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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
190
4,0 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 1. November 2015
diese rezension bezieht sich auf die hörbuchversion.

ein dänischer schispringer verunfallt auf ungeklärte art und weise beim neujahrsspringen in einem bayrischen kurort. unter auftritt möglicher und unmöglicher lokalprominenz sowie einer unüberschaubaren reihe von zwielichtigen gestalten schreitet ein halblustiger kommissar mit seinen nicht minder lustigen gehilfen zur tat und versucht, licht in die zappendustere angelegenheit zu bringen. schwerfällig bewegt er sich von schauplatz zu schauplatz, die spannung bleibt dabei leider auf der strecke. auch ein verfasser anonymer briefe wird ins rennen geschickt, damit die geschichte etwas an substanz und länge gewinnt. ein grenzüberschreitender, für den fortgang der geschichte aber völlig irrelevanter ausflug ins benachbarte österreich ergibt, dass sich dort eine dienststelle der gendarmerie ihrer abschaffung im jahr 2005 offensichtlich erfolgreich widersetzt hat, denn das buch ist erst 2010 erschienen.

die langatmige und seltsam konstruierte suche nach dem briefverfasser beeinträchtigt den ohnehin flachen spannungsbogen nicht wesentlich, allein schon deshalb, weil jedem halbwegs intelligenten zuhörer beim ersten auftritt des beinahe einzigen nichtpolizeilichen, nichtkriminellen und nichtprominenten protagonisten klar sein muss, das dies nur der briefeschreiber sein kann.

einen stern zum pflichtvergabestern gibts dazu, weil der autor seine geschichte lebt und mit bayrischem dialekt bilder zu wecken versteht und manche völlig überzogenen darstellungen durchaus ihren witz haben. davon kann allerdings nicht die ganze story zehren. mit etwas mehr krimi und etwas weniger satire/groteske/haudraufhumor habe ich beim lesen des klappentextes dann doch gerechnet. mag ja sein, dass der autor seine zuhörer für einen kurzen kabarettabend gut unterhalten kann, für ein krimi-hörbuch reicht es leider nicht ganz.
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am 17. August 2015
Buchmeinung zu Jörg Maurer - Hochsaison

„Hochsaison“ ist ein Krimi von Jörg Maurer, der 2010 im Fischer Taschenbuchverlag erschienen ist. Meine Rezension bezieht sich auf die gekürzte Lesung durch den Autor, die 2010 auf 4 CD bei Argon erschienen ist.

Klappentext:
Sterben, wo andere Urlaub machen.
Beim Neujahrsspringen in einem alpenländischen Kurort stürzt ein Skispringer schwer und das, wo Olympia-Funktionäre zur Vergabe zukünftiger Winterspiele zuschauen. Wurde der Springer etwa beschossen? Kommissar Jennerwein ermittelt bei Schützenvereinen und Olympia-Konkurrenten. Als ausgerechnet in einem Gipfelbuch per Bekennerbrief weitere Anschläge angedroht werden, kocht die Empörung im Ort hoch: Jennerwein muss den Täter fassen, sonst ist die Hochsaison in Gefahr.

Meine Meinung:
Im zweiten Teil der Serie um Kommissar Jennerwein hat der satirische Anteil deutlich zugenommen. Beim Neujahrsskispringen ist ein dänischer Skispringer abgestürzt. War es ein bedauerlicher Unfall oder ein heimtückischer Anschlag? Neben der bevorzugt unglücklich agierenden Staatsgewalt mischen Chinesen, ein österreichischer Problemlöser der Mafia, ein erpresserischer Trittbettfahrer und natürlich bayrische Provinzler mit. Dabei entwickelt sich ein verwirrendes Szenario, bei dem der eigentliche Kriminalfall in eine Nebenrolle gedrängt wird. Jörg Maurer schießt ganze Breitseiten auf die Tourismusbranche samt Eventveranstaltern ab. Auch Olympia und die Prominenz werden nicht geschont. Dies geschieht durchaus humorvoll. Trotzdem hat mir dieses Buch nicht gefallen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Autor sich nicht zwischen Satire oder Groteske und Krimi entscheiden mochte. So ist es weder Fleisch noch Fisch geworden – leider.

Zum Sprecher:
Jörg Maurer ist einer der wenigen Autoren, die ihr Buch lesen können, ohne das es dabei verliert. Sein Beruf als Musikkabarettist macht sich positiv bemerkbar. Ich könnte ihn mir auch als Vorleser für andere Autoren vorstellen.

