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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
19
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 28. Oktober 2008
Diesem Buch die fehlende wissenschaftliche Basis abzusprechen, wie in einer Rezension getan, ist blanker Unsinn.

Wiseman widmet sich mit diesem Buch einem Wissenschaftsgebiet, das sich mit dem Alltag der Menschen und deren Verhaltensweisen beschäftig. Dieses Forschungsgebiet revolutioniert vielleicht nicht unseren Wissensdurst wie bspw. die Quantenmechanik (nur wer versteht diese!?) und ist auch nicht extrem spektakulär.
Und dennoch lernen wir durch Wiseman und seine Zusammenstellung von psychologischen Tests und Untersuchungen sehr viel über den Mensch, sprich über uns selbst.

Dass Wiseman als Wissenschaftler nicht in die Falle tappt, Korrelation mit Kausalität zu verwechseln, führt dazu, dass so mancher Test keine endgültige, wissenschaftlich abgesicherte Erkenntnis zur Folge hat. Na und? Wir reden hier auch von einer amüsanten populärwissenschaftlichen Publikation und nicht einer psychologischen Lehrschrift.

Wer also wissen will, mit welchem Text man bei Kontaktanzeigen am besten fährt, wie man unauffällig lügt, und wie wir uns selbst überlisten und betrügen, der wird dieses Buch verschlingen und noch vieles mehr erfahren.

5 Sterne!
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am 27. August 2010
Mich interessierte schon immer, warum die Dinge sind wie sie sind. Als mir dieses Buch in die Hände fiel und ich die Themen überflog die es behandelte, musste ich es einfach lesen. Richard Wiseman schien jemand zu sein, den die Fragen des Alltags noch sehr viel mehr beschäftigten. Was ist Glück, was Zufall, wie man Entscheidungen trifft und warum, wie man Lügen erkennt und welcher Einfluss der Vorname auf das Leben des betreffenden haben kann. Auch wenn das Buch in 6 Hauptkapitel unterteilt ist, ist die Anzahl der behandelten Themen ungleich größer. Erstaunliche Tatsachen, die das Buch behandelt: Kontaktanzeigen für Frauen sind am erfolgreichsten, wenn Männer sie verfassen, die Gesichtsform eines Politikers ist mitunter wichtiger für seine Wahl als seine bisherige politische Karriere. Wiseman geht hier auch auf Erkenntnisse und Experimente zahlreicher Kollegen ein. Das hat den Vorteil dass die Thematik zwar umfassender, weil nicht nur einseitig behandelt wird, ist aber manchmal auch von Nachteil, weil zwischen verschiedenen Erzähl- und Zeitebenen hin und hergesprungen wird.
Quirkologie ist überwiegend interessant und kurzweilig geschrieben, zum Teil sogar lustig, zum Beispiel, als der witzigste Witz der Welt gesucht wird. Nur wenige Seiten möchte man ob ihrer Langatmigkeit gerne überlesen. Mein Gesamtfazit fällt somit positiv aus. Wer einen anderen Blick auf viele Dinge des Alltags werfen möchte, ist mit Richard Wisemans Buch auf der sicheren Seite.
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Quirkologie ist die Lehre von den Macken der Menschen. Als junger Mann trat Richard Wiseman als Zauberkünstler auf und entdeckte sein Interesse an der Frage, wie und warum Menschen sich täuschen lassen. Inzwischen ist Wiseman Professor für Public Understanding of Psychology an der University of Hertfordshire. Experimente mit Wahrheit, Lüge und Manipulation hat der Autor mit Tausenden von Probanden in einer populären BBC-Wissenschaftssendung-Sendung durchführen können.

In seine Lehre von den Absonderlichkeiten unseres Alltags führt Wiseman mit dem gefühlten Zusammenhang zwischen Sternzeichen und Persönlichkeitsmerkmalen ein. Wer für die Etikettierung mit bestimmten Charaktereigenschaften empfänglich sei, entwickle sich leicht zur beschriebenen Persönlichkeit. Eine Übereinstimmung zwischen der eigenen Persönlichkeit und Zuschreibungen durch ein Horoskop sei um so leichter zu erreichen, je allgemeiner das Horoskop formuliert ist. Wiseman ging weltweit der Frage nach, ob es Pechvögel und Glückspilze gibt, oder ob das Geburtsdatum Einfluss auf das Schicksal eines Menschen hat. Ob es die Unglück bringende schwarze Katze ist, die Zahl 4 in den Ländern Asiens oder das katastrophale Jahr des Feuerpferds (1966), es gibt wohl wenige Aspekte des Aberglaubens, mit denen Wiseman sich noch nicht streng wissenschaftlich beschäftigt hat. Er widerlegt sogar die Annahme von Ärzten und Krankenschwestern, in Vollmondnächten passierten mehr Unfälle als an anderen Tagen. Der schlaue Wiseman beschränkte sich auf Unfälle und fragte nicht nach Selbstmorden und Geburten.

Sie haben sich bis hierher sicher gefragt, wem Wisemans Forschungen nützen und wer sie finanziert? Wisemans gesammelte Daten über das Käuferverhalten in Supermärkten gehören inzwischen zum Grundwissen von Werbepsychologen. Mit der effektiven Verbreitung von Gerüchten befasste sich einst sogar die CIA. Von der angeblichen Verbreitung unterschwelliger Werbe-Botschaften in Kino-Filmen hat fast jeder gehört. Wiseman berichtet, dass dieses Experiment bereits 1958 in den USA durchgeführt wurde. Als populäre Legende der Großstadt konnte sich bis heute das Gerücht halten, der Absatz von Softdrinks sei durch in Filmen verdeckte Botschaften gesteuert.

Wiseman und sein Team erforschten, über welche Witze Menschen lachen und was speziell Männer, Frauen, junge und alte Menschen witzig finden. Dass sich Wissenschaftler angeblich dafür interessieren, exakt wie viele Teelöffel, Socken oder Handschuhe in einem bestimmten Zeitraum verschwinden, erscheint dagegen mehr als verschroben.

Im Zuge von Untersuchungen über den Einfluss der Vornamen auf die Geschicke ihrer Träger wurden 66 Millionen Totenscheine analysiert und 15000 Heiratsurkunden ausgewertet. Mit ihrem gigantischen Witzprojekt kamen Wiseman und sein Team sogar ins Guiness-Buch der Rekorde.

Erstaunlich viele der von Wiseman zitierten Untersuchungen liegen schon Jahre zurück. Ganz nebenbei deckt der Autor so auf, dass Journalisten sich für Kurzmeldungen auf der Wissenschaftsseite gern in den Archiven bedienen. Das oft zitierte Hängebrücken-Experiment (Ist der Herzschlag bei Männern bereits erhöht, haben sie stärkeres Interesse, sich mit einer Frau zu verabreden) ist laut Wiseman bereits 30 Jahre alt.

Seine nicht mehr ganz neuen Erkenntnisse aus dem normal verrückten Alltag präsentiert der Autor fesselnd und mit trockenem britischen Humor.
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am 24. August 2011
Nach der Definition des Autors geht es in der Quirkologie darum, seltsame Aspekte unseres Alltagslebens mit naturwissenschaftlichen Methoden zu untersuchen.
Und es ist wirklich spannend, was da schon alles untersucht wurde. Richard Wiseman präsentiert hier ein breites Spektrum interessanter Forschungsergebnisse, beispielsweise wie man Lügner entlarven kann, was es mit Spukhäusern auf sich hat oder wie man eine Kontaktanzeige am besten formulieren sollte. Auch wird die Suche nach dem witzigsten Witz der Welt beschrieben.
Was mich an diesem Buch aber besonders fasziniert hat, waren nicht nur die Ergebnisse als solche, sondern vor allem auch die Art, wie diese gewonnen wurden. Ich fand es immer wieder erstaunlich, welche Kreativität manche Wissenschaftler bei der Konstruktion ihrer Untersuchungen gezeigt haben.
Ich kann dieses Werk also nur weiterempfehlen!
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am 15. Oktober 2008
Als Brite schätzt Wiseman alles, was im britische Sinne "crazy" ist. Das zeigt sich u.a. darin, dass er in diesem Buch ein Sammelsurium an psychologischen Forschungen präsentiert, die fast alle durchweg "verrückt" sind (teilweise auch seine eigenen). Das heißt, man fragt sich fast unentwegt, wie Wissenschaftler überhaupt auf die Idee kommen, solche unsinnig scheinen Dinge zu erforschen und welchen Zweck das hat. Das Buch ist in sechs Hauptkapitel mit eindeutig scheinenden Überschriften bzw. Themen gegliedert. Was dann aber unter den jeweiligen Kapitelüberschriften subsummiert wird, hat oft überhaupt nichts damit zu tun. Für den Leser ist das manchmal ziemlich verwirrend. Zu bemängeln ist auch, dass Wiseman oft sehr alte Studien zitiert. Außerdem langweilt es manchmal, eine Studie nach der anderen lesen zu müssen. Ansonsten ist das Buch gut verständlich geschrieben und unterhaltsam, weil es ziemlich absurde und unerwartete Seiten der menschlichen Spezies vorführt.
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am 13. Juli 2010
Super spannendes Buch über die verschiedensten und wohl auch verrücktesten Studien der Wissenschaft!
Sehr unterhaltsam und interessant zu lesen.
Die Gesprächsthemen gehen Ihnen nach diesem Buch mit Sicherheit nicht mehr aus!
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am 6. August 2008
Ich möchte noch einige Aspekte hinzufügen.
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gefallen, denn die Versuche sind anschaulich, verständlich und interessant dargestellt. Ich habe das Buch in 2 Tagen verschlungen, was für den sehr hohen Unterhaltungswert spricht.
Aber einige Dinge fielen mir negativ auf:
Übermäßig viele Rechtschreibfehler. Stört gelegentlich den Lesefluss, wirkt sich aber zum Glück nur auf die Ästhetik und nicht auf den Inhalt aus.
Häufig habe ich den roten Faden verloren. Nicht selten habe ich mehrere Seiten zurückgeblättert, um in Erfahrung zu bringen, was das vorliegende Experiment jetzt mit dem Thema zu tun haben soll. Aber auch wenn oft abgeschweift wird, sind die Experimente immer spannend und häufig auch überraschend komisch und dennoch aufschlussreich.
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TOP 500 REZENSENTam 29. Oktober 2013
Zu diesem unterhaltsamen Buch über die verrücktesten psychologischen Studien ist schon das meiste gesagt. Aber gerade, weil dem Autor Richard Wiseman das Lachen so wichtig ist (s. z.B. sein neuestes Werk MACHEN - nicht denken!: Die radikal einfache Idee, die Ihr Leben verändert), hier noch eine Bemerkung zum fünften Kapitel zur wissenschaftlichen Erforschung des Humors. Der auf Richard Wisemans LaughLab-Webseite als bester von allen klassifizierte, von einem Psychiater eingereichte Witz lautet auf englisch:
"Two hunters are out in the woods when one of them collapses. He doesn't seem to be breathing and his eyes are glazed. The other guy whips out his phone and calls the emergency services. He gasps, "My friend is dead! What can I do?". The operator says "Calm down. I can help. First, let's make sure he's dead." There is a silence, then a shot is heard. Back on the phone, the guy says "OK, now what?"

