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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
13
4,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 12. Februar 2010
Die kanadische Autorin Sarah Thornton, die in ihrer Wahlheimat London lebt, hat ein überraschendes, amüsantes und ausschlussreiches Buch über sieben unterschiedliche Institutionen moderner Kunst geschrieben.

In sieben Kapiteln nähert sie sich der zeitgenössischen Kunst von allen Seiten: Sie ist live im Auktionshaus Christie's in New York, besucht ein Crit-Seminar in einer kalifornischen Kunsthochschule, erzählt von ihren Erlebnissen während der Art-Basel, stürzt sich in den Trubel um die Vergabe des Turner-Preises (im Jahr 2006, in dem die deutsche Malerin Tomma Abts ausgezeichnet wurde), besucht und befragt die Macher der renommierten Kunstzeitschrift Artforum, blickt beim japanischen Künstler Takashi Murakami hinter die Kulissen und berichtet zuletzt über die Biennale in Venedig.

Thornton ist Beobachterin. Sie mischt sich unter die Leute und spricht mit einigen der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten aus der Kunstszene. Bei den im Buch beschriebenen Begegnungen bleibt sie sich stets als Soziologin treu (sie studierte Kunstgeschichte und Soziologie). Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Kunstmarkt, den Machern, den Künstlern, den Kuratoren und Sammlern kann die Leserin/der Leser nicht erwarten. Dennoch ist es der neutrale Blick, der jedes Kapitel so spannend macht. Thornton liefert keine Anleitung für wichtigere oder weniger wichtigere Aspekte moderner Kunst. Die Kunstwelt ist zu vielfältig, um aus einer einzelnen Perspektive erfasst und bewertet zu werden.

Thornton tut gut daran, auf Bewertungen zu verzichten und im lockeren Plauderton zu erzählen. Das Buch distanziert sich angenehm von gezwungener Ernsthaftigkeit, die in Anbetracht der skurrilen Typen und der eigenwilligen Gesetzte der Kunstwelt eher (ver)störend auf den Leser wirken könnten.

Zusammengefasst ein gelungener Einblick in die Welt der modernen Kunst und eine rundum gelungene Leseerfahrung mit viel Spaß und keinem Hauch von Langeweile!
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am 20. Februar 2013
Ein interessanter Einblick in die sogenannte Welt der zeitgenössischen Kunst. Insgesamt entstand bei mir aber der Eindruck, daß die zeitgenössischen Künstler (jedenfalls die hier beschriebenen) sehr weltfremd geworden sind, sehr elitär und daß der gesamte Kunstbetrieb dem globalen "höher, schneller, weiter - größer, bunter, teurer" anheimgefallen ist.

Ich glaube, daß dieses Buch zwar eine Facette der Kunstwelt widerspiegelt, aber die Leidenschaft, das Genie, die Hoffnung, das innere Drängen eines Künstlers - all das kommt zu kurz. Wenn ich dieses Buch lese, bekomme ich den Eindruck, als wäre "die Kunstwelt" einfach ein Industriezweig, ein riesiges Wirtschaftsunternehmen für sehr reiche, elitäre, abgehobene oder eingebildete Menschen.

