Sale70 Sale70w Sale70m Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken HI_PROJECT BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
35
3,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 2. März 2017
Also Wundermädchen hin oder her, ich hab eigentlich nichts verstanden. Dass liegt sicher nicht an dem Mädchen aber gepriesen wird das Buch weil es so toll und für Laien verständlich geschrieben sei. Also ich bin Laie, habe auch schon einige Bücher über Quantenmechanik (von bekannten Wissenschaftlern) gelesen und in diesen Büchern sehr viel verstanden, sodass ich doch einen kleinen Einblick in die Quantenwelt bekommen konnte. In diesem Buch aber kam gar nichts rüber. Sicherlich eine gute Marketingstrategie; sehr junges, kluges Mädchen schreibt über ein kompliziertes Thema so dass es alle verstehen. Nur muss man ganz klar sagen: Das ist es schlicht und ergreifend nicht. Hier wird unter falschem Vorwand Kasse gemacht. Gut für die Versntwortlichen, schlecht für unsere Geldbörsen. Die welche hier vier und fünf Sterne vergeben können keine Laien im eigentlichen Sinne sein. Dann noch manche die vielleicht Fans oder Mitstreiter sind. Alle anderen haben einen oder zwei Sterne vergeben. Als Laie auf keinen Fall kaufen, Enttäuschung garantiert!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. März 2013
Ich würde von der Autorin gerne erfahren, ob die harte Röntgenstrahlung oder der Beobachter die Wellenfunktion beim Doppelspaltexperiment zum Kollabieren bringt. Die Autorin erklärt, dass die Photonen der Röntgenstrahlung (die zur Beobachtung notwendig sind) die Bewegung der einzelnen Elektronen derart stören, dass es insgesmat kein Interferenzmuster mehr gibt. Das glaube ich nicht. Auch ohne Störung wird das Interferenzmuster zerstört, sobald ich weiß, welchen Spalt das Elektron passierte. Und das ist das größte Wunder der Quantenphysik.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. April 2008
Dieses Buch hat nach Angaben der Autorin die Intention, eine Lücke in der Literatur über Quantenphysik zu schließen. Auf der einen Seite gibt es populärwissenschaftliche Darstellungen, die ohne Formeln auskommen, aber dadurch unverständlich bleiben und es gibt die wissenschaftliche Literatur, die nur wenigen Menschen zugänglich ist. Die Autorin beschreibt mit einfacher Sprache und Schulmathematik einige grundlegende Gebiete der Quantenphysik und will damit in korrekter Form den interessierten Laien informieren.

Dieses gelingt ihr über weite Strecken bei den grundlegenden Kapiteln: Was ist Licht?, Ultraviolettkatastrophe, Schrödingergleichung etc. Hier erreicht die Autorin ihre Intention, nämlich dem interessierten Laien nahezubringen, was die Quantenphysik so wichtig macht aus philosophischer Sicht und wie seltsam die Welt der Quanten doch ist.

Die einzelnen Kapitel sind von unterschiedlicher Qualität, bis Kapitel 15 (Bellsche Ungleichung) auch gut nachzuvollziehen mit leichten Fehlern (wie in anderen Rezensionen schon erwähnt, hat ein echtes Lektorat bei dem Buch leider kaum stattgefunden).

Die beiden letzen Kapitel hätten weggelassen werden sollen bzw. müssen, denn dabei geht es um moderne Erkenntnisse in der Quantenphysik. Hier schreibt die Autorin auch selbst, dass sie als Schülerin überfordert ist, im Gelehrtenstreit Stellung zu beziehen. Das ist richtig und die beiden Kapitel haben auch in dem Buch nichts zu suchen und sind leider auch inhaltlich bedenklich.

Am Anfang dachte ich, es wäre ein 5-Sterne-Buch, weil die ersten Kapitel hervorragend beschrieben sind. Dann kommen einige uninspirierte Passagen (zB Kap. 6 über den Compton-Effekt) und etliche Abschweifungen von den Hauptaussagen. Das kostet einen Stern und einen weiteren Stern verliert das Buch durch die beiden letzten Kapitel.

