebt hautnah dabei. Die Autorin nimmt den Leser mit auf ihre Liebesreise, erzählt dazu viele Details aus ihrem Leben und wie sich alles entwickelt. Die Geschichte ist sehr biografisch und man lernt nicht nur Ree und den Cowboy besser kennen, sondern auch ihre Familie und das ganze drumherum.

Allerdings wurde mir so auch sehr schnell deutlich, dass ich die Autorin nicht gerade sympathisch finde. Sie ist nicht fair genug, um ihre Beziehung zu beenden. Stattdessen greift sie schon zum Cowboy. Sie wirkt einfach unglaublich unreif durch ihr Verhalten und dies zieht sich durch den gesamten Roman. Die Geschichte ist gespickt von lauter amerikanischen Klischees. Dazu finde ich es echt schlimm, wenn sich ein Mensch für einen anderen einfach verbiegt. Beispielweise war Ree laut Angaben in dem Buch, eine sehr lange Zeit Vegetarierin, aber als sie den Cowboy kennen lernt isst sie plötzlich ohne Hemmungen Steak. Ich finde so ein Verhalten abstoßend … und das geht noch weiter so, denn Ree ist eine typische amerikanischen Frau wie aus dem Bilderbuch. Sie hat nur Mode und Schminke im Kopf, tut als wäre sie eine emanzipierte Frau, geht aber nicht arbeiten und wird nach der klischeehaften Hochzeit direkt schwanger. Ich mochte die Protagonistin, es ist nämlich schwer einzuschätzen inwieweit sich die Autorin ausgeschmückt hat, überhaupt nicht.

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Dieser Cowboy — dieser sexy Cowboy, der so unerwartet in mein Leben galoppiert war und es im Handumdrehen in einen altmodischen Liebesroman verwandelt hatte — meldete sich wenige Stunden nach unserem ersten Kuss an der Tür, um mir mitzuteilen, dass ihm der Abends gefallen hatte.
(Location 355)

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Dazu kommt dann ihr Cowboy. Kurz gesagt; der Cowboy wird nur als „Malboro Mann“ vorgestellt. Er bekommt in der Geschichte keinen richtigen Namen und bleibt so federleicht ein Umriss einer Klischeefigur. Er ist stark gebaut, er ist sexy, er redet wenig: Sie fährt auf ihn ab, obwohl sie jahrelang in L.A. unterwegs war. Ist klar … Der Cowboy entwickelt null Charakter oder Tiefe. Er ist wie eine langweilige Marionette und ehrlich gesagt würde ich ihn nicht wollen … Der negativste Aspekt an dem Cowboy ist aber, dass er ab dem Zeitpunkt von Rees Schwangerschaft sie immer mit „Mama“ anspricht. Das ist unromantisch, klischeehaft und ekelig …

Insgesamt haben mich dann auch die ganzen Klischee dazu verleitet maximal 1-2 Sterne zu vergeben. Das Frauenbild erscheint zu Anfang sehr modern und entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu etwas uraltem. Schlimm finde ich zudem, dass sie Autorin die Scheidung ihrer Eltern nicht akzeptiert und richtig fies wird. Das ganze Verhalten der Protagonistin ist unsozial und egoistisch.

Am Rande sei noch erwähnt, dass es keine großen Auszüge von dem intimen Leben der beiden gibt, gut so! Aber deshalb ist die Story auch ziemlich langweilig. Er arbeitet, sie vertrödelt sich die Zeit, abends essen beide und das war so in typischer Tag — gähn! Ein ganz mieser Punkt ist zu dem das Thema Verhütung. Natürlich ein Tabuthema in den USA und zu Rees Zeit wahrscheinlich noch schlimmer, aber die Protagonistin ist so naiv, dass ich schon sauer wurde beim Lesen. Beispielweise zum Thema Schwangerschaft ist sie total naiv und wundert sich, dass es schon so schnell ging! Da werde ich glatt aggressiv über so viel Dummheit zusammengefasst in einen Roman!

