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am 31. Januar 2006
In einem kleinen italienischen Bergdorf nimmt ein strafversetzter Jesuit einem alten Mann die Beichte ab. Das was dieser Mann zu erzählen hat, veranlasst ihn sofort Hals über Kopf in den Vatikan zu reisen um die höchsten kirchlichen Kreise zu informieren. Das Geheimnis gelangt von dort in die Hände eines anderen Paters, der sich selbst zum Geheimorden "Umbra Domini" zählt - ein Orden der in der Vergangenheit wegen seiner extrem konservativen und geradezu faschistischen Haltung knapp an der Exkommunikation vorbeischrammte.
Szenenwechsel: In einem Washingtoner Vorort geht ein Haus in Flammen auf. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um Brandstiftung handelt und dass die beiden Einwohner nicht im Feuer umkamen, sondern ermordet wurden. Joe Carpenter, dessen Schwester und Neffe in den Flammen umkamen, macht sich auf die Suche nach den Tätern und legt sich mit einem schier übermächtigen Gegner an.
Sprachlich ist das Werk auf sehr ansprechendem Niveau verfasst, etwas das man gerade im Thrillergenre häufig vermisst. Stilistisch ist das Werk eigentlich sehr gut gemacht, allerdings gehört der Trick mit dem ein beträchtlicher Teil der Spannung aufgebaut wird nicht zum guten Handwerkszeug von Autoren. Ein Gespräch (in diesem Fall eine Beichte) wird dargestellt aber der Inhalt wird verschwiegen. Das ist schlichtweg schlechter Stil! Aber wieder zu den positiven Seiten: Der Plot - der Ablauf - der Geschichte ist gut gewählt und enthält keine Längen, die Geschichte wird gut vorangetrieben und bleibt immer interessant. Die Figuren haben nicht sehr viel Tiefe, bleiben ein bisschen klischeehaft und entwickeln sich nur wenig, aber damit wird man in beinahe jedem Thriller konfrontiert. Schlimmer fällt da schon die Zeichnung des Protagonisten ins Gewicht. Joe Carpenter wird als Übermensch ohne negative Eigenschaften dargestellt.
Fazit: Der Roman ist sehr gut geeignet für die kurze Lektüre Zwischendurch (sofern man bei fast 600 Seiten noch von kurz sprechen kann). Er ist kein grandioses Werk aber durchaus lesenswert. Zugegeben das Buch ist einfach gestrickt, ein wenig klischeehaft und vorhersehbar aber dennoch macht das Lesen Spaß, sofern man wieder einmal zu etwas Leichtem greifen mag. Insgesamt gute Mittelklasse.
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am 20. Februar 2000
Entsetzliches Bekenntnis führt zur Absolutionsverweigerung
Aus einem bisher auch für mich noch nicht erschöpfend ergründeten Grund liebe ich Kriminalgeschichten, deren Handlungshergang die kirchliche und säkulare Welt miteinander verknüpfen oder zum Thema haben. Mit dem Thriller „Im Schatten des Herrn" traf genau ins Schwarze. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich gefesselt von der unglaublichen Geschichte, die so zeitgemäß realitätsnah formuliert jegliche Erlebens-Distanz verhindert.
Es fällt mir schwer, nicht alles zu verraten, denn am liebsten tauschte ich mich immer wieder mit Anderen über das Gelesene aus, denn es reicht viel weiter, als dass es nur eine spannende Geschichte ist. Menschliche Existenz und göttliche Macht sind gleichermaßen angesprochen.
Erwartungsgemäß beginnt der Krimi mit einem Fall, der verfolgt sein will. Ein Mann beichtet in einem kleinen italienischen Kirchlein und offenbart dabei etwas so Ungeheuerliches, dass ihm der Priester die Absolution nicht erteilen kann. Umgehend macht sich der Geistliche auf nach Rom und versucht, sein Wissen mit seinem obersten Hirten zu besprechen.
Fast zeitgleich ereignet sich in einer vornehmen Siedlung am Stadtrand von Washington eine fürchterliche Tragödie, bei der eine alleinerziehende Frau und ihr kleiner Sohn auf grauenvolle Weise ums Leben kommen. Der Bruder der Toten macht sich - unterstützt von anderen Kriminalisten - auf die Suche nach Ursache und vor allem nach dem Mörder. Im Zeitverlauf geschehen weitere vergleichbare Fälle, die sich über die halbe Welt verteilt ereignen und ihren Zusammenhang mehr und mehr deutlich erkennen lassen. Hinter all dem Leid scheint die „Umbra Domini" zu stecken, eine extrem konservative katholische, sektenähnliche Organisation. Die Gründe für die schlimmen Vergehen sind aber auch in den Geheimnissen und Möglichkeiten moderner Medizintechnologie zu finden. Die Auflösung entwickelt sich im Verlauf immer durchschaubarer, das eigentlich Irre jedoch wird erst 30 Seiten vor Schluß offenbart und war für meine Vorstellung ein wirklicher „Hammer", über dessen reelle Möglichkeit nachzudenken und zu diskutieren sich lohnen wird.
Für alle, die sich einer zeitgemäßen Problematik und ethischen Anfrage auf absolut spannende und doch durchaus leichte Lesweise annähern möchte, findet in „Im Schatten des Herrn" eine ausgezeichnete unterhaltsame Gelegenheit.
Uli Geißler, Spiel- und Kulturpädagoge
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am 10. Dezember 1999
Ein schwerkranker Wissenschaftler beichtet sein Lebenswerk einem Dorfpfarrer, der ringt sich durch, das Beichtgeheimnis zu umgehen und trägt sein Wissen zum Vatikan. Von dort gerät es an den fanatischen und unheimlichen Orden des umbra domini, dem Schatten des Herrn. Kurz darauf kommen in den USA eine Frau und ihr kleiner Sohn bei einem Brand ums Leben. Brandstiftung! Der Bruder der Frau, der Privatdetektiv Joe Carpenter, beginnt zu ermitteln und stellt bald fest, daß seine Schwester nicht die einzige Frau ist, die gemeinsam mit einem kleinen Sohn Opfer eines solchen Verbrechens wurde. Doch die Suche nach Zusammenhängen gestaltet sich schwierig, erst allmählich findet sich eine Spur, und die führt nach Italien, zu umbra domini und in ein kleines Dorf, wo der Pfarrer eine unheimliche Geschichte kennt... Bücher wie dieses gibt es zur Zeit viele, eine Auswirkung des Millenium-Fiebers, könnte man sagen. Doch obwohl das Thema von der Wiederkunft des Herrn zur Zeit vielleicht etwas überstrapaziert ist, bleibt dieser Thriller innovativ und spannend, zumal er nichts übernatürliches oder apokalytisches enthält, nicht die strafende Hand des Herrn sondern Menschen aus Fleisch und Blut gegehen die Verbrechen dieses Buches, wenn sie dabei auch manchmal so schwer zu greifen sind, daß Joe Carpenter das Gefühl bekommt, es wirklich nur mit einem Schatten zu tun zu haben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 23. Januar 2005
Man fragt sich anfangs natürlich, was um Himmels Willen ist dermassen schrecklich, dass ein Priester dem Beichtenden nicht die Absolution erteilt - was ist so unheimlich, dass der Vatikan darüber unbedingt Bescheid wissen muss... worin besteht der Zusammenhang zwischen dem Tod von Carpenters Schwester und Neffen - und all den anderen Todesfällen? Was ist es? - Ganz langsam wird man durch die Gefahren in die Carpenter selbst gerät und die Zusammenhänge, die wie Puzzle-Teilchen an ihren Platz fallen, langsam an die Lösung des Rätsels herangeführt. Obwohl einige Logikfehler vorhanden sind, wie auch ich bemerkte, tat das der Spannung und des unheimlichen, und auch brisanten Endes des Romans keinen Abbruch. Ich bin fasziniert von der Idee und der Ausführung. Nur aufgrund der paar kleinen Fehler, die bei einem Buch natürlich doppelt ins Gewicht fallen, wird ein Stern abgezogen - sonst wären es in jedem Fall fünf geworden! Ich empfehle, das Buch zu lesen - es ist Ihre Zeit in jedem Fall wert!
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am 11. Januar 1999
Italien. Ein Priester verweigert einem Arzt bei der Beichte die Absolution. Kurz darauf ist der Vatikan in heller Aufregung. // Washington, DC. Bei einem Brandanschlag kommen eine Frau und ihr vierjähriger Sohn um. Schlimmer noch: nach der Beisetzung wird die Leiche des Kindes von Unbekannten ausgegraben und restlos verbrannt. Joe Carpenter, Bruder der Toten, muß erleben, daß die Polizei den Fall nicht lösen kann, und so macht sich Joe Carpenter, selbst Chef einer Detektei für Wirtschaftsinformationen, auf den Weg, den mysteriösen Fall zu klären. Und er stößt dabei auf eine Todesliste von mehr als dreißig Frauen mit ihren Kindern. Eine Liste, deren Ursprung im Vatikan liegt. Aber der wahre Grund für die Morde liegt viel weiter zurück. // Case jagt seine Hauptfigur (und damit den Leser) kreuz und quer durch Europa: Rom, Neapel, die Schweiz, London, Prag. Immer spannend, immer atmosphärisch dicht, mit Einblicken in die moderne Informationsbeschaffung. Ein Thriller, den man nur schwerlich aus der Hand legen kann. // Kleiner Wermutstropfen: das Ende des Buches, der finale Konflikt zwischen Gut und Böse, ist Case leider mißlungen. Die abschließende Auseinandersetzung ist zu einfach gestrickt, um völlig zu überzeugen. Aber die 430 Seiten davor (von 447) haben es in sich! Vor kurzen ist "Der Schatten des Herrn" auch als Taschenbuch erschienen.
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am 21. Mai 2009
...um bei den biblischen zitaten zu bleiben. Gezeugt, nicht geschaffen, auf seite 6 zitiert, ist auch etwas anspruchsvoll. Das beste vorweg, der schatten des herrn ist ein sehr spannender kurzweilig geschriebener roman, dessen handlungen jedoch etwas im schatten bleiben. Ohne zuviel vom inhalt zu verraten, es soll ja leser geben, die sich zuerst an den rezensionen orientieren: kernpunkt der handlung ist die vornahme mehrerer genmaniplationen durch einen medizinisch und gynäkologisch hochspezialisierten wissenschaftler. Dies wäre schon stoff für meine bewunderung der wissenschaft genug, aber weit gefehlt, neben den naturwissenschaftlichen fächern besitzt diese koryphäe auch noch überragende geisteswissenschaftliche kenntnisse. Als religionswissenschaftler wird als reliquienspezialist des vatikans eingesetzt. Aufgrund seines handelns werden 18 Mütter und ihre Kinder, sowie etliche damit verwobene personen getötet. Unser titelheld Carpenter, wird verwandtschaftlich in die handlung verstrickt und beginnt die tötungsdelikte aufzuklären. Hilfreich ist ihm dabei, daß er über unbegrenzte ressourcen sei es geldlicher, personeller natur verfügt, ebenso über grenzenlose verbindungen zur polizei. Seine computertechnischen möglichkeiten sind scheinbar ebenso unerschöpflich wie seine körperliche fitness perfekt scheint. Dieser held also (007 läßt grüßen), nimmt es mit einer katholischen sekte auf, die global agiert, personell und finanziell über noch größere möglichkeiten verfügt als er selbst.
Wie so oft im "wahren leben" siegt (?) trotzdem wieder einmal das gute über das böse und unser hauptdarsteller erfährt ein Happyend. Was ich an diesem ansonsten gut geschriebenen roman bemängele ist, daß die taten der bösen, wie auch die handlungen der guten von einer superlative zeugen, die im zitierten wahren leben selten anzutreffen ist. Insofern wird die schriftstellerische freiheit für meinen geschmack etwas überdehnt. Leser die US-Actionfilme mit einer unbegrenzten zahl von toten tolerieren und die auch unkritisch gegenüber anderen gewaltverbrechen sein mögen, werden dieses buch mögen. Positiv ist, die wie ich finde einleuchtende erklärung über die funktion der gentechnik.

Mein fazit lautet: auf einfache menschliche art geschaffen, als roman schlicht gezeugt, im schatten des herrn verweilend, aber aufgrund der großen spannung und der wissenschaftlichen erklärungen noch 4sternewürdig
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am 29. Juli 2010
Nach "Der achte Tag" ist "Der Schatten des Herrn" mein zweites Buch von John F. Case. Mit dem gebührenden Abstand von fast einem Jahr - "Der achte Tag" habe ich im September 2009 gelesen - macht sich "Der Schatten des Herrn" ganz gut.

