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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
14
3,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 7. Oktober 2010
Wenn man wie ich vorher Bücher wie Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels oder Codes: Die Kunst der Verschlüsselung. Geschichte - Geheimnisse - Tricks gelesen hat - ist man von diesem Buch vielleicht eher etwas enttäsucht. Es liest sich nicht so flüssig wie die eben genannten Bücher. Das mag vielleicht auch am mathematischen Problem an sich liegen oder natürlich auch an meinen mathematischen Kenntnissen. Ich musste teilweise eine Seite zweimal lesen, um den Ausführungen folgen zu können.
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am 8. November 2013
Nicht ohne Grund führt der Autor an, dass man sich bei der Mathematik erst hart durch den Dschungel der Definitionen kämpfen muss, bis man ihre Schönheit erkennen kann. Dies ist auch meine einzige Kritik zu diesem Buch. Man wird als mathematischer Laie quasi von der Vielzahl der Fachausdrücke und -definitionen überwältigt, und man hat dann 2 Möglichkeiten. Entweder man vertieft sich außergewöhnlich in die Mathematik, wobei einem die etwa 70(!) Seiten weiterführende Anmerkungen im Anhang helfen können, oder man blendet beim Lesen das Detail die Bedeutungen aus, was natürlich den Lesespaß nicht gerade fördert.
Es verbelibt somit ein Überblick über die Entwicklung der Mathematik aus dem Altertum bis in die Jetztzeit mit mehr oder wenigen detaillierten Einblicken in das Leben einiger großer Mathematiker.
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am 6. September 2015
Der Autor scheint sich vorgenommen zu haben, im Erfolgsstrom sehr guter populärer Bücher über moderne Mathematik mitschwimmen zu wollen, die die letzten Jahren erschienen sind. Die richtige Mischung zwischen mathematischen Erklärungen, historischer Entwicklung und Anekdoten ist O'Shea jedoch bei weitem nicht so elegant gelungen wie Singh in "Fermats letzter Satz" und Sautoy in "Die Musik der Primzahlen". "Poincarés Vermutung" eröffnet er mit einer Einführung in die Topologie von 2D-Flächen. Dies ist noch gut erklärt. Aber anstatt dies so aufzubauen, daß die Übertragung auf höhere Dimensionen nur noch ein Klacks ist, fängt er in jedem Kapitel quasi von vorne an. Leider kann der Autor auch nicht den bei Mathematikern häufig anzutreffenden Hang zum beiläufigen Einstreuen von Abzweigungen zu viel tieferen Zusammenhängen, nicht unterdrücken. So tauchen vielfach Fachbegriffe auf, die nicht weiter erklärt werden und deren unmittelbarer Zusammenhang - wenn es denn einen gibt- mit Poincarés Vermutung nicht offensichtlich wird. Zudem scheint er dieses Buch auch noch zur Darstellung seiner mathematikhistorischen Entdeckungen während der Recherche in Archiven nutzen zu wollen und verirrt sich so in abwegige Nebenbemerkungen und "Dönekes unter Fachidioten".

Der rote Faden ist jedoch dennoch im Buch auffindbar, auch wenn man das Thema mit mehr Disziplin zur Kürze viel besser hätte darstellen können. Die dem Text anhaftende Konfusion ist sicherlich in erster Linie dem Autoren anzulasten. Später ging mir jedoch auf, daß auch die Übersetzung einen Beitrag daran haben muß. Denn irgendwo wurde "heat equation" (in den Anmerkungen wird ein paper zur heat equation zitiert) dilettantisch mit "Wärmegleichung" übersetzt, gemeint ist hier aber offensichtlich die Wärmeleitungsgleichung. Ich kann mir daher vorstellen, daß des dem Übersetzer vielfach nicht gelungen ist, mathematische Erklärungen aus dem"Fach-Slang" amerikanischer Mathematiker in den entsprechenden der deutschen zu übersetzen, zudem scheitern häufig auch die Satzkonstruktionen.

Wenn man sich über Poincarés Vermutung informieren will, so ist gibt dieses Buch dennoch wertvolle Informationen, und die Nebenbemerkungen sind auch für sich ganz interessant, denn sie verdeutlichen, wie mathematische Forschung läuft. Trotz der thematischen Fülle hatte ich zum Schluß leider nicht das Gefühl, über Topologie mehr gelernt zu haben und daß mir dieses Buch geholfen hätte, anderen die Poincarés Vermutung besser veranschaulichen zu können. Die Zeit war ein wenig vertan.
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am 3. September 2013
Von den Griechen bis zur Neuzeit wird relativ umfangreich die Entwicklung der Geometrie festgehalten, immer wieder wird auch auf mathematisch hochbegabte Größen auf diesem Gebiet näher eingegangen, deren bedeutenden, mathematisch lebensnotwendigen Vorleistungen herausgearbeitet; und die Handlung zum Schluss hin in Richtung Perelmans Beweis zugespitzt. Bitte unbedingt als Ergänzung das Buch "Der Beweis des Jahrhunderts: Die faszinierende Geschichte des Mathematik" lesen.
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am 13. Dezember 2010
Das Buch behandelt die Themengebiete "Topologie - Geometrie", "Frage nach der Form des Universums" und "Sozialer Kontext der Mathematik-Entwicklung". Es bietet einen erfrischenden Einblick in ein Jahrtausende altes Problem (Euklids fünftes Postulat) und ein 100 Jahre altes Rätsel (Poincaré-Vermutung). Des weiteren bekommen Laien einen Einblick wie Mathematik funktioniert. Ich könnte mir allerdings denken, dass einige Menschen vom Konstrukt einer Schuhschachtel überfordert sein könnten, deren parallel sich gegenüberliegende Seiten von außen so zusammengeklebt werden, dass man auf der rechten Seite eintritt wenn man man auf der linken heraustritt. Neben Phantasie ist hier auch die Fähigkeit am Loslassen von starren Vorstellungen gefragt! Man braucht manchmal auch etwas Durchhaltevermögen, wenn die spezifischen Fachbegriffe eingeführt und später auch immer wieder verwendet werden. Allerdings gibt es ein gutes Glossar, wo man jederzeit die Definition der Begriffe nachlesen kann, sofern man sie vergessen hat.

Ein kleiner Wermutstropfen stellt ein Fehler in der Zeittafel dar: Hypatia wurde angeblich bereits 415 v.Chr. von christlichen Fanatikern ermordet. Der Fehler ist gemeldet und wird sicher mit der nächsten Ausgabe korrigiert werden.

Insgesamt ist Donald O'Shea ein großer Wurf gelungen. O'Shea hat es meisterlich verstanden einen wirklich extrem komplexen Sachverhalt auf gerade mal 260 Seiten einzudampfen (ohne Vorwort, Glossar, etc.). Dabei bleibt das Buch immer spannend und auch unterhaltsam.
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am 12. Mai 2013
Meine Bewertung mit einem Stern bezieht sich NICHT auf den Inhalt. Das Buch ist nämlich sehr interessant und informativ. Wir (Physiker und Chemiker) haben sehr viel Freude beim Lesen und Nachvollziehen.

Allerdings fehlen die Seiten 157 bis 288 völlig, auch beim von Amazon schnell gelieferten Ersatzexemplar. Da offenbar die gesamte Auflage betroffen zu sein scheint, muss ich vom Kauf abraten und kann nur einen Stern vergeben.
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am 20. Januar 2014
Dieses Büchlein ist ein Muß für jeden, der sich für Physik und Physikgeschichte interessiert. Immerhin ist der berühmte Mathematiker und Physiker
Henri Poincare vom Kaliber eines Albert Einstein.
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am 20. Februar 2014
Bin kein Mathematiker und deshalb ist solche populärwissenschaftliche Literatur für mich gerade richtig. Spannend geschrieben und wenn ich irgendwo mathematisch nicht mehr mitkomme, dann merke ich, es liegt an mir und nicht am Author oder dessen Schreibstil. Nochmal alles in Ruhe durcharbeiten und ich bin wieder dabei. Wenn man zu sowas bereit ist, dann wird man hier von Donal O'Shea abgeholt, (fast) egal wo man mathematisch steht - und das ist mehr, als manch ein populärwissenschaftliches Buch von sich behaupten kann.
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am 17. Mai 2013
Ich habe dem Buch nur einen Stern gegeben, weil ich irgendwann abbrechen musste. Ich finde, es ist sehr kompliziert geschrieben. Zugegebenermaßen ist das Thema auch komplex.
Zum Vergleich: Das Buch "Fermats letzter Satz" handelt auch von einem sehr schwierigen Thema - ist aber hervorragend geschrieben.
Fazit: Einem Mathestudenten würde ich es empfehlen - sonst keinem.
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am 12. Juli 2009
Im Buch geht es um die Lösung eines sehr alten mathematischen Rätsels. In der Vorgeschichte wird viel über Mathematiker geschrieben und über ihre Werke erzählt, bis der Autor auf das Problem und seine ungewöhnliche Lösung eingeht. Es wird zwar viel über Mathematik geschrieben, die so nicht in der Schule vorkommt und man muss das Buch vielleicht zweimal lesen um es zu verstehen. Aber diese Mühe ist es wert, vor allem weil man mehr, viel mehr über die Mathematik und ihre Anwendung erfährt.
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