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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
90
3,3 von 5 Sternen
Kalix. Werwölfin von London
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 15. Juni 2009
Kalix- Werwölfin von London: Da hat man also 752 Seiten vor sich liegen (in kleiner Schrift!) und denkt, och, das dauert aber ein Weilchen, eh ich damit durch bin (trotz Schnellleserin)- doch, ich muss sagen, ich hab mich geirrt.

Das Buch ist in 236 kleine Kapitel(chen) aufgeteilt, was es natürlich schwierig macht, einmal das Buch beiseite zu legen; denn das eine Kapitel kann man ja auch noch lesen ;-)

Der Kult-Besteller aus England, wie ein blauer Aufkleber besagt, fängt mittendrin an, ohne langweilig und langatmig herum zu dümpeln (trotz mehrfachen Wiederholungen, die trotz allem auch ruhig weggelassen hätten werden könnten). Die 17jährige königliche Werwölfin Kalix, die allein und einsam, außerdem hungrig und leicht verwahrlost sowie drogenabhängig durch London irrt, ist auf der Flucht vor ihrer Familie. Sie versteckt sie vor ihnen mit Hilfe eines besonderen Anhängers, die sie vor ihrer Familie sozusagen unsichtbar macht. Denn diese trachtet ihr nach dem Leben (zumindest einige Clanmitglieder)-und das nicht ohne Grund. Denn Kalix hat ihren Vater und Oberhaupt des Werwolfclans angegriffen. Sie kommt bei den Studenten Daniel und Moonglow unter, die ihr ' schockiert über ihren verwahrlosten Zustand- liebevoll ihre Hilfe anbieten und nach starken anfänglichen Misstrauen doch mehr als Freunde werden.

Besonders hat mir hier gefallen, dass die junge Hauptprotagonist eben mal nicht als perfekt und wunderschön beschrieben wird, wie es so oft in den aktuellen Fantasy-Büchern der Fall ist (da kann ja kein Mensch mithalten!).

Für mich ist immer wieder der Schreibstil eine wichtige Komponente bei einem Buch. Hier hat er mir gut gefallen. Die Sprache ist schlicht (aber flüssig), man merkt, es wird mehr Augenmerk auf die vielfältigen und sehr interessanten Charaktere gelegt.

Wer also Lust hat auf einen tollen Fantasy-Roman, gepaart mit vielfältigen Charakteren, Humor, eine Spur wunderbaren Sarkasmus (ich liebe Sarkasmus), Spannung und natürlich eine dramatische Liebesgeschichte (nie zu vergessen!), der liegt mit Kalix-Werwölfin von London, goldrichtig!
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am 8. Juni 2017
Das Buch gefällt mir, weil sie keine Typische Werwölfin ist, die alles von Anfang an richtig macht. Man hofft beim Lesen insgeheim das sie irgendwann mal wieder klar im Kopf wird, das sie ein besseres Leben haben wird, aber will sie das überhaupt.
Ich bin noch nicht ganz mit dem Buch durch und schreibe vor lauter Aufregung jetzt schon das Review! Das kommt bei mir ganz selten vor.
Schön ist, wenn man ihren Charakter versteht, weil man schon selbst schwere Zeiten durch gemacht hat.
Nur wenn man solche Zeiten hatte, kann und will man sie verstehen. Die Vergangenheit kann einen stark machen, wenn man sie überlebt.

Viel Spaß beim lesen!
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am 14. Juli 2009
Kalix. Werwölfin von London
Nein, was sind das für Zustände? Was ist das für eine Familie?

Kalix, das "schwarze Schaf" (!) aus der Fürstendynastie der Werwölfe, Schulverweigerin, Analphabetin, drogensüchtig, essgestört, depressiv und obdachlos weil ausgestossen, wird von ihren Brüdern - die sich auch gegenseitig um die "Thronfolge" bis aufs Blut streiten - gejagt. Selbst die eigene Großmutter fordert den Tod des Mädchens, das den eigenen Vater angegriffen und lebensgefählich verletzt hat; er erligt später den Verletzungen bedingt durch sein Alter.

Zur Mutter kann man nur sagen, mit dem Alter kommt die Gelassenheit! Sie ist immerhin schon zweihundertundfünfzig, sieht aber aus wie achtundvierzig, bei den Werwölfen ist das so, nur Kalix, die siebzehnjährige sieht auch so aus und handelt eben wie ein pubertierender Welpe. Zurück zur Mutter, die hat die Ruhe weg, protegiert ihren Lieblingssohn und kümmerte sich nicht um die Bildung ihres "Nesthäkchens". Als Clanführerin und Alphatier hat man eben anderes zu tun, eben Ränke schmieden, Intrigen bereiten und aufdecken, so etwas halt.

Kalix freundet sich schliesslich mit zwei Menschen an, Studenten und Mietnomaden, die sie bei sich aufnehmen. Getreu nach dem Motto "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich" nimmt die Geschichte munter ihren Lauf. Wenigstens gibt es noch eine Schwester, die der kleine Kalix, wenn auch widerwillig ab und an zur Seite steht. Das Highlight der Geschichte bildet die Figur der modebewussten und egozentrischen und -istischen Feuergötting Malveria. Sollte dieses Buch jemals verfilmt werden, dann bitte mit Viktoria Beckham in dieser Rolle (die ist ihr meines Erachtens auf den Leib geschrieben).

Und wären die Probleme mit der eigenen Familie noch nicht genug, jagt auch noch die Gilde der Werwolfjäger hinter jedem Verdächtigen hinterher....

Insgesamt ist dies ein munterer Beitrag zur Lage in Großbritannien (hoffentlich nicht). Ein Buch für den Sommerurlaub, bei dem man sich nicht sonderlich anstrengen muss (nett wäre ein Stammbaum in der Buchklappe gewesen). Ich persönlich freue mich auch über den zweiten Teil. Mal sehen, wie da weiter"gefloddert" wird.

Martin Millar beweist mit diesem Werk zweifellos Fantasie. Obwohl er meines Erachtens bei der Person der Kalix etwas zu dick aufgetragen hat, gefallen mir sein Schreibstil, der hintersinnige Humor und die schnellen Schnitte zwischen den einzelnen Szenen sehr gut. Ich konnte nach keinem Kapitel das Buch auf die Seite legen....
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am 8. Juli 2009
Das Buch kam mir vor wie eine Seifenoper im Fernsehen. Eigentlich möchte es keiner so recht sehen, aber wissen wollen, wie es weitergeht schon...

Ich kann nicht sagen, ob es am Schreibstil von Martin Millar liegt oder ob die Übersetzung so grausam war. Auf jeden Fall ist das Buch sehr einfach geschrieben - fast als ob ein Kind es verfasst hätte. Die ständigen Wiederholungen haben irgendwann auch nur noch genervt.

Unsere Protagonistin Kalix hat scheinbar sämtliche Probleme dieser Welt angezogen und zu ihren eigenen gemacht. Da wären zum Beispiel: eine Lese-Rechtschreibschwäche, Depressionen, Essstörungen, Ritzen und Drogenmissbrauch. Mit der Treue scheint es in der Geschichte wohl keiner ganz genau zu nehmen und Gefühle kommen leider ein bisschen kurz. Darüber, wie die Feuerkönigin mit ihrer Nichte Vex umspringt, kann ich nur den Kopf schütteln. Aber für die Feuerkönigin habe ich eine kleine Schwäche entwickelt. Sie ist so herrlich melodramatisch.

Aber alles in allem wäre etwas weniger wohl mehr gewesen und ich frage mich, was der Autor mit diesem Buch eigentlich ausdrücken wollte. Eine Kürzung um 250 Seiten hätte diesem Wälzer mit 750 Seiten sicherlich ganz gut getan. Aber immerhin hat mich Herr Millar bis zum Schluss mitgezogen und bei einer Fortsetzung würde ich auch ganz bestimmt nicht nein sagen. Schließlich muss ich doch wissen, wie es mit Kalix und Konsorten weitergeht.
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am 21. Juni 2009
Als ich das Buch mit seinen 750 Seiten in die Hand bekam, dachte ich erst "Oh mein Gott, da liest du doch jetzt mindestens 2 Wochen dran!" - aber nachdem ich mich nach einigen Kapiteln in Martin Millars ungewöhnlichen Schreibstil hineingelesen hatte, der sich duch häufige Perspektivwechsel und kurze, sich öfter wiederholende Sätze auszeichnet, war ich von der Handlung dermaßen gefesselt, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte!
Erzählt wird die Geschichte der 17jährigen Kalix McRinnalch, die einer alten reinrassigen schottischen Werwolffamilie entstammt. Martin Millar hat es geschafft, dieses Genre auf wundersame Weise zu entstauben: Fantasy trifft reale Welt! Die Werwölfe schlagen sich mit "menschlichen" Problemen herum! Ich habe vorher noch kein Buch in der Hand gehabt, dessen Heldin eine laudanumabhängige Werwölfin ist, die wegen Depressionen behandelt werden muss, und deren einer Bruder gerne Frauenkleider trägt, während ihre große Schwester erfolgreich eine Modefirma leitet. Skurril? Das ist es, und zwar auf die positivste Weise, die man sich nur wünschen kann! Die Charaktere dieses Romans sind mir im Laufe der Handlung richtiggehend ans Herz gewachsen. Und nichts kommt hier zu kurz: Trauer, Kampf, Humor... in diesem Buch ist wirklich alles vertreten! Ich kann es jedem Freund das Fantasygenres wärmstens empfehlen!
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am 14. Juni 2009
Die außergewöhnliche Werwölfin Kalix ist aus der heimatlichen Burg in Schottland abgehauen und lebt nun in London, nachdem sie versucht hat ihren Fürst-Vater zu ermorden. Die 17jährige ist magersüchtig, depressiv und süchtig nach Laudanum. Als sie ganz unten ist, lernt sie durch Glück zwei Studenten kennen, die sich ihrer annehmen. Hier lernt sie zum ersten Mal echte Freunde und Verbündete kennen. Denn obwohl Kalix eine sehr mächtige und starke Werwölfin ist (sie wurde in einer Vollmondnacht in Werwolfgestalt geboren) ist sie in schlechter Verfassung und wird von der eignen Familie sowie von der Gilde der Werwolfjäger gejagt. Derweil spalten sich die Werwölfe in zwei Lager und rüsten sich zum Krieg um die Führung des Clans. Ein Wettrennen um Kalix beginnt. Und jede Seite des gespaltenen Clans beansprucht die starke Werwölfin für sich. Denn derjenige der Kalix Herz als erstes zur Burg McRinnalch bringt erhält die entscheidende Stimme des Rates der Werwölfe für sich.
Martin Millar hat hier eine tolle Geschichte um einen Werwolfclan gesponnen. Die Erzählweise gefällt mir dabei außerordentlich gut. Die ganze Leseprobe ließ sich flüssig lesen, ohne Holpersteine an zu vielen Namen oder ungewöhnlichen Orten - wie man es ja oft in Fantasyromanen hat. Die Kapitel sind zwar kurz, aber informativ gehalten. Sie lassen sich angenehm selbst in der kleinsten Pause lesen. Die vielen kleinen Kapitel wechseln oft zwischen den Ereignissen und vielen, vielen Handlungssträngen hin und her, so das man dem Autor schnell für die unzähligen, kleinen Wiederholungen dankbar ist, die das Lesen so vereinfachen.
Wer für mich das ganze Buch aufwertet ist Feuerkönigin Malveria. Mit ihrem einzigartigem Charakter hat sie mich immer wieder zum Lachen gebracht. Alleine die Beschimpfungen ihrer unwürdigen, noch nicht adoptierten Nichte sind unvergleichlich. Und ihre wütenden, tränenreichen und glücklichen Auftritte zum Thema Mode werden mir mit Sicherheit noch lange im Gedächtnis bleiben. Ich hätte nie gedacht dass man die Themen Mode, Fantasygestalten und Fehden so gut und witzig miteinander verknüpfen kann. Mich hat Feuerkönigin Malveria übrigens ein wenig an den Film Der Teufel trägt Prada" erinnert. Kalix erinnert mich mit ihren Problemen eher an eine unsympathische Jugendliche aus der heutigen Zeit. Ich denke dass viele Jugendliche sich wenigstens zum Teil mit ihr identifizieren können. Ihre Depressionen, die Magersucht, das Drogenproblem und der Liebeskummer hätte ich bei einem Werwolfmädchen nicht erwartet und beschreitet mal einen ganz neuen Weg eines Werwolfes.
Dieses Buch sagt mir wirklich in allen Punkten zu. Mit der Verstrickung von alten wie neuen Feindschaften sowie Freundschaften hat Martin Millar hier einen tollen neuen, spannenden Roman geschrieben. Und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung des Buches, an der der Autor gerade schreibt. Dort wird man bestimmt den einen oder anderen Bekannten wieder treffen!
Ein einzigartiges Lesevergnügen das weibliche Fantasyfreunde sich nicht entgehen lassen sollten.
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am 26. Juni 2009
Ich lese normalerweise gar nicht gerne Fantasy-Romane, aber ich bin total positiv überrascht von Kalix". Für eine Laie, die ich ja in dem Bereich bin, war es einfach zu verstehen und überaus fesselnd, was in der Welt der Werwölfe so passiert.
Kalix MacRinnalch ist eine junge Werwolfprinzessin, die versucht hat ihren Vater, den Fürsten der Werwölfe, umzubringen. Sie hatte kein glückliches Leben auf der Burg der MacRinnalch in Schottland und ist so auch nach ihrer Tat geflüchtet, nach London. Sie hat kein Geld, keine Freunde und wird von allen gejagt wegen ihrer Tat. Sie ist zwar unbeschreiblich schön, aber eine leidende Schönheit. Essen ist ihr ein Graus und ist meist benebelt mit Laudanum, aber in der Gestalt einer Werwölfin eine unglaublich gute Kämpferin.
In dem 750 Seiten starken Werk spielt die Haupthandlung die Fehde der Werwölfe, nachdem der Fürst an seinen Verletzungen gestorben ist. Es wollen zwei Werwölfe, Sarapen und Markus, beide verhasste Brüder von Kalix, der neue Fürst werden. Alle geraten zwischen die Fronten und jeder muss einen Kampf um Leben und Tod führen. In der Zwischenzeit taucht Kalix alte, aber verbannte Liebe, Gawain wieder auf und Kalix gewinnt menschliche Freunde, bei denen sie schließlich einzieht und nicht mehr obdachlos ist.
Ich habe das Buch geradezu verschlungen und so wie es aussieht wird es noch einen zweiten Teil von Kalix geben. Was allerdings zu bemängeln ist, dass die Werwölfe manchmal in der Öffentlichkeit ihre menschliche Gestalt abgelegt haben und sie nie ein Mensch gesehen hat. Die Welt der Werwölfe und die Welt der Menschen wurde nicht ausreichend beschrieben, wie sie miteinander existiert. Dann gibt es noch eine Gilde, die die Werwölfe jagt. Auch dazu gibt es zu wenige Informationen. Man weiß nicht, wann Menschen entdeckt haben, dass es Werwölfe gibt. Aber das stellt nur einen kleinen Makel dar.
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am 18. Mai 2010
Dass Martin Millars "Kalix" bei den Rezensenten auf ein sehr gespaltenes Echo trifft, ist nicht verwunderlich. Gejagte Werwölfin mit dunkler Vergangenheit trifft auf zwei Fremde, dazu ein geheimnisvolles Frauenportrait auf dem Titel...Covergestaltung und Klappentext lassen eine eher dramatische Geschichte erwarten, vielleicht mit einem ordentlichen Touch Liebesroman; die üblichen Zutaten des momentan boomenden Urban Fantasy-Genres.
Doch weit gefehlt. Wer Martin Millar kennt, sollte wissen, was ihn erwartet. Jedem anderen sei dringend empfohlen, vor dem Kauf einige Seiten des 750 Seiten starken Schmökers anzulesen, um zu testen, ob er sich auf den eigenwilligen Stil des Autors einlassen kann.
Die Geschichte um die Protagonistin Kalix, deren umfangreiche Psychopathologie jeden Therapeuten (ob Werwolf oder nicht)verzweifelt aufjaulen lassen würde, und ihren gnadenlos zerstrittenen Familienclan kommt nämlich mit einem gewaltigen Augenzwinkern daher. Die Storyline um werwölfische Hofintrigen, die man so oder ähnlich aus vielen "ernsten" historischen/phantastischen Romanen kennt, bietet nur die Bühne für einen bunten Reigen aus mehr oder minder verkrachten Existenzen, die durch den naiv anmutenden Schreibstil und ständige Perspektivwechsel gnadenlos in ihrer ganzen Skurrilität enttarnt werden. Eine mächtige Feuerkönigin als Fashionvictim mit Hang zu hysterischen Weinkrämpfen, ein Möchtegernfürst mit Faible für Frauenkleider und eine ständig zugedröhnte Werwolf-Girlband: So richtig ernst nehmen kann -und darf- man die kaputte Bande nicht, die durch diese englische Parallelwelt stolpert. Daran ändern auch Intrigen, gebrochene Herzen, Mord und Totschlag nichts. Dass die Geschichte trotzdem funktioniert (ich zumindest konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hatte es binnen zwei Tagen durch) und zum Bestseller werden konnte, liegt daran, dass Millar ein Meister des englischen Humors ist, der seine Figuren trotz aller Macken und Schrullen nie ganz der Lächerlichkeit preisgibt. Statt dessen kommen diese übernatürlichen Wesen so menschlich daher, dass man sie zwischen Lachen und Kopfschütteln einfach ins Herz schließen muss, wenn man Satire mag und bereit ist, die Erwartungen an eine "klassische" Werwolfgeschichte ad acta zu legen.
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am 15. Juni 2009
In Kalix - Werwölfin von London" von dem Autor Martin Millar ist die Hauptfigur Kalix MacRinnalch: eine Werwölfin deren Vater der Fürst der Werwölfe ist. Da Sie ihren Vater angegriffen hat ist Kalix auf der Flucht vor Ihrer Familie, die zum Großteil mit Ihr gebrochen haben, den anderen Werwölfen und Werwolfjägern. Durch eine zufällige Fügung des Schicksaals findet Kalix Schutz und Hilfe bei den Menschen Daniel und Moonglow, die unfreiwillig in das weitere Geschehen mit hineingezogen werden - nämlich dem Krieg um die Führung des Werwolfklans.

Es ist so, dass ich eigentlich gerne Filme aus diesem Themenbereich schaue, aber ich dacht nicht, dass ich zum lesen eines Buches über Werwölfe die Muße habe. Das Lesen dieses Romans hat allerdings Lust auf mehr gemacht!

Zu Beginn gefiel mir die ansprechende Cover Gestaltung und der Schreibstil ist direkt von Anfang an sehr anschaulich. Die Haupt- und Nebenfiguren sind sehr plastisch beschrieben, wodurch das Buch sehr kurzweilig ist. Was auffällt ist, dass fast alle Wesen aus der Werwolfwelt sehr außergewöhnliche und einprägsame Namen haben. Inhaltlich werden direkt von Anfang an viele interessante Infos geliefert und mehrer spannende Handlungsstränge gespannt. Sehr angenehm ist, dass auch eine Verknüpfung zur Menschenwelt" hergestellt wird. Zum Autor finde ich interessant, dass er in London wohnt (da dies einer der Handlungsorte in diesem Roman ist) und vor allem, dass es sich bei dem Schriftsteller um einen Mann handelt! Rein vom Gefühl her liest sich dieses Buch nämlich, ohne es abwertend zu meinen, wie ein Mädchenroman. Zudem ist der Schreibstill recht einfach gehalten, was aber auch positiv ist, da man so die gut 750 Seiten zügig lesen kann und es ist wie für ein jugendliches Publikum geschrieben. So ist z.B. Kalix Schwester Leiterin einer Mode-/Modelagentur, in die man auch einen Einblick erlangt. Andererseits werden aber auch sehr ernste Themen wie Drogensucht, Ausreißen und Probleme mit dem eigenen Körper behandelt.

Alles in allem ist es ein gelungener Roman und ich freue mich auf die Fortsetzung.
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am 15. Juni 2009
"Kalix - Werwölfin von London" ist eine wunderbare Werwolfgeschichte, die in der heutigen Zeit spiel. Kalix wurde, nachdem sie ihren Vater, den Fürsten der Werwölfe, angegriffen und beinahe getötet hat, von ihrem Clan verstoßen. Sie flieht vor dem Zorn ihrer Familie nach London, wo sie mit gebrochenem Herzen - ihr Liebhaber wurde bereits 3 Jahre zuvor verbannt - versucht zu sterben. Aufgrund ihrer Laudanumsucht, ihres untröstlichen Liebeskummers und dem Kopfgeld, dass sowohl von Seiten ihrer Familie, als auch von Seiten der Werwolfjägergilde auf sie ausgesetzt ist, sollte man meinen, dass das nicht so schwieirig ist, aber die Werwölfin in ihr ist stark.

Aber eigentlich geht es in dem Buch gar nicht so sehr um Kalix allein, sondern ihr ganzer Werwolfclan wirkt in der Geschichte mit und sorgt dafür, dass es nicht langweilig wird. Die beiden Brüder Markus und Sarapen streiten nach dem Tod des Vaters um die Herrschaft, wobei die Mutter sich auf die Seite eines ihrer Söhne schlägt und bei der Beeinflussung des großen Rats nicht untätig bleibt.

Thrix, Kalix Schwester, lebt schon viele Jahre in London und versucht, sich als Modedesignerin einen Ruf zu schaffen. Dabei wird sie unterstützt von Malveria, der Feuerkönigin. Leider kommt sie durch die vielen Einmischungen ihrer Familie kaum dazu, Malverias Outfits zu designen.

Die Verwicklungen, die sich daraus ergeben, werden mit viel Humor dargestellt. In vielen kleinen Kapiteln erfährt man Stück für Stück mehr und mehr aus dem Leben der MacRinnalchs und fiebert richtig mit.

Martin Millar entfaltet das Leben des MacRinnalch-Clans in bunten Farben, man lebt richtig mit. Schade, dass es nach dem großen Showdown schon zu Ende ist - aber es gibt ja irgendwann eine Fortsetzung....
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