Und das ist eben in großen Teilen nicht so. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Kunst und "der Kunstwelt" und kenne eine völlig andere Realität. Das mag manch einem provinziell vorkommen, aber es lebt nun mal nicht jeder in New York...
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am 26. September 2010
Was für eine schöne Lektüre. Ganz unprätentiös beschreibt die Autorin sehr facettenreich die aktuelle Kunstszene. Mit leichter Sprache, ganz ohne Wertung, ermöglicht sie dem Leser, sich eine eigene Meinung zu bilden, was heute Kunst ist und wie sie 'gemacht' wird. Man spürt ihr den Experten ab, ohne dass sie dick aufträgt. Wie das Buch aufgeteilt ist kann man den oberen Rezessionen entnehmen.
Als Künstlerin, die mit ihren Arbeiten nicht ihr Einkommen sichern muss, bin ich nur froh, dass ich mit dem ganzen Spektakel nichts zu tun haben muss. Ich sage Hut ab, vor jedem Künstler, der es schafft in dieser dargestellten Welt autark und authentisch zu bleiben. Am meisten betroffen gemacht haben mich die Auktion und das Crit-Seminar, aber vielleicht war ich danach schon etwas abgehärtet, als ich die anderen Szenarien mit der Autorin durchlebt habe.
Ich weiß nicht, wie sich das Buch im Original ließt, die deutsche Übersetzung empfinde ich als hervorragend.
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am 19. Oktober 2009
Zuerst wird erklärt, warum derzeit die Nachfrage nach zeitgenössischer Kunst so groß ist, wie die Preise entstehen und wie "Namen" gemacht werden. Danach geht es an die Californische Kunstakademie. Ich bin zwar nur begeisterte Hobbymalerin, aber ich finde, sie hat es sehr gut geschafft, zu verdeutlichen, welcher Motor einen dazu bringt, seine Ideen immer wieder auf die Leinwand zu bannen und wie der Schaffensprozess so funktioniert. Gegenübergestellt werden die Sammler unter die Lupe genommen, und nach welchen Kriterien sie Bilder beurteilen, was für Menschen sie sind. Sarah Thornton führt uns ausserdem auf die Biennale, in ein Atelier, zeigt wie Preisverleihungen funktionieren und wie sich die Jury zusammensetzt, selbst das berüchtigte Artforum öffnet die Pforten und gewährt Einblick in das Tagesgeschäft.
Das Buch ist gut recherchiert, es gibt Interviews, und sogar Marc Jacobs hat sich über ein Zitat geäussert, und auch ansonsten sind nur wenige Personen anonym geblieben.
Insgesamt wirklich ein gutes und durchaus amüsantes Buch über die derzeitige Kunstszene!
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am 2. Dezember 2014
Dieses Buch bietet wirklich einen schönen Einblick in die Facettenhaftigkeit der Kunstwelt - Was mich als Studentin der Kunstgeschichte sehr freut :-) Ein wenig Hintergrundwissen und natürlich Interesse am Fach sollte vorausgesetzt sein, da die Autorin zahlreiche Fakten und Verweise nennt, die ansonsten eventuell schwierig einzuordnen sind. Dennoch lässt sich das Buch, auch durch verschiedenste Auflockerungen, sehr flüssig und einfach lesen und gibt einen spannenden Blick hinter die Kulissen der der Kunstszenerie auf - Empfehlenswert!
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am 24. Januar 2015
Sehr, sehr flüssig geschrieben, und außerordentlich unterhaltsam. Allerdings fehlt mir ein wenig kritische Distanz zu den begleiteten Personen bzw. Institutionen
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am 13. Januar 2015
Das Buch ist sehr gut geschrieben und die Autorin schafft es, auch Leser zu fesseln, die nicht in der Kunstszene arbeiten. Thornton spricht mit einigen der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten aus der Kunstszene. Ob im Auktionshaus Christie's, in einer kalifornischen Kunsthochschule, auf der Art-Basel, der Biennale oder bei der Kunstzeitschrift Artforum. Ein tolles Buch über die Kunstszene.
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am 2. September 2009
Super geschrieben. Obwohl das Buch voll mit Tatsachen, Namen und Fakten ist, liest sich das Buch fast so angenehm und spannend wie ein Roman. Ein "Musthave" für Menschen, die an zeitgenössischer Kunst und dem dazugehörigen Kunstmarkt wirklich interessiert sind.
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am 28. Oktober 2011
Was ist Kunst? Diese Frage stellt Sarah Thornton 250 Künstlern, Händlern, Kuratoren, Kritikern, Sammlern und Kunststudenten. Kurz: den Menschen, die ihr Leben der Kunst gewidmet haben. Die Autorin erhält interessante aber vor allem immer wieder andere Antworten auf ihre Fragen und liefert mit ihren Insider-Eindrücken von der Biennale, einer Auktion bei Christie's, der Vergabe des Turner-Preises und Gesprächen mit Takashi Murakami einen beeindruckenden Überblick über die derzeitige Kunstszene, die seit Jahren nur so boomt.

Der Leser erhält nicht nur spannende Eindrücke von traumhaften Orten, an denen die Kunst lebendig ist, sondern bekommt dazu noch Tips, wie man sich am besten verhält, wenn man ein Gemälde ab 1 Million Dollar ersteigern will - unbrauchbar irgendwie, und dennoch macht es sehr viel Spaß, sich in so eine Welt hineinzuträumen.
Ich als Kunststudentin, finde es sehr hilfreich, einen Einblick in die High Society der Kunstpraxis werfen zu können, und dabei ein Bild von der Welt zu bekommen, in die man sich letztendlich mit der Entscheidung für die Kunst begibt.

Wer bestimmt den Kunstmarkt? Welche Möglichkeiten gibt es, mit Kunst zu arbeiten? Und was hat Takashi Murakami mit Kanye West zu tun? In einer Zeit, in der die Kunstwelt expandiert, liefert Thornton eine lockere, einfach zu verstehende Zusammenfassung des Marktes. Sie stellt Fragen, die wir nicht fragen können und liefert Antworten aus vielen Richtungen, die eine ganz eigene Meinungsbildung zulassen. So verbringt sie zunächst einen Tag in der Redaktion von Artforum, wo natürlich viel positives über die Zeitschrift zu hören ist, bevor ein Gespräch mit einem Kunsthistoriker folgt, der auch kritische Aspekte des Kunstamagazins aufzeigt.

Thorntons Kapitel lesen sich wie lange Reportagen. Der Mix aus Interviews, Rückblicken und einfachen Erklärungen macht das Buch rund und für alle Kunstinteressierten absolut lesenswert!
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am 14. Dezember 2015
Was man über den Kunstbetrieb schon immer einmal wissen wollte: über die großen Auktionen - für Eingeweihte, das "System", der Markt, über das aktuelle Kunstgeschehen - man hat Teil Insiderdetails.
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