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Kundenrezensionen

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am 19. März 2010
Alpenglimmen - dieses Wort faßt meinen Leseeindruck in aller Kürze zusammen. Denn für ein Alpenglühen fehlt diesem Buch etwas, dafür ist es nicht Krimi genug.
Aber der Reihe nach. Das Cover des knapp 400 Seiten starken Werkes von Jörg Maurer ist ansprechend gestaltet und bereitet den Leser gut auf das vor was ihn erwartet: Dorfidylle, eine Menge Klamauk, ein herausragendes Ereignis - und das ganze gut durchmischt mit einer Krimihandlung.
Die ersten Seiten bereiten Lesevergnügen pur, locker-flockig werden einige skurrile Personen vorgestellt, ein Unfall wird zum Mordanschlag, ein weiterer Mordanschlag ohne Täter findet statt und der sympathische Ermittler Hubertus Jennerwein betritt die Bühne.
Maurers Schreibstil ist flüssig, seine Ironie durchaus witzig - aber manchmal wird es einfach zu viel. Die Bäckerei Krusti mit ihren Obama-Semmeln z.B. ist meiner Meinung nach gnadenlos überzogen dargestellt, bei solchen Textstellen rutscht es ab ins "Flache" - und genau das hat mir das Lesevergnügen etwas verdorben. Für meinen Geschmack wäre der Autor in diesem Punkt mit einem "weniger ist manchmal mehr" gut beraten gewesen, derartige Stellen etwas zu verkürzen würde das Buch um runde 50 Seiten schrumpfen lassen und die Handlung somit dichter gestalten.
Aber ich will nicht nur kritisieren, sooo schlecht ist das Buch nun auch nicht. Jörg Maurer versteht sein Handwerk, die agierenden Personen aus aller Herren Länder sind gut dargestellt, die Dialoge ein wahres Schmunzel-Vergnügen, Kommissar Jennerwein hat die volle Sympathie des Lesers und der bayerische Humor paßt hervorragend in die Handlung. Letztere ist manchmal etwas verwirrend, was meiner Meinung nach auch daran liegt, dass die humorigen Stellen den Leser stark ablenken. Man liest dieses Buch halt doch anders -sprich weniger aufmerksam- als einen Krimi...
Fazit: ein nettes Buch für Freunde von Sprachwitz und skurrilen Persönlichkeiten - für echte Krimileser, die einen dichten Handlungsstrang erwarten, wohl ehr nicht geeignet.
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. März 2010
Nachdem Föhnlage", der Erstling des Musikkabarettisten Jörg Maurer, eines meiner persönlichen Highlights des Jahres 2009 war, habe ich natürlich mit Freude und Spannung das neue Werk des Garmisch-Partenkircheners erwartet und gelesen!

Auch diesmal sind wir wieder zu Gast im namenlosen Kurort", der nichts anderes als die Heimatstadt des Autoren sein kann. Das altbekannte Team um den unauffälligen Kommissar Hubertus Jennerwein hat diesmal einen besonderes kniffligen Fall vor sich, den es zu lösen gilt: Beim Neujahrsspringen wurde der einzige dänische Skispringer im Feld beschossen und stürzte in der Folge und verletzte sich lebensgefährlich. Nachdem man anfangs gar nicht von einem Mordanschlag ausgehen will, wird eine Ermittlung zwingend erforderlich, als sich der als "Marder" titulierte Kopf in einem Gipfelbuch zu Wort meldet und weitere Anschläge ankündigt, die in der Folge auch nicht ausbleiben ...
Doch nicht nur mit dem Marder muss sich das Ermittlungsteam herumschlagen, denn auch ein chinesisches Dreierkommando hat sich im Kurort einquartiert, um dort ein ranghohes Mitglied der Sportfunktionärsriege notfalls mit Gewalt davon zu überzeugen, die olympischen Spiele 2018 doch in China abzuhalten. Während Anschläge auf den Ort die ganze Aufmerksamkeit des Kommissars erfordern, machen die Chinesen derweil Sache mit dem aus dem Vorgängerband bekannten österreichischen Problemlösers Karl Swoboda.

Die Charaktere sind gleich (sympathisch) geblieben, die aus dem Vorgängerband bekannten Rituale (rauchfreie Raucherpause, etc.) wurden wieder übernommen und Maurer zaubert einige Running Gags aus dem Hut, wenn es beispielsweise im lokalen Szenetreff der Bäckerei Krusti" jeden Tag neue Semmelkreationen à la die Barack-Obama-Semmel" oder das Sex and the Village-Laiberl" gibt. Diese nebenbei eingeflochtenen Gags erhöhen den Spaß der Lektüre ungemein und Maurer zeigt sich als wahrer Meister der Sprache, indem er jede Sprachebene ausführlich bedient und er Vergleiche wie folgende findet: Gegen uns ist jedes Grab wie ein Twitterblog!"
Der Plot ist diesmal deutlich komplizierter als in Föhnlage" und somit bringt das Buch auch ein paar mehr Seiten mit. Leider schafft es Jörg Maurer nicht ganz an die Atmosphäre des Vorgängers heran und beschränkt die Handlung nicht auf zwei, sondern drei Stränge, was die Geschichte etwas unübersichtlicher macht eingedenk der vielen Protagonisten. Doch alle Kapitel, die stilecht mit Kuh-Konterfei eingeleitet werden, sind angenehm kurz und machen so aus der Geschichte, die mancher beim Anblick der Front als schlichten Regionalkrimi abtun könnte, einen gut funktionierenden Krimi mit Thrillerelementen, der vorzüglich zu unterhalten weiß!

Fazit: Ein sprachlich ungemein lebendiger, parodierender aber immer noch als spannender Krimi, den man beim Anblick des Covers so nicht unbedingt erwarten dürfte!
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am 10. Januar 2016
Ich habe mir inzwischen alle 7 Alpenkrimis gekauft von Jörg Maurer, weil ich schon beim ersten Hörbuch vom Autor und Handlung begeistert war. Zum einen von Stimme und Erzählweise, er liest in Dialekt und kann diesen sehr vielfältig variieren, er liest seine Bücher selber , zu dem spielen seine Krimis in der Region in der er lebt und auch ich zu hause bin, dadurch kann ich mich besser in die Schauplätze rein versetzen. Von den Handlungen selbst möchte ich nichts schreiben, die mir persönlich sehr gut gefallen, aber das muss jeder für sich entscheiden ob es gefällt oder nicht. Nur soviel, ich mag alle Figuren in Inspektor Jennerwein's Team, da jeder einzelne eine super Persönlichkeit ist, die Jörg Maurer einfach klasse versteht darzustellen, vor allem durch sein Talent mit seiner tiefen Stimme und unglaublich markanten bayerischen Aussprache. Ich finde alle seine Krimis spannend und man weis auch nicht gleich wer der Täter ist, auch wenn es manchmal eindeutig ist, wendet sich plötzlich das Blatt. Besonders hervor zu heben ist das Bestatterehepaar Grasegger, dieses Paar begleitet uns ebenfalls durch alle Bücher und wäre auch nicht mehr weg zu denken, da diese zwei einfach grandios in allem was sie tun und wissen sind. Also ich kann diese Krimis nur empfehlen und freue mich schon sehr auf das neue was im April erscheint und hoffe noch mehr von Jörg Maurer zu hören.
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am 27. November 2015
Als Fan der Jörg Maurer Autorenlesungen habe ich volelr Begeisterung dieses Hörbuch gekauft. Die Figuren sind wie immer herrlich skuril beschrieben, die eigentliche Mordgeschichte fast schon Nebensache. Bei diesem Hörbuch hatte ich jedoch das erste Mal das Gefühl, dass dem Autor beim Plot etwas die Puste ausgegangen ist. Da wurde doch allzuvielüber Nebenerscheinungen und alpenländische Phänomene schwadroniert und die Geschcihte wurde dadurch recht dünn.
Trotzdem vier Sterne, weil die Ironie über das alpenländische Bimbamborium doch wieder sehr erfrischend war und vor allem weil der Autor auch als Leser absolut überzeugt.
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am 18. Mai 2015
In einem beschaulichen Wintersportort wird beim Neujahrsskispringen ein dänischer Skispringer wahrend dem Flug abgeschossen. Diese Tatsache veranlasst Kommissar Jennerwein dazu, die Ermittlungen aufzunehmen. Es beginnt eine verrückte Suche nach dem Schützen.
Was hat das dubiose, asiatische Pärchen damit zu tun? Und wer schreibt ständig diese Bekennerbriefe an den Kommissar? Wer erwürgt den Zither Beppi mit einer Saite?
Es gibt viele offene Fragen, die es zu klären gilt.

Ich persönlich fand diesen Fall besser als den Ersten. Ich hab das Buch regelrecht verschlungen 😁 Auch der Humor kam nicht zu kurz und lockerte die Suche nach dem Täter erheblich auf. Manchmal waren recht makabre Szenen dabei, aber mir haben sie gefallen :)

Besonders gut gelungen fand ich die Szene mit der vergifteten Weißwurst unter 4000 Würsten. 😁