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»Gute Nacht, Mama«, sagte er und küsste mich aufs Haar. Diese neue Mama-Ausrede fand ich wunderbar.
(Location 5101)

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Alles in allem vergebe ich 1-2 Sterne. Ich mag Cowboys aber nicht den Malboro Mann. Es gibt zu Beginn einige schöne Textstellen, die auch romantisch sind, aber das war es dann auch schon. Der Rest ist gespickt von Klischees, einem veraltetem Frauenbild und einem Eheleben, das alles andere als romantisch ist.

Der Schreibstil ist unglaublich einfach. Nichts besonders und die Wortwahl ist oft sehr umgangssprachlich.

Das Cover finde ich im deutschen richtig schön. Ich hatte so viel Erwartungen durch das Cover und leider wurden diese nicht erfüllt, schade. Am Ende der Geschichte gibt es dann noch die Rezepte von Ree, da im Roman immer wieder vom essen und ihren Rezepten die Rede ist.

Fazit:
Ich vergebe gut gemeinte 2 Sterne für „Das Glück trägt Cowboystiefel“. Die Idee hat mich direkt neugierig gemacht und die ersten Seiten waren richtig schön, aber dann rutscht die Geschichte ab. Es wird klischeehaft, konservativ amerikanisch, langweilig und unglaublich naiv.
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am 10. Januar 2016
Ree Drummond ist für kurze Zeit von Los Angeles zurück in ihr Elternhaus gezogen, bevor sie von dort nach Chicago ziehen wird. Da sieht sie ihn zum ersten Mal: Marlboro Man, den attraktiven Cowboy mit den eisblauen Augen. Sie weiss noch nicht, dass sich ihr Leben völlig verändern und aus ihren Chicago-Plänen nichts wird. Eine wahre Liebesgeschichte.

Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir sehr gut. Von der Frau sieht man nur die Beine, die in Jeans und Cowboystiefeln stecken, daneben hängen ein paar Slingpumps, die eine Frau auf dem Land eher wenig benutzen kann. Den Buchtitel finde ich, ebenso wie die Farb- und Schriftwahl, sehr gelungen.

'Lieber Himmel, was war das für eine Erscheinung, dieser verwegene Marlboro Man da hinten.'

Nach diesem eindrucksvollen ersten Auftritt des Marlboro Man in Rees Leben dauert es ganze vier Monate, bis er sie zum ersten Mal anruft. Dann ist die Liebe zwischen den beiden Gegensätzen aber nicht mehr aufzuhalten. Doch natürlich mutiert Ree nicht gleich zum Cowgirl, nur weil sie sich mit einem Cowboy trifft. Nein, da gibt es noch einige Hürden zu meistern. Mit der Ranch von Marlboro Man öffnet sich ihr eine neue Welt ' und in ihrer alten Welt geht derweil die Ehe ihrer Eltern in die Brüche.

Die Geschichte ist, da sie ja wahr ist, schön. Nur leider für meinen Geschmack auf viel zu vielen Seiten niedergeschrieben, so dass sich zig Informationen unnötigerweise wiederholen: Wie attraktiv der Marlboro Man doch ist, er toll aussieht in seinen Wrangler-Jeans, dass sie Grösse 34 trägt, das Jil-Sander-Parfum benutzt, das Kleid von Vera Wang ist usw. Wie hier schon andeutungsweise zu erkennen ist, gibt es eine grosse Anhäufung von Markennamen. Und ich muss nicht über jede Auswahl von Jeans und Top, den passenden Schuhen oder einen Toilettengang detailliert informiert werden. Warum ich das Buch dann trotzdem fertig gelesen habe? Ich war doch gespannt, wie es ausgeht.

