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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
136
4,1 von 5 Sternen
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Seit seinem Bestseller "der Schwarm" ist Frank Schätzing sicher einer der bekanntesten deutschen Autoren, der sich auch schon international einen Namen gemacht hat. Bei seinen Recherchen zu der Schwarm war Schätzing jedoch auf weit mehr Informationen gestoßen, als er für diesen verwenden konnte, darum fragte ihn der Herausgeber des PM-Magazin ob er diese nicht in einer kleinen Serie von Artikeln für das Magazin veröffentlichen möchte. Schätzing willigte ein und damit wurde auch gleichzeitig die Idee für dieses Buch geboren, welches zunächst nur einen Umfang von 150 Seiten haben sollte. Leser des PM-Magazins durften im Rahmen der vierteiligen Serie bereits einige Auszüge aus dem Buch genießen, doch sind diese natürlich nichts im Vergleich zum 500 Seiten umfassenden Werk, welches schlussendlich aus den Recherchen zu der Schwarm entstanden ist.

Nachrichten aus einem unbekannten Universum versteht sich eigentlich nicht als Begleitwerk zu "der Schwarm", sondern vielmehr als eigenständiges Werk, welches aus den Recherchen zu der Schwarm entstanden ist. Der Autor führt den Leser darin, auf eine Zeitreise durch die Meere, von vorgestern (Urknall) bis übermorgen (was auch immer die Zukunft bringen mag). Er schildert uns, wie Miss Evolution wahrscheinlich die ersten Mikroorganismen in den Tiefen des urzeitlichen Meeres entstehen ließ und das Leben das Land eroberte, von wo einige Lebewesen auch ins Meer zurückkehrten. Ergänzt durch seine eigenen Erfahrungen mit dem unbekannten Universum, die er als begeisterter Sporttaucher gesammelt hat, ergibt sich eine Atmosphäre die schlichtweg begeistert. Selbst Physikmuffel können Schätzings Erläuterungen über die Entstehung der urzeitlichen Meere auf der Erde folgen oder warum der Mond Ebbe und Flut beeinflusst. Selbst um zu verstehen wie die Erde und die Urkontinente entstanden sind benötigt man nur geringes Vorwissen aus der Schulzeit. Zudem räumt Kapitän Schätzing auf mit einigen modernen Mythen und Legenden rund um die Bewohner der Meere. Erst gegen Ende des Buches, verliert sich die Begeisterung manchmal in den bereits viel diskutierten Themen, wie Wal- und Haifang, welche trotz allem für ein Buch über die Meere unerlässlich sind.

Fazit:
Was Frank Schätzing gelingt, ist die Verbindung von Fakten und Faszination, weil ihn selbst die Themen faszinieren und er dieses Wissen somit mitreißend auch so wiedergibt. Lesern von "der Schwarm" ist dieses Buch aufs herzlichste zu empfehlen, ebenso allen die das Meer und die Natur fasziniert.
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am 15. Oktober 2006
Unabhängig von irgendeiner Rezension habe ich nach dem Genuss von "Der Schwarm" das Buch

sofort als Urlaubslektüre gekauft. Die meiste Zeit meines Urlaubs hat dann dieses Buch

in Anspruch genommen; das ist so ziemlich das Beste, was ich je gelesen habe! Der Spagat ist Frank Schätzing sichtlich gelungen. Den Veriss manch anderen Rezensenten kann ich

daher in keinster Weise nachvollziehen. So unterhaltsam wurde die Evolution und Natur-

geschichte unseres Planeten meiner Meinung nach noch nie präsentiert. Witzig geschrieben

und mit überaschenden Einfällen (wie z. B. das Mittelmeer leerlief) - dieses Buch sollte

zur Pflichtlektüre des Biologieunterrichts werden!

Fazit: Sehr empfehlenswert.
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am 16. Oktober 2006
So langsam bekomme ich den Eindruck, dass die negativen Kritiker dieses Buches das erste Kapitel übesprungen haben.

