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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
12
Nörgeln!: Des Deutschen größte Lust
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 18. Februar 2012
Ich bin ein Fan von Eric T. Hansen und bin deshalb wahrscheinlich mit zu großen Erwartungen an dieses Buch herangegangen.
Leider handelt es sich um eine ziemlich gedehnte, ausufernde und über Strecken recht mühsam zu lesende Aneinanderreihung von Betrachtungen, Erläuterungen und Anekdoten, die sich mit der Zeit wiederholen und immer unlustiger und gezwungener daherkommen.
Zwar ist es gut gemeint und zeugt vom Allgemeinwissen des Autors, wenn man einen Bogen von der Steinzeit über die Minnesänger, Goethe usw. bis zur Gegenwart schlägt und darlegt, wie jede Zeit das Nörgeln kultivierte - aber leider langweilt es nach einiger Zeit nur noch und man hat unbändige Lust, mal so richtig loszunörgeln.
Fazit: Nur bedingt aufschlußreich und amüsant.
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am 5. August 2013
Habe mich köstlich amüsiert beim Lesen und nebenbei Selbsterkenntnis gewonnen, bzw. einen Einblick in die amerikanische Denke. Gerade die Sicht eines auf Hawaii aufgewachsenen Amerikaners machte mich neugierig und ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil. Es wird Zeit, dass wir über uns selbst lachen können und in dieser Hinsicht ist dieses Buch eine wertvolle therapeutische Hilfe für die "typisch deutsche" Macke, alles so ernst zu nehmen! Mahalo Mr Hansen.
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am 22. Juli 2013
Ich will ja jetzt nicht am Buch rumnörgeln, aber Nörgeln ist schön!
Der Autor hält uns einen Spiegel vor und man muss schmunzeln- über sich selbst.
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am 2. Oktober 2010
Wer tiefer in die Kunst des Moserns, Nörgelns und Bedenkentragens einsteigen will, kommt um diesen Nörgelratgeber kaum herum. Denn der Autor verrät uns, wie man auch in einem rundum abgesicherten Leben das Nörgeln nicht vergisst; verrät uns wie man mit wenigen Worten wie "Klischee", "nicht ausdifferenziert" und "Spaßgesellschaft" jeden Spaß im Keim ersticken kann und den Ruf eines kritischen, eines systemkritischen Geistes erlangt; wie das Nörgeln Gemeinschaft stiftet; wie man damit für die Wirtschaft bremst und immer die richtigen Bedenken zu rechten Zeit äußert.

Ein unentbehrliches Kompendium des Deutsch-Hawaianers Hansen, der uns erahnen lässt, warum Sarrazin mit seinem Buch so erfolgreich wurde. Weil er es so gut verstand, den Untergang Deutschlands zu prophezeien und gleichzeitig auch seinen Gegnern ermöglichte, über sein Buch zu nörgeln, ohne es je lesen zu müssen.

Wer aber glaubt, dass die Türken nicht integriert seien, kann hier Hoffnung schöpfen. Auch die geben sich Mühe, immer besser in der nationalen Nörgelmeisterschaft zu werden, beweist uns Hansen.

Im letzten Kapitel zeigt er dann, dass nirgendwo so perfekt über alles genörgelt werden kann, wie in Deutschland. Wer glaubt, er könne einen Satz finden, der nicht umgehend von erfahrenen Nörgelmeistern zerpflückt werden könnte, der irrt. Sogar das große Geheimnis wird gelüftet, über das hierzulande niemand zu sprechen wagt, weil es so unschicklich ist, wie Sex im viktorianischen Zeitalter. Warum bleiben sie in Deutschland, all die quengeligen Türken und Deutschen, fragt er sich, die immer und überall beweisen, wie schlimm es hierzulande ist und dass alles immer schlimmer wird?

Al blickte sich vorsichtig um.
"Ich kann nur sagen, ich mag es hier", wisperte er. "Wem es nicht gefällt - ob türkisch oder deutsch - der soll doch gehen."

Doch soviel Wahrheit gesteht ein richtiger Nörgler in Deutschland nur eingewanderten Hawaianern wie Eric T. Hansen ein. Und nur nach dem dritten oder vierten Kaffee.

Auch wenn einige Kapitel sich ziehen - etwa die über die Dialekt Schimpfworte -, das Buch als ganzes ist eine vergnügliche Reise durch deutsche Nörgelbefindlichkeiten. Davon lässt er sich auch durch die Gute-Laune-Mafia nicht abbringen, die sich skrupellos bemühen, ehrliche Benkenträger davon zu überzeugen, dass Nörgeln sinnlos sei.

H.P. Roentgen
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am 25. Juli 2012
NICHTS ZU NÖRGELN :-))

Musste das Buch so weglesen. Nörgel-Buch-Wahn !!!!!!!!!!!! Nein ehrlich - traumhaft geschrieben, das Lesen eine einzige Freude!!!!!!
Ich habe mich dabei immer wieder erwischt meine Umwelt und vor allem mich selbst im Inhalt zu suchen und das mit häufigem Erfolg!!!!

Demnächst werde ich mit Hilfe von Mister Eric Ti Hansen humorig "Englisch lernen"...

DANKE !!!!!!!!!
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am 21. Dezember 2011
Nörgelei ist eins der dominanteren Aspekte der deutschen Mentalität wie ich finde und der Autor beschreibt und erklärt sehr pointiert warum gerade hier in Deutschland das Nörgeln zu einem Volkssport geworden ist! Sehr zu empfehlen!
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am 4. Mai 2013
Dieses Buch habe ich meinem Mann geschenkt, und er hat sich darin sogar wiedergefunden.
Hat geholfen
Nun bin ich dran mit lesen
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am 21. Juli 2015
Sind die Deutschen ein Volk von Nörglern? Sind die Deutschen gar die größten und besten Nörgler weit und breit? Und warum nörgeln die eigentlich dauernd? Eric T. Hansen, Hawaiianer und Deutschlandexperte, untersucht ernsthaft augenzwinkernd die Rolle des Nörgelns in unseren Breitengraden.

Eric T. Hansen ist ein Experte für den anderen Blick auf Deutschland. Der Journalist, Mediävist, Ex-Mormone, Ironiker und US-Bürger, der seit Jahrzehnten im Land der Bier- und Brotvielfalt lebt, hat schon mehrere vergnügliche Bücher zu, neuhochdeutsch, Schland geschrieben. Darunter „Planet Germany. Eine Expedition in die Heimat des Hawaii-Toasts“, das „Deutschland-Quiz. Alles, was Sie über dieses Land wissen sollten und nie zu fragen wagten“ oder die Reportage „Die Nibelungenreise: Mit dem VW-Bus durchs Mittelalter“. Jetzt geht Hansen im ehemaligen Land der Dichter und Denker in die Tiefe und fragt sich „mit den Augen eines Ausländers“ in achtzehn Kapiteln, warum die Deutschen so lustvoll, facettenreich und ausdauernd Nörgeln. Er untersucht das Nörgeln literaturwissenschaftlich, kulturhistorisch, am Beispiel der Deutschen Einheit („Wieso heißt es eigentlich Jammerossi und nicht Jammerwessi?“), im Journalismus, beim Sex, neurologisch, mundartlich, beziehungstechnisch.

Nörgelei zeichnet sich durch Vielfalt aus; hier ein Blick in das Synonymwörterbuch des DUDEN zum Stichwort „nörgeln“: „beanstanden, sich beklagen, bemängeln, sich beschweren, etwas auszusetzen haben, knurren, Kritik üben, kritisieren, monieren, murren; (ugs.): bemäkeln, herumkritisieren, herummäkeln, herummeckern, herumnörgeln, kein gutes Haar lassen, mosern, motzen, quengeln; (ostösterr. ugs.): ausstallieren; (salopp): herummaulen, herummotzen; (abwertend): [be]kritteln, mäkeln; (ugs. abwertend): herumkritteln, maulen, meckern; (bayr., österr. ugs.): raunzen.“

Muss das jetzt sein?

Hansens Buch passt in diesen Zeiten wie die berühmte Faust aufs Auge. Nicht nur der SPIEGEL hat in seiner diesjährigen 35. Ausgabe die „Dagegen-Republik“ ausgerufen. Vom Schwabenländle bis nach Hamburg, vom Wendland bis ins Kanzleramt – überall, so scheint es, wird wieder protestiert, geschimpft und natürlich genörgelt. Und das lautstark, auf der Straße, nicht nur im heimischen Wohnzimmer. Nörgeln, des „Deutschen größte Lust“, wie es im Buchuntertitel spitzfindig und ein wenig bewundernd heißt. Nörgeln mache auch Spaß, konstatiert Hansen, und er selbst ist so unglaublich begeistert von dieser deutschen Eigenschaft, dass er das Nörgeln als Motor des Fortschritts, als Möglichkeit zum Weltfrieden und als Hausmittelchen gegen überhaupt alles (überspitzt formuliert) betrachtet. So geht beinahe unter, dass es auch eine dunkle Seite des Krittelns gibt.

Schwunglose Schlappschwänze

Wunderbar beschreibt Hansen den „Nebel des Nörgelns“. Hierbei meint er jenes urdeutsche Phänomen, jeden Enthusiasten und Tatendurstigen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen: „Man hat gerade den Urlaub seines Lebens hinter sich. Eine Woche New York. Diese vibrierende Stadt, die selbst im letzten Landei das Gefühl weckt, alles sei möglich, wenn man sich nur traut …“ Doch dann sitzt man wieder im Flieger zurück nach Deutschland, erfolgreiche Landung, man „steigt aus, hört die Durchsagen im Flughafen, macht ein paar Schritte durch die geschäftigen Straßen, atmet ein – und weg ist es. Es ist einem vorher noch nicht aufgefallen, aber hier ist alles anders.“ Ja, das stimmt.