Es ist schön, wenn jemand einen anderen Menschen so liebt, dass dieser einfach nur in den Himmel gehoben wird und nur so von Attributen in Superlativform überhäuft wird. Was mich aber mit der Zeit wirklich gestört hat, war, dass im gesamten Buch der Herzbube immer (!) Marlboro Man genannt wird ' und nie bei seinem richtigen Vornamen. Das mag für einige vielleicht amüsant sein, für mich war das nervig. Mir hat der dritte Teil des Buches (ab Seite 303, nach der Heirat) am besten gefallen. Von mir gibt es wegen der oben aufgezählten Kritikpunkte nur 2,5 Sterne, die ich aufgrund der leckeren Rezepte im Anhang auf 3 Sterne aufrunde.
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am 25. Oktober 2014
Die Lovestory von Ree und ihrem Cowboy Ladd ist wirklich "herzallerliebst". Ich habe das Buch geradezu verschlungen. Ree hat nach ihrem Studium einen Zwischenstopp bei ihren Eltern in Oklahoma eingelegt und wollte dann eigentlich weiter nach Chicago. In einer Kneipe hat sie dann Ladd, ihren Malboro Man, kennengelernt. Sie sind nicht sofort zusammen gekommen, denn beide waren noch in einer Beziehung. Dennoch konnte er sie nicht vergessen und stand eines Tages vor ihrer Tür. Ab da waren sie unzertrennlich. Es war einfach schön wie sich ihre ungewöhnliche Geschichte entwickelt hat. Für Ree war es schwierig plötzlich auf einer Farm zu leben und zu arbeiten, denn es ist knochenharte Arbeit. Dann wurde die Wirtschaftslage schlechter und gleichzeitig erwarteten die beiden ihren ersten Nachwuchs. Doch sie haben sich nicht unterkriegen lassen. Lange Zeit später hat sie dann ihre Liebesgeschichte nach und nach auf ihrem Blog veröffentlicht und so viel positive Resonanz erhalten, dass daraus ein Buch wurde. Ihre Homepage gefällt mir nicht mehr so gut, mittlerweile ist sie sehr kommerziell und unübersichtlich geworden. Am Buch gibt es nichts zu mäkeln - von Anfang bis Ende genau mein Ding. Geheiratet hat sie ihren Cowboy 1996. Am Ende des Buches gibt es ein paar leckere Rezepte, die man übrigens auch massenweise auf ihrem Blog oder in ihren Kochbüchern findet. Sie schreibt auch Kinderbücher, in denen ihr Hund, der Basset Hound Charlie, die Hauptrolle spielt. Allerdings wurden die Kinder- und Kochbücher bisher nur in englisch herausgegeben. Ich kann euch auf jeden Fall "Die wahre Liebesgeschichte" empfehlen, sie wird euch sicherlich ein paar schöne Lesestunden bescheren. Es ist ein Abtauchen in eine ganz andere Welt.
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am 23. Juli 2012
Ich habe das Buch trotz des bescheidenen deutschen Titels gekauft, weil mich die Geschichte "Stadtmädchen trifft auf Naturburschen" angesprochen hat.

Das Buch liest sich sehr schnell und flüssig. Die Sprache ist unkompliziert, man hat das Gefühl als würde einem die Geschichte bei einem Kaffeekränzchen erzählt, was wohl daher kommt, daß der Großteil der Geschichten zunächst auf dem blog der Autorin veröffentlich wurden.

Die ersten Kapital haben Längen, die Autorin wird nie müde die optischen Eigenschaften des zukünftigen Ehemannes zu loben und ständig darauf hinzuweisen, wie scharf sie auf ihn ist. Schön für sie!
Als deutsche Leserin bin ich allerdings von der typisch amerikanisch-christlichen Moral genervt. Das ständige Betonen, daß außer Küssen und in den Arm nehmen vor der Hochzeit nichts läuft, geht mir auf die Nerven.
Wenn ich gewusst hätte, daß hier ständig der moralische Zeigefinger mitschwingt, hätte ich das Buch nicht gekauft.

Die Autorin erzählt aus ihrem Leben und ich erwarte nicht, daß sie mir ihre intimsten Dinge preis gibt, daher habe ich auch keine blumigen Schilderungen von Intimitäten erwartet, die Nummer mit dem "wir sind ja so anständig und warten bis wir verheiratet sind" nervt aber auf die Dauer.

Ansonsten fand ich es schön zu lesen, daß es noch anständige und "richtige" Männer auf der Welt gibt und ich freue mich für die beiden, daß sie sich gefunden haben.
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am 25. Oktober 2012
ICH LIEBE DIESES BUCH!

Sarkastisch und mit ein wenig schwarzem Humor - einfach super. Es liest sich sehr schnell und man möchte gar nicht mehr aufhören, man sucht Lücken im Laufe des Tages, um wenigstens ein paar Seiten weiterlesen zu können.

Es ist spannend, es passiert immer etwas. Kein seitenweiser "Leerlauf", wo nichts passiert.