Herr Schätzing hebelt hier schon jeden negativen Ansatz aus, indem er auf den folgenden Inhalt hinweist.

Also ich für meinen Teil gebe ihm völlige Zustimmung in Bezug auf:"Es gibt nur Leute, die es gerne kompliziert und langweilig hätten" (Seite 16).

Die negativen Kritiken stammen wohl eher von Menschen, denen entweder die Einleitung entgangen ist, die die Wissenschaft zu ernst nehmen oder denen selbst leider kein Händchen für bildliche Erzählweise gegeben wurde.

Das Buch beansprucht auf keiner der Seiten Anspruch auf Absolutheit oder wissentschaftliches Hörsaal-Niveau.

Eines zeigt Schätzung hier sehr deutlich: Die Auseinandersetzung mit dem Thema Wissenschaft muss nicht langweilig sein.

Ich glaube kaum, dass hiermit ein Meilenstein des Sachbuches gesetzt werden sollte. Vielmehr ist die Idee des Lebens und der Freigeist des Verfassers Gegenstand dieses 'Sachbuches'.

Die positive Einstellung dazu, mit Wissenschaft auch in einem lockeren Ton unterhalten zu können, ist hier wahrscheinlich der Dorn im Auge vieler Kritiker und nicht jedermanns Sache.

Aber mit Bitte um Entschuldigung - dafür benötigt man keine 150 Seiten, sondern lediglich die ersten 7!

Viel Spaß und eine Empfehlung für jeden, der die Idee/Evolution des 'Lebens' auch mal auf eine Art sehen mag, wie es nur wenige Lehrer vermitteln können und konnten.
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am 4. April 2007
Wirklich genial, wie Schätzing es schafft den Leser auf eine Reise ins Wissen zu entführen, in mit Datenmengen überschwemmt ohne in dabei zu ertränken, die Neugier weckt und mitreißt durch die Zeit und die Entwicklung der Meere. Die Mischung aus Information und lustiger, unheimlich guter schriftstellerischer Aufarbeitung für die breite Masse, und das sei hier herausgehoben, nicht für die Professoren, macht dieses Buch zu einem echten Meisterwerk.

Kritikern möchte ich hier zu bedenken geben, dass es in diesem Buch nicht darum geht, den Fachleuten noch dezidierteres Wissen an die Hand zu geben, sondern dem uninformierten und vormals vielleicht nicht interessiertem Laien etwas in die Hand zu geben, das Interesse weckt und ihn dazu bringt, nach der Lektüre noch mehr wissen zu wollen und das Gefühl zu haben, das Gehirn wird gefordert ohne überfordert zu sein.

Wenn wir mehr Lehrer, Dozenten und Professoren dieser Art hätten, würden Tausende von Menschen ihre geistigen Leistungsfähigkeiten neu entdecken, einfach nur dadurch, dass Interesse durch entsprechendes "Bildungsentertainment" geweckt und erhalten werden möchte.

Das Bild des staubigen Buches erscheint wie weggewischt.
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am 31. Oktober 2006
Ich habe mehr durch Zufall den Roman "Der Schwarm" in die Finger bekomen, konnte dieses Buch aber dann nicht mehr aus der Hand legen. Als ich dann die "Nachrichten aus einem unbekannten Universum" in die Finger bekam, ahb ich die Nase gleich reingesteckt. Und war restlos begeistert. Ich habe selten ein so unterhaltsames und kurzweiliges Sachbuch gelesen, wie dieses. Es ist in einem sehr angenehmen Stil geschrieben, mit viel Witz und Charme versehen und selbst für einen absoluten Biologie-Laien leicht verständlich trotz aller Wisenschaftlicher Facten und Hintergründe. Aber auch für jemanden, der auf dem Wissenschaftlichen Sektor der Biologie oder Chemie, egal welcher Fachrichtung arbeitet, und der einige dieser Facten durchaus kennen mag, wird beim Lesen nicht langweilig werden, er wird sich vielmehr an vielleicht schon Vergessenes erinnern.