Höchst unterhaltsam bittet Hansen Freunde aus der ganzen Welt um eine Stellungnahme zur deutschen Mentalität und er telefoniert sich den Wolf ins Ohr, um Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen zu den Ursachen und Wirkungen des Nörgeln zu befragen. So spricht er beispielsweise mit der österreichischen Verhaltenstherapeutin Eva Jaeggi („Auch Fummeln muss man lernen“) über die Nörgelunterschiede zwischen Mann und Frau. Was stört denn so in Beziehungen? Eva Jaeggi antwortet: Während die Damen eine ganze Menge zu kritisieren hätten (zu wenig Unterstützung im Haushalt und bei der Kindererziehung, zu viel Abwesenheit etc.), antworteten die Herren kurz und bündig. Es nervt sie in erster Linie, „dass ihre Partnerinnen so viel nörgeln“. Im Sinne Hans-Olaf – Die Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne die Wirtschaft ist alles nichts – Henkels noch ein Schwenk zur Ökonomie: Ist es geschlechterübergreifend nicht gerade dieses ständige Nörgeln, das aus Deutschland trotz aller Mängel so eine Wohlfühlrepublik gemacht hat? Hey, wir sind Exportweltmeister, Made in Germany und der Dipl.-Ing. werden weltweit geachtet! Seltsam, dass Erfindungen wie das Auto, mp3 oder die sich selbst ordnende Aktenablage aus Deutschland kommen, wenn man Hansens Kapitel „Ich bremse für die Wirtschaft“ gelesen hat. Bedenkenträgerei und Ent-Enthusiasmus herrschten hierzulande, vernebeln sich zu Feinnörgel, der durch die Hirne und Gänge der deutschen Unternehmen wabert. Erstaunlich, erstaunlich.

Aufbegehren, Protest, Revolution

Was ist denn eigentlich das Gegenteil von Nörgeln? Lobpreisen und -hudeln, Schönreden, Überbewerten? Kann man Orgasmusprobleme, die Atommüllendlagerung, Bildungsgutscheine und einen verregneten Urlaub über einen Kamm scheren? Wo hört das Nörgeln auf, wo fängt die Beschwerde an? Wann wird Furcht sich in Widerstand verwandeln? Die Entwicklung bleibt abzuwarten.
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am 6. Mai 2011
Ich bin ziemlicher Hansen-Fan und schwer begeistert von seinen anderen Werken (Deutschlandquiz. Planet Germany, Nibelungenreise) und so hatte ich hohe Erwartungen an sein Nörgelbuch.
Statt sich -wie in den anderen Büchern - mehreren Fragen zu widmen, konzentriert sich Hansen diesmal ganz aufs Nörgeln. Er geht da Fragen nach wie : "Wie und warum nörgelt man?" Was für Folgen hat das für die Wirtschaft?", "Was sagt Nörgeln psychologisch über den Nörgler aus?". Das geschicht wie für Hansen üblich in ironisch-witzigem Tonfall. So weit so gut.

Leider muss ich doch ein bisschen Nörgeln: So richtig los gehts nämöich erst auf Seite 100. Davor wird Nörgel-Anekdote an Nörgel-Anekdote gereiht. Zwar ganz witzig, auf Dauer aber etwas mühsam. Erst danach gehts an konkretere Fragen als "Was für Nörgelerfahrungen gibt es?" und erst dann dreht das Buch auf.
Aber auch dann besteht es zum Großteil aus Zwiegesprächen und Anekdoten. Das ist nicht so schön aufbereitet wie die Infos in den anderen Hansen-Bücher. Auch wird der eine oder Gag arg überstrapaziert.

So ist das Buch immer noch unterhaltsam und fpr den einen oder anderen Lacher gut. Aber es reicht nicht an die anderen Hansen-Bücher ran.
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am 19. Oktober 2010
Das unser Volk das Glas immer eher als halb leer bezeichnet als als halb voll, ist keine große Überraschung.

Aber das was wir können, wir können super gut nörgeln, über alles und jeden.

Da hat sich einer mal hingestellt und uns aus dem Blickwinkel eines anderen Kulturkreises beobachtet. Und ich meine, seine Beobachtung treffen voll ins Schwarze!

Dieses Buch liest man in einem Schwung durch, erkennt sich selbst an vielen Stellen wieder und beginnt vieleicht mal darüber nachzudenken, das man vieleicht einieges mal nicht so eng sehen sollte.

Unbeding lesenswert.
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