Ich würde mir wünschen, dass die Autorin ihr Buch mit Hilfe des Verlages nochmals überarbeitet und dann ein homogenes Werk vorlegt, das der Qualität der ersten Kapitel entspricht. Ein solches Buch würde der Intention, eine Lücke in der Literatur der Quantenphysik zu schließen, dann auch entsprechen. Das vorliegende Werk ist nicht schlecht, aber leider nicht ausgereift. Das für mich beste Werk mit einer ähnlichen Intention ist "Der Quantensprung ist keine Hexerei" von Fred Alan Wolf.
0Kommentar| 53 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. August 2013
die wahrscheinlich kaum etwas davon so richtig verstanden hat (siehe dürr, Heisenberg, bohr usw), was sie da zusammengeschrieben hat.
deshalb versteht auch niemand etwas, der diese buch liest.
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. März 2008
Das Buch ist trotz einiger Ungenauigkeiten überaus lesenswert und ein fast einmaliges Experiment. Denn fast nie findet ein Verleger den Mut, ein populärwissenschaftliches Sachbuch mit Formeln und gar deren Herleitung auf den Markt zu bringen. Nach einer eisernen Regel dieses Marktes halbiert jede abgedruckte Formel die mögliche Auflage. Träfe sie tatsächlich zu, dann dürfte dieses Buch kaum jemand lesen. Die Autorin macht aber den kühnen Versuch, einer Leserschaft, bei der nur Mittelschulkenntnisse in Mathematik vorausgesetzt werden, die Schrödinger-Gleichung zu erklären! Dabei müssen Ungenauigkeiten in Kauf genommen werden - aber der Versuch ist dennoch bewundernswert.

Dieter Eichrodt
11 Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Februar 2010
Beeindruckend ist, was hier eine 16/17 jährige junge Frau geschrieben hat. Woraus hat sie schon in diesem Alter ihr tiefes Interesse und Wissen gewonnen? Das habe ich mich immer wieder beim Lesen des Buches gefragt. Ich kann das Buch inhaltlich nicht wirklich bewerten, da ich weder Mathematiker noch Physiker bin und in beiden Bereichen auch nur noch über rudimentäres Wissen aus meiner Schulzeit verfüge, die nun auch schon eine Weile zurückliegt. Trotzdem ist das Buch so geschrieben, dass auch ich einen großen Gewinn daraus ziehen konnte. Auch wenn ich die meisten Formeln nur überflogen, überlesen und nicht verstanden habe, fand ich es doch sehr spannend und hatte am Ende das Gefühl etwas mehr über Quantenphysik zu wissen als vor dem Lesen. Ich würde sagen, dass das Buch eine gute Zusammenfassung über den aktuellen Stand der Quantenphysik gibt und einem Laien wie mir das Gefühl nun auch etwas davon zu verstehen.

Und auch am Schluss: Es ist einfach beeindruckend!
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Januar 2010
Das Buch von Silvia Arroyo Camejo hat mich so in seinen Bann gezogen, daß ich es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen habe. Die von der Autorin angestrebte Ausfüllung der Lücke zwischen populärwissenschaftlicher Literatur und Studienliteratur ist vollends geglückt. Mit ein wenig mathematischen Grundkenntnissen kann man das Buch auch auf dem Sofa liegend lesen, weil die Verfasserin so wunderbar klar und einleuchtend erklärt. Ganz im Gegensatz zu manchen promovierten Physikern, die in ihren populärwissenschaftlichen Darstellungen zwar jede Formel meiden wie der Teufel das Weihwasser, deren Texte aber trotzdem (oder gerade deshalb) schwer verständlich, da unstrukturiert und unmotiviert, daherkommen. Die überaus wahren Worte von Arroyo Camejo dazu: "Dabei stellte ich fest, dass viele Aspekte und Eigenheiten der Quantenphysik unter Zuhilfenahme des mathematischen Formalismus sehr viel verständlicher und übersichtlicher wurden." (S. VII)
Die Kritik der Rezensenten, die einen Stern gegeben haben, beurteile ich als lächerlich. Teilweise greifen sie die Autorin persönlich an oder betonen, sie seien selbst Theoretische Physiker und wüssten alles besser. Daraus spricht für mich nur der Neid, nie selbst ein solch' grandioses Buch verfasst zu haben. Die einzige angeführte sachliche Kritik besteht darin, daß die Autorin angeblich schreibt, das Paradoxon des Doppelspalts sei leicht zu verstehen. Leider konnte ich eine entsprechende Aussage nirgendwo finden; im Gegenteil: sie macht dem Leser immer wieder bewußt, wie merkwürdig dieses Experiment und darüberhinaus die gesamte Quantenphysik ist. Die tatsächlichen Makel (die das Buch trotz allem hat) entgehen dabei den so kritischen Physikern: nämlich
-die Benutzung von Begriffen, die erst später erklärt werden (hier kann man sich aber meist mit dem Sachverzeichnis weiterhelfen),
-die teilweise nicht ganz saubere mathematische Kommentierung (beispielsweise erklärt die Autorin, der Zustand eines zusammengesetzten Systems ergebe sich aus dem Produkt der Einzelzustände: natürlich meint sie, das "Produkt" zweier Zustände ist definiert als der aus den beiden zusammengesetzte Zustand).
Der oft angeführte Makel der Rechtschreibung und Zeichensetzung ist für mich nicht ausschlaggebend. Zwar lassen sich relativ viele Druckfehler finden, jedoch beeinträchtigen sie nicht den Lesefluß. Fehlende Kommata finden sich meistens vor Infinitivkonstruktionen, bei denen es meines Wissens nach neuer Rechtschreibung erlaubt ist, das Komma wegzulassen. Insofern müßte sich dahingehende Kritik eher gegen die dafür verantwortlichen Politiker als gegen das Lektorat, geschweigedenn gegen die Autorin richten.
Insgesamt kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist eine Freude, es zu lesen.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. März 2011
Der Autorin möchte ich meinen Respekt bekunden.
Zum einen ist es außergewöhnlich, dass sich ein junges Mädchen, nun eine junge Frau, intensiv mit der Physik beschäftigt, im speziellen mit dem Bereich der Quantenphysik.
Zum Anderen bewundere ich den Enthusiasmus und die Geduld ein Buch mit 300 Seiten zu verfassen, auch dies entspricht normalerweise nicht Ihrer Altersgruppe. Ich vermute von Frau Camejo wird man, zu einem späteren Zeitpunkt, noch eine Menge hören. Jedoch hoffe ich, dass Ihre nächste Veröffentlichung von fähigeren Beratern und Redakteuren begleitet wird. Sie sollte wissen welche Voraussetzungen eine "physikalisch äußerst präzise" "Sensation unter den Wissenschaftsbüchern" erfüllen sollte und wie man zu diesem Ziel kommt. Bei diesem Buch kann von Beidem nicht die Rede sein!

