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am 23. März 2017
Das sehr gut geschriebene und sehr gut strukturierte Buch gibt in seinen wundervoll beschriebenen Details einen Einblick zu dem was den Menschen mit anderen Lebenwesen der Vorzeit verbindet. Es kommen nicht gleich zu erwartende Gemeinsamkeiten zu Tage, die mit einfachen Erklärungen und auch Zeichnungen dargestellt werden. Ein sehr schönes Bindeglied zwischen Wissenschaft und "gewöhnlichem" Alltag gepaart mit einigen Anekdoten seiner Forscher-Tätigkeit. Wie sooft kann man im Vergleich zu seiner Verfilmung sagen, dass das Buch im Detail präziser und auch veranschaulichender ist.
Auf jeden Fall ist das Buch mit dem immer wieder aktuellen Thema den Kauf und auch den Preis wert.
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am 22. September 2009
Manche halten den menschlichen Körper ja für die perfekte Konstruktion eines allmächtigen Schöpfers oder zumindest für den unbestrittenen Höhepunkt der Evolution.
Neil Shubin zeigt in seinem Buch dagegen, dass wir mit Fischen, Reptilien, Insekten und sogar Würmern mehr gemeinsam haben, als wir oft wahrhaben wollen.

Viele eigenartige Konstruktionen - beispielsweise der Verlauf mancher Nerven - sowie Schwachstellen des Körpers - etwa unsere Neigung zu Schluckauf oder Eingeweidebrüchen - lassen sich nur erklären, wenn man nachvollzieht, wie er im Laufe der Evolution geformt wurde.

Shubin geht verschiedene Körperteile - Knochen, Zähne, Augen und viele mehr - nacheinander durch und untersucht ihre Entstehung. Er stützt sich dabei auf Fossilien, Untersuchungen der Embryonalentwicklung sowie genetische Analysen.
Daneben lässt er auch immer wieder Erlebnisse aus seinem Leben als Wissenschaftler einfließen.

So entsteht eine allgemein verständliche, interessante Übersicht über die Herkunft vieler Merkmale, die den Menschen ausmachen.
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am 21. Februar 2011
Das Buch ,Der Fisch in uns' hat mich sehr überrascht. Der flüssige Schreibstil ist mir sofort positiv aufgefallen.
Fachbegriffe werden erklärt, so dass man im Grunde keine Vorkenntnisse braucht.

Anfangs beschäftigt sich das Buch mehr mit Fossilien, was ich überaus interessant fand.
Mit der Zeit geht das Buch größtenteils zur menschlichen Anatomie über und zeigt auf, in wie weit hier Ähnlichkeiten, bzw. Gleichheiten gegenüber dem Tierreich und unseren Vorfahren besteht.

Etwas makaber empfand ich die Experimente mit der DNA von verschiedensten Tieren, im Bereich der Genetik. Sicherlich ist das alles zum Wohle der Wissenschaft, aber ich persönlich empfinde es als barbarisch, mit Embryos herumzuspielen und mal zu gucken, ob dem Tier auf dem Kopf ein Arm wächst. Im Endeffekt basiert das heutige Wissen auf derlei Experimente, aber schön finde ich es trotzdem nicht.

Letztendlich war das Buch sehr interessant und ich werde gewisse Teilabschnitte bestimmt nochmals lesen.

Ich kann es im Grunde nur empfehlen, auch wenn mir gewisse Abschnitte nicht so gefallen haben.
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am 1. Juli 2009
Eine ganz hervorragende Darstellung der Evolutionsbiologie und Paläontologie, verständlich geschrieben und voller interessanter Zusammenhänge von der Urzelle über Vielzeller, Würmer, Fische, Wirbeltiere bis zum Menschen. Wir erfahren, dass wir bestimmten Würmern, Fischen, vor allem dem Haifisch viel Genetisches verdanken, das heute noch sichtbar ist, sich nur anders entwickelt hat. Ich habe das Buch Freunden zu lesen gegeben und ebenfalls begeisterte Rückmeldung bekommen. Aber Achtung! Nicht jeder interessiert sich für diese Zusammenhänge. Ich habe auch einem befreundeten Genforscher das Buch geschenkt. Er war begeistert. Also: Lesen!
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am 15. Juli 2016
Ich wurde auf das Buch durch eine TV Doku über Neil Shubin aufmerksam und wollte gern mehr zu dem spannenden Thema lesen.

Zum Inhalt des Buches sage ich jetzt nicht so viel. Wer wissen will, worum es geht liest das Cover - oder halt gleich das ganze Buch. Nur so viel: Shubin macht einen Streifzug durch den gesamten Körper und deckt auf an welchen Stellen die Evolution zu erkennen ist.

Mir geht's in meiner Rezension mehr um die Metaebene:

Ich finde das Buch grundsätzlich gut, allerdings ist hier Vorsicht mit der Zielgruppe geboten. Ich halte das Buch weniger gut geeignet für Leute die wirklich im engeren Sinne populärwissenschaftