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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
5
4,6 von 5 Sternen
Als Poesie gut:  Schicksale aus Berlins Kunstepoche - 1786 bis 1807
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 17. Juni 2009
Ein Schatz an Fakten über Preussens Dichter, Denker und Kunstschaffende einer äußerst geistreichen Epoche, wie immer beim Autor in geschliffener, wunderschöner Sprache, mit Detailkenntis und der kritischen Distanz zum preussischen Staat dargeboten. Hier wird eine Epoche wieder lebendig, dass man Herzklopfen bekommt.
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am 27. November 2009
Der Autor versteht es auf wunderbare Weise, die historischen Geschehnisse verständlich, humorvoll und vor allem auf spannende Art miteinander zu verbinden. So wird auf einzelne Charaktere im Laufe der Essays immer wieder Bezug genommen und ihr Lebensweg kontinuierlich weitergezeichnet. So verliert man nie den Überblick, mit wem man es gerade zu tun hat, denn an vorgestellten Persönlickeiten der damaligen Epoche und vor allem deren Beziehungen untereinander mangelt es wahrlich nicht.

Klare Kaufempfehlung, auch für "Geschichtsmuffel". ;)
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am 9. Mai 2011
Günter de Bruyn schreibt über Schicksale aus der Berliner Kunstepoche zwischen 1786 und 1807, die in zeitlicher Reihenfolge und personell bunt gemischt dem Leser als Episoden, Betrachtungen und Begegnungen vorgestellt werden. Zitate aus Briefen und Tagebüchern der jeweiligen Person fließen in den Text ein. De Bruyn konzentriert sich in seinen zahlreichen Kapiteln auf die Avantgarde der Künstler, Reformer und bedeutenden Konservativen in der Zeit von Friedrich Willhelm II, in welcher die Regierung politisch rückständig bleibt und sich erst unter dem Zwang Napoleons zu Reformen durchringt. Unter diesem engstirnigen, zaudernden und rückwärts gewandten Monarchen entwickelt sich in nur wenigen Jahren ein vielfältiges, vom Hof wie unter Friedrich II. nicht länger dominiertes kulturelles Leben. Dieses wird von Künstlern und Gelehrten vornehmlich aus Bürger-und Handwerksfamilien getragen und findet in den Salons intellektueller Jüdinnen seine Begegnungsstätten.
Auf 469 Seiten gewinnt der Leser durch Abfolge unvollständiger- aber miteinander verwobener Lebensbilder der für die Kunstepoche maßgeblichen Persönlichkeiten einen Überblick des kulturellen Aufbruchs in dieser erstarrten Stadt. Dichter, Maler, Bildhauer, Wissenschaftler, Bildungsbürger, Militärs, Minister und Monarchen zeigen das Bild einer Kulturlandschaft, in welcher man sich rege miteinander austauschte - z.B. über den Musenhof in Weimar.
Man nimmt Bezug auf die sozialen und politischen Konflikte während dieser Epoche: vor dem Hintergrund der französischen Revolution, dem Aufstieg Napoleons und der Rückständigkeit Preußens durch indifferente Monarchen meint man die einigende Kraft der Nation zu sehen.
Günter de Bruyns Augenmerk gilt vornehmlich dem künstlerischen Werk. Den tatsächlichen Wandel in Politik und Gesellschaft streift er nur.
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am 5. Dezember 2007
... und wieder wird die Geschichte lebendiger, menschlicher. Und wieder kann man sich ein Stück mehr hineinfühlen in die Gedanken und Gefühle derer, die man vom Namen, von ihren Werken her schon lange kennt. Fouques Hauslehrer begegnet man dort ebenso, wie dem Schöpfer der Quadriga auf dem Brandenburger Tor, wie den Damen der Berliner Salons und denen, die sich dort trafen. Keine wissenschftliche Abhandlung, aber ein rundes Bild und ein Ansporn, sich weiter mit dieser interessanten Zeit zu beschäftigen.
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am 14. Dezember 2014
liebt Günter de Bruyn.
In immenser Fleißarbeit zusammengetragene
Lebensgeschichten. Hätte mir solche Bücher während meines
Germanistikstudiums gewünscht.
Da hatte man es mehr mit der Arbeiterklasse.
Aber es ist ja nicht zu spät!
Werde mir den Nachfolgeband auch zulegen.
Wünsche Günter de Bruyn ein langes und weiterhin
produktives Leben.
Vielleicht schreibt er mal über die Prignitz.
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