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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
55
Die vollständige Maus
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:14,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 19. August 2016
Nachdem ich mich mit anderen Graphic Novels beschäftigt hatte, kam ich durch Zufall zur "Maus".

Die Darstellung der verschiedenen Gruppen - ich vermeide das Wort "Rassen", da es zu negativ besetzt ist - durch verschiedene Tiergruppen ist genial und auch bezeichnend. Die Mäuse als Gejagte/Opfer, die Katzen als Jäger/Täter.

Aber auch die von den Mäusen - jüdische Mitbürger - vorgenommenen Haltungen der Unterwürfigkeit und des Unverständnisses "... uns kann nichts passieren, schließlich habe wir in WK1 für unser deutsches Heimatland gekämpft" scheinen bezeichnend zu sein für die damalige Zeit. Zumindest kommt es immer wieder zum Vorschein, wenn man mit den letzten Überlebenden redet.

Ich halte dieses Buch für geeignet, jüngeren Menschen die seinerzeitige Wirklichkeit zu vermitteln. Sicherlich altersentsprechend mit Begleitung durch die Eltern. Aber spätestens ab Klasse 7 sollte bei unseren Kinder die Reflexionsfähigkeit vorhanden sein, grauenvolle Erzählungen richtig einzuordnen. Wer ein wenig sprechbegabt ist, kann die Geschichte beim Betrachten der Bilder auch vorlesen, um die Äußerungen der jiddisch-deutsch Sprechenden wiederzugeben.

Ich kann mich nur bei Art Spiegelman und seinem Vater für die Aufzeichnung (sic!) der Geschichte bedanken. Sollten Sie beim Lesen feuchte Augen bekommen oder wütend werden, ist - so glaube ich - das Ziel des Buches erreicht.
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am 2. August 2016
Die Frage, ob die Verarbeitung der Shoa angemessen dargestellt ist, kann man stellen. Antworten kann man, Maus stellt eine Familiengeschichte aus subjektiver Perspektive authentisch und unverblümt dar, nicht ohne die entsprechende Reflexion des Erzählten und des Mediums durch den Autor.
Und genau das war die Shoa, unermesslich viele Einzelschicksale, die eigentlich nicht beschreibbar und fassbar sind. Mich hat Maus erreicht und fasziniert, und eine weitere Perspektive auf die Shoa eröffnet. Und ich bin sicher, die Graphic Novel erreicht noch viele, auch Jüngere. Darum, diskutiert gerne über die Maus, nichts wäre schlimmer als das Vergessen.
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am 18. September 2014
Ich habe mich immer gefragt, ob man den Nationalsozialismus in einem Comic darstellen kann und darf. nach der Lektüre dieses Comics und der Geschichte Artmanns komme ich zu der Erkenntnis, dass diese Form einen völlig neuen Zugang ermöglicht. Die einzelnen Panels sind dicht gedrängt und hätten mehr Platz vertragen und auch die Schwarzweißzeichnungen haben mich zunächst gestört, aber man liest sich schnell ein und folgt der Geschichte gebannt. Wer einen neuen Zugang sucht, wird hier fündig und zum Nachdenken über die Geschichte als auch der Machart angeregt.
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am 30. Oktober 2016
Bewegend, ergreifend, erschütternd. Art Spiegelman hat die Geschichte seines Vaters, der als Jude im Ghetto und KZ unter den Nazis litt, auf eine Art gezeichnet, die niemanden kaltlassen kann. Der Schrecken der NS-Herrschaft und des Holocaust wird an keiner Stelle untertrieben, trotzdem kommen auch humorvolle Passagen vor. Als Graphic Novel ist das Buch ein hervorragender Weg, um sich mit dem Thema zu beschäftigen und auch "Lesefaule" damit in Berührung zu bringen. Mich hat das Buch dazu inspiriert, selbst Auschwitz zu besuchen.
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am 29. März 2013
Ich habe dieses Buch eigentlich nur auf Gutdünken gekauft da mich der Einband neugierig machte und nach einigen Forschen interessiert zurück ließ. Beim lesen stellte sich dann ein merkwürdiges Gefühl ein. Denn dieser Comic lädt garantiert nicht zum lachen ein. Die Zeichnungen könnten niedlich sein - wohlgemerkt KÖNNTEN, wenn das geschehen das gezeigt wird nicht so grausam und ehm...unmenschlich wäre. Das Buch erzählt die Geschichte eines jüdischen Großvaters der seinem Enkel die Geschichte von Nazideutschland erzählt. Von den Anfängen wie Juden plötzlich gemieden, schikaniert und vertrieben wurden bis zu den grausamem Finale in den KZs wo jeder ums Überleben kämpfte. Dabei wird nicht beschönigt und selbst der cartooneske Zeichenstil (Juden werden als Mäuse - Deutsche und Nazis als Katzen) wirkt zu keiner Zeit erheiternd. Insgesamt ein gelungenes Machwerk welches vielleicht nicht viel neues zu erzählen weiß doch mal eine neue interessante Herangehensweise bietet,
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am 27. September 2014
Da bereits genügend Vorgänger den Inhalt umrissen haben, spare ich dies hier aus.

Art Spiegelman hat mit diesem Werk ohne Frage ein Stück Literaturgeschichte in die Welt geschleudert. Spätestens an diesem Buch kann man den Übergang des Comics oder Graphic Novels von einem zwiegespaltenem Dasein in die Riege der Hochkultur beobachten. Die Erzählung ist eine ebenso mitreissende, wie fesselnde Darstellung des Holocausts. Der Zeichenstil ist ein schlicht gehaltener, ein reduzierter, und doch wiederum so aussagekräftiger. Der Ideenreichtum des Autors scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein.

Dieses Werk ist ein äußerst Wichtiges, und ist von seiner Bedeutung vermutlich zu vergleichen mit Filmen wie "Schindlers Liste", oder "Das Leben ist schön", oder mit Büchern wie "Die Wohlgesinnten".
Diese Lektüre sollte von Lehrern ihren Schülern (freilich höherer Schulklassen) unbedingt ans Herz gelegt werden!
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am 11. Dezember 2013
Mit großern Erwartungen wartete ich auf die Lieferung meines Exemplares. Diese kam auch sehr schnell und nach meiner Kontrolle der Unversehrtheit des Comicbuches las ich sofort drauf los.

Die Geschichte fesselte mich augenblicklich obwohl man sich erst an die Sprache des Vaters gewöhnen musste.
die Illustrationen sind sehr gelungen.

Ich bin gespannt wie gut ich mit Hilfe dieses Comics den Schülern Eindrücke vom Nationalsozialismus und vom Holocaust geben kann.

Das Buch ist sehr gut gelungen und ich kann es nur jedem weiterempfehlen, der eine realistische Sichtweise vom Holocaust sucht.
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am 31. Januar 2013
Durch das Zusammenwirken von Text und Bild gelingt es Spiegelman, einen emotionalen Zugang zum Thema zu eröffnen. Die stark stilisierten Schwarzweißzeichnungen geben das Geschehen angemessen wieder, der nüchterne Reportagestil wird dem Thema gerecht. Von einer Verharmlosung kann hier keine Rede sein. Ich denke, dass Jugendliche gerade durch die Erzählweise des schrulligen, keineswegs perfekten Wladek eine Empathie für die Opfer des Holocaust entwickeln können.
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am 30. August 2013
Ichkann mich gut erinnern, wie wir im Buchhandel das Werk bei Erscheinen sehr misstrauisch beäugt haben. Die Umsetzung als Comic erschien mir zunächst als Tabubruch.Heute wirkt das Buch erschütternd, insbesondere wegen der einfühlsamen Eindeutschung mit deutsch polnischer Grammatik. Wir spüren, wer die Opfer sind...
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am 17. Januar 2015
Maus ist von Art Spiegelman ist ein Klassiker! Also, ein Muss. Ob die Übersetzung so gut ist, kann ich noch nicht einschätzen. Ich würde empfehlen, lieber im Original zu lesen.
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