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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 9. Dezember 2007
Über den Inhalt ist alles geschrieben. Eine große Gefahr für Autoren, deren Werke auch als Hörbücher herausgegeben werden, besteht in der Auswahl des Sprechers durch seinen Verlag. Gute Sprecher sind knapp - und damit teuer. Schlechte Sprecher kosten weniger, machen dafür den Erfolg des Hörbuchs ggf. zunichte.

Die Kunst besteht ferner darin, einen passenden Sprecher für den jeweiligen Autor bzw. sein Werk zu finden. Das will sagen, selbst wenn Gert Westphal, Rolf Boysen oder Will Quadflieg unangezweifelt zu den Besten gehören, was an Sprechern auf dem deutschen Hörbuchmarkt für Weltliteratur zur Verfügung steht, wäre jeder von ihnen gleichwohl eine Fehlbesetzung für Bücher von Tommy Jaud gewesen.

Eine bessere Wahl als Christoph Maria Herbst für Jauds Kunstfigur Simon Peters hätte der Verlag nicht treffen können! Herbst übernimmt alle Rollen, weibliche wie männliche und persifliert diese so gekonnt, zudem noch vortrefflich bei Bedarf in Kölscher Mundart, dass das Hören dieser CDs im Auto eigentlich verboten werden müsste ...

Fazit: Wenn schon Jaud, dann nur als Hörbuch mit Christoph Maria Herbst.
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am 12. Mai 2009
"Vollidiot", der Teil vor "Millionär" brachte mich schon zum Lachen, doch die erste Hälfte von "Millionär" steigerte das noch einmal.
Mit klasse Sarkasmus, Witz und Ironie poltert Simon Peters durch sein zurzeit ungeregeltes Leben, bis er auf die Geschäftsidee schlechthin kommt.
Und ich schreibe bewusst "erste Hälfte", weil die Geschichte in der zweiten Hälfte stark beschleunigt und eine Story durchrast, welche so, in der Kürze nicht passieren kann - denke ich. Zufall über Zufall - jeder dabei voraussehbar - und eine glückliche Wendung nach der anderen - natürlich auch alles reiner (voraussehbarer) Zufall -, dass es schon fast anfängt langweilig zu werden.

Der anfängliche Humor wirkt irgendwann aufgesetzt und drängt sich stellenweise auf. Die Erfolgsstory von Simon Peters wird durch die zweite Hälfte des Buchs gedroschen, und *bums* isser Millionär - und die Story zu Ende.
Ähh.....toll. Geld, Haus, Freundin - Ende. Naja.

Trotzdem schön zu lesen, kurzweilig und durchaus amüsant. :)
Schön, dass man zum Teil eigene Sichtweisen entdeckt und an mancher Stelle sagt: "Recht hat er."
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am 12. Oktober 2007
Ich habe Der Vollidiot", Resturlaub" und Millionär" direkt hintereinander gelesen. Die Eindrücke sind noch frisch und so lassen sie sich am besten miteinander vergleichen. Nach dem kleinen Durchhänger in Resturlaub", ist Simon Peters wieder da, in alter Frische. Vollidiot reloaded", die Fortsetzung.

Zwirbeljupp, sein Vermieter, die Hummertussie, Königin der Unterschicht und weitere höchst amüsante Charaktere bevölkern die Welt des nun arbeitslosen Simon. Jeden morgen findet er sich pünklich zu seiner nun eher ehrenamtlichen Tätigkeit als Beschwerdemailverfasser und Kundenhotline-Anrufer in Shahins Internet-Kaffee. Dort schmiedet er auch seinen perfiden Plan, innerhalb von 14 Tagen Millionär zu werden, um das Problem mit der Hummertussie endgültig aus der Welt zu schaffen. Die hat übrigens nichts mit Fisch zu tun, heißt nur so, weil sie einen protzigen amerikanischen Militärgeländewagen in Rot fährt...ebenso leidet die Tourette-Kirche gegenüber nicht an einer Krankheit, bimmelt halt ständig und nervt ebenso wie die Hummertussie.

Insgesamt eine nette Story, selbst die grandiose Geschäftsidee hätte in der Realität sicher eine Chance. Nur der Humor ist teilweise nicht mehr ganz so frisch. Gelegentlich schrammt Jaud knapp am Kalauer vorbei, haut gelegentlich auch mitten rein. Nicht jede Pointe zündet halt. Das es nicht mehr ganz so witztig scheint, liegt sicher vor allem daran, dass es eben reloaded ist, das neue is halt von ab.

Einzig negativ: Mit dem Preis von 13,90 Euro für ein 298 Seiten dickes Buch, das man locker an einem Tag durch hat, definitiv zu teuer. Jaud scheint es seinem Titelhelden nachmachen zu wollen, vom Witzeschreiber zum Millionär in möglichst kurzer Zeit. Es sei ihm gegönnt...

Trotzdem wieder absolut lesenswert!
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am 3. Dezember 2016
Die Anekdote rund um Simon hat sehr viel an Brisanz gewonnen. Es ist ein Roman entstanden, der oftmals lustig, oftmals unrealistisch, oftmals sarkastisch und oftmals brisant für eine sehr angenehme Unterhaltung sorgt. Gemäß dem Genre auch nichts anderes zu erwarten und deswegen sehr empfehlenswert!

Simon, 32, führt für seine Freunde das Leben eines Arbeitslosen. Aus diesem Grund ist für sie auch selbstverständlich, dass er alles zu organisieren hat und dass man ihn auch beim Essen einlädt und für ihn Geld vorstrecken muss.
Diese Umstände ärgern Simon. Denn, er ist kein gewöhnlicher Arbeitsloser. Er engagiert sich für die Welt. Vor allem für die Menschen, die in ihr ihr Unwesen treiben. Akribisch untersucht er alle Produkte, die den Kunden verkauft werden, und stellt sie auf die Prüfwaage. Er kommt zwar auf sehr skurrile Ideen, Kritiken auszuüben, aber besser Kritik an kleinen Problemen, als kopflos darüber hinwegsehen. Seine zahlreichen Beschwerde E-Mails und Anrufe erreich des Öfteren Annabelle Kaspar. Diese hatte vor einem Jahr in Köln studiert. Sie erzählt ihm von einem Arabischen Laden in dem sie immer war und bittet ihn dort den Inhaber zu grüßen. Als er dies tut, gibt ihm dieser eine Tasche, die sie vor einem Jahr bei ihm liegen gelassen hatte. So versucht Simon verbissen, und am Anfang erfolglos, sie in der Verbraucherzentrale zu erreichen. Als er sie erreicht, beginnt eine Freundschaft. Sie erzählt ihm, dass diese Tasche das Letzte ist, was sie in Köln gelassen hat. Zusammen mit ihrem Freund, der sie an diesem Abend betrogen hatte. Sie verließ Köln und kehrte nie mehr zurück.
Probleme hat er natürlich auch. In Form einer neuen Nachbarin, der er auf übelste Art und Weise das Leben zur Hölle zu machen versucht. Sie ist Geschäftsführerin in einer Plattenfirma und Wohnt im Penthouse über ihm. Selbstverliebte, arrogante und reiche Menschen hat das Land schon genug. Das Problem jedoch ist, dass sie so viel Krach macht, sodass eher sie ihm das Leben zur Hölle macht. Er nimtm sich immer vor sie fertigzumachen, jedoch ist sie so nett zu ihm, dass er es nie schafft ihr seine Meinung zu sagen.
Burnout hat er, laut seinem Arzt, auch noch. Also was tun?
Er schmiedet Pläne Millionär zu werden. Dabei entstehen sehr viele skurrile und lustige Situationen, die den Roman zu einem echten Klassiker machen.
Einige unrealistische Szenen, die vollkommen unnötig eingebaut wurden, lassen einen Stern Abzug nicht verhindern.
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am 22. Oktober 2007
Die Fortsetzung des Buches Vollidiot ist einfach nur der helle Wahnsinn. Ähnlich wie bei Jauds erstem Streich habe ich in der S-Bahn so laut lachen müssen, dass Leute sich umdrehten und dachten ich wäre völlig bekloppt.

Es ist jedoch ratsam, das Buch Vollidiot gelesen zu haben. Dan ist man nämlich ab der ersten Seite wieder im Simon-Peters-Fieber.

Alle, die lachen wollen und pfiffigen Witz lieben, sollten sich dieses Buch kaufen.
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am 17. September 2007
Milliönar ist mein erstes Hörbuch gewesen...
Vollidiot hat mir gefallen und dieses Buch wurde von Christoph maria herbst gelesen, also sollte es schon unterhaltsam sein.... ich habe das Hörbuch in der ersten Woche 4 Mal gehört!
Es ist einfach nur super unterhaltsam und macht einen riesigen Spaß, das Buch zu hören!!!
Jedem, dem Vollidiot (Buch oder Film) gefallen hat, der wird sich mit Millionär genauso amüsieren können...
Tommy Jaud macht aus alltäglichen Sitautionen und Dingen ganz große Unterhaltung!!
4 CDs waren mir im Nachhinein viel zu wenig...
Ich habe fast nicht mehr aufgeöht mit Staubwischen, putzen und bügeln, sondern habe immer wieder etwas Neues gehört, das ich nebenbei erledigen konnte, allein, weil mich dieses Buch sooo gut unterhalten hat! Ein Buch, das seinesgleichen sucht!
Respekt!!!!
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am 20. September 2007
Millionär, die Fortsetzung von Vollidiot ist klasse. Jaud ist sicherlich mehr Gag Schreiber als Schriftsteller, aber ich kann mich königlich amüsieren über die kleinen Geschichten. Um ehrlich zu sein, ich habe das Buch nicht gelesen, sondern das Hörbuch (gelesen von Christoph Maria Herbst) genießen dürfen. Wer was Einfaches zum Lachen sucht ist bei Jaud richtig.
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am 13. Mai 2015
In diesem Roman geht es um Simon. Er ist arbeitslos, lebt von der Stütze und wohnt in einer angemessenen Wohnung in Köln.
Seit geraumer Zeit wird die Wohnung über ihm saniert und er wird jeden Morgen von den Bauarbeiten wach.
Er hat sich als Lebensaufgabe gesetzt, die Welt zu verbessern. Also fährt er jeden Morgen mit dem öffentlichen Nahverkehr in sein "Büro", ein Internetcafe'und sieht in Sahin, den Besitzer des Ladens seinen Chef. Er bleibt einige Stunden und schreibt Beschwerde - Emails an diverse Unternehmen, ruft bei Hotlines an, die ihm dann Gratis - Artikel zur Besänftigung zuschicken.
Simon hat Freunde, die aber nicht wie er, arbeitslos sind, möchte sich aber trotzdem nicht deren Gesellschaft entziehen und nimmt am Stammessen teil.
Ihn regt aber nicht nur seine Arbeitslosigkeit auf, sondern auch diese bestimmte Frau, die am Nebentisch sitzt und viel zu viel lacht, lauthals lacht.

Irgendwann ist dann die Wohnung über ihm fertig saniert und der Vermieter zeigt sie ihm. Da sie mit allem Luxus ausgestattet ist, und um die 2000 Euro kalt kostet, ist sie viel zu teuer für Simon. Der Vermieter erzählt ihm, dass er einige Interessenten hat und diese Leute wollen kommen, um sich die Wohnung anzuschauen. Es gelingt Simon ein paar von ihnen loszuwerden, aber nicht alle. So kommt es, dass diese gewisse Frau, die ihn schon bei dem Essen mit seinen Freunden so genervt hat, jetzt die Wohnung über ihn mietet.

Er ist tierisch genervt, denn die "Hummertussi", wie er sie nennt, macht ihm sein schönes Leben zur Hölle. Er muss sie loswerden und dazu braucht er eine Million Euro.
Warum er soviel Geld braucht, was sein Plan ist und wie es diese Frau schafft ihn zur Weisglut zu bringen, erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest.

Meine Meinung:

Dieses Genre ist eigentlich nicht so meins. Gekauft habe ich das Buch, weil es in der Facebook Gruppe Bücherwürmer, in der ich bin und mich sehr wohl fühle, als ziemlich witzig bezeichnet wurde.
Ich habe während ich dieses Buch gelesen habe viel gelacht und die Story an sich ist auch sehr interessant. Es stecken auch viele Wahrheiten darin, z.B. das Kindershampoo nach Himbeere duftet, damit die Kleinen auch freiwillig ihren Kindergartensand aus den Haaren spülen.

Dieses Buch war für mich anders zu lesen, als ein Thriller oder ein Liebesroman, der einen total fesselt.
Ich hatte jetzt nicht das Bedürfnis unbedingt weiterlesen zu müssen. Das kann aber wirklich daran liegen, dass es nicht das Genre ist, welches ich bevorzugt lese.
Trotzdem ist das Buch lesenswert und ich kann es weiterempfehlen.
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am 15. Januar 2016
Irgendwo hab ich gelesen, Tommy Jauds Romane müsse man hören und woanders, Christoph Maria Herbst lese kongenial. Ich habe „Millionär“ gehört und kann beides bestätigen. Die Geschichte vom Hartz-Vier-Empfänger Simon fand ich zwar nicht durchgehend, aber meistens erheiternd.
Stellenweise wird es sogar spannender als in manchem Krimi. Etwa als Simon beschließt Millionär zu werden. Wie er dann die Millionen macht, ist eine interessante Idee. Aus den Weisheiten des sächsisch sprechenden Motivationstrainers hätten andere Autoren einen Ratgeber gemacht, die Tipps sind gar nicht so dumm.
Das einzige, was einem, der hart für sein Geld arbeitet, bitter aufstoßen muss, ist das, womit ein offensichtlich nicht auf den Kopf gefallener, eloquenter Hartz-IV-Empfänger seinen Tag verbringt, anstatt sich intensiv um einen Job zu bemühen.
Aber wenn ich ein Fazit ziehen will, muss ich bedenken, was ich von so einem Buch erwarte: nämlich, unterhalten zu werden und als Sahnehäubchen noch etwas für mich mitzunehmen. Beides ist gelungen.
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am 25. Januar 2016
Es handelt sich um das zweite Buch aus der Simon Peters Reihe von Tommy Jaud.
Buchreihe Simon Peters:
1. Vollidiot
2. Millionär
3. Überman
Nachdem man Simon Peters in Teil 1 als erfolglosen und trotteligen T-Punkt Mitarbeiter kennen gelernt hat geht es in Teil 2 um einen arbeitslosen aber immer noch jedes Fettnäpfchen findenden Beschwerdemail-Verfasser, der daraus letztendlich ein Geschäft generiert und dieses doch sehr erfolgreich zu vermarkten und anschließend abzustossen weiss.
Die Protagonisten sind natürlich alles andere als authentisch, da – egal wen man betrachtet – alle total überspitzt dargestellt werden. Genau das macht aber die Komik aus und bringt den Leser nicht nur zum schmunzeln, sondern eher zum lauthals lachen. Auch ist es fast unmöglich, seinen Mitmenschen nicht die ein oder andere Passage einfach mal vorzulesen, weil man sich nicht alleine kringelig lachen möchte. Für Leute mit Humor eine absolute Leseempfehlung.
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