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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
9
Pippa Lee: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 10. Juli 2012
Das Buch ist die Lebensgeschichte von Pippa Lee. Pippa ist 50 und führt ein ruhiges Leben in einer amerikanischen Alte-Leute-Siedlung. Endlich angekommen in der Ehe, in sich selbst, im Glück. Wirklich?

Pippa ist das einzige Mädchen mit vier Brüdern. Sie wird von ihrer Mutter geliebt. Abgöttisch. Abnormal. Mit 16 fängt sie an, Mist zu bauen. Flüchtet. Baut mehr Mist. Flüchtet weiter. Eine Getriebene, hauptsächlich von sich selbst. Versinkt in der eigenen Bedeutungslosigkeit, an die sie inzwischen glaubt. Bis sie ihren Ehemann Herb kennenlernt, 30 Jahre älter als sie. Er glaubt, Pippa wirklich zu sehen. Sie fühlt sich angekommen. Heiratet ihn. Bekommt Kinder. Ist endlich gezähmt. Wirklich?

Rebecca Miller skizziert das Leben von Pippa Lee auf eine eindringliche Art, die den Leser nicht nur beobachten lässt sondern ihn mit Pippa leben lässt. Pippas Gefühle, Ängste und zum Teil auch Verdammnisse werden so nah dargestellt, dass man am liebsten die Hand nach Pippa ausstrecken möchte und gleichzeitig doch Angst hat, sich in das Leben dieser eigensinnigen Persönlichkeit einzumischen.
Die unterschiedlichen Beziehungen in Pippas Leben sind glaubwürdig, man lacht, leidet und lebt mit Pippa mit. Der Schreibstil ist sehr intensiv, wie es selten in einem Buch vorkommt.

Es ist ein Buch, dass den Leser auf eine lange Reise mitnimmt. Und man möchte bis zum Schluss dran bleiben, wissen, wie es mit Pippa auf den einzelnen Etappen ihres Lebens geht. Man erlebt einen Lebensweg, der verrückt ist und doch glaubwürdig genug, um ihn sich vorstellen zu können. Und obwohl man am Ende des Buches glaubt, Pippa endlich zu kennen und zu verstehen, bleibt doch die Frage: wer ist eigentlich Pippa Lee?
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am 10. September 2010
In sehr vielen Frauen steckt eine "Pippa Lee", das weiß ich jetzt seit dem Lesen dieses Buches! Denn welche Frau zwischen 30 und 60 kennt nicht dieses Gefühl von "Bin ich hier wirklich richtig? - Will ich jetzt so weiter leben oder etwas GANZ anderes (er)leben?" Es geht um das Glück der eigenen Familie, der Kinder, aber auch um das eigene, welches sich zwischen "Familie, Ehe, Kinder, Job" oft schwer finden lässt. (Und vor allen Dingen in der Rolle die man von anderen aufgedrängt bekommen hat: Die gute Gastgeberin, die immer hinter ihrem Mann stehende Ehefrau, die für alles sorgende Mutter,...)

Rebecca Miller beschreibt Pippa Lee in etwa so: "Sie ist ein Geheimnis, ein rätselhaftes Wesen, etwas, was es heute fast nicht mehr gibt: Eine Person, die sich nicht vom Ehrgeiz oder von Gier nach Besitz und Aufmerksamkeit leiten lässt, sondern von der Sehnsucht, DAS LEBEN IN SEINER FÜLLE ZU ERFASSEN und es für die Menschen in ihrer Nähe ein wenig leichter zu machen."

Genauso ist auch das Buch gehalten: Es führt die Leser mit klaren Worten & Metaphern durch Pippa Lees Kopf. Zusammen durchwandert man ihre wilden Exzesse & Abstürze in Bars, die gefüllt waren mit viel Sex & Drogen. Ja, sie hat so RICHTIG gelebt & vieles ausprobiert! Nun aber, im "Alter" merkt sie inmitten der Normalität, dass das Leben nicht aufgeht, dass sie sich ein Stück weit entfremdet hat, von ihren Träumen & Vorstellungen.

Ich habe dieses Buch mitgelebt beim Lesen & nicht das erste Mal erkannt, das das Glück ganz nah vor einem liegt.
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am 8. April 2010
Also ich hab Pippa Lee in meinem Urlaub gelesen, ausgewählt aufgrund der Kritiken auf dem Umschlag, aber auch weil mich Lebenswege allgemein interessieren.
Ich bin ein wenig erstaunt über die letzten Rezensionen,ok..ein Buch gefällt einem oder eben nicht,jedoch ist es auf keinen Fall schlecht geschrieben und auch nicht trivial.
Es ist halt ein Lebenslauf einer amerikanischen Frau mit Höhen und Tiefen-Nicht mehr und nicht weniger.
Mich hat das Leben von Pippa Lee beeindruckt,ein Leben was eigentlich gar nicht schlecht angefangen hat, drohte zeitweise aus den Fugen zu getraten und hat dann doch eine überraschende Wendung genommen.... wie das Leben manchmal eben so spielt.
Menschen sind unter bestimmten menschlichen Einflüssen veränderbar.
Für mich eine durchaus nachvollziehbare Entwicklung, bis auf vielleicht einzelne Ereignisse,die meiner Meinung nach überflüssig waren oder jedoch zu knapp beschrieben wurden.
Es war die Geschichte von Pippa Lee, einer Frau mit einem teilweise bewegendem, teilweise normalem, teilweise tragischem Leben mit großen,zeitweise auch sehr lustigen Momenten.

Ich habs gerne gelesen, empfehle es aber nur Frauen die sich für Geschichten über Lebenswege interessieren die nicht immer glatt und "normal" verlaufen.
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am 29. Juni 2010
Es fällt mir nicht ganz leicht, meinen Eindruck dieses Buches in Worte zu fassen. Ich hatte durchaus Spass beim Lesen, auch wenn ich einige Stellen, speziell die Schilderungen ihrer chaotischen Zeit in der Großstadt, als recht zäh empfand. Irgendwie erschien mir ihr Drogenkonsum als aufgesetzt, es passte nicht zu meinem Eindruck, den ich von Pippa gewonnen hatte, sie schien mir zu intelligent für den Konsum von Drogen....
Dieser Roman ist meines Erachtens mal wieder typisch amerikanisch.... derart ausgeflippte, hysterische Perönlichkeiten (Gigi, Moira, überhaupt die meisten der Frauen in diesem Buch) begegnen uns doch nur in amerikanischen Büchern oder Filmen und sie sprechen mich nicht wirklich an. Trotzdem mochte ich die Figur der Pippa Lee, weil sie mir noch am wenigsten hysterisch erschien. Die Gedanken übers Leben, besonders die Betrachtungen ihrer Mutter empfand ich als sehr bereichernd. Die Beziehungen zwischen Menschen beobachtet Rebecca Miller präzise und klug, sie schaut auch hinter die Fassade, sie entlarvt.
Rebecca Miller hat Humor und einen Sinn für ungewöhnliche Konstellationen. Sie macht neugierig auf mehr, auf mehr Literatur von ihr. Sie schreibt so, dass ich sie gerne einmal kennenlernen würde....
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am 19. Februar 2010
Am Anfang dachte ich noch, dass wird schon. Aber während die Autorin die Jugend der Pippa Lee beschrieb wurde es mir einfach zu zäh. Ich konnte weder mit dem Schreibstil, noch mit der Geschichte etwas anfangen. Auf mich wirkte der Roman düster und unrealistisch und es war kein roter Faden zu erkennen. Ich weiß einfach nicht, was die Autorin mir erzählen wollte. Also hab ich bei 280 Seiten aufgegeben und das Buch zur Seite gelegt.
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am 7. März 2010
Dieses Buch "Pippa Lee" ist mit das Schlechteste, was ich je gelesen habe. Stilistisch sehr durchschnittlich, inhaltlich völlig flach, mit einigen sonderbaren Exkursionen in Sex-Phantasien - obwohl es das mit Sicherheit alles gibt, mich persönlich aber diese "Unterwelt" überhaupt nicht interessiert - ' und schlecht ausgearbeiteten Beziehungsfäden, hat es in mir einfach nur eine intellektuelle und emotionale Leere hinterlassen. Das sollte ja wohl kaum der Sinn eines Buches sein. Also: das Buch lohnt weder das Geld, noch die Zeit. Bei mir ist es gleich im Papierkorb gelandet.
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am 17. Februar 2013
Inhalt:
Pippa Lee zieht mit ihrem Mann, der deutlich älter ist als sie, in ein Seniorenviertel. Bis dahin war Pippa Lee eigentlich ganz zufrieden mit dem Verlauf, das ihr Leben genommen hat. Dachte sie zumindest. Nun, da sie in diesem Seniorenviertel wohnt, durchlebt sie ihre Vergangenheit und fragt sich, ob sie jetzt wirklich glücklich ist oder ob sie in ihrer Jugend überhaupt einmal glücklich war.
Mehr möchte ich eigentlich nicht verraten.