Auf Seite 27 habe ich mich geweigert weiter zu lesen, da das Buch bis hierhin schon gravierende fachliche und redaktionelle Mängel enthielt. Wenn dies schon mir als freizeit-physikalisch Interessiertem auffällt, was soll dann die richtige Wissenschaft davon halten?

Anstatt die "klassische" Physik als Weltbild der 1700 Jahrhunderts zu belächeln, hätte es dem Buch und vermutlich gut getan sich mit dieser zu beschäftigen.

Schon auf der dritten Seite (Seite 17) des Buches werden Protonen und Neutronen mit den einzigen wahren Elementarteilchen des Atomes, den Elektronen gleich gesetzt. Nach dem anerkannten Standartmodell des Elementarteilchenphysik bestehen Protonen und Neutronen aus up- und down-Quarks. Entsprechend sind sie, per Definition, keine Elementarteilchen!

Auf Seite 23-24 will man uns weiß machen, das der elektrische und der magnetische Feldvektor, "nämlich immer senkrecht aufeinander" stehen. Ignorieren wir hier eventuell das Nahfeld?

"So schwingen elektrisches und magnetisches Feld der Welle in einem Winkel von 90° und stehen dabei gleichfalls senkrecht zur Ausbreitungsrichtung der Welle" Jeder Mensch mit Vorkenntnissen weiß was gemeint ist. Allen Anderen sollte erklärt werden, wie zwei um 90° versetzte Felder gleichzeitig senkrecht zur Ausbreitungsrichtung stehen können! Laut Bild 1.1 liegt das elektrische Feld vertikal und das magnetische Feld horizontal, also um 90° versetzt. Wenn nun beide Felder "gleichfalls senkrecht zur Ausbreitungsrichtung der Welle" stehen, in welche Richtung bewegt sich dann die Welle?

Es steht nur das elektrische Feld senkrecht zur Ausbreitungsrichtung, denn nach der Definition ist auch nur das elektrische Feld ausschlaggebend für die Kennzeichnung der Polarität der Welle und der dazugehörigen Antennen.

Apropros Antennen: Radiowellen entstehen durch einen Leiter mit offenem Ende? Demnach erzeugt jede Steckdose Radiowellen? Das entscheidende Detail den parallelen Resonanzschwingkreis hätte man eventuell erwähnen sollen. Ebenfalls hätte man definieren sollen, dass nur bestimmte Wellen (Stichwort Resonanzfrequenz) gewandelt werden können, da die Länge des "offenen Leiters" in einem bestimmten Verhältnis zur Wellenlänge stehen muss. Oder man hätte diesen Passus entfallen lassen müssen.

Beeindruckend fand ich auch die Überraschung:" Interessanter Weise ergibt sich, wenn man Frequenz v und Wellenlänge einer Welle multipliziert als Produkt die Ausbreitungsgeschwindigkeit c!" Nun ergibt jedoch eine Länge dividiert durch die Zeit (und die Frequenz ist der Kehrwert der Periodendauer) immer eine Geschwindigkeit. Dies ist schon in der "klassischen" Physik definiert, aber diese gehört ja auf den Schrotthaufen der Geschichte bzw. "muss auch in der heutigen Zeit" durch "ein epistemologischer Paradigemenwechsel" verdrängt werden!

Die Ausbreitungsgeschwindigkeit " bei einer elektromagnetischen Strahlung ist" "bekanntlich die Lichtgeschwindigkeit für die sich gemeinhin das Symbol c eingebürgert hat" beidem kann ich so nicht zustimmen. Mit c wird die tatsächliche Ausbreitungsgeschwindigkeit, unter Umständen inklusive Verkürzungsfaktor bezeichnet c0 ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes bzw. elektromagnetischer Wellen im Vakuum.

Auf Seite 27 wird uns erzählt das alle Strahlungsarten "physikalisch wesensgleich" sind und sie den Selben optischen Gesetzen folgen. Wer bitte verbreitet solche Aussagen? Wenn dem so ist, stellt sich mir die Frage weshalb ich VHF-Radiowellen (in Abhängigkeit der Höhe) nur auf sehr kurzen Distanzen übertragen kann, HF-Wellen jedoch ( in Abhängigkeit vom Wetter) weltweit übertragbar sind? Und warum kommen beide Wellenbereiche nicht zu den Satelliten durch, SHF jedoch schon? Oder einfach gefragt, weshalb habe ich in einem fensterlosen Zimmer Radio- und Mobilfunkempfang, jedoch keine Lichtwellen? Wenn sie alle den selben physikalischen (optischen) Prinzipien unterliegen müsste auch ihr Verhalten gleich sein!

Und hier sind wir schon bei der äußerst fragwürdigen redaktionellen Arbeit! Abbildung 1.3 und Tafel 1 werden zwar im Text erwähnt und besprochen, sind im Buch jedoch nicht aufzufinden!

Des Öfteren las ich einen Satz wie diesen: " Doch Näheres hierzu werden wir im Verlaufe des Buches erfahren" Warum wurde das Thema dann überhaupt an dieser Stelle angesprochen? So auch auf Seite 21!

Gleich danach erfährt der Leser: "Widmen wir uns nun erst einmal der herkömmlichen Definition des Lichtes". Wer nun erwartet das eine Erläuterung folgt der Irrt: "Doch bevor wir damit beginnen...." kommt eine konfuse Erklärung des Begriffes "klassische" Physik! Ab Seite 21 wird über eine dreiviertel Seite lang versucht den Begriff "klassische" Physik mit "klassische" Sichtweise, "klassische" Theorie, also allgemein klassisch mit klassisch zu erläutern, ehe man dann auf Seite 22 definiert, dass alles nicht quantenmechanische als klassisch zu betrachten ist.

Es ist deutlich zu erkennen, dass die Autorin Schwachstellen in eben jener "klassischen" Physik hat und sich Ihre Interessen scheinbar nur auf die Quantenmechanik beschränken. Aber anstatt Sie zu fördern, Sie auf Ihre Mankos hinzuweisen und mit der Veröffentlichung lieber noch zu warten, wird Sie ins kalte Wasser geworfen und der Leser zum Korrekturleser degradiert! Anstatt sich Wissen aneignen zu können, muss der Leser über genügend Fachwissen verfügen um sich nicht auch die Fehler anzueignen. Es ist bedauerlich das dieses unausgegorene fachlich unvollständige Skript als "Die Sensation unter den Wissenschaftsbüchern" veröffentlicht wurde.

Wäre dieses Buch als "Gedanken einer Schülerin zur Quantenphysik" oder in einem vernünftig überarbeiteten Zustand erschienen, so wäre es immer noch beeindruckend genug gewesen. (siehe Oben). So erwartet man jedoch ein Wissenschaftsbuch und keinen Spickzettel.

Entweder man setzt bei einer Veröffentlichung Vorkenntnisse voraus und lässt die ganzen halbseidenen Erklärungsversuche weg oder man beginnt zwangsläufig mit der "klassischen" Physik, muss diese jedoch vollständig und sachlich richtig erläutern.

Mein Fazit: Ich habe es gerade einmal bis zur Seite 27 durchgehalten und habe mich entschlossen ein "gut gemachten, jedoch komplett fiktiven Krimi" zu lesen. gerne verschenke ich mein Exemplar, es ist auch fast ungelesen!

Wer sich mit diesem Thema beschäftigen möchte und fundierte, fehlerfreie und vollständige Erläuterungen erwartet, dem empfehle ich:

Lisa Radall - verborgene Universen
J.R.Gott - Zeitreisen in Einsteins Universum
oder auch die Bücher von Stephen Hawking.

Etwas leichter zu lesen, jedoch nicht ausschließlich physikalisch ausgelegt ist Wolfgang Rößlers - Eine kleine Nachtphysik.
22 Kommentare| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. September 2006
Dem interessierten Laien, der nicht gleich vor jeder Formel aus der Schulmathematik zurückschreckt, gibt das Buch einen gelungenen Einblick in diesen Teil der Physik.
Wer mehr will, der findet dies reichlich an anderer Stelle.

Der Stil ist manchmal etwas verbogen und überzogen; dies sei dem jugendlichen Überschwang verziehen.
Die Häufigkeit der Druckfehler muß dem Verlag als bodenlose Schlampigkeit bzw. Unverfrorenheit angerechnet werden.
"Lektor, oh Lektor, wo warst Du nur ? "

Völlig unverständlich bleibt mir, weshalb das Buch nicht als preiswerte Taschenbuchausgabe auf den Markt kam.
Das Wegfallen der drei farbigen Darstellungen, eine überflüssig, eine fehlerhaft, hätte keine nennenswerte Einbuße gebracht, aber vielleicht noch ein paar Leser mehr.
0Kommentar| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. März 2006
Als promovierter Physiker finde ich das Buch erstaunlich!
Skurrile Quantenwelt von Silvia Arroyo Camejo ist ein sehr ungewöhnliches und fesselndes Buch, das man eigentlich mit keinem anderen Buch über Quantenphysik vergleichen kann. Für alle, die bisher nur populärwissenschaftliche Bücher zu dem Thema gelesen haben, bietet dieses Buch eine einmalige Chance, ohne Vorkenntnis der theoretischen Quantenphysik einen tiefen Einblick und ‚rigoroses Verständnis’ der Quantenwelt zu erlangen. Zugegeben, die Autorin hatte – als sie das Werk im Alter von 17–19 Jahren schrieb – selbst keinen allzu großen Überblick über die theoretische Physik. Für den Leser ist das aber eher von Vorteil. Denn das Buch gleicht einer Entdeckungsreise, die der Leser gemeinsam mit der Autorin unternimmt. Sukzessiv werden die Hauptattraktionen der Quantentheorie besucht: das Doppelspaltexperiment und der Wellen-Teilchen-Dualismus, die Heisenbergsche Unschärferelation, die Bohr-Einstein-Debatte ... und vieles mehr ... bis hin zu den modernen Anwendungen der Quantentheorie, etwa dem Quanten-Computer oder der Quanten-Kryptographie. Der Text wird unterteilt in eine ganze Reihe (92) von teils ,naiven’ Fragen – genau die Art von Fragen, die man sich als Neuling oder Laie selbst stellt, wenn man sich dem Thema nähern will: Ist Licht also doch eine Welle? Was ist der Spin eines Teilchens? Ist Quantengravitation noch Physik oder schon Philosophie? All diese Fragen werden dann konsequent beantwortet, sowohl in Worten wie auch mit entsprechenden Gleichungen. Alle mathematischen Schritte sind leicht nachzuvollziehen und verwenden ‚nur’ Werkzeuge, die man aus der Schulmathematik kennt (z.B. Differenzieren und Integrieren und – an einer einzigen Stelle – komplexe Zahlen.).
Die Autorin schreibt sehr ausführlich und sinnvoll aufgebaut, sodass das Buch auch gut geeignet ist als Schnupperlektüre für junge Leute – vor allem Oberstufenschüler/innen – die sich überlegen, später mal Physik zu studieren. Die Begeisterung für die Physik, die die Autorin seit Ihre Kindheit spürt, könnte nun auch andere junge Menschen anstecken.
Was mir als Physiker an dem Buch auch sehr gut gefällt, ist die Vielzahl an kleinen historischen Anekdoten , von denen ich manche noch nicht kannte. Diese zeugen davon, dass die Autorin ihre Hausaufgaben wirklich sehr gut gemacht hat. Humor hat Silvia Arroyo Camejo auch – auf Seite 71 z.B. schreibt sie „Tja, ein Proton müsste man sein: Dann würde man die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf und hätte eine nahezu unendliche Lebenszeit.“
0Kommentar| 53 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden