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TOP 1000 REZENSENTam 20. Juni 2015
Ich kann schwer nachvollziehen, warum dieser Autor mit seinen Ostfriesenkrimis so großen Erfolg hat. In meinen Augen fehlt es Klaus Peter Wolf am Talent zum Schreiben und an der Fähigkeit, sympathische und glaubwürdige Protagonisten zu kreieren.
Ein stetiger und fast unverzeihlicher Fehler des Autors ist auch, dass er Sichtweisen oder Vermutungen Einzelner häufig zu Tatsachen umdeutet. Hierzu als Beispiel eine Passage aus vorliegendem Buch: Der Täter wartet vor einer Bücherei auf sein Opfer und beobachtet andere Passanten. Wie gesagt - er beobachtet sie nur, er spricht nicht mit ihnen, er fragt sie nichts - er macht sich nur seine Gedanken: "Zwei junge Frauen und ein koreanisch aussehender Mann, der viel weiblichere Züge hatte als seine Begleiterinnen, kamen mit Fahrrädern aus Bookholzberg." Aha! Der Täter scheint ein Hellseher zu sein - oder trugen diese drei Passanten ein Schild unterm Arm, auf dem stand: "Hallo, wir kommen aus Bookholzberg"?
Überdies wimmelt es in Wolfs Büchern (zumindest in den vieren, die ich gelesen habe) an Ungenauigkeiten, und das ärgert mich, denn wer ungenau schreibt, der veräppelt den Leser - so empfinde ich das. So lässt der Täter im vorliegenden Werk aus allen vier Autoreifen seines Opfers die Luft raus, um sich später der Frau, die er "ausersehen" hat, als Helfer zu präsentieren, der ihr gerne die Reifen wechseln möchte und deshalb vorgibt, im Kofferraum nach passendem Werkzeug zu suchen, während sie nichtsahnend eine Zigarette raucht. Vier Reifen will er auf einmal wechseln, und die Frau glaubt das? Wer, bitteschön, hat denn mal eben so vier Ersatzreifen im Kofferraum??? Und wer fällt auf so ein Angebot rein und raucht nebenher mal ganz locker eine Zigarette???
Noch ein Beispiel, das die Ungenauigkeit in der Schreibweise des Autors spiegelt: Während des Showdowns verbrennt sich Ann Kathrin selbst beide Hände auf der heißen Herdplatte, so dass die Haut "lange Fäden" (lecker!) zieht. Sekunden später reißt sie jedoch mit verbrannten Händen eine schwere Bratpfanne an sich, um sie dem Täter über den Schädel zu donnern. Mannohmann!
Sehr schön auch die Szene, in der ein Schurke, der sich auf das Einmauern seiner Opfer spezialisiert hat, zwei Personen, die er gar nicht auf seiner Liste hatte bzw. auf die er nicht vorbereitet war, weil sie zufällig seine Wege kreuzten, kurzerhand in deren eigenen Keller einmauert. Das macht er mal locker und spontan eben so. Ja, trägt der Mann immer - für alle Fälle - eimerweise Mörtel, Werkzeug und Ziegelsteine mit sich herum? Naja, ein gerissener Mörder hat solcherlei Requisiten natürlich immer im leichten Handgepäck unter den Arm geklemmt...
Oder ein weiteres Beispiel: Mehrere Episoden des Romans spielen auf der autofreien Insel Spiekeroog, die ich nun zufällig wie meine Westentasche kenne und die meine zweite Heimat ist. Der Autor schildert eine Szene, in der ein Paar darauf wartet, dass sein Gepäck vom Hotel zum Hafen mit der Pferdekutsche transportiert wird. Auf Spiekeroog werden Gepäckstücke aber nicht mit der Pferdekutsche, sondern mit der E-Karre transportiert! Und genauso wenig ist es auf der Insel möglich, auf der Höhe des - inzwischen zu einer Millionenruine verkommenen - Künstlerhauses im Osten "einen Sonnenuntergang, wie er beeindruckender nicht sein könnte" zu sehen. Die Sonne geht halt nun mal im Westen unter - auch auf Spiekeroog. In einem Interview, das der Autor gab, las ich, dass er sehr viel Wert auf Genauigkeit lege, und dass er die Gegebenheiten der Inseln, auf denen er bisher "eine Leiche abgelegt" hat, zuvor ausgiebig erforsche und sich oft über mehrere Wochen dort aufhalte, um alles genauestens zu recherchieren. Nun ja, was seine Recherchen anbelangt - da würde ich meinen, dass diese ausbaufähig sind.
Seltsam empfinde ich auch solche Sätze wie "Ann Kathrin mochte diesen Ruhrgebietshumor. Sie spürte, dass sie selbst von dort kam." Jemine! Man spürt doch nicht, dass man selbst von irgendwoher kommt. Man weiß es!
Generell ist diese Kommissarin selten doof und naiv. So fällt sie aus allen Wolken, als sie darüber aufgeklärt wird, wie arglose Mädchen aus Asien in Deutschland in die Zwangsprostitution getrieben werden, indem man ihnen weismacht, sie könnten im "gelobten Land" als Hotelangestellte oder in Privathaushalten arbeiten. Meine Güte, wie hoch ist denn der Deich, hinter dem diese Superkommissarin bisher lebte?
Aber es brauchte ja auch mehrere Fortsetzungsromane, bis der schlauen Kommissarin einfällt, dass sie die verkrampfte Suche nach dem Mörder ihres Vaters, der in Gelsenkirchen erschossen wurde, vielleicht auch eben dort - und nicht in Ostfriesland - betreiben sollte...
Und wie realistisch ist es, dass Ann Kathrin in einem Internetforum aller Welt mitteilt, sie suche den Mörder ihres Vaters, und alle, die dies lesen, möchten ihr bitte Einzelheiten und Personennamen nennen, wenn sie Näheres über diesen Mord wüssten? Hä?
Ganz furchtbar sind auch immer diese Wortgeplänkel zwischen Kommissar Rupert und Ann Kathrins Freund und Kollege Weller. Der Autor möchte verkrampft mit dem unsensiblen und frauenfeindlichen Rupert eine Antipode zum Superfrauenversteher und Fußmassierer Weller schaffen - und führt gerade damit beide Männerfiguren vor bzw. gibt sie der Lächerlichkeit preis.
Das Buch ist schlecht. Schlecht geschrieben, schlecht recherchiert, reißerisch und völlig unsinnig. Und: Wird der Autor eigentlich von der Sparkasse Aurich-Norden gesponsert, oder warum wird in jedem Buch dieses Bankinstitut immer so lobend hervorgehoben?
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am 26. Februar 2016
Ostfriesensünde von Klaus-Peter Wolf ist für mich das erste Buch aus seiner Ostfriesenreihe, aber für seine weibliche Kommissarin Ann Kathrin Klaasen ist es wohl schon der vierte Fall. Sie wird in die SOKO Maurer berufen. Hier geht es um einen bundesweit agierenden Mörder, der seine Opfer lebendig einmauert. Alle Kollegen wären gern an ihrer Stelle, denn diese SOKO kann einen enormen Karriereschub bewirken. Doch Ann Kathrin hat anderes im Sinn. Endlich gibt es eine neue Spur zum Mörder ihres Vaters, der wohl undercover eingesetzt war.....
Insgesamt liest sich dieses Buch flott und spannend in einem Rutsch durch, aber dennoch fehlt mir das gewisse Etwas. Obwohl sich viel an der Nordseeküste abspielt, kommt man als Leser gedanklich nicht dort an, weil es Klaus-Peter Wolf nicht gelingt, die Atmosphäre einzufangen. Ann Kathrin ist mir viel zu naiv. Ihren Vater hat sie idealisiert. Es existiert sogar ein spezielles Zimmer, dass sie den Nachforschungen über seinen Tod widmet. Für ihren Freund und Kollegen Weller muss doch so ein Übervater erdrückend sein, doch er vergöttert sie viel zu sehr, als dass er sich beschweren würde. Ann Kathrin macht sowieso nur das, was sie will, und mich wundert, dass ihre Vorgesetzten es ihr durchgehen lassen. Auch die Figur des verstorbenen Vater ist irgendwie unglaubwürdig, denn es gibt handfeste Beweise, dass er sich in seiner Rolle als aggressiver Kuppler wohl fühlte und sehr gut dabei verdiente, dann gegen Ende war er eventuell doch ein Mann mit Gewissen und guten Absichten.
Für einen richtig guten Krimi sind mir das ein paar Ungereimtheiten zu viel. Die schlimmste kommt gegen Ende des Buches, und wer den Inhalt noch nicht kennt, sollte hier nicht weiterlesen.
In der Hörbuchversion liest der Autor selbst. Ich finde, damit tut er sich und uns keinen Gefallen, ein ausgebildeter Sprecher kann das allemal besser.

Achtung Spoiler:
Eine Frage zum Schluss: wenn ich spontan zwei Opfer einmauern will, wie komme ich schnell an Werkzeug, Zement und Steine? Und wenn ich als Familienvater meine Familie bei der Polizei als vermisst melde, habe ich dann nicht vorher das ganze Haus abgesucht? Fällt mir dann nicht eine frisch gezogene Wand auf?
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am 15. Dezember 2014
Ich habe schon einige Ostfriesenkrimis gelesen - dies war aus meiner Sicht der Schlechteste. Die Abhandlung sehr verwirrend, da die Hauptfigur scheinbar in zwei Fällen ermittelt hat, dann aber doch wieder nur auf der Suche nach dem Mörder ihres Vaters war. Ich fand diese Vermischung nicht gut und zudem war die Handlung total überzogen. Und überhaupt nicht hat mir das abprupte Ende gefallen- ohne Epilog, der Roman endet einfach aus heiterem Himmel, völlig überraschend. Im großen und ganzen ein Krimi, den man nicht unbedingt gelesen haben muss...
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am 26. Dezember 2015
Nachdem ich die drei ersten Bände gelesen habe, war ich auf den vierten Band gespannt. Die Handlung ist sehr spannend, und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, was mir zugegebenermaßen gerade bei Krimis selten passiert. Daher gibt es fünf Sterne. Ich will dabei aber nicht verschweigen, das Wolf nicht schreiben kann. Der Schreibstil ist hölzern und wenn meine frühere Deutschlehrerin das Buch gelesen hätte, wäre vieles rot angestrichen. Wortwahl, Stil etc. Auch die albernen Pennälerwitze, die Wolf einflechtet, sind einfach nur peinlich. Seit über dreißig Jahren fahre ich nach Norddeich und kenne die Gegend wie meine Westentasche. Vieles, was Wolf über die Gegend schreibt, passte einfach nicht zusammen, oder stimmt so nicht. Das hat mich etwas geärgert. Also, der Plot ist klasse und wer bereit ist über den amateurhaften Stil und die ungenauen Ortsbeschreibungen hinwegzulesen, ist mit diesem Buch besten bedient.
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am 11. Februar 2010
Welch ein Roman!
Ich hatte mich lange darauf gefreut, den vierten Band der kultigen Ostfrieslandkrimireihezu lesen. Meine Erwartungen waren wahrlich hoch, aber sie wurden noch übertroffen. Selten habe ich so einen tiefen Einblick in die menschliche Seele erhalten. Wie mit einem Seziermesser dringt Klaus-Peter Wolf in seiner Figuren ein. Die Haut wird ihnen langsam abgezogen. Man sieht die Menschen erschreckend klar und erkennt: sie sind nicht anders als die in meiner Umgebung.
Wie wenig muss geschehen, um aus einem guten Menschen einen Berserker zu machen... Wie einfach ist es, das Böse schlüssig und klar darzustellen.
Wolfs große Stärke sind Perspektiven. Der Leser erlebt die Welt aus immer wieder anderen Blickwinkeln und sie sieht natürlich aus der Perspektive des Täters völlig anders aus als aus der des Opfers.
Der Roman hat mir im wahrsten Sinne den Schlaf geraubt. Nicht, weil ich weitergelesen hätte, sondern weil mich die Geschichte nicht in Ruhe gelassen hat.
Bei seinen Krimis habe ich immer das Gefühl, sie gehen mich etwas an. Ich habe etwas damit zu tun. Ich finde mich darin wieder. Und trotz all der gruseligen Stellen und obwohl mir manchmal das Grauen den Rücken herunterlief, waren immer wieder Passagen da, die mich zum Lachen gebracht haben. Zum Beispiel, wenn Rupert seine Philosophie entwickelt, man könne den Charakter einer Frau an ihrem Hintern erkennen. Köstlich, einfach köstlich!
Klaus-Peter Wolf entlarvt seine Figuren, indem er sie sprechen lässt. Und sie reden sich um Kopf und Kragen...
Sehr empfehlenswert für mich, nach Ostfriesenblut" der beste Krimi der Reihe.
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Ostfriesensünde, der vierte Fall der Ann Kathrin Klaasen ist wieder einmal ein absolut lesenswerter Kriminalroman von Klaus Peter Wolf. Dieses Mal handelt die Geschichte von der Aufarbeitung der Umstände um den Tod von Frau Klaasens Vater, der als verdeckter Ermittler der Kriminalpolizei bei einem Banküberfall getötet wurde. Ein zweiter Handlungsstrang betrifft eine Mordserie an Frauen die von einem Psychopathen eingemauert wurden. Hintergrund dieser Tötungen sind thematisch mit einer krankhaften und fanatischen Kritik an der Abtreibungspraxis in der Bundesrepublik verbunden.
Klaus Peter Wolf versteht es, den Leser über das gesamte Buch hin zu fesseln. Nicht so düster, aber dennoch fast so ergreifend wie in so manchen skandinavischen Erfolgsthriller. Das Buch habe ich wieder einmal in Null-Komma-Nix verschlungen und kann jedem, der sich spannend auf hohem Niveau unterhalten möchte dieses Buch empfehlen.
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am 23. August 2014
Von Wolf habe ich inzwischen fünf seiner Ostfriesenkrimis gelesen; sie laufen allesamt nach dem gleichen Strickmuster ab. Aber obwohl einige Szenen sich immer wieder gleichen und die örtlichen Verhältnisse Ostfrieslands, insbesondere der Stadt Norden bis in die Eigennamen genau wiedergegeben werden, der Komissar Ruppert immer wieder aneckt und sich blamiert (hier und an mancher anderen Stelle wird mir manchmal wirklich zu dick aufgetragen), die Komissarin Klaasen natürlich der Topstar ist ("Ann-Kathrin hat gesagt..."), deren (ermordeter) Vater über mehrere Folgen als überwertige Idee ihre Gedankenwelt und ihr Handeln beherrscht, versteht Wolf es immer wieder, neue Szenarien und verbrecherische Abgründe zu ersinnen, die die Handlung so spannend machen, daß es mir oft schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen bzw. den Kindle auszuknipsen. Und nebenbei ist die Romanfolge eine wirklich gute und lebendige Werbung für die Urlaubsgegend Ostfriesland!
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am 9. Mai 2016
Ich kann die positiven Rezensionen ebenfalls nicht nachvollziehen. Ich habe mich durch dieses Buch gequält. Weder der Stil noch die Logik kommen in diesem Buch zum Zug. Unglaubwürdig ist wohl die treffenste Beschreibung.
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am 10. Januar 2014
Ich bin eigentlich ein großer Fan dieser Reihe. Aber in diesem Teil geht die gute Frau echt auf die Nerven. Sie hat sich ja absolut gar nicht mehr im Griff. Hoffe, dass es in den nächsten Bänden wieder besser wird.
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am 9. Juli 2016
Nachdem ich vom dritten Fall ziemlich enttäuscht war, war ich gespannt auf den vierten Teil und ich war positiv überrascht. Ja, sogar begeistert. Es scheint so, als hätte sich der Autor die vielen Kritiken über den vorherigen Band auf Amazon und anderen Plattformen zu Herzen genommen. Der vierte Fall besinnt sich nun wieder auf die ursprünglichen Stärken der Ann Kathrin Klaasen Reihe.

Diesmal ermittelt Ann Kathrin Klaasen im eigentlichen Fall eher als Randfigur. Ein wahnsinniger Mörder mauert Frauen ein, indem er in Häusern eine zweite Wand zieht. Viele der Fälle liegen schon einige Jahre zurück. Aber neue Vermisstenfälle weisen nun wieder auf den "Maurer" hin.

Während der Leiter der Soko "Maurer" versucht, Ann Kathrin Klaasen für sich zu gewinnen, wandelt diese auf den Spuren ihres Vaters und versucht endlich den Mörder zu finden, der ihn damals erschossen hat. Auf ihren Recherchen trifft Ann Kathrin auf Spuren, die sie lieber nicht ans Tageslicht gebracht hätte und muss sich fragen, wer ihr Vater in Wirklichkeit war.

Klaus-Peter Wolf führt wieder einmal in die Abgründe tiefschwarzer Seelen. Und das in seiner gewohnten Eigenart des schnellen Perspektivwechsels bei dem man innerhalb eines Absatzes oft die Gedankengänge mehrer Personen lesen kann. Ann Kathrin Klaasen bleibt die Ermittlerin am hysterischen, psychisch-krankhaften Abgrund, aber inzwischen gehört das zu ihr, wie die peinliche sexuell entblöste Lage, in der sie sich meist kurz vor Aufklärung des Falles befindet. Ich denke das ist eine Spezialität des Autors, die man hinnehmen muss. Den Fall oder die Fälle fand ich atemberaubend, das Erzähltempo sehr hoch. Ganz nebenbei löst Ann Kathrin zwei Fälle anstatt einem und ich weiß jetzt wenigstens wo der eine Euro geblieben ist, der im Rätsel ihres Sohnes verschwunden bleibt (Achtung Insider! Und nur für Mathegenies!)

Nun bin ich sehr gespannt auf den nächsten Fall. Besonders, weil dieser ja ohne den um ihren Vater auskommen muss, da dieser inzwischen geklärt wurde.
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