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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
107
3,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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1-10 von 37 Rezensionen werden angezeigt(5 Sterne). Alle 107 Rezensionen anzeigen
am 22. Juli 2011
Eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe und mein Lieblingsbuch. Nicht einfach, sondern auch zum drüberdenken, nicht nur zum lesen, ein modernes, charmantes, sprühendes Buch, wahrlich nicht nur zum schmökern. Anna Gavalda ist ein Meisterwerk gelungen in ihrer von mir so geliebten tiefgründigen, facettenreichen Sprache, eine wunderschöne anrührende Geschichte, erzählt zum Teil in Gedankenfetzen, manchmal widersprüchlich, nicht immer in schlüssigen Gedankengängen, eben wie das Leben. Ich warte schon auf das nächste Buch der Autorin.
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am 1. August 2010
Ein wundervolles Buch! Wieder eine echte Gavalda! Ich finde es einfach klasse, wie sie es schafft, mit sehr sparsamen Mitteln - kurze Sätze, wenig Tamtam drumherum - die Geschichten auf den Punkt zu bringen, Figuren zu Menschen aus Fleisch und Blut zu machen, scheinbar alltägliche Banalitäten zu richtigen, anrührenden Geschichten zu gestalten. Das ist eine ganz besondere Kunst. Natürlich ist der Plot bei Licht betrachtet "dünn", aber es kommt bei ihr ja eben nicht auf aufregende Geschichten an, sondern auf das, was die Figuren daraus machen, was dahinter steckt, mit ihnen passiert, während ihnen das Leben passiert. Und das ist in meinen Augen das Geheimnis ihrer Geschichten. Deshalb lese ich sie so gern und gebe ihr dafür fünf Sterne!
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am 4. Januar 2009
Sehnsüchtig hatte ich den neuen Roman von Anna Gavalda erwartet! Groß waren meine Erwartungen! Der Einstieg war dann erstmal eine kleine Enttäuschung! Das war nicht der gewohnte Stil von Anna Gavalda, die Geschichte verwirrte am Anfang und ließ mich noch ziemlich kalt. Aber das Dranbleiben lohnte sich! Spätestens bei der Geschichte über Anouk und Nounou war ich sehr gerührt und bei der tragischen Entfremdung zweier ehemals bester Freunde, liefen bei mir die Tränen. Der zweite Teil des Buches dann, die Geschichte von Kathy, liest man mit einem warmen Lächeln mit und stellt sich den Hof mit allem Drum und Dran vor und meint förmlich, die Wärme des Sommers zu spüren oder das Gelächter der Kinder hören zu können. Teilweise hätte das Buch vielleicht ein wenig kürzer gefasst werden können, aber alles in allem bin ich doch wieder sehr zufrieden mit Anna Gavalda und erwarte nun das nächste Buch sehnsuchtsvoll!
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am 10. März 2011
Auch nach dem dritten Anna Gavalda Roman in Folge ist und bleibt sie meine neue Lieblingsautorin und macht Irving starke Konkurrenz! Auch in "Alles Glück kommt nie" bleibt sie sich und ihrem Stil treu, fast gesprochenen Sprache verknüpft mit wunderschönen Aufzählungen und Beschreibungen von Menschen, Landschaften, Hässlichem, Schönen, Gefühlen oder außergewöhnlichen Gegenständen, ihr Roman ein einziges Skizzenheft, in diesem Fall das von Charles Balanda, einem Pariser Architekten. Sein Leben ist wie seine Projekte in Russland eine einzige, nie endende, von Unwegsamkeiten überschattete Baustelle, nur noch zum Abriss freizugeben. Dann stirbt Anouk, die große Liebe seines Lebens, die große Verwirrung seines Lebens, die Mutter seines besten Grundschulfreundes und Charles wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert, die er 40 Jahre ignoriert, unter einer arbeitsreichen Oberfläche verdrängt hatte. Auf der Suche nach Anouk trifft er Kate, die Waldfee, die mit ihren fünf nicht-eigenen Kindern, einem Lama, unzähligen Hunden, Katzen, Hühnern, Ponys und einem Esel im Paradies 500 km vor Paris auf dem Land fernab jeglicher Zivilisation festsitzt, lebt, das Leben inhaliert. Kate ist Charles Engel. Ich weiß nicht, wie Anna Gavalda es schafft, so viel Glück so wenig pathetisch herüberzubringen. Ich habe gelacht, geweint, gezittert, mich gefreut, das Glück an meinen eigenen Gliedern gespürt, die Sonne, die körperliche Landarbeit, die Frische der Morgenluft über dem Fluss, die Liebe zu den Kindern empfunden.
Gavalda macht es einem zunächst nicht ganz leicht, ihren Roman zu lieben. Die erste Hälfte ist trist, düster, brutal, rau. Wer empfänglich für Stimmungen ist, kann ganz schön runtergezogen werden, doch das Durchhalten und Weiterlesen wird belohnt und am Ende überwiegt die Glückseligkeit.
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am 28. Januar 2011
Normalerweise bevorzuge ich Krimis. Diese absolut hinreißende Liebesgeschichte hat es mir, allen Lesegewohnheiten zum Trotz, aber sehr angetan. Ich gebe zu, dass die 'Schreibe' der Gavalda in diesem Roman nicht die einfachste ist, aber man benötigt kein Literaturstudium, um diesen herrlichen Roman zum glücklichen Ende zu bringen. Der Hauptdarsteller, der Architekt Charles Balander, ist als Person so bezaubernd positiv dargestellt, wie man sich einen Mann nur wünschen kann. Alleine deshalb 5 Sterne!