Einfach eine wunderschöne, romantische und sarkastische Liebesgeschichte!

WIRKLICH EMPFEHLENSWERT!!!
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am 27. Oktober 2013
Ree hat in Kalifornien gelebt. Dort hatte sie auch einen Freund, ein Surfertyp namens J. Der hat gar nicht verstanden, als Ree beschloss die Beziehung zu beenden und nach Chicago zu gehen. Doch zunächst macht sie Zwischenstation bei ihren Eltern in Oklahoma. Ree hat drei Geschwister: Ihr Bruder Mike ist älter als sie und behindert. Ihr zweiter Bruder arbeitet in Chicago, und dann gibt es noch die kleine Schwester Betsy.

In einer Bar, wo sie sich mit Freunden traf, hat sie dann ihren Traummann kennengelernt. Sie hat sich den ganzen Abend mit ihm unterhalten. Er war umwerfend, in seiner Wrangler-Jeans und mit der rauhen Reibeisenstimme. Doch es dauerte noch vier Wochen, bis er sie nach diesem ersten Treffen anruft. Ab dann treffen sich die beiden wann immer es geht. Die Lebensweisen sind nämlich sehr unterschiedlich. Während Ree gerne ausschläft, sich gerne hübsch anzieht und nicht ungeschminkt aus dem Haus geht ist Marlboro Man – wie sie ihn nennt – Rancher. Er steht um fünf Uhr morgens auf, er arbeitet hart und viel. Und er wohnt recht weit weg von der Stadt, mitten auf dem Land.

Ree jedoch ist unsterblich verliebt. Trotzdem ist sie ziemlich überrascht, als sie einen Heiratsantrag bekommt – den sie aber dann annimmt. Die möchte ihren Cowboy heiraten, aufs Land ziehen und ihm bestmöglich zur Seite stehen. Auf dem Weg dahin geschehen aber einige Peinlichkeiten. Außerdem scheint die Ehe von Rees Eltern in einer schwere Krise zu stecken, was für Ree ganz schlimm ist.

Der Schreibstil ist sehr einfach, ich hatte das Buch schnell ausgelesen. Ich muss sagen, entgegen der vielen negativen Berichte, die ich über das Buch gesehen habe, hat es mir eigentlich schon gefallen.

Was mir ganz gut gefallen hat, ist, dass es sich dabei um eine wahre Geschichte handelt. Ree Drummond beschreibt – in Ich-Form – ihre Gedankengänge.

Was mir nicht so gut gefallen hat, ist einmal, dass sie ihren Cowboy immer Marlboro Man nennt. Niemals nennt sie ihn bei seinem richtigen Namen. Was auch nervig ist, ist die ständige Anspielung auf die typisch amerikanische Moral. Ree schreibt immer wieder, wie sie rumgeknutscht hat. Und wie sie Abend für Abend mit Ladd auf der Couch „rumgemacht“ hat. Aber mehr ging nicht, denn: Kein Sex vor der Ehe. Bissl nervig auf Dauer.

Was mir aber ganz und gar nicht gefallen hat ist das Ende des Buches. Denn das ist ziemlich abrupt. Als hätte Ree keine Lust mehr gehabt, weiter zu schreiben. Wo in der Einleitung noch die Rede davon ist, dass Ree vier Kinder hat und mittlerweile seit 13 Jahren im Hinterland des Wilden Westens lebt, hört das Buch plötzlich kurze Zeit nach der Geburt des ersten Kindes – was leider eine Tochter wurde – auf. Der erste Teil des in drei Teile aufgeteilten Buches ist noch recht ausführlich, der zweite auch, doch ich finde je weiter die Geschichte fortschreitet, desto geraffter ist alles.
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am 9. September 2012
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wurde ich neugierig auf das Buch. Es klang sehr interessant, da es eine wahre" Geschichte sein sollte.
Allerdings muss ich gestehen, dass ich nun da ich das Buch zu Ende gelesen habe, ziemlich enttäuscht davon bin. Es ist eher mittelmäßig und wie ich finde relativ lieblos und unglaubwürdig geschrieben. Die Autorin hat mich mit ihren Erzählungen eigentlich eher genervt als unterhalten. Ständig wiederholt sie sich und macht klar, dass sie sich zwar in ihren Cowboy, dessen Namen man im ganzen Buch nicht erfährt, verliebt hat, sich aber eigentlich kein Leben auf einer Ranch vorstellen kann. Dieser ganze Wandel der sich angeblich in ihr und ihrem Leben vollzogen hat, erschien mir ziemlich unglaubwürdig. Und bis zum Ende hatte ich das Gefühl, dass sie immer noch nicht bereit ist für ein Leben auf dem Land. Sie ist ziemlich auf sich und ihre Wünsche fixiert, so dass sie in meiner Ansicht nach gar nicht bereit für ein Leben auf der Ranch sein kann. Denn dies bedeutet Verzicht auf eigene Wünsche.
Außerdem jammerte die Autorin in meinen Augen etwas zu viel rum. Wenn es nicht so läuft, wie sie es sich vorstellt, dann scheint sie mir immer kurz davor zu sein loszuheulen.
Irgendwie scheint sie immer von einer Extreme in die andere zu laufen. Sie hat in LA mit einem Surfer zusammengelebt, war Vegetarierin und hat Mahlzeiten eher in Restaurants statt zu Hause eingenommen, was im totalen Gegensatz zum Ranchleben steht. Als Rancherin (zumal als Viehhalterin) kann man nicht zimperlich sein und das nächste Restaurant ist meilenweit entfernt. Irgendwie fand ich auch, dass die Autorin sich irgendwie immer den Männern in ihrem Leben anpasst.

Was mich auch ein wenig genervt hat, ist die Tatsache, dass sie ihren Cowboy nie beim richtigen Namen nennt. Bis zum Ende heißt er eigentlich nur Malboro Man, der den Traum aller amerikanischen Frauen darstellen soll. Ich mag Geschichten mit starken, kernigen Männern, aber ich konnte mir hier kein wirkliches Bild von ihren Mann machen.

Was mir auch ziemlich fehlte, waren richtige Beschreibungen von ihrem Landleben. Der Klappentext suggeriert einem als Leserin, dass man etwas darüber erfährt, wie es ihr als Frau mit Kindern auf einer Ranch ergeht. Aber weit gefehlt. Dieses Buch handelt lediglich vom Kennenlernen und dann kurz vorm Schluss noch vom Heiraten und ein paar Seiten Schwangerschaft.

Die Autorin konnte bei mir nicht so richtig das Gefühl rüberbringen, dass sie gerne Rancherin ist. Vielleicht wäre dies möglich gewesen, wenn man mehr über "ihr" wirkliches Rancherleben erfahren hätte und nicht nur über das ihres Cowboys.

Ich will das Buch aber auch nicht komplett verteufeln. Es bietet durchaus ein wenig Kurzweil und Unterhalten. Man sollte allerdings keinen durchweg laufenden Spannungsbogen erwarten. Dies Buch gehört bei mir definitiv in die Kategorie: Kann man gelesen haben, muss man aber nicht.
Da es in meinen Augen auch nur mittelmäßig war, bekommt es von mir auch nur so gerade eben 3 Punkte.
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am 17. Juli 2012
Der Inhalt:
Die Autorin selbst erzählt ihre Geschichte wie sie ihr wahres Glück gefunden hat. Ree verlässt Los Angelas und auch ihren langjährigen Freund um sich eine Auszeit in Oklahoma, bei ihren Eltern, zu nehmen. Dies sollte nur vorübergehend sein, da sie vor hatte weiter nach Chicago zu ziehen um dort ein neues Leben anzufangen. Aber wie das Schicksal so will trifft sie eines Abends in einer Bar einen Cowboy und ist hin und weg. Die beiden unterhalten sich und Ree verknallt sich Hals über Kopf in ihn. Dieser meldet sich danach aber nie wieder bei ihr und sie beginnt in den darauffolgenden vier Monaten, alles für ihren Umzug nach Chicago vorzubereiten. Eines Tages erhält sie einen Anruf und es ist niemand geringeres am anderen Ende als ihr Cowboy. Dieser möchte sich gerne mit ihr verabreden und Ree sagt schließlich zu. Die beiden verbringen wundervolle Wochen zusammen, aber der Umzug rückt immer näher. Als dieser kurz bevor steht, gesteht ihr ihr Cowboy das er sie liebt und er nicht möchte das sie geht. Aber wie wird sich Ree entscheiden? Wird sie ein Leben voller Aktion und Party in Chicago gegen eine einsame Ranch nur mit ihrem Cowboy tauschen?