Fazit:
Jörg Maurer ist ein erfolgreicher Kabarettist. Bei diesem Buch stimmt das Mischungsverhältnis zwischen Krimi und Satire nicht mehr. Deshalb gebe ich nur zwei Sterne, obwohl sich etliche Bonmots im Buchinnern verstecken.
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am 8. Juli 2010
"Hochsaison" beginnt herrlich lustig und überdreht mit einem Attentat beim Neujahrsspringen an der Garmischer Schanze - und wenn Maurer es geschafft hätte, hier ein nettes Ende zu finden, wäre die ganze Angelegenheit eine amüsante und gelungene Kurzgeschichte geworden. Stattdessen bläht Maurer seinen Alpenkrimi weitere 300 Seite auf, in denen sich die Handlung bis auf einige wenige lustige Einlagen totläuft.

Das Kabarett ist eine Kunstform der prägnanten Verkürzung; Kabarett lebt von der Aneinanderreihung von oft unverbundenen Episoden. Und "Hochsaison" lehnt sich ans Kabarettistische an; als Roman ist "Hochsaison" nicht geglückt - mir erschien das Rückgrat des Romans zu schwach und die Handlung zum Teil an den Haaren herbeigezogen. Die Charaktere entwickeln sich nicht weiter; selbst Jennerwein mit seiner verborgenen Krankheit hat gegenüber "Föhnlage" nichts hinzugewonnen. Er und sein Ermittlungsteam hängen frei im Raum, als würden sie nur als Abziehbilder ein Gastspiel in Garmisch geben und dann wieder in einer Schublade verschwinden statt im richtigen Leben. War die Mafia in "Föhnlage" überzeugend, so sind die chinesischen Attentäter einfach nur unglaubwürdig - und nirgendwo komisch. Die eindimensionale Überzeichnung von Figuren passt zwar ins Kabarettistische, aber mich hat's nach einiger Zeit nur noch angeödet (z.B. die groschenromanlesende Directrice der Pension Alpenrose, Frau Margarethe Schober).

1 Stern fürs Neujahrsspringen und 1 Stern für das tolle Titelbild; zu mehr kann ich mich hier nicht durchringen.
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am 24. Februar 2012
Ich weiß nicht so recht....

Mir fällt es wirklich schwer etwas über das Buch "Hochsaison" zu schreiben. Warum? Tja, weil ich mir nicht wirklich sicher bin, ob ich das Buch mochte oder nicht. Einen wirklichen Krimi hat Herr Maurer da nicht vorgelegt. Das humoristische Element überwiegt meiner Meinung nach bei weitem. Zugegeben, die nahezu kabaretistische Betrachtung der alpenländischen Bevölkerung ist sehr gut gelungen und ich mußte auch gewiss mehr als einmal darüber schmunzeln, aber alles in allem war das Buch doch sehr verworren. Viele Handlungsstränge hatten mit dem eigentlichen Fall überhaupt nichts zu tun (wie z. B. die "Leidensgeschichte" der Frau Ilse Schmitz).

Eines hat Herr Maurer auf jeden Fall geschafft: Noch nie habe ich nach dem Lesen eines Buches so viel Zeit darauf verwendet zu überlegen, ob ich das Buch gut oder schlecht fand. Vielleicht kann man das auch gar nicht abschließend beantworten. Erwartet hatte ich etwas Anderes - bekommen habe ich ein recht lustiges Buch! Damit gebe ich mich jetzt auch zufrieden....
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am 11. September 2014
habe das Buch zwar bis zu Ende gelesen da zum Schluss noch etwas Spannung aufkam,
die dann aber schnell abklang.
Alles in allem Unsinn, langweilig, zäh und viel an den Haaren herbeigezogen.
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Eigentlich hatte ich mich nach der Leseprobe auf das Buch gefreut. Es klang witzig, mit verschrobener Ironie und ein spannender Fall zeichnete sich auch ab. Leider verlief das Buch dann in Nebensächlichkeiten, wobei das Wichtigste noch die Originalität der Figuren waren. Ob der Scheich es wohl wirklich schafft, die Skisprungschanze mit echtem Schnee in die Wüste zu integrieren?

