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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
23
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. September 2006
Eric-Emmanuel Schmitt hat nach den Erzählungen wieder ein Theaterstück geschrieben. "Kleine Eheversprechen" ist der Versuch, die ambivalenten Beziehungen einer Ehe zu durchleuchten. Es geht um ein Versteckspiel, eine Amnesie wird vorgetäuscht und die Beziehung quasi neu entwickelt. Es ist ein ständiges Hin und Her, Ja und Nein, Wahrheit und Vortäuschung. Als Leser bzw. Zuschauer wird man mehr und mehr in diese Ehebeziehung hineingezogen und ertappt sich bei dem Gedanken, wie sieht die Beziehung bei mir aus? Was verbergen Partner voreinander? Wie bauen sie Beziehungen auf? Wie verstecken sich die Partner? Und wie versuchen sie herauszufinden, ob sie wirklich geliebt werden?
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am 8. März 2009
Unglaublich, wie es Schmitt schafft, einen Dialog zu schreiben, der so fesselt, dass man gar nicht aufhören mag zu lesen. Gleichzeitig streift er die wesentlichen Merkmale einer längerfristigen Beziehung (oder Ehe) im Eilzugstempo: Treue, Liebe, Gewohnheit, Geheimnisse, Ehrlichkeit, Vertrauen usw.! Ein Beispiel gefällig? "Vertrauen «hat» man nicht. Man besitzt es nicht. Man gibt es. Vertrauen «schenkt» man."
Die vielen Irrungen und Wirrungen, die er im Drama zuerst präsentiert und dann auflöst, sind spannend und oft sehr überraschend (wenn auch nicht immer). Ein Lesespass sondergleichen, weil man immer wieder an die eigene Beziehung erinnert wird und so ins Grübeln kommt. Da das Buch so temporeich verfasst ist, kann dies allerdings erst im Nachhinein geschehen, was aber der Freude keinen Abbruch tut.
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Ein Mann wird aus dem Krankenhaus entlassen. Er hat durch einen Sturz scheinbar einen völligen Gedächtnisverlust erlitten. Sogar seine Ehefrau spricht er mit 'Sie' an.
Zuhause angekommen, entsteht im Dialog zwischen den beiden eine Rekonstruktion des Vorfalles. Was ist wirklich am Unfalltag passiert? Wer spielte welche Rolle?
Die Eheleute sind seit 15 Jahren ein Paar, die anfängliche Verliebtheit ist nur noch eine ferne Ahnung, der Alltag hat sich mit Arrangements eingerichtet.
Kann der Gedächtnisverlust nicht gar eine willkommene Chance für einen Neubeginn darstellen? Hoffnungen keimen auf, Verdachtsmomente werden geschürt, wer spielt mit wem ein Spiel? .....

Ein dünnes Büchlein, ein schneller Dialog der beiden Hauptakteure in einer durchlaufenden Szene. Das hat man gut in 1 bis 1,5 Stunden gelesen. Ich habe das Buch in einem Rutsch auf einer längeren Zugfahrt gelesen. Im Vorfeld habe ich mitbekommen, dass Charlotte Rampling bei der Uraufführung dieses Theaterstückes die weibliche Hauptrolle gespielt und damit ihr Comeback eingeleitet hat. Ihr Gesicht stand mir beim Lesen so beständig vor Augen und ich kann mir gut vorstellen, wie wunderbar sie die Rolle der Lisa auszufüllen wusste.

Ein ungewöhnliches Buch für E.-E. Schmitt. Ich kenne die meisten seiner anderen Werke, mit denen es schwerlich zu vergleichen ist. Sein erstes Theaterstück? Es weißt einen guten Spannungsbogen auf, fast ein wenig krimimäßig. Gibt es eine Verfilmung davon? Die müsste ich mir mal anschauen.
Hat nicht ganz meinen Geschmack getroffen, aber objektiv sind es wohl doch 4 Sterne.
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am 9. Februar 2016
Eine hervorragende Erzählung, in der man sich ständig die Frage stellt: "Wer ist hie der Täter und wer das Opfer?"
E.-E. Schmitt versteht es hervorragend, den Leser immer wieder zu verunsichern, eine eindeutige Stellung zu beziehen.
Hat mir sehr gut gefallen!
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am 28. Juli 2010
Kleine Eheverbrechen -

Wir erleben eine Situation zwischen den seit fünfzehn Jahren verheirateten Eheleuten Lisa und Gilles, wie sie in mehr oder weniger abgewandelter Form jedes Paar ereilen könnte. Der Leser erfährt durch diesen Einakter, neben der Freude am spannenden Dialog, auch Anregungen zum Nachdenken über sich und seine eigene Beziehung.

Dieses Paar, dem die Liebe nach all den Jahren zwar noch nicht völlig abhanden gekommen ist, hat sich in seiner Beziehung dennoch Probleme geschaffen. Nach einem außergewöhnlichen Ereignis, das zu einem Krankenhausaufenthalt des Mannes führte, ergibt sich über Umwege eine heftige Auseinandersetzung. Nach und nach gewinnt der Leser Einblicke in die zwischen den Ehepartnern bestehenden Probleme.

Ihnen wird vor Augen geführt, welche Bedeutung das Gespräch für ihre Ehe hat und wie sehr es der Aufrichtigkeit zwischen ihnen dient.

Fazit: Nicht die Zeit ist die Verbündete der Partner in der Ehe und ihrer Beziehung zueinander, sondern das immer wieder neue Bemühen umeinander und das Verstehenwollen der Probleme des anderen - und ihrer gemeinsamen Probleme.

