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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 7. Oktober 2012
"Ohne Sie" des Autors Kluun, mit wirklichem Namen Raymond van de Klundert, ist die Fortsetzung des sehr bewegenden Romans "Mitten ins Gesicht".
Auch wenn zu Beginn eine kurze Zusammenfassung des 1. Buches zur Wiederauffrischung eingefügt wurde, ich glaube, es ist besser, wenn man doch chronologisch liest.
Dann wollte ich gleich zu Beginn klarstellen, dass van de Klundert kein gelernter Autor an sich ist, sondern dass beide Bücher von ihm geschrieben wurden, um das erlebte Drama zu verarbeiten, um sich selbst klar zu werden, warum er sich selbst wie verhält/verhalten hat, um auch generell eine Diskussion über die Schwierigkeiten des Lebens, speziell der Liebe anzuregen.
Der Protagonist Stjin hatte im Alter von 30 eine attraktive, selbstbewusste Frau geheiratet. Eine Frau, die den Weiberhelden Stjin so völlig von den Socken riss. Nichtsdestotrotz konnte er das Fremdgehen und die One-Night-Stands nicht lassen. Auch als sie sich entschliessen ein Kind zu bekommen, er wirklich sicher ist, das grösste Glück auf Erden zu haben, kann er die Finger von Frauen nicht lassen.
Dann wird seine Frau, Carmen, krank: Bösartiges Mammakarzinom. Unheilbar, bösartig, schnell.
Der Leidensweg und das Sterben seiner Frau, seine extremen Exzesse in die Drogenwelt, den Alkohol und des Sex, das ist Inhalt des Buches "Mitten ins Gesicht", fast nahtlos schliesst der 2. Band an.
Carmen ist tot. 2 Jahre hatte Stjin Zeit, sich auf die Beerdigung, den Abschied und die Einsamkeit vorzubereiten, trotzdem trifft es ihn und wirft ihn komplett um.
Ja, er ist Vater einer 3 jährigen Tochter, aber wie soll er das alles schaffen?
Hatte er während Carmens Krankheit eine feste Affaire, neben den zahlreichen anderen Sexgespielinnen, so kappt er diese Verbindungen, will sich nicht dazuerkennen und flüchtet.
Flüchtet vorerst in härtere Drogen, in einen Sexwahn, der ihn sogar seine Tochter in der Strassenbahn vergessen lässt.
Niemand kommt mit ihm mehr klar, alte Freunde kehren ihm den Rücken, umgekehrt sieht er sich plötzlich von Frauen umringt, die alle "helfen wollen", die alle dem attraktiven Witwer Ratschläge erteilen wollen, die sich alle zwischen ihn und seine Tochter drängen.
Stjin kennt nur einen Weg: Flucht!
Schonungslos und ohne Ausreden lässt uns der Autor wieder teilhaben. Ich hätte vermutlich einiges weggelassen oder beschönigt. Aber das möchte er nicht, er prangert sich auch nicht an, er stellt sich nur dem kompletten Wahnsinn, in den er verfiel, als seine Frau unwiderruflich endlich tot und beerdigt ist.
Und zeigt uns, dass manchmal nur ein kompletter Cut, ein erzwungenes Kopf-frei-bekommen dazu führen kann, dass man wieder auf der Erde aufkommt und naheliegendes mit klarem Verstand sehen kann.
In der Hoffnung, dass der Weg, den man findet, der oft gar nicht so weit entfernt ist, auch der Richtige ist.
Ich wünsche mir für den Autor, dass die hoffnungsfrohe Botschaft am Ende des Buches nicht ein weiteres "Verrennen" im Leben war, aber wenn ich seine Vita lese, seine Erfolge seit dem Ende des 2. Buches anschaue, scheint er tatsächlich angekommen zu sein.
Und das freut mich!
Was kann ich noch berichten? Der Schreibstil ist locker, flüssig, kurze und knappe Kapitel, weniger Wramples als im ersten Buch, ab und zu auch lustig, dann wieder zum Nachdenken anregend, trotz der Eskapaden scheint der Autor ein sympathischer Kerl zu sein, ich bin gespannt, ob noch ein drittes Buch erscheinen wird!
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am 2. Februar 2011
Carmen ist tot. Jetzt ist Stijn allein mit seiner kleinen Tochter Luna und dem Schmerz. Aber den Schmerz kann er nicht zulassen. Er will endlich wieder leben und denkt, dieses Leben im Sex mit fremden Frauen und im Drogenmissbrauch zu finden. Gerade noch rechtzeitig wird ihm bewusst, dass er so nicht weitermachen kann. Von einem Tag auf den anderen beschließt er, mit Luna eine Reise zu machen. Eine Reise um die halbe Welt - und eine Reise zu sich selbst.

Nach "Mitten ins Gesicht" hat Kluun mit "Ohne sie" eine wunderbare Fortsetzung geschrieben, die in ihrer Tiefe seinem ersten Buch in nichts nachsteht. Offen und unglaublich ehrlich erzählt er von der ersten Zeit ohne Carmen, von den Selbstzweifeln, der Flucht vor sich selbst und der Trauer.

Die Zeit mit seinem Kind allein in Australien ist so wunderbar beschrieben, dass man immer weiter mit Stijn und Luna reisen möchte. Es ist einfach großartig zu sehen, wie Vater und Tochter sich annähern und Stijn immer mehr in der Lage ist die Zeit mit seinem Kind zu genießen und die Liebe zu spüren, die sie ihn gibt. Diese Reise ist nicht nur eine Reise um die Welt, sie ist auch eine Reise in die Trauer, denn der muss Stijn sich stellen. Nur so kann er endlich zu sich selbst finden und seine Flucht beenden.

Seine Flucht vor der Angst, dem Schmerz - und seine Flucht vor der Liebe.

"Ohne sie" ist eine Geschichte über Angst und Flucht, aber da, wo "Mitten ins Gesicht" Abschied und Ende bedeutete, steht dieses Buch für Neuanfang und die Zuversicht.

Ein großartiges Buch!

Zitate:

Manchmal würde ich mir wünschen, dass es so etwas gäbe, eine Delete-Taste für mein Leben. (Seite 214)

Jetzt, zehn Jahre später, begreife ich allmählich, wovor ich wirklich Angst hatte. Ich hatte eine unglaubliche Angst vor der Liebe. (Seite 276)
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am 7. September 2013
nachdem ich die Geschichte ja schon bis hier her kannte über das erste Buch "Mitten ins Gesicht" und hier schon echte Hochachtung vor diesen Schicksalen entwickelt habe, musste ich natürlich wissen, wie es weiter gegangen ist und auch die Fortsetzung - heftig, ohne Beschönigung von irgend etwas, der Stil hart und weich zugleich, wie schon im ersten Buch, sehr authentisch und berührend und ich verneige mich zum zweiten Mal vor diesen Menschen
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am 27. Mai 2016
Wie würde man reagieren, wenn seine eigene große Liebe Krebs hat und sich für den Weg des Sterbens entscheidet. Das Buch weckt viele Emotionen; Wut; Verzweiflung, Liebe, Verständnis, Trauer und die große Frage Warum? und Wie würde ich in der Situation reagieren?

Ich finde das Buch wirklich gut, obwohl es inhaltlich kontorvers ist. Kann man diesem Hauptcharakter überhaupt mögen, vieles spricht dagegen, doch auch versteht man ihn und seine für manche sehr extremen Reaktionen. Gefangen zwischen der Liebe zu seiner Familie, das Wissen des nahenden unvermeidlichen Todes seiner Frau, der väterlichen Liebe zu seiner Tochter und seiner eigenen Art des Verarbeitens, erlebt der Leser hier ein wirklich wunderbares Buch.
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am 28. Juli 2015
Schön, dass es eine Fortsetzung zu "Mitten ins Gesicht" gibt! Das Buch liest sich schnell weg und man taucht wieder in die Gedanken und Gefühle des Protagonisten ein und erfährt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Nichts herausragendes und auch ein bisschen vorhersebar, aber ein gutes Buch.
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TOP 500 REZENSENTam 16. September 2007
Es war kaum vorstellbar, dass Kluun 'Mitten ins Gesicht' noch einmal toppen könnte und selbst gleichzuziehen wäre eine Meisterleistung gewesen. Aber mit 'Ohne Sie' hat er einen Roman geliefert, der beim Lesen das Gefühl weckt, es gehe lediglich darum, noch einmal gutes Geld mit einer schon erzählten Geschichte zu machen.