Zugegeben, es mag Leute geben, die das Buch nicht mögen, weil es vielleicht zu locker geschrieben ist. Aber wer die Eileitung gelesen hat, dem wird klar, das hier soll ein Buch sein, das auch Spaß macht und nicht nur lehrreich sein soll. Und das ist meiner Meinung nach in diesem Fall sehr gut gelungen.
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am 11. Oktober 2006
Ich habe dieses maritime Sachbuch von Frank Schätzing genossen. Dem Leser bringt er das Meer als ganzes etwas näher. Angefangen von den Bewohnern der Meere in der Evolutionsgeschichte, über Gezeiten, Monsterwellen, Tiefseeforschung, Strömungen, Überfischung, Energiegewinnung bis hin zu Wasser als Ursprung allen Lebens und noch vieles mehr gibt er uns einen interessanten Überblick über (fast)alles maritime auf dieser Welt und schließlich auch ausserhalb unserer Erde. Natürlich könnte man mit diesem Stoff ganze Bände füllen. Doch Frank Schätzing versteht es, einen Spagat zu schaffen zwischen spezifischer Fachliteratur und Literatur, die es einem breitem Publikum ermöglicht, sein Interesse an maritimen Dingen zu wecken oder zu verstärken. Nicht umsonst ist der Name des Buches Nachrichten aus einem unbekannten Universum. Und damit sind keine breitflächigen, tiefgründigen Analysen und Studien gemeint, sondern ein Überblick über das Wichtigste, Interesannteste und Spannenste. Kritik für fehlende Tiefgründigkeit finde ich daher unangebracht. Wenn dieses Buch Lust auf ein Thema macht, gibt es genügend Fachliteratur, um sich darin vertiefend zu belesen.

Viele Menschen haben das Gespür für unsere Natur verloren. Frank Schätzing versucht dieses im maritimen Sinne wieder zu erwecken. Dabei ist auf der einen Seite sein Schreibstil mit viel Humor vermischt, was das Lesen sehr leicht und flüssig macht, auf der anderen Seite werden Überflutungen mit Fakten und Daten vermieden.

Ich, als eh schon maritim vorbelastete Person, hatte größe Freude bei der Lektüre dieses Buches.
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am 7. Dezember 2008
Nach langer Überlegung habe ich mich für vier Sterne entschieden, obwohl ich zuerst weniger vergeben wollte. Aber man muss das Buch einfach als das sehen, was es ist und was der Autor auch schreiben wollte: eine gute Kombination aus Unterhaltung und Wissensvermittlung. Inhaltlich ist von anderen Rezensenten schon viel geschrieben worden und ganz neu ist das Buch ja auch nicht mehr, daher möchte ich dazu gar nicht viel sagen.

Man darf auf gar keinen Fall ein hartes, genaues Sachbuch erwarten. Dieses Buch macht aber dafür eine sehr unterhaltsame, gut zu lesende Zeitreise durch die Geschichte der Ozeane. An manchen Stellen etwas schneller, an anderen etwas ausführlicher. Mal genauer, mal oberflächlicher. Aber ich denke, für jeden stecken in diesem Buch einige Informationen und Ansichten, die neu und beachtenswert sind. Das Ganze in einem wirklich lockeren Plauderton, der den Eindruck eines Gesprächs mit einem guten Freund erzeugt. Hat man sich erstmal daran gewöhnt und akzeptiert, dass die harten Fakten im Hintergrund bleiben, macht das Lesen sehr viel Spass.

