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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
36
3,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 20. April 2017
Willemsen zeichnet in seinem typischen Stil ein Stimmungsbild der Stadt, begleitet durch großartige Fotos. Seine Sprache kann man mögen, muss aber nicht, es ist persönlicher Geschmack. Für jemanden der Bangkok kennt und diesen Stil mag, sind die Beschreibungen ein Genuss, er findet hier einige Aspekte seiner Stadt wieder. Die Kritik an einer gewissen Oberflächlichkeit mag berechtigt sein, aber mehr hat der Autor wohl nicht gewollt, als eine persönliche Empfindung wiederzugeben. Wer tiefer einsteigen möchte, die einzelne Facetten von Bangkok kennenlernen möchte, jenseits von westlichen Klischees, Denkschemen und moralischen Vorurteilen der möge zu „Stille Tage in Bangkok“ von Steve Casal greifen. Für mich die komplexeste und stilistisch gut gelungene romanhafte Beschreibung von Bangkok und dem hier vorzufindenden Lebensgefühl. Ich persönlich halte Bangkok Noir als gut gelungen, obwohl natürlich für manche Leser etwas zu anspruchsvoll. Beide Bücher, Bangkok Noir und Stille Tage in Bangkok, heben sich positiv von den oft primitiven Publikationen über Bangkok ab. Wer ein komplexeres Bild dieser Stadt haben möchte, mit all seinen widersprüchlichen Seiten und off the beaten track Orten dürfte bei Steve Casal besser aufgehoben sein. Ich persönlich mag beide Publikationen.
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am 28. Januar 2010
Ich muss mich den Kritiken meiner Vorgänger anschießen.

Die Fotos sind wirklich toll und fangen die Stimmungen von Bangkok in der Nacht sehr schön ein. Allein dafür lohnt es sich, das Buch zu kaufen. die Bilder machen auch die 4 Sterne aus.

Aber der Text. Ich kann mir nicht helfen. Ich habe den Eindruck, dass Herr Willemsen das Thema Prostitution mit seinem guten Namen veredeln wollte, das Buch so zum Kulturgut erhebt und damit Käuferschichten anspricht, die zwar gern mal über Prostitution in Bangkok lesen würden, aber bitte keine schmierigen Billigproduktionen. Über die schlechte Recherche, die vielen Schreibfehler und das Fehlen jeder Gliederung ist schon genug lamentiert worden, und das zu Recht. Das Ganze liest sich zum teil sehr schwülstig. Die passenden Fotos zum Text erkennt man dann plötzlich mehrere Seiten weiter. Da aber wie gesagt eine Gliederung fehlt, gelingt die Zuordnung von Fotos und Text nicht immer. Schade drum.
Fazit: Wer einen wirklich schönen Bildband kaufen möchte, für den ist das Buch unbedingt empfehlenswert. Wer das Buch gekauft hat, weil er die gewohnt guten und intelektuellen Texte von Roger Willemsen erwartet, wird enttäuscht sein.
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am 25. September 2009
Zunächst habe ich geblättert und wunderte mich, dass die Fotos so wenig kompatibel mit meinem inneren Bangkok-Bild waren. Aber natürlich, ich bin nicht so sehr nachtaktiv und die Atmosphäre der Stadt bei Tag ist mir sehr viel vertrauter. Die Fotostrecke hat ihren Reiz und wird dem Titel Bangkok Noir gerecht.

Der Textbeitrag hingegen ist mitunter eine Strapaze. Wie kann man dem Leser einen Fließtext über 350 Seiten - ohne jegliche Gliederung - zumuten? Wie wäre es mit einigen Überschriften? War wohl zu mühevoll, soll der Leser sich doch anstrengen. Ich meine, das kann man besser machen. Das Buch ist ja recht preisgünstig; hat man am Lektor gespart?
Besonders ermüdend finde ich, wenn der Text immer wieder ins Lyrische abgleitet. Das klingt extrem bemüht. Hier ein Beispiel: "Es brennt. Der Himmel kommt herunter. Seine Tiefe ist jetzt schwärzer. Seine Höhe nicht mehr hoch. Es lastet als ein wolkiges Massiv, nicht transparent, sondern dick und undurchdringlich ..." Herr Gott, wer will so was lesen? Ich nicht. Dann lieber um 150 Seiten kürzen.