Stijn versinkt in einem Leben aus Sex und Drogen, um den Tod seiner Frau zu vergessen, statt zu verarbeiten. Daraus resultieren private Probleme, die letzlich aber nicht all zu sehr bewegen können... ausreichend Geld und ebenso abgleitende Freunde verhindern, dass der Leser tatsächlich Mitleid oder Sorge empfinden könnte.
Um diesen Sumpf zu entfliegen reist er mit seiner 3-jährigen Tochter nach Australien, wo er sich innerhalb von wenigen Monaten und nach den Geschehnissen im Vorgänger und der ersten Hälfte dieses Romans wenig glaubhaft, in einen anderen Menschen verwandelt.

Ohne 'Mitten ins Gesicht' gelesen zu haben, braucht man 'Ohne Sie' erst gar nicht in die Hand nehmen... der Roman ist zu belanglos (2 Sterne). Hat man allerdings die Geschichte zwischen Steen und Carmen gelesen und durchlitten, dann liest man das Buch nahezu in einem Rutsch durch (was auch daran liegt, dass die Schriftgrösse recht hoch ist und die grade mal 300 Seiten bei einem Preis von 15 Euro beinahe eine Frechheit sind). Das Ende allerdings ist so kitschig, dass es einfach nicht passen will... überhaupt nicht. Leider...
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am 16. August 2013
Selten hat mich ein Buch so sehr berührt, wie "Ohne Sie". Die bewegende Geschichte eines jungen Paares im Kampf gegen den Krebs... absolut lesenswert. Wenn ihr wie ich nah am Wasser gebaut seid, dann lest lieber nicht in der Öffentlichkeit...
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am 9. September 2009
Ein tolles Buch! Auch wenn die meisten meiner Vorredner es nur als durchschnittlich und nur als Anhängsel an das erste Buch 'Mitten ins Gesicht' sehen (ist mir noch unbekannt), kann ich das Buch nur empfehlen.
Allerdings werden sich nur bestimmte Personen mit dem Inhalt vertrauter machen können und auch dadurch geniessen.
Ich kam zu diesem Buch, da es als Mängelexemplar in der Kiste bei meinem Buchhändler lag. Durch meine eigenen Erfahrungen als 'Krebs-Angehöriger' habe ich vielleicht einen etwas anderen Humor und eine besondere Sichtweise die sich daraus erschliesst. Ich persönlich fand dieses Buch amüsant, ohne Tabus, ehrlich und unterhaltsam. Auch wenn ich das erste Buch NICHT gelesen habe, erschliesst sich mir die Geschichte von Stijn, Carmen und Luna und den anderen Personen sehr gut und lässt mich direkt an Stijns Erfahrungen und Gefühlen teilhaben. Man darf auch nicht vergessen, das es in diesem Buch nicht vorrangig um Carmen geht, sondern um die Angehörigen und deren Weiterleben. Sozusagen finden hier einige Menschen ihren Weg nach einer menschlichen Tragödie und auch der Schluss ist nicht so abwegig wie er erscheint, sondern ein Resultat dessen was Stijn auf seiner (Gedanken-)Reise erfährt.

Also, insgesamt ein sehr gutes Buch, konnte es nicht aus der Hand legen....aber nicht für jeden erschliesst sich die Geschichte und daher darf man nicht enttäuscht sein, sondern nur froh das man zumindest einen Teil der geistigen Reise mitmachen durfte ;-)
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am 27. November 2011
Habe mir dieses Buch einfach kaufen müssen, weil das erste so spannend endet, dass man sich nicht "trennen" kann von der Geschichte, seinem Verfasser und den Gedanken, die dadurch entstehen!! Und da ich den Film schon sehr gut fand, mussten es beide Bücher sein!! Habe beide sehr schnell durch gehabt und konnte sie einfach nicht bei Seite legen. Auch wenn oder vielleicht gerade weil er sehr männlich schreibt und frau dadurch oft mal "die Augen rollt", ist es dennoch sehr genial die Sicht der Dinge aus der männlichen Perspektive zu erleben, besonders in dieser besonders harten Lebensphase. Also wenn, dann beide Bücher kaufen und lesen!!
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am 11. April 2012
Habe einen neuen Lieblingsschriftsteller gefunden.
Hab jetzt beide Bücher verschlungen und bin wirklich begeistern.
Kann das Buch nur empfehlen!
Gute Fortsetzung zum ersten Teil.
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