Meine Meinung:
Ich war ganz schön überrascht. Ich hatte mir ein wenig eine "Sex and the City"- Story vorgestellt, bei der die Hauptprotagonistin durch alle erdenklichen Kleiderläden stürmt, dabei sehnsüchtig an ihre kleine Jugendsünden zurückdenkt und mit Schrecken feststellen muss, dass sie nichtsdestotrotz älter wird.
Aber es ist viel mehr als das. Es ist eine übertriebene, recht unrealistische Geschichte einer Frau, die scheinbar in der Midlife-Crisis steckt. Die in ihrer Jugend Sexorgien, Drogenexzesse und vieles mehr erlebt hat.
Die Geschichte an sich finde ich richtig interessant. Die Geschichte dieser jungen Frau, deren Leben von vorneherein zum Scheitern verurteilt ist und dann eine Wendung nimmt. Zugegeben, diese Wendung ist nicht überraschend, aber sie ist gut beschrieben. Ich mag den Schreibstil der Autorin, sie ist direkt. Was ihr aber auch zum Verhängnis wird. Die Hauptprotagonistin ist in meinen Augen eine geisteskranke Frau, die dringend Hilfe braucht beziehungsweise sie in ihrer Jugend gebraucht hätte. Manche Momente waren richtig abstoßend beschrieben in dem Buch, welche, darauf möchte ich nicht eingehen. Das waren Szenen, die völlig sinnlos waren, nichts zur Handlung beigetragen haben, sondern lediglich verdeutlicht haben, dass Pippa Lee ein aufregendes Leben führte. Ein bisschen zu viel des Guten für meinen Geschmack.
Aber wie bereits erwähnt ist die Handlung an sich nicht schlecht. Sie ist nicht auf den ersten Blick voraussehbar, erklärt, wieso Pippa Lee zu dem geworden ist, was sie heute ist und wieso sie denkt, wie sie eben denkt. Das Buch ist sicherlich keine anspruchsvolle Lektüre, ganz im Gegenteil, sie ist sehr gut geeignet für den Strand und den Urlaub. Aber die Geschichte von Pippa Lee könnte so einige Frauen mitreißen. Denn welche Frau Ende 50 denkt nicht an ihre Zeit als junges Mädchen zurück, um dann die Gegenwart in Frage zu stellen?

Fazit: Das Buch ist jetzt nicht besonders spannend und lustig, wie das auf dem Cover angepriesen wird. Eigentlich ist die Geschichte ziemlich deprimierend. Einige Szenen sind vollkommen überflüssig, haben mir nicht gefallen, da sie eine gewisse Grenze an Perversität überschritten haben. Anderen Lesern könnte eben genau dies gefallen. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr gut, es liest sich flüssig und leicht.
Es hat zwar schlussendlich nicht ganz meinen Geschmack geraten, war aber eine Lektüre wert.
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am 18. Juli 2012
Dieses Buch ist voller Drama: die schwer drogenabhängige Mutter der Protagonistin, Missbrauch des Mädchens durch eben diese Mutter, eine Lehrer-Schülerin-Beziehung, später Missbrauch der Mutter durch das Mädchen, abgef...te Künstlertypen, brutaler SM-Sex, jahrelange schwere Drogenabhängigkeit der Protagonistin selbst, ein inszenierter Selbstmord in absurdem Ambiente, Schlafwandlerei mit ekligen Hinterlassenschaften ... und trotzdem ließ mich das Geschehen seltsam unberührt. Es tauchte eher die Frage auf, was der Autorin wohl noch alles an abgedrehten Sachen einfällt. Es folgt eine Schicki-Micki-Ehe, in der der 30jährige Altersunterschied offenbar erst ein Problem wird, als der Mann dann 80 ist und das Paar in eine Seniorensiedlung zieht. Und der auf dem Klappentext angekündigte Aufbruch Pippas in ein neues Leben besteht darin, dass sie eine Stunde, bevor bei ihrem sterbenden Mann die Apparate abgestellt werden, mit dem durchgeknallten Nachbarssohn ihrer Nachbarin, der ihr fremd bleibt, Sex in einem Laster hat, der ihr nicht mal Spaß macht, und später fährt sie mit dem Kerl irgendwo hin, aber wohin genau, weiß sie eigentlich auch nicht... So vage und unbestimmt ist das ganze Buch, und es hinterließ bei mir nur ein Kopfschütteln. Die im Klappentext erwähnten "wichtigen Lebensfragen", die angeblich gestellt und beantwortet werden, sind mir nicht begegnet.
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am 12. Februar 2010
Mich hat das Buch sehr beeindruckt. Die Geschichte Pippa Lees wird in kraftvoller Sprache erzählt, spannend ohne reißerisch zu sein, obwohl Pippa Lees Jugend alles andere als langweilig war. Ich mochte Pippa Lees Charakter, auch wenn sie selbst sich nicht mochte, auch wenn sie ziellos und ohne Zukunft zu sein schien und sich für einen anderen Menschen scheinbar verändert hat.
Irgendwie macht die Geschichte Mut, weil sie aufzeigt, dass man auch nach einem Leben mit der Familie, mit der großen Liebe noch einmal neu anfangen kann, wenn man ein gewisses Alter erreicht hat. Und dass das Leben spannend ist.
Ich fand Pippa Lee sehr schön zu lesen. Unterhaltsam, nachdenklich stimmend, spannend, aber auch beruhigend.
Komisch, wie auf dem Buchrücken zu lesen steht, fand ich es allerdings nicht. Was dem Lesegenuss keinen Abbruch tut, im Gegenteil.
Pippa Lee ist m.E. sehr zu empfehlen.
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