Wieder gibt es einen sympathischen, vom Schicksal gebeutelten Protagonisten, der so gut ausgestattet ist mit Freizeit, Geld, Kontakten und anderen Ressourcen, daß Weltreisen, Hacken, exzessiven Recherchen in Geheimarchiven, usw. kein Problem darstellen (wäre das nicht auch schön für uns Normalos??). Wieder gibt es internationale Schauplätze von Chicago über Rom bis Prag, spannendes Rätselraten, aufreibende Spurensuche und Puzzleteilchen, die sich nur langsam zusammenfügen, religiösen Fanatismus, Geheimbünde und moderne Wissenschaft sowie eine Hauptfigur, die sich durch ihr eigenes Tun zunehmend in Gefahr bringt.

John F. Case hat ein gutes, wenn auch schnell durchschaubares Erfolgsrezept. Ich kann damit leben, denn die Romane des Autors verheißen Spannung und sehr gute Unterhaltung. Wenn man die Romane zu schnell hintereinander liest, mag es vielleicht zu schnell zu langweilig und schematisch werden - also lasse ich immer so viel Zeit verstreichen, bis ich mich auf das altbewährte Rezept wieder freue!
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am 2. November 2002
Vor meinem letzten Flug in die USA habe ich mir überlegt, wie ich die 10 Stunden im Flugzeug durchhalten soll. Kurz vor dem Abflug fiel mir dieses Buch in die Hände. Ich habe angefangen zu lesen und habe den Flug kaum mitbekommen. Gleich nach den ersten Seiten war ich in der packenden Story mitten drin und es sollte mich nicht mehr loslassen.
Die Möglichkeiten der Moderne verwoben mit den Strukturen der römischen Kirche und deren "Ablegern" ist dem Autor wunderbar gelungen.
Das Buch lässt einen nicht zur Ruhe kommen und das fast unglaubliche Ende bringt einem die reellen Möglichkeiten der Moderne voll zu Bewußtsein und man kommt zum Nachdenken.
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am 30. Juli 2007
Ich habe das Buch an drei Abenden ausgelesen und fand es sehr spannend.Besonders der Schluss, der ja bei einem Buch nicht immer gelingt, war genial.
Sicher nicht mein letztes Buch von diesem Autor!
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am 13. Juni 2010
Es wirkt schon antiquiert, wenn man die Beschreibung der EDV und der sozialen Umstände aus Anfang der 90er liest. Manches Mal wollte ich Joe Carpenter zurufen, wie er etwas schneller erledigen koennte. Da es ja zu dieser Zeit das WWW so noch nicht gab, wirkt manche Recherche/Ergebnis doch recht futuristisch. Auch ist es mir schleierhaft, wie ein erfolgreicher Unternehmensführer so lange braucht, bis er sich entschließt, das Heft selbst in die Hand zu nehmen. (Ermittlungen über den Tod seiner Schwester) Und dann stellt er sich nicht besonders geschickt bem Einsatz seiner Mitarbeiter an, kommt nicht auf naheliegende Schlußfolgerungen und bringt seine Leute in Gefahr. Eine Recherche in Rom soll sehr diskret erfolgen aber dann rennt er mit TschingDerassasa Bumbum durch die Szene, sodaß sein Hiwi prompt gemördert wird. So wie die Firma von JC beschrieben wird (Detektei, Sicherheitsagentur) , hätte er das Gros der Ermittlung vom Schreibtisch aus führen können. Und wenn er das so gemacht hätte, und damit unmittelbar nach dem Tod seiner Schwester, gäbe es eine lange Liste von Opfern nicht. So haben die Mörder in ruhe Zeit, weiter ihr Unwesen zu treiben. Was irgendwann in der zweiten Hälfte des Buches lakonisch abgehakt wird. Nichts desto trotz habe ich zügig gelesen, die Handlung ist flott. Einfach solide Unterhaltung. Naja, und wenn man nix zu meckern hätte, wär's ja auch blöd!
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