Lisa resümiert am Ende mit beachtenswerter Klarheit :

Der Fehler der Männer ist ihr Egoismus, der Fehler der Frauen ihre Egozentrik".

Diese Erkenntnis könnte eine Basis sein für das Miteinander.

Hier erleben wir E. E. Schmitt einmal ganz anders! Er hat ein kleines Meisterwerk der Erzählkunst geschaffen, das spannend bleibt bis zur letzten Aussage. Der Einakter ist geschickt von kriminalistischen Feinheiten durchdrungen, die seinen besonderen Spannungsreiz ausmachen.

Ein lesenswertes Stück: lebensnah, sprachlich geschliffen und spannend, ja fesselnd.
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am 25. Februar 2009
Wahrlich ein kleines 2-Personen-Kammerstück mit Irrungen, Wirrungen und unerwarteten Wendungen! Sicherlich (sowohl stilistisch als auch thematisch) nicht vergleichbar mit "Oscar und die Dame in rosa" oder "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran". Aber ganz bestimmt lesenswert für alle, die sich nichts sehnlicher wünschen als "die große Liebe" und davon ausgehen, daß, wenn man sie denn gefunden hat, das Leben leichter wird. Vielleicht schöner? Auf jeden Fall komplizierter!

Ich habe das Buch innerhalb von einer Stunde "verschlungen" und - wie immer bei Eric Emmanuel Schmitt - gar nicht bemerkt, wo die Zeit geblieben ist. Während des Lesens habe ich geschmunzelt, böse gelächelt und eine kleine Träne verdrückt. Dies aber erst, als ich zu Ende gelesen hatte und zum Nachdenken kam.
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am 27. März 2007
Wenn "alt" bedeutet, schon lange zusammen zu sein, dann ist es das was ich hier meine. Ein Paar verliert, findet und re-definiert sich. Auf welche Weise? In diesem Hörbuch auf interessante Weise. Ein Schriftsteller mit messerscharfer Beobachtung und gleichwertiger Zunge spielt seiner irgendwie diffus-unglücklichen Frau vor, sein Gedächtnis veroren zu haben. Nur um heraus zu finden, wie sie wirklich zu ihm steht. Was den Gedächtnisverlust hätte auslösen sollen, muss ich hier geheim halten, sonst ist die Spannung weg. Nur so viel, am Ende kommt 'raus was immer zählt in Beziehungen! Sie sind sich nicht ganz sicher was ich damit meine? Nun, dann kann ich dieses Hörbuch, das von dem Sprecher und der Sprecherin wirklich gut umgesetzt ist, nur wärmstens empfehlen. Zusätzlich sind zur Vermeidung von Monotonie interessante Intermezzi einer Stimmengruppe eingeflochten und die Latustärke variiert je nachdem ob die Protagonisten laut und für uns hörbar denken oder sich mit'nander unterhalten. Also, viel Spass damit.
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am 28. Mai 2009
... im Reigen der Werke dieses Autors.

Er schafft es immer wieder, den Leser/Zuhörer sanft und leise an das Nachdenken über sich selbst hinzuführen; Gedanken zu entwickeln, die sehr tief das eigene Ich reflektieren, dabei aber immer lächelnd und nie belehrend den Leser zu begleiten.

Selbst nun schon lange verheiratet, erinnert man sich an einiges und denkt über die eigene Beziehung nach, findet vieles wieder, entdeckt Neues, lächelt über Bekanntes, bewundert Anderes.

Ein Büchlein, daß in der Sammlung nicht fehlen darf und sich sicher als Geschenk für Hochzeiten eignet!
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am 16. März 2009
Dieses Hörbuch hat mich fasziniert und elektrisiert.
Jeder Satz ist so wahr und so unglaublich gut durchdacht. Obwohl die Geschichte selbst nur in einem kleinen Zeitraum des Lebens spielt, fühlt man mit dem Ehepaar, wechselt seine Ansichten und ist immer wieder überrascht, welche Wendung die Geschichte nimmt.
Ich habe das Hörbuch bestimmt schon 15-mal gehört, weil mich die Sätze und das schöne und zugleich schreckliche Miteinander immer wieder fasziniert.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. September 2010
In diesem Zweipersonen-Stück dreht sich alles um Lisa, Gilles, ihre Ehe und die Wahrheit. Gilles kommt aus dem Krankenhaus, nachdem er durch einen Unfall sein Gedächtnis verloren hat. Alles ist neu für ihn. Er erkennt seine Frau nicht mehr, ihre Erzählungen über sein Leben und ihre Ehe sind ihm fremd. Und doch fühlt er da diese Verbindung. Und dann dreht sich die Geschichte ganz plötzlich in eine völlig neue Richtung, und dann wieder und wieder. Durch jede Drehung wird ein bisschen mehr von Lisa und Gilles' Leben und Ehe offenbart, bis die nächste Drehung eigentlich alles wieder in Frage stellt. Das ist wirklich großartig gemacht. Was mich etwas gestört hat und weswegen ich der Geschichte leider einen Punkt abziehen muss, ist das Liebesgeschwafel, mit dem Schmitt den Leser von Zeit zu Zeit meiner Meinung nach geradezu maltretiert. Das ist mir manchmal zu pathetisch gewesen. Das ist aber wirklich der einzige negative Punkt. Ansonsten empfehle ich diese kleine Geschichte allen wärmstens.
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