Der 3. Teil "Niedertracht" ist schon geordert und ich freue mich schon :D
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am 1. April 2014
Habe mich beim Lesen des Buches sehr amüsiert, der Schreibstil ist wunderbar, die Story fand ich erfrischend unvorhersehbar mit lustigen, teilweise verrueckt ueberzogenen Charakteren. Man sollte nicht alles tierisch ernst nehmen und sich auf die Geschichte einlassen. Wer einen klassischen Krimi/Thriller lesen will, ist hier vielleicht nicht ganz richtig (obwohl ich den Fall sehr spannend fand), aber wer sich ein paar Stunden mit herrlichem Humor amüsieren möchte, sollte zugreifen. Ich habe mir eben den nächsten Alpenkrimi des Autors runtergeladen und freue mich schon drauf!
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am 23. Oktober 2011
Es ist wohl der 2. Band um Kommissar Hubertus Jennerwein, dem Kriminaler, der aussieht wie Hugh Grant, den ersten habe ich noch nicht gelesen, den 2. umso lieber. Es findet gerade das alljährliche Neujahrsspringen statt, der Ort ist voller Menschen und auch voller Promis. Da stürzt ein dänischer Skispringer und schnell kommt der Verdacht auf, dass ein Anschlag stattgefunden hat. Hat man auf ihn geschossen? Der nicht genannte Ort ist Bewerber für die olympischen Winterspiele 2018 und daher im besonderen im Focus des anwesenden IOC Chefs Jaques Rogge, der stark bewacht dem Unglück zusehen muss.
Hubertus Jennerwein und sein Team reisen an, um die Spur aufzunehmen und da passiert auch schon der nächste Anschlag: eine durch Exlosion ausgelöste Lawine verschüttet die Mitarbeiter einer Firma, die ein bißchen Survivaltraining zur Teambildung machen. Dem Leser wird schnell klar, was Jennerwein erst noch herausfinden muss: es handelt sich um 2 verschiedene Täter und Ziele.
Dieser Kriminalroman ist voller schwarzem Humor und toll skurril gezeichneten Personen und trotz mehrerer Ermorderter liest es sich auch wie eine bayrische Komödie. Der Autor schreibt mit einem wunderbaren Wortwitz und so wachsen einem alle Figuren schnell ans Herz - allen voran natürlich Jennerwein, der wie viele seiner Kollegen ein dunkles gesundheitliches Geheinmnis hat, von dem niemand weiß. Ich finde, dass hier mal ein besonderer Krimi mit hervorragendem Lokalkolorit vorliegt und nicht nur durch das Cover unter der großen Krimiflut hervorsticht. Und deswegen werde ich sogleich auch die anderen von Maurer vorliegenden Krimis mit Vergnügen lesen!
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am 15. März 2010
Meine Eindrücke vom Hören von Jörg Maurer "Hochsaison":

Kommissar Jennerwein ermittelt in einem alpenländischen Kurort (Garmisch-Partenkirchen wird nicht direkt erwähnt, ist aber zu erkennen) im Fall des beim Neujahrsspringen schwer gestürzten dänischen Skispringers. Wurde auf den Skispringer geschossen? Die Funktionäre, allen voran der IOC-Präsident, sind vor Ort, es geht um die Vergabe der Olympischen Winter Spiele 2018. Es gibt Gegner, die die Spiele nicht im Kurort haben wollen und welche, die sie lieber in China oder in der saudi-arabischen Wüste hätten. Als der Fall schon zu den Akten gelegt wird, es ist mittlerweile Frühling, gehen Bekennerschreiben ein und es geschieht einiges, was die Leute im Ort in Aufruhr versetzt, es geht drunter und drüber, schließlich gerät die Hochsaison in Gefahr. Es beginnt eine spannende Jagd nach mehreren Verdächtigen. Internationale Verwicklungen, bei denen italienische und chinesische Mafia, sowie Araber eine Rolle spielen, machen die Suche nicht einfacher.
Ein Hörerlebnis für Freunde schwarzen Humors! Da werden die innergemeindlichen Probleme auf die Schippe genommen, genauso wie Stümperhaftigkeit von manchem Möchtegernkriminellen. Und am Ende gibt es auch noch eine "dicke" Überraschung!
Jörg Maurer liest nicht nur, er trägt vor, schlüpft mit Ausdrucksweise und Ton in die einzelnen Charaktere, gibt ihnen so eine hörbare Form. Man kann sich in die Personen versetzen, ihre Stimmungen mitfühlen. Der ironische Unterton, der den Kabarettisten in ihm ausmacht, begleitet den Text ständig.

Gerne hätte ich "Highway to hell" in der Zitherversion gehört!;-)

Hat Spaß gemacht Zuzuhören, es war ein Erlebnis!
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am 14. Juni 2016
Amüsant, witzig, spritzig - eine fantastische Sommerlektüre. Wer Kommissar Jennerwein kennt und sympathisch findet, findet hier das passende:
Über den Inhalt wurde schon genug berichtet - Tipp! selber lesen, es lohnt sich!
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am 15. Januar 2015
Am Anfang möchte ich mal sagen, dass reine Krimis nicht gerade mein Lieblingsgenres sind, was nicht heißt, dass ich sie nicht ab und zu lese.
Und ich habe es absolut nicht bereut. Immer tiefer bin ich in die Geschichte gezogen worden. Und Vorahnungen, wie ich sie normalerweise bei Krimis habe, waren wie Pusteblumen. Die Spannung war durch das ganze Buch erhalten, man hat mit den Hauptfiguren mitgefiebert, welche allesamt sehr symphatisch rüberkamen. Und es war flüssig zu lesen und ohne Durchhänger.
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