Das Cover:
Das Cover gefällt mir super. Es versprüht geradezu das Flair des wilden Westens. Im oberen Teil des Covers sieht man zwei Frauenbeine, in einer Jeans, die in Cowboystiefeln stecken. Links daneben sieht man rote Pumps. Man könnte meinen das diese die Frau auf dem Cover hält und gerade gegen die Stiefel eingetauscht hat.
Sehr gut gefallen mir auch die Ornamente, die wie eine Tapete aussehen, auf dem Cover. Das Buch wird durch dieses Cover auf jeden Fall zu einem Hingucker und mir würde es im Buchladen sicherlich sofort auffallen.

Meine Meinung:
Ich finde Ree klasse. Sie ist ein klassisches Großstadtmädchen, das sich dann aber wegen der Liebe für ein Leben auf dem Land entscheidet. Ihr Mann, seinen Namen weiß ich leider nicht, da sie ihn nie nennt, sie spricht immer nur von Marlboro Man, ist der klassische Cowboy wie ich ihn mir auch vorstelle. Auch die anderen Personen, die im Buch vorkommen wirken auf mich sehr sympatisch und herzlich.
Die Geschichte fängt schon spannend an und man lernt auf den ersten Seiten schon den Cowboy kennen. Je weiter man liest, umso mehr zieht das Buch einen in den Bann, da man unbedingt erfahren will, wie es mit den beiden nun ausgeht oder wie Ree sich entscheiden wird.
Neben der schönen Lovestory ist das Buch auch reichlich gesät von witzigen Szenen. Aber wie sollte es schon anders sein, wenn ein Großstadtmädchen sich auf dem Land zurecht zu finden versucht?
Der Schreibstil ist sehr unterhaltsam und das Buch lässt sich flüssig und zügig lesen. Hat einem erstmal die Spannung gepackt, kann man es so schnell nicht mehr aus der Hand legen.
Was mir sehr toll gefällt ist, dass in dem Buch immer wieder von Gerichten erzählt wird, die die beiden kochen. Um den Leser hier nicht einfach einen Brocken hinzuwerfen, findet man am Ende des Buches die Rezepte zu all den Gerichten, die im Buch genannt wurden. Und das sind schon eine ganze Menge und ein paar habe ich selbst schon ausprobiert und kann sie nur empfehlen.
Mich würde es sehr freuen wenn es hierzu einen Folgeband geben würde, da ich gerne mehr über das Leben der beiden erfahren möchte.

Mein Fazit: Ein wirklich sehr gelungenes Buch. Das Buch ist witzig, unterhaltsam und bietet die richtige Dosis Herzschmerz um es sich gemütlich auf dem Sofa zu machen. Ich vergebe 5von5 Sternen.
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am 26. Juli 2012
Eigentlich hatte ich von dem Buch mehr erwartet als wie der Titel versprach. Am Ende war ich so von der Autorin und ihrer Schreibweise so genervt, dass ich froh war es mit dem Lesen geschafft zu haben. Ich hatte gehofft mehr über das Ranch-Leben zu erfahren. Dafür liest man nur Seite für Seite Schwärmereien für ihren Cowboy - aber mehr als Küssen passierte anscheinend nie, also typisch übertrieben christlich-amerikanisch. Außerdem denkt man manchmal ob sie überhaupt auf der Ranch mitgeholfen hat oder ob es sich ihr Leben nur um das richtige Outfit und Make up (da werden auch ständig Markennamen genannt) dreht. Richtig genervt hat mich von ihren Schweißattacken zu lesen (interessiert sowas den Leser?) und dann ein ganz normales Thema wie Übelkeit in der Schwangerschaft zu dramatisieren. Dabei meinte sie ja erst nicht schwanger zu sein, dabei war es dem Leser längst klar! Ich bin total enttäuscht von dem Buch, aber vielleicht lag es daran, dass man für die übertriebene amerikanische Lebensweise - kleine Dinge hochzuspielen und prüde bei intimen Dingen zu sein, kein Verständnis aufbringen kann.
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