Nachdem ich mich an ein paar Stellen, bei denen ich selber den Text inhaltlich überprüfen konnte, davon überzeugt habe, dass der Autor den Sachverhalt im wesentlichen korrekt wiedergegeben hat, habe ich mich für den Rest des Buches einfach darauf verlassen, dass hier das Gleiche gilt. Und mit dieser Einstellung konnte ich das Buch und seinen sehr groß angelegten Überblick über das Leben in unseren Meeren wirklich geniessen.
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am 16. Juni 2006
Vom "Schwarm" war ich begeistert, doch von diesem Buch habe ich mehr erwartet. Zwar ist "Nachrichten aus einem unbekannten Universum" streckenweise amüsant zu lesen, doch oftmals wirken die unvermittelt eingestreuten Pointen aufgesetzt und ziemlich fehl am Platz... Zugegeben: Gelacht habe ich trotzdem, doch insgesamt lässt mich das Buch etwas ratlos zurück, da nicht klar wird, was hier eigentlich vorliegt... Der Ansatz, Wissenschaft in populärer Sprache zu vermitteln, ist grundsätzlich zu begrüßen. Problematisch ist aber die unreflektierte Vermischung von Fakten mit Meinungen... In einem fiktiven Roman mag das legitim sein, nicht jedoch in einem Sachbuch, das mit wissenschaftlichem Anspruch auftritt. Daher gibt es von mir nur zwei Punkte!
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am 10. Juli 2006
Als reines Sachbuch geht dieses Buch sicher nicht durch, dazu muss man einfach zu oft lachen bei den humorvollen Beschreibungen von irgendwelchen Urtieren, die ihrem Tagesgeschäft nachgehen ... sicher will sich das Buch auch nicht als wissenschaftliches Kompendium verstehen, sondern in erster Linie unterhalten und nebenher einfach wissenschaftliche Zusammenhänge so vermitteln, das sie auch für "Otto Normalverbraucher" verkraftbar sind. Dieses Buch polarisiert natürlich, da nicht jeder mit dem humorvollen Schreibstil klarkommt (ich habe mich hingegen königlich amüsiert) und viele einfach auch mehr harte wissenschaftliche Fakten erwarten.

Ich gebe dem Buch die volle Punktzahl, da hier einfach veranschaulicht globale ökologische Zusammenhänge aus Vergangenheit und Zukunft vermittelt werden und über spannende Themen zwar lustig, aber auch mit großer Sachkenntnis berichtet wird, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Wer dieses Buch gerne gelesen hat, wird sicher auch beim (ähnlich polarisierenden) Bill Bryson seine Freude haben.
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am 25. Januar 2007
nachdem ich "der Schwarm" gelesen hatte, mußte ich mir einfach dieses Buch besorgen, weil ich einfach neugierig darauf war, mehr über die restlichen 80% Wissen zu erfahren, auf die der Autor in "der Schwarm" nicht eingehen konnte. Ich finde das Buch grandios. Zur Zeit bin ich noch nicht am Ende des Buchs angelangt (erst im letzten drittel) aber es hat mir vom Anfang bis jetzt sehr gut gefallen. Schön finde ich, dass man beim Lesen anfängt, die Welt in der wir Leben doch mal von einer anderen Seite zu betrachten und sich nicht so unbedarft und rücksichtslos darin zu bewegen (jedenfalls wurde dies bei mir so übermittelt). Es wird gut darauf eingegangen, wie die Zusammenhänge der Lebewesen untereinander und miteinander bestehen. Wäre es noch einfacher geschrieben, würde ich es glatt meinen Kindern vorlesen.

Vieleicht wäre ja auch einmal ein Anreiz für den Autor, dieses Thema in noch verständlicherer Form für Kinder umzusetzen? Ich glaube, je früher ein Mensch mit dieser Thematik in Berührung kommt, je positiver könnte es sich für unseren Planeten auswirken?

Jedenfalls ist es ein schönes Buch für jeden, der, was unseren Planeten angeht, schon immer einmal mehr darüber wissen wollte und zudem für jedermann verständlich erzählt. Es wird auch darauf hingewiesen, dass es sich bei allem nur um die Erkenntisse nach heutigem Stand handelt, diese können morgen schon wieder ganz andere sein.

Fanatisch religiös eingestellten Menschen mag dieses Buch vielleicht nicht sonderlich zusagen.
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