Langweilig und langatmig, weder das Motiv noch der Plot konnte so wirklich überzeugen. Und der bayerische angebliche Witz hatte sich auch recht schnell abgenutzt, so dass das Buch wirklich nur etwas für Humoristen ist. Krimi und Thrillerfans kommen hier nicht auf ihre Kosten, Spannung ist eher wenig vorhanden. Auch mit der komischen Krankheit von Jennerwein konnte ich wenig anfangen - es war einfach schwer vorstellbar. Dann noch das Ende, irgendwie zuviel gewollt und nichts vernünftig hinbekommen. Schade, denn Jörg Maurer hat schon einen recht schrägen Humor, aber für so ein Buch vielleicht doch etwas zuviel.
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am 9. März 2010
Ja, das ist er nun, mein erster Alpenkrimi. Leider hielt die Freude nicht lange an und den ersten guten Eindruck aus der Leseprobe muss ich revidieren.
Es fällt schwer, dieses Buch inhaltlich zusammenzufassen, da geht zu viel durcheinander, es gibt zu viele Handlungsstränge, die nebeneinander herlaufen und am Ende nur recht holprig zusammenfinden.
Es beginnt mit einem Attentat auf den dänischen Skispringer Age Sorensen, das nicht aufgeklärt werden kann. Drei Monate nach dieser Tat erreicht die Polizei ein anonymes Bekennerschreiben, in dem der Täter noch weitere Vergehen ankündigt. Kommissar Jennerwein und seine Leute machen sich nun auf die Suche nach diesem Mann, nebenbei wuseln aber noch zwei undurchsichtige Asiaten durch die Alpenwelt, samt Problemlöser der Mafia, der ihnen mehr oder weniger hilfreich zur Seite steht. Ebenfalls Teil des Alpenpanoramas sind Führungskräfte, die in den unsinnigsten Kostümierungen Teil eines Management-Events sind und nicht zu vergessen die gesammelte Prominenz, die rund um den Kurort natürlich auch nicht fehlen darf.
Klingt wirr? So habe ich mich während der Lektüre auch gefühlt. Mir war klar, dass mich mit "Hochsaison" ein untypischer, weil eher humoriger Krimi erwartet, aber insgesamt empfand ich das Ganze dann doch als zu klamaukig und zu überzogen. An einigen Stellen gab es für mich auch logische Lücken, doch damit würde ich dem jetzt noch optimistisch und lesewillig gestimmten Leser zu viel verraten. Das alles hätte man noch verzeihen können, wenn die Spannung einen abgelenkt hätte, nur leider war mir schon sehr früh klar, wer der Schreiber dieser ominösen Bekennerbriefe ist.
Doch ich will nicht nur klagen, es gab auch schöne Passagen, denn Jörg Maurer besitzt einen wunderbaren Sprachwitz, in dessen Genuss man während der Lektüre wirklich oft kommen durfte.
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am 8. November 2011
Das Buch fängt ziemlich spannend an,zieht sich aber wie Kaugummi.Hab nach dem ersten Buch mehr erwartet,ist wohl das letzte von diesem Autor.
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am 16. Mai 2010
Vorab kurz zusammengefasst: ich bin enttäuscht. Eigentlich eine recht schnelle Leserin, habe ich mich nach den ersten Seiten förmlich darum "gedrückt", das Buch weiter zu lesen. Mir fehlte einfach die Lust dazu, das Buch in die Hand zu nehmen, was sehr selten vorkommt. Sogar andere Bücher dazwischengeschoben habe ich.
Bekannte Prominenten-Namen und Orte werden mit "typisch" ge-/überzeichneten Einheimischen zu einer Handlung verschmolzen, die ich mehr als konstruiert finde, die allerdings wohl den Anspruch erhebt, satirisch zu sein (?). Vielleicht liegt mir diese Art Humor einfach nicht - nach einigen Seiten wird er fade.
Der Ansatz des "Krimis", den man auch in der Leseprobe durchscheinen sah, hat mir gefallen, die Ausführung jedoch ist in meinen Augen nicht sehr gelungen. Zu gewollt, zu überzeichnet, einfach "zu viel". Vielleicht eignet sich auch ganz einfach das Genre nicht für eine Satire dieser Art.

Ich habe lange überlegt, ob ich einen oder zwei Sterne vergebe, aber für den flüssigen Schreibstil, die Idee und dafür, dass der Autor vielleicht einfach nur nicht meinen Geschmack getroffen hat, vergebe ich eigentlich 1,5 Sterne - die ich auf zwei aufrunde.
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am 15. Mai 2013
Überspannt, wenig Realitätsbezug. Von diesem Autor werde ich keine Krimis mehr lesen. Persönlichkeitsbeschreibungen teilweise ganz gut, manche aber wenig realistisch.
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