Der deutsche Übersetzung im Buch ist leider etwas unglücklich. Richtiger lautet der Witz auf deutsch so:
"Zwei Jäger sind im Wald unterwegs, als einer von ihnen zusammenbricht. Er scheint nicht mehr zu atmen, und seine Augen sind glasig. Der andere Jäger holt schnell sein Mobiltelefon hervor und wählt den Notruf: 'Mein Freund ist tot', stößt er hervor, 'Was soll ich tun?' Er bekommt den Rat: 'Beruhigen Sie sich. Ich helfe Ihnen. Stellen Sie als erstes sicher, daß er wirklich tot ist.' Einen Moment ist es still, dann ertönt ein Schuß. Zurück am Telefon, fragt der Jäger: 'Okay, was jetzt?'

Entscheidend für die Pointe ist der Satz "First, let's make sure he's dead". Er darf nicht so harmlos, wie der Übersetzer meint, mit "Erst einmal müssen wir genau wissen, ob er tot ist" übersetzt werden. Ein bißchen lebt der Witz von der Dummheit des Jägers, aber noch viel mehr von der Doppelbedeutung des Ausdrucks "Stellen Sie sicher, daß ...". Er bedeutet
a) "Stellen Sie zweifelsfrei fest, daß ..." oder
b) "Sorgen Sie dafür, daß ..."

Wiseman ist bzgl. Freud sehr kritisch eingestellt, wenn er meckert: "Freud selbst bezeichnete sich als Wissenschaftler, aber viele seiner Gedanken ließen sich nicht überprüfen." Als ob sich denn die Stringtheorie der Physik überprüfen ließe. Außerdem ist es ja sowieso kein Wunder, wenn ein Wissenschaftler, der auch als Psychiater oder Mediziner therapeutisch tätig ist, nicht nur wissenschaftlich überprüfbare Sätze produziert. Wiseman glaubt allerdings Freuds Hypothese von der Entlastungsfunktion des Witzes bestätigt zu haben. Das zeige sich eben darin, daß z.B. ein Witz über Vergeßlichkeit kaum von jüngeren, sondern nur von älteren Personen als richtig lustig empfunden wurde.

Interessant auch, daß aus dem Laughlab herauskam, daß die Deutschen am wenigsten Präferenzen hinsichtlich spezieller Witztypen hatten und daher die Liste derer, die am meisten lachten, anführten, was lt. Wiseman von allen anderen Nationen in Zweifel gezogen wurde. Als Ergänzung sehr zu empfehlen mit etlichen Witzen aus Freuds Sammlung: Der Witzableiter oder Schule des Lachens.

FAZIT
Zum Schluß noch eine Bemerkung zum Buch insgesamt: Bei vielen Studien ging mir regelmäßig die Frage durch den Kopf, ob man die Daten nicht auch anders interpretieren könnte, bzw. wie groß denn die Stichprobe war und die Signifikanz des jeweiligen Ergebnisses. Darüber erführt man leider nicht allzu viel. Dem hohen Unterhaltungswert tut das aber keinen Abbruch.
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am 5. Januar 2013
Quirkologie ist ein super lustiges, interessantes und intelligentes Buch. Hier werden alltagspsychologische Phänomene gut erklärt, in einer Weise, dass man es gerne lesen mag. Der Autor schreibt sehr interessant und hält keine langen Abhandlungen, der grobe Überblick liegt im Schwerpunkt.
Sehr zu empfehlen, auch als Geschenk super geeignet.
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am 1. Februar 2009
Das Buch beschreibt verschiedene verrückte Experimente und beweist oder widerlegt damit Alltagsmythen. Besonders spannend fand ich die Untersuchungen über die Erzeugung von Angstgefühlen. Ein rundum empfehlenswertes Buch. Es ist leicht verständlich geschrieben.
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