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. August 2010
Ich habe eben eine Rezension mit nur einem Stern zu dem Buch gelesen. Hier werden die Längen beim Einstieg und die vollkommen Humorlosigkeit vermisst.
Ich habe einen ganz anderen Eindruck. Gerade der Anfang ist für mich sehr gelungen. Da werden die Gefühle eines Mannes beschrieben der mit seiner aktuellen Situation nicht zufrieden ist und zudem in einem Alter ist, in dem man sich auch wieder über die Vergangenheit Gedanken macht. Für micht, der ich in einem ähnlichen Alter bin, durchaus sehr nachvollziehbar. Entweder sind Frauen dann doch nicht so verschieden oder Frau Gavalda hat einen sehr guten Zugang zur männlichen Gefühlswelt.
Für mich als Romantiker (bitte keinem weitersagen!) ein absolut lesenswertes Buch mit einem sehr schönen Schluss!
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am 23. September 2010
Ich hätte mich von den hier teils recht negativen Rezensionen fast davon abhalten lassen, dieses Buch zu lesen. Gott sei Dank nur fast! Es ist nämlich eine der schönsten Geschichten, die ich seit langem in die Finger bekommen habe.
Anna Gavalda schreibt hier anhand der Lebensgeschichten von Charles, Anouk und Kate mit leisen Tönen über die Frage, was im Leben eines Menschen wirklich zählt. Dem Leser wird die Handlung allerdings nicht chronologisch "vorgekaut", im Gegenteil: Es finden immer wieder zeitliche und räumliche Sprünge statt, die dafür sorgen, dass man mitdenken muss. Mag sein, dass viele das als anstrengend empfinden - aber so ist das nun mal mit dem Denken ;) Und wer das Buch nicht bis zum Ende liest, bringt sich um das Beste. Ich jedenfalls habe gerade auf den letzten 200 Seiten das ein oder andere Tränchen verdrückt.
Zudem schreibt Gavalda auch hier in ihrer gewohnt niveauvollen Sprache und beschränkt sich trotz der vielen Seiten auf das Wesentliche: Die innere Handlung steht immer im Vordergrund. Die Beschreibung von Äußerlichkeiten dient dem Zweck, dass der Leser die Gefühlswelt der Protagonisten versteht, auch wenn diese sie oft selbst nicht verstehen. "Alles Glück kommt nie" ist bestimmt kein einfaches Buch. Umso mehr lohnt es sich, es zu lesen.
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am 5. August 2010
Zugegeben, durch den ersten Teil des Buches musste ich mich auch durchkämpfen. Ich habe mich oft gefragt, was das alles soll, was die Autorin da von sich gibt und ob es nochmal eine Geschichte werden wird. Denn zunächst präsentiert einem die Autorin nur scheinbar unzusammenhängende Fragmente, kurze, manchmal unsinnige Dialoge und Satzfetzen. Nicht verwunderlich, dass manche Leute da aufgeben und das Buch abbrechen. Ich stand auch kurz davor.
Aber irgendwas hielt mich fest und trieb mich zum Weiterlesen. Und im zweiten Teil wurde ich vollends dafür belohnt.
Kurz zum Inhalt: Charles Balanda ist ein erfolgreicher Architekt Mitte vierzig und mit seinem Leben eigentlich nicht unzufrieden. Bis er eines Tages einen Brief bekommt, in dem nur drei Worte stehen: "Anouk ist tot." Von da an ist für Charles nichts mehr so wie es war und seine Vergangenheit holt ihn mehr und mehr ein. Denn Anouk war nicht nur seine erste große Liebe, sondern auch die Mutter seines damaligen besten Freundes. Charles steht vor einigen Rätseln und begibt sich auf die Suche nach Antworten. Dabei wird sein Leben gehörig auf den Kopf gestellt, aber am Ende findet Charles die Antworten und vor allem endlich zu sich selbst.
Anna Gavalda macht es dem Leser sicherlich nicht leicht, aber am Ende wird man für seine Mühe belohnt und vor allem hat mich dieses Buch wirklich glücklich gemacht.
Letzten Endes ist das Buch so wie das Leben: Oft schwierig und manchmal zum Verzweifeln, es lässt sich in keine Schublade pressen und gerade wenn man denkt, es geht nicht mehr, zeigt es einem seine wundervolle Seite!
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am 5. September 2010
Ein wunderbares Buch. Eben erst habe ich es zu Ende gelesen und es klingt noch immer in mir nach. Wie gerne wäre ich jetzt noch weiterhin in diesem Buch und würde dem Leben von Charles, Kate, den Kindern und den Tieren zuschauen.
Doch am Anfang fiel es mir nicht leicht dieses Buch zu lesen, denn erstmal musste man sich an den Erzählstil gewöhnen. Er kam mir etwas anstregend vor, denn manchmal wusste man gar nicht wer da gerade erzählt oder mit wem Selbstgespräche führt. Aber ist man erstmal drin liebt man genau diesen Stil des Schreibens und kann nicht mehr aufhören zu lesen, natürlich auch weil man das Elend von Balanda nicht mehr ertragen kann und hofft dass er endlich beginnt zu leben.
Ich will mehr!
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am 7. März 2011
Ein unglaubliches Buch! Immer wieder, meist ganz unverhofft, packt die Autorin den Leser, nimmt ihn mit auf eine Reise der Extreme. Sicher darf man sich dabei nie fühlen. Dabei wechselt Gavalda ständig die Perspektive, ist mal "ich", dann wieder "er", "damals" "noch früher" oder "heute". Kein Buch, um es nebenbei zu schmökern. Man braucht etwas Zeit um reinzukommen in ihre Geschichte. Und dann lässt sie einen nicht mehr los.
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