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am 26. März 2011
Das Buch entspricht leider nicht meinen Erwartungen.
Die Hauptaussage des Buches ist für mich, dass die meisten Juden ganz normale Menschen sind und als solche behandelt werden wollen. Eine Erkenntnis, die ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Menschen, mit denen wir täglich zu tun haben, die in ihrem ganzen Sein nicht irgendwie auffallen, sollte man einfach ganz normal begegnen. Nicht jedem sieht man seine Religionszugehörigkeit ja gleich an und nicht jedes Indiz wie beispielsweise ein Name ist verlässlich. So habe ich schon mit Angehörigen aller möglichen Religionszugehörigkeiten zu tun gehabt, ohne dass es je irgendwelche Probleme gab.

Es gibt aber eben auch Menschen, denen ihre Religionszugehörigkeit sehr wichtig ist, die in ihren Sitten und Gebräuchen sehr festgelegt sind und die bestimmte Vorstellungen von ritueller Reinheit haben, die im normalen Miteinander zu Problemen führen können. Grade da hätte ich mir Informationen gewünscht, wie man eben respektvoll mit einem ultraorthodoxen Juden umgehen kann, ohne dass seine Begegnung mit mir für ihn zur Belastung wird. Solche Infromationen fehlen in dem Buch leider fast völlig. Auch bekommt man Informationen über die jüdische Kultur immer nur am Rande und diese geht meist nicht über das hinaus, was fast jeder eh schon weiß. Schade, ich hätte da gern mehr erfahren. Ich bin Christ, dem bewußt ist, dass er mit seinem Glauben nur aufgepfropft ist auf einen Baum, der tiefe Wurzeln hat und eine große Geschichte und Verheißung. Wer in dem Buch etwas über religiöses Leben von Juden, die nicht säkularisert sind wie die meisten Namenschristen auch, erwartet, der wird leider enttäuscht.

Wenn ich ein Buch "Der koschere Knigge" nenne, dann erwarte ich, dass mir zumindest ein wenig ein Gefühl dafür entwickelt wird, was koscher ist und was nicht.

Das Buch ist locker geschrieben und leicht und angenehm zu lesen. Dem voll in unserer Gesellschaft integrierten Juden mag es helfen, mit weniger Vorbehalten von seinem Umfeld begegnet zu werden. Dafür drei Sterne. Für mich ging das Buch, wie gesagt, nicht über Selbstverständlichkeiten hinaus und ich konnte somit leider nicht von ihm profitieren.
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am 12. Juli 2009
Also, die meisten Juden gehen nicht häufiger in die Synagoge als die meisten Christen in die Kirche. Die meisten Juden befolgen alle 613 Gebote so streng wie die meisten Christen den Beichtspiegel. Die meisten Juden wollen nicht ständig über Nahostpolitik oder den Holocaust reden. Klingt so, als würden die meisten Juden sich nicht wesentlich von den meisten Nichtjuden unterscheiden. Und das Ganze wurde auch noch witzig rübergebracht.
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HALL OF FAMEam 7. April 2009
Darf man Jude sagen? Ist ein Witz mit Juden erlaubt aber nicht über Juden? Brauche ich selbst eine spezielle Kopfbedeckung, wenn ich mit Juden in der Synagoge sprechen will? Was ist man denn an jüdischen Tischen? Gibt es jüdische Synagogen und was ist mit den Palästinensern?

Ein kleiner aber feiner Knigge zum Judentum und dem Umgang mit Ihnen in Deutschland. Mit viel Humor gewürzt, das muss man dem Autoren Michael Wuliger für sein Buch DER KOSCHERE KNIGGE schon lassen.

Humorvoll und vergnüglich geht es daher und darum und am Ende wissen wir mehr von den Juden nebenan.

Natürlich hat kaum noch jemand Juden nebenan und die meisten Juden heutzutage sind Russen oder russischstämmig. Wieder so ein kleiner Punkt über de Juden gerne reden.

Nach Lektüre des Buches bin ich nun etwas schlauer geworden, für mich war es eine vergnügliche Zeit - es hat sich gelohnt das Buch zu lesen.

Empfehlenswert
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am 30. Mai 2009
Eine sehr vergnügliche Art, Neues über unsere Mitmenschen zu lernen. Und ganz nebenbei auch über uns selbst, die Leser. Unorthodox, wie der Autor unseren Humor anreizt und uns lachen läßt, wo kurz zuvor dieses Lachen vielleicht noch als "unpassend" oder gar "unschicklich" erschienen wäre.
Wer schon immer mal wissen wollte, wie Gefillte Fisch schmeckt, warum nicht alle Juden gern Klezmer-Musik hören und was es mit Shlock auf sich hat - der sollte dieses Büchlein lesen.
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am 17. Februar 2012
ist das Buch wirklich witzig, flott geschrieben, schön zu lesen.

Warum also keine fünf Sterne?

Weil es mir unter dem Titel "Trittsicher durch die deutsch-jüdischen Fettnäpfchen" die Weisheit verkauft, dass Juden normale Menschen sind.

Ach nee.

Jetzt mal ehrlich, wer seit 1945 immer noch nicht gelernt hat, dass ein Mensch primär mal ein Mensch ist und so behandelt werden möchte - unabhängig von seiner Religion - der wird sich auch kein Buch "Der koschere Knigge" kaufen.
Es ist keine wirklich neue Erkenntnis, dass in Gegenwart von Juden schon länger kein betretenes Schweigen herrschen muss, dass man das Thema Holocaust weder krampfhaft immer wieder ansprechen noch krampfhaft meiden muss und dass auch die meisten Menschen jüdischen Glaubens Humor haben und auch mal über sich selbst lachen können.

Prinzipiell hätte ich mehr Informationen zum Thema Judentum und weniger Selbstverständlichkeiten erwartet.

Trotzdem für den netten Schreibstil drei von fünf Sternen.
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am 22. Juni 2009
Mit viel Vergnügen haben wir dieses kleine Büchlein über "uns" gelesen.Herrlich einmal wieder über "uns" zu lachen. Köstlich den Blumberg in "uns" sofort zu erkennen.
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am 1. August 2009
Dieses Buch beschreibt auf vergnügliche, aber dennoch auf den Punkt gebrachte Weise den nach wie vor schwierigen Umgang zwischen "nichtjüdischen" Deutschen einerseits und Juden aller Nationen andererseits - es hilft dabei, diesen Umgang von nichtjüdischer Seite aus entkrampfter zu gestalten. Lesenswert!
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am 4. Oktober 2015
was das Judentum betreffe, sind leider sehr viele Ungereimtheiten im Umlauf, über Jahrhunderte sind diese Gläubigen viele Male diskriminiert und schwer verletzt worden, aber die jüdischen Menschen fühlen keinen Haß, sie vergeben die Schuld der Andersdenkenden und gewinnen mit ihrer lebensbejahenden Kultur.

Dafür Verständnis zu erwirken und über die kulturellen Unterschiede aufzuklären, dazu hilft dieses Büchlein. Ich möchte mich für die herzerfrischenden Anekdoten und Hintergründe bedanken. Es sind Lebensweisheiten einer Kultur, die wir uns im Miteinander nicht verschließen sollten. Ein friedliches Zusammenleben ist gewährleistet, wenn wir uns mit Respekt begegnen, ein Prinzip der Nächstenliebe bewahren und Zwietracht sowie Streit vermeiden helfen. Nicht alle Menschen sind gut oder böse, in jeder Persönlichkeit steckt auch eine gute Seite - jede Münze hat zwei Seiten.

Wer sich weitaus mehr einliest, entdeckt scharfzüngigen Humor, der er wert ist durch Niederschreiben zu bewahren, Lektüre ist lesenswert.
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am 9. Mai 2016
Also mit Herrn Blumenberg, Manager, Ehemann und Vater zweier Kinder und nebenbei Jude, würde ich ohne zu Zögern ein Bier trinken gehen...denn nach dem Genuss von Michael Wuligers kurzweiligem Knigge wäre es sogar schön, in den ein oder anderen Fettnapf zu treten und gemeinsam über die Urteile und Vorurteile und Projektionen zu lachen, die wir uns gegenseitig immer wieder im anderen Kopf bereiten, wir Goijm und Juden.
Wie wäre es denn mit Mehr davon?
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am 14. Mai 2010
Ich war überrascht, wie schmal das Büchlein ist; in einer guten Stunde ist es locker ausgelesen. Ein wenig schade, denn es war unterhaltsam zu lesen.
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