Eine gute Idee, aber schlecht umgesetzt. 3 Sterne wegen der ansprechenden Fotos.
Von Willemsen hatte ich mehr erwartet und ich glaube nach wie vor, der kann mehr.
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am 20. September 2009
Was hat einen Intellektuellen wie Willemsen hier geritten? Nicht nur zahllose Schreibfehler zeugen von der Oberflächlichkeit des Ganzen: Krung Threp statt Khrung Thep, der thailändische Name Bangkoks, Soy statt Soi, Nana Palace statt Nana Plaza. Die Verwechslung "echter Thai Massage" mit einem Soapy Parlor, verbrämt mit einer Geschichte über die schwangere Masseurin, die angeblich einschläft. Eine Episode über einen deutschen Sextouristen und sein Entsetzen über das Hakenkreuz-Tattoo am Handgelenk seines Mädels, aber kein Wort darüber, daß das - im Vergleich zum Nazisymbol spiegelverkehrte - Hakenkreuz eine lange Tradition in Asien von Japan bis Indien und mit brauner Ideologie nichts zu tun hat.

Manchmal gelingen kurze poetische Momente: die junge Muay-Thai-Kämpferin, die noch hart weitertrainiert, als der Trainer längst abgebrochen hat. Die Zärtlichkeit zweier Prostituierten angesichts eines Elefanten. Der Jahrmarkt am Rande der Stadt.

Aber im großen und ganzen bedient Willemsen hier nur alle Klischees des Westens, an jeder Ecke sieht er Prostituierte und Katoeys, und zeichnet damit das westliche Zerrbild Bangkoks anstatt mit genau diesen Vorurteilen endlich einmal aufzuräumen. Warum? Sex sells? Die einzelnen Episoden bleiben an der Oberfläche, Kulturelles bleibt außen vor, und auch in drei Monaten scheint Willemsen nicht viel Thai gelernt zu haben. Selbst das so spezifische Englisch der Thais kommt nur an einigen Ecken kurz durch.

Gut sind die Fotos, großes Lob an Ralf Tooten, der ist ein Profi. Für meinen Geschmack etwas zuviel Verliebtheit in Braun- und Grüntöne und Bewegungsunschärfen, aber das ist Geschmackssache. Willemsens Text dagegen ist einfach nur geschmacklos.
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am 22. März 2013
Die Fotos sind ganz gut und lohnen eine Durchsicht des Bandes.
Wie schon des öfteren beschrieben ist der Totengräber des Buches Schriftsteller Willemsen. Die Texte schwülstig, aufgeblasen und negativ. Die Thais sind in Ordnung, Westtouristen werden nahezu durchgängig abgewertet.
Teilweise widersprechen sich Text und dazugehörige Fotos eklatant: "Die Alte mit ihrem zerarbeiteten Gesicht, ihren zerschlissenen, aus Flicken zusammengesetzten Textilien ist eine geschlossene Erscheinung: alles wird dem Verfall übereignet....usw. usf." (S. 86) Auf Seite 93, dem dazugehörigen Foto, sieht man dann eine recht muntere und durchaus gut und vital aussehende ältere Frau mit ihrer Enkelin die keineswegs dem Verfall nahe scheint. Ärgerlich!
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am 21. Mai 2014
Ich war im 2011 und 2014 2 x für jeweils 3 Monate während der Winterzeit in Thailand. Die typische Frage, "Wie war's?" konnte ich nie eindeutig beantworten. "Hat es Dir gefallen?" (Na ja, 28 - 32 Grad warm - das ist schon angenehmer, als bei uns in Europa und die Menschen sind immer fröhlich) - ist schon eine ziemlich dünne Antwort.

Im Buch Bangkok Noir hat Roger Willemsen alle Aspekte des heutigen Thailand beleuchtet und bietet somit die Hintergründe, die man sehen sollte, wenn man an Thailand näher interessiert ist. Ich denke, das ist ein Buch für Thailand-Insider, denn alle anderen können mit den meisten Passagen absolut nichts anfangen.

Ich bin Herrn Willemsen für dieses Buch unendlich dankbar, denn es verleiht meiner Fassungslosigkeit vor diesem Land endlich Sprache. Ich habe nun eine Bescheibung und eine Antwort auf die Frage: "Wie ist es in Thailand?".
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am 12. Juli 2010
Mag ich Hörbücher? Ich weiß es nicht, ich stieß nur durch Zufall auf dieses Hörbuch, ich hatte keinerlei Vorstellung, was mich erwarten würde. Ich legte die CD ein, mit hinter dem Kopf verschränkten Armen und das Erste, was ich hörte, war ein kurzer, busbremsenquietschender Ausschnitt aus dem Geräuschlebens Bangkoks. Roger Willemsen - atemlos mit der Stimme eines Ned Flanders - legte sofort los und was dann kam, gefiel mir nicht. Der Text ist unglaublich schnell gelesen, das soll womöglich ansprechend wirkend, der Rhythmus der Großstadt und so. Aber es ist peinlich und noch peinlicher sind die verschwurbelten Sätze, die Musil sein wollen, aber doch nur die Sätze eines talkshowbesessenen Flaneurs sind, der irgendwann lachend und auch ein bisschen geil von seinem Rosettenabenteuer bei Charlotte Roche berichtet. Jedenfalls war er da weniger atemlos als hier, als Erzähler seines eigenen Machwerks. Aber wir wollen sachlich bleiben.

Das erste, gelesene Kapitel - ich weiß nicht, ob es dem Buch auch so entspricht - ist eine Hymne und Poesie an die Großstadt. Da staunt Willemsen: "Wie viel Intelligenz muss am Werk sein, wieviel Energie und Elektrizität muss gebündelt werden?", fragt er sich angesichts der Großstadt und dabei wirkt er durchaus noch sympathisch, ein bisschen wie der staunende, spielende Junge, mit dem alles anfängt. Ich war durchaus noch gespannt.

Aber dann versteigt sich Willemsen leider in eine ganz und gar verdrechselte, verschwurbelte Sprache, die nichts von der Authenzität, dem tatsächlich unglaublichen Erlebnisreichtum einer asiatischen Großstadt einzufangen mag. Erotik erstickt im lahmen bildungsbürgerlichen Duktus mit dem grauen Farbstrich einen wissenschaftlichen Papers. Abenteuer, Aufregung, Gerüche, Atmosphäre wird erstickt in einer hastenden Bibliothekarsstimme. Wirklich: Sie bekommen Kopfschmerzen von diesen 2 CDs und mit der letzten Silbe werden Sie da sitzen und sich fragen: Was habe ich hier eigentlich gerade gehört? Aber vielleicht geht es nur mir so...

Natürlich hat kein Produkt null Sterne verdient und ich weiß, wie subjektiv so etwas ist. Aber wenn man schon öffentlich als anonymer Sonstwer seine Meinung zur Verfügung stellen soll, dann muss man auch ehrlich sein. Mir hat es gar nicht gefallen. Schade.

Die zwei Sterne gibt es aus Respekt vor der Leistung.
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am 7. Januar 2010
Zum Text haben Bangkok-Kenner schon was geschrieben, das mit dem Hakenkreuz ist selbst mir aufgefallen und ein NoGo. Ich war nie in Thailand und hatte mir von dem Band Einblicke erhofft- Pech gehabt. Verschwurbelte Pseudo-Sprachakrobatik und oberflächliche Klischees, zudem leidet man sehr schnell an akuter Adjektivvergiftung. Als Dort-Nicht-Auskenner sind 90% der Fotos für mich unterbelichtete, unscharfe Farbklekse ohne Aussage, die so in jeder Großstadt dieser Erde entstanden sein könnten. Wenn man die entsprechenden Stories wenigstens noch den Fotos zuordnen könnte. So aber ist selbst Onkel Ottos Thailand-Diavortrag spannender. Hätte man aus dem Dutzend hervorragender Aufnahmen einen Kalender mit jeweils kurzen Bildstories gemacht - da gäb's nen Daumen nach oben. Aber so: auch ich bin über einen ziemlich begeisternden Radio-Auftritt von Herrn Willemsen auf das Buch aufmerksam geworden. Leider erzählt er zwar für fünf Sterne, für sein Buch aber gibt's gar keinen. Die beiden Sterne gibt's für Herrn Tooten.
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am 19. Oktober 2009
Ein ausgezeichneter Fotoband mit bestechenden aber auch sensiblen Bildern. Der Text von Willemsen ist unterste Schublade von bildungsbürgerlichem Sprachnarzissmus: "..mit Gloss gefirnisste Lippen beissen auf Papiertaschentücher" und noch peinlicherer Schwulst. Bisweilen der Versuch Noteboom zu kopieren, der schreibt aber in einer ganz anderen Liga. Man kann sich aber auch nur die Bilder anschauen.
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am 22. Juli 2011
Die Fotos sind klasse und der Text ist das was man von Roger Willemsen kennt.
Passagenweise schwülstig, dann aber doch wieder direkt und glasklar.

Wer Roger nicht mag, wird auch dieses Buch nicht mögen. Wen diese gewisse arrogante Selbstverliebtheit nicht stört, der hat mit diesem Buch etwas woran er sich abarbeiten kann.

Für mich macht genau das den Reiz des Buchs aus. Es regt mich auf, es bringt mich dazu "so nicht" schreien zu wollen...
Und das Roger das gelingt, dafür hat er 5Sterne verdient.

Dieses Buch regt zum denken an... zum Widerspruch und zum Kopfzerbrechen!
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