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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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4,5 von 5 Sternen
Beim Griechen: Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 8. Januar 2014
Ich bin begeistert von diesem Buch. Einfach geschrieben, unprätenziös, sehr sensibel, eine wunderbare Darstellung des Schicksals griech. Gastarbeiter, die zu den besseren Deutschen werden. Unbedingt lesen.
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am 17. September 2010
Eine wundervolle Familiengeschichte, die immer wieder überrascht! Sie ist überhaupt nicht stereotypisch, so wie die üblichen Bücher über Migrantenfamilien in Deutschland. Die überzeugenden Charaktere sind so ehrlich und liebevoll gezeichnet und vermitteln über eine unheimlich persönliche Perspektive ein Stück bundesrepublikanische Geschichte. Hier wird der Migrant in Deutschland nicht herabgesetzt, oder als "Fremder" mit all seinen Unterschieden dargestellt, sonder witzig, aus einer ganz andere Perspektive, die das Leben in Deutschland nicht als "Schicksal" abtut, sondern als gelebte Identität erzählt. Sehr spannend, authentisch und mit ganz viel Humor hinsichtlich der kleinen Unterschiede, die das multikulturelle Leben so aufregend machen!!!! Ein Buch was zum Verständnis zwischen den Kulturen beiträgt und nicht wie so manch anderes Buch, was eher Gräben gräbt, als zu vermitteln...
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am 10. Februar 2017
Wunderbar! Griechische Verhältnisse in Karlsruhe - oder: Ein Grieche kommt selten allein, aber dafür immer öfter! Wie ein Grieche und seine Familie es clever verstehen, in Baden ihre Taverne zu eröffnen, zu betreiben und schließlich zu einem in der Szene anerkannten Lokal zu machen: Hier kann man es nachlesen. Köstlich beschrieben, unbedingt lesenswert!
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am 21. September 2010
Alexandros Stefanidis ist es gelungen, eine unterhaltsame Familiengeschichte und eine interessante Portion deutsche Zeitgeschichte mit dem brandaktuellen Thema "Integration" zu vereinen, und dabei auch noch ein durch und durch unterhaltsames Buch zu schreiben.

Dabei bleibt "Beim Griechen" niemals Sachbuch oder gar Dokumentation, sondern ist vielmehr eine schonungslos offene und dennoch unglaublich herzliche und respektvolle Darstellung einer Lebensgeschichte - nämliche der seiner eigenen Familie.

Ich musste beim Lesen mehr als einmal Schlucken und mir sowohl das Lachen, als auch hin und wieder die Tränen verkneifen, denn in allen Zeilen diesen Buches spürt man den Respekt und die große Liebe, die der Autor seiner Familie und vor allem seinem Vater entgegenbringt.
Der letzte Satz steht hierbei sinngemäß für das ganze Buch und verdeutlicht den Stolz und Respekt, den der Sohn für seinen Vater - gerade wegen dessen Ecken und Kanten - empfindet.

Das dieses Buch daneben noch ein gutes Beispiel für die mehr als gelungene Integration von (ehemaligen) Gastarbeiterfamilien und die faszinierende Sicht einer "ausländischen" Familie auf die deutsche Gesellschaft ist, war für mich zwar teilweise nebensächlich, sollte aber dennoch nicht unerwähnt bleiben.

Ich sage: Hut ab und großen Respekt für ein tolles Buch!
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am 21. September 2010
Ich lese eigentlich sehr viele Bücher, am liebsten aber Thriller oder Krimis, Simon Beckett zum Beispiel, greife also eher selten zu Sachbüchern. Ich finde die meisten sind einfach fad und langweilig. Und Rezensionen schreibe ich auch nicht so gern. Aber eine Freundin gab mir den Tipp, dieses Buch von Alexandros Stefanidis zu lesen. Sie hat es überschwänglich gelobt und ich dachte: Okay, dann liest du's halt. Ich habe mir eigentlich nicht so viel davon erwartet. Es handelt von seiner griechischen Familie, die in Deutschland eine Taverne eröffnet, "DER GRIECHE". Die Geschichte beginnt im 2. Weltkrieg (mit dem Großvater, der von den Nazis an die Wand gestellt und vor den Augen der Familie erschossen wird), beschreibt die Ankunft der Familie in Deutschland (1963), die ersten Jahre als Gastarbeiter und erzählt von den Siebziger Jahren (RAF, Gründung der Grünen, etc.) bis hinein ins 21. Jahrhundert (11. September) eine Familienstory, die so liebevoll, gefühlig, turbulent, lustig und einfach hinreißend ist, dass ich oft so sehr gerührt war, dass ich weinen musste. Manchmal musste ich auch laut loslachen. Zum Beispiel bei den Szenen, die Stefanidis im Restaurant seiner Eltern beschreibt, wo viele Politiker (Willy Brandt, Petra Kelly, Joschka Fischer, Gysi, usw.) zu Gast waren und er und seine Geschwister als Kinder von Tisch zu Tisch gingen und die Pommes von den Tellern klauten oder Bestellungen bei ihrem Vater abgaben, die gar nicht stimmten! Die Geschichte hat so viele Erinnerungen in mir wachgerufen, dass ich sie in einem Rutsch durchgelesen habe. Ein großartiges Buch! Ich hab fast Lust, es gleich noch mal zu lesen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Februar 2011
Der jüngste Sohn der Familie, dem ein oder anderen Leser vielleicht bekannt als SZ-Magazin-Redakteur, Alexandros Stefanidis, hat hier unterhaltsame, aufschlussreiche, spannende und bisweilen traurige Anekdoten gesammelt und somit dem werbenden Satz vom Buchrücken - "Deutsche Zeitgeschichte mit den Augen einer griechischen Einwandererfamilie" - Leben eingehaucht.

Wenn man knapp 40 Jahre lang seine wechselnden (Karlsruher) Lokale eher als Wohnzimmer denn Arbeitsplätze versteht und sich Laufkundschaft, wie auch treuen Stammgästen gegenüber öffnet, sich für den Gast über dessen Bestellung hinaus interessiert, wundert es nicht, dass man am Ende auf ein so "reiches" Leben zurückblicken kann - herrlich, wenn man noch dazu mit dem eigenen Sohn einen Menschen in der Familie hat, welcher nicht nur in der Lage ist, zuzuhören und sich selbst zu erinnern, sondern in der Weise begabt ist, diese ganz besondere Familiengeschichte so beeindruckend zu präsentieren, wie es eben hier geschehen ist. Danke für dieses Buch!

Am liebsten würde man sich mit Christofors selbst an einen Tisch setzen, ein Gläschen trinken und aus seinem eigenen Mund hören, wie das damals ALLES gewesen ist, als er z.B. erste Bekanntschaft mit den Hürden der Bürokratie seiner neuen Heimat machen "durfte", oder sich Urgesteine der GRÜNEN bei ihm getroffen hatten, um die Gründung der Partei zu feiern. Dieses Buch läuft über vor lauter Geschichten, welche das Leben selbst geschrieben hat, 5 Sterne!
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am 20. September 2010
In den 70er Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen, über Umwege und viele unerfreuliche Erfahrungen den Wunsch reifen lassen ein Restaurant zu eröffnen und bis zu einem geachteten Gastronomen seiner Stadt aufzusteigen ist doch beachtenswert. Dies ist die Geschichte der Familie Stefanidis die sich selbst immer treu geblieben ist, ehrlich und freundlich gegenüber ihren Gästen war und es schaffte die Griechische Küche perfekt dem Gast der sich wie in einer Familie aufgehoben fühlte, zu servieren. Es ist die Geschichte eines Gastarbeiters und seiner Familie, seine Sicht auf Deutschland, seine eigenen Probleme und die Probleme seines Gastlandes das ihn und seine Küche einerseits liebte, anderseits aber auch spüren ließ das er nicht vom gleichen Stamm war. Ein Schicksal das viele fleißige Gastarbeiter teilten und mit dem sie alle unterschiedlich umgingen.

BEIM GRIECHEN von Alexandros Stefanidis ist vom Sohn eben dieses Gastarbeiters geschrieben, er erzählt seine und die Geschichte seines Vaters, eines Griechen in Deutschland. Eines Griechen der bei Bosch anfing zu arbeiten, fast schon eingesperrt auf 30 Quadratmetern mit einem Türken, einem Italiener und einem Spanier und wo das Licht aus Kostengründen (?) früh ausgestellt wurde.

Sein Wunsch nach einem eigenen Restaurant war so stark, dass er ihn durchsetzte gegen alle Widerstände. Seine Gäste liebten ihn und auch wenn er oft umziehen musste und das Restaurant seinen Namen öfters änderte, so blieb er seinem Grundsatz doch treu und servierte immer nur beste griechische Küche und empfing seine Gäste wie Freunde und Familienmitglieder.

Das eine bekannte Grüne ihn einmal fast abgeworben hätte, mag man fast nicht glauben, doch es zeigt auf, dass er sein herz auf der Zunge trug.

Alles begann mit dem Restaurant EL GRECO, aus dem viele andere hervor gingen, doch die Familie Stefanidis war immer die Gleiche. Das Buch BEIM GRIECHEN von Alexandros Stefanidis bietet erstmals einen Blick auf die 70er, die 80er und die 90er aus Sicht eines geachteten Gastarbeiters, der nur das Beste für seine Familie wollte und dem es an Fleiß und Tatendrang nicht mangelte.

Empfehlenswert
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am 8. Juli 2011
"Beim Griechen" ist ein ehrliches und sehr authentisches Buch über eine griechische Familie in Deutschland.
Der Autor, der heute Journalist bei der Süddeutschen ist, erzählt ungeschminkt die interessante
und wendungsreiche Geschichte seiner Familie, die Anfang der 70er Jahre nach Deutschland gekommen
sind und nach zähem Ringen schließlich die Konzession für ein Restaurant in Karlsruhe bekam.
Die Sprache des Authors ist einfach und ehrlich. Das Buch ist gleichzeitig eine kleine Reise durch 30 Jahre bundesdeutsche
Geschichte. Der Autor erinnert an politische Umbrüche und zentrale Wendungspunkte der BRD, die
er oft anhand der meist ziemlich ungeschminkten Meinung seines Vaters Revue passieren lässt.
Habe das Buch als sehr kurzweilig und interessant empfunden. Daher eine Empfehlung von mir.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. November 2010
Das Buch ist alles Mögliche, nur eines nicht: langweilig. Man kann es als zeitgeschichtliche Darstellung Deutschlands aus Sicht griechischer Einwanderer sehen, man kann es auch als Stück Familienchronik einer griechischen Familie sehen. Man kann es aber auch als Beitrag zur Integrationsdebatte betrachten. Oder als alles gleichzeitig.

Für mich selbst spielt das zwar durchaus eine Rolle, aber das Wichtigste ist es noch lange nicht. Flüssig, witzig und traurig geschrieben ist es (überwiegend) die Geschichte eines Mannes, der trotz aller Rückschläge eines nie aufgegeben hat: das positive ebenso wie pragmatische Denken: das Beste aus jeder Situation machen, so schlimm sie auch sein mag.

Und das stärkste von allem: Der Autor beschreibt unverblümt all die Schwächen seines Vaters Christoforos Stefanidis (des "Protagonisten, wenn man so will). Und bei all diesen Schwächen (oder gerade deshalb?) ist Christo ein sympathischer Mensch. Ein Mensch mit einem starken Gefühlsleben, der sich nicht nur für seine Mitmenschen interessiert sondern ihnen auch Mitleid und Trost spendet, wenn sie dies brauchen. Am Ende der Lektüre des Buches steht man aufgewühlt da, und das ganz sicher nicht wegen der zeitgeschichtlichen Ereignisse (so interessant sie auch sein mögen).

Wichtig zu erwähnen wäre auch noch, dass das Buch nicht nur ein Plädoyer für Toleranz sondern vor allem auch für Völkerverständigung ist. Eines weiß ich jedenfalls. Wenn ich das nächste Mal in ein griechisches Restaurant gehe, werde ich das mit ganz anderen Augen tun wie bisher.
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am 29. November 2011
Ich lese sehr gerne Bücher & das in den verschiedensten Richtungen. Einige Bücher langweilen, eine große Masse ist irgendwo zwischen gut und durchschnittlich, einige wenige sind sehr gut ..... und dann gibt es da zwei oder drei Bücher, bei denen du schon während des Lesens einen Zauber spürst, der auch weit nach dem Lesen anhält - dieses Buch gehört für mich zu dieser seltenen und besonderen Art !

Das Buch führt einen durch 60 Jahre deutscher Geschichte - vom zweiten Weltkrieg bis in die heutige Zeit. Diese Geschichte ist allerdings "nur" der Rahmen anhand dessen Stefanidis die Geschichte seiner Familie erzählt - und das immer als unterhaltsamer Erzähler, welcher die deutschen & griechischen Eigenarten beschreibt -> und das auf eine wunderbare Art, die einen immer "mitnimmt" mit allen Gefühlen : Bewunderrung, Spaß und Traurigkeit !

Unverblümt und direkt werden die Stärken und Schwächen des Vaters von Stefanidis beschrieben (der eigentlichen Hauptperson). Und bei allen Schwächen ist sein Vater Christos eine so symphatische Person - oder gerade deshalb ?! Unglaublich schön und berührend ist auch die tiefe Liebe und Bewunderung des Sohnes zu seinem Vater, die immer wieder zu spüren ist !

Es kann noch so vieles über dieses Buch geschreiben werden - ich kann mich hier nur den Meinungen der anderen Rezensionen anschließen : Diese Buch ist ein Meisterwerk über das Leben, die Freundschaft, die Familie und über den Sinn des Lebens !

Gerade in der aktuellen Zeit, in der so ein intolerantes und falsches Bild über Griechenland gemahlt wird ist dieses Buch das beste Pläydoyer für Toleranz und Verständniss !
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