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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
113
3,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 19. Mai 2017
Guter Roman vom Fischer-Verlag für die Schule geeignet. Ideal für die Abiturvorbereitung in Deutsch. Aber auch über die Schule hinaus lesenswert.
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am 4. Februar 2017
Dieses Buch bearbeiten wir gerade in der Schule und nicht nur die Charaktere sind enorm interessant, sondern auch die ganze Geschichte an sich. Die Zusammenhänge miteinander und die Folgen von jeder Handlung, die Agnes und der Ich-Erzähler machen, sind klasse für eine Schullektüre!
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am 18. Mai 2017
Wo ist Agnes geblieben?

Peter Stamm:
"Es kommt bei Lesungen immer wieder vor, dass die Zuhörerinnen sich an den offenen Enden meiner Geschichten stören und wissen wollen, wie sie weitergehen. Es hilft nicht viel, ihnen zu sagen, dass es auch im Leben nur offene Enden gibt."

Ich bin auch kein Fan von offenen Enden, auch nicht von komplizierten Liebesgeschichten.
Und ich weiß sehr wohl zu unterscheiden, was eine Scheinwelt und was die reale Welt ist.

Aber, weiß ich es wirklich?
Wo genau verlaufen die Grenzen?

„Ich war erstaunt, wie vieles Agnes und ich anders erlebt oder anders in Erinnerung hatten. Oft konnten wir uns nicht darauf einigen, wie etwas genau gewesen war, und auch wenn ich mich mit meiner Version meistens durchsetzte, war ich mir nicht immer sicher, ob Agnes nicht vielleicht doch recht hatte. Seite 56

Wie viele Sichtweisen gibt es? Was hat es mit einem selbst zu tun, wie man etwas empfindet?

Ein lesenswertes Buch, es hat so viele bemerkenswerte Ansätze, die bestimmt jeder schon einmal erlebt hat. Wie z.B.:

„Ich bin immer traurig, wenn ich ein Buch zu Ende gelesen habe, sagte Agnes. Es ist, als sei ich zu einer Person des Buches geworden. Und mit der Geschichte endet auch das Leben dieser Person. Aber manchmal bin ich auch froh. Dann ist das Ende wie die Befreiung aus einem bösen Traum, und ich fühle mich ganz leicht und frei, wie neugeboren. Ich frage mich manchmal, ob die Schriftsteller wissen, was sie tun, was sie mit uns anstellen." Seite 120
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am 22. Februar 2016
Anfangs war ich gespannt, was mich auf 153 Seiten wohl erwartet.. und ich muss sagen, ich war überrascht, dass mich das Buch so sehr in seinen Bann gezogen hat.
Stamm weiß den Leser zu fesseln und immer wieder zum Nachdenken anzuregen.
Seite 24 "Ich fürchte mich nicht vor dem Sterben. Ich habe Angst vor dem Tod - einfach, weil dann alles zu Ende ist."
Seite 71 "Die Zivilisation ist nur eine dünne Haut, die sofort reißt, wenn man sie nicht mehr pflegt."
Der Wechsel zwischen wörtlicher und indirekter Rede gibt dem Buch mehr Spannung, was durch den Ich-Erzähler noch verstärkt wird.
Erst am Schluß versteht man den Anfang wirklich.. und durch diese Tatsache ist es auch eine runde Geschichte. (manch einer meint, es sei ein offenes Ende zum zu viel Nachdenken, aber ich finde das Ende einfach nur passend)
"Agnes" ist keine Lektüre für zwischendurch, auch wenn es sich schnell und flüssig liest. Meiner Meinung nach hat es sehr viel Tiefgang.
Ich werde es auf alle Fälle weiter empfehlen!

©2012
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am 26. Dezember 2016
Wie die bekanntesten Schweizer Autoren (Frisch, Dürrenmatt etc.) scheint auch Peter Stamm eine kritische Sicht auf die Schweiz zu teilen. Wie ich darauf komme? Wann lässt der namenlose Ich-Erzähler seine fiktive Binnengeschichte beginnen... genau am Tag zur Feier des amerikanischen Unabhängigkeitstages. Welche Ironie - der Ausgangspunkt einer Beziehung, die an Kontrollsucht und Manipulationsversuchen scheitern wird, an der Ichbezogenheit und dem Bemühen des Protagonisten, das Freiheitsverlangen seiner Partnerin zu begrenzen. Kein Wunder also, dass der Autor Peter Stamm den Ich-Erzähler mit einer Schweizer Nationalität ausgestattet hat. Die Schweiz - ein Land, das seit jeher seine Unabhängigkeit feiert und dieses Glück stets durch Abgrenzung und eine dosierte bzw. selektive Offenheit zu verteidigen sucht, im Gegensatz zu den USA, der man historisch die gegenteilige Strategie vorwerfen könnte: das geradezu missionarische Bestreben, die Welt mit der Botschaft von "persuit of happiness" etc. zu beglücken. Konsequenterweise scheitert die Beziehung der beiden Protagonisten, da beide Beziehungsstrategien bzw. Modelle auf Dauer dem Gegenüber nicht gerecht werden. Ebenso ironisiert der Autor die transatlantische Beziehung der Eltern von Louise, der Affäre des Ich-Erzählers. Genial, der Autor spiegelt die staatliche Beziehungsebene mit der privaten... das tief sitzende psychologische Bedürfnis, sich selbst groß zu machen, indem man sein Gegenüber klein hält. Dominanz statt Kooperation... spätestens hier wird das Private politisch :)

Dieser Roman ist einer der besten, die ich in den letzten Jahren gelesen habe: das postmoderne Spiel mit Zitaten, von der Antike bis zu den modernen Klassikern, ... ich denke hier insbseondere an Ovids "Metamorphosen"... großartig, meines Wissens die einzige literarische Darstellung eines Schöpfers, der sein Kunstwerk nur mittels Worten lebendig werden lässt... das wunderbare Geflecht aus Motiven, Symbolen und Orten (Chicago als kälteste Stadt der USA), die Einbindung und Bezugnahme auf Seurats Gemälde als Inbegriff des (scheinbaren?) Glücks (übrigens zierte besagtes Gemälde die Erstausgabe des Buches),... das kongeniale, dekonstruktive Spiel mit der Geschichte in der Geschichte... die Entlarvung des Autors als Schwindler, der den Leser in seinem Sinne zu lenken weiß, und letztlich das Spiel des Autors mit dem Leser auf der Metaebene, die zur Erkenntnis führt, dass jede individuelle, aber auch kollektive Realität letztlich nie frei von fiktionalem Einfluss, bedingt durch Wunschdenken oder Ängste ist - und somit ein brüchiges Konstrukt bildet. Das Cover der aktuellen Ausgabe lenkt den Fokus aus meiner Sicht übrigens auf den nicht minder zentralen Aspekt der Tragik der modernen Existenz: zerrissen zwischen der Sehnsucht nach Nähe und Liebe und dem geleichzeitigen Wunsch nach Freiheit und Selbstverwirklichung, was bekanntlich schwer vereinbar ist.

Und da soll mal jemand sagen, es handele sich hier um spröde, langweilige Prosa ohne Tiefgang oder aktuellen politischen Bezug. Nun ja, jeder soll sich die Realität konstruieren, die ihm oder die ihr beliebt. Aber keiner solle später behaupten, Peter Stamm hätte nicht vor derartiger Vereinfachung und deren desaströsen Folgen gewarnt! :)

Ich hoffe, meine Rezension hat den einen oder anderen neugierig auf dieses Buch gemacht. Falls ja, würde ich mich über einen entsprechenden Klick sehr freuen. Vielen Dank und viel Spaß beim Lesen.
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am 27. Juni 2017
Sehr anstrengendes Buch mit vielen interessanten Ansätzen, welche dann aber durch eine sehr langwierige Erzählung versaut werden... Mir hat es nicht gefallen.
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am 9. April 2017
Während der Auto sich hier als meisterhaftes Genie darstellt ist zu beachten, dass dieses Buch erstaunlich viele
Parallelen zu werken von beispielsweise Max Frisch hat. Das sind dann die guten den Stellen...
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am 11. August 2013
Ist eines der wenigen guten bücher die man in der schule liest, leider hat man auch hier irgwann die scnauze voll vom ganzen interpretieren.
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am 5. November 2015
Da ich dieses Buch in der Schule lesen "durfte" könnte man sagen ich bin von Anfang an nun mal ein wenig voreingenommen gewesen.
Objektiv betrachtet muss ich aber sagen, es ich nun mal für mich persönlich ein zu "flaches" buch.
Im Gegensatz zu Homo Faber, der ein wenig tiefgreifender ist, und Dantons Tod, das wenn man es genau analysiert eine unglaubliche Tiefe besitzt (was aber im Schulunterricht nicht so weit gehend betrachtet werden kann leider) hat Agnes viel häufiger stellen an denen man eben einfach nur liest... ohne wirkliche tiefe.

Das Buch erzählt davon wie ein 40 Jähriger Sachbuchautor eine 25 jährige Physik Studentin trifft. Beide Verlieben sich, haben aber ein eigenartiges Verhältnis, dann wird das Leben der Jungen Agnes in ein Buch geschrieben welches ab einem Zeitpunkt in die Zukunft rein schreibt, Agnes richtet sich ab da nach diesem Buch und verhält sich so wie ihr ich sich im Buch verhält, dies löst Spannungen zwischen dem Autor und Agnes aus und endet in einer Tragödie.

Bis auf den etwas komplizierten Schreibstil Peter Stamms ist das Buch eigentlich sehr simpel gehalten, für mich zu simpel weswegen ich auch hier nur 2 Sterne vergebe.
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am 4. Juli 2017
Sehr langweilig, das Buch ist leider sehr zäh zu lesen, es passiert nicht wirklich was und der Erzähler erzählt die Geschichte auch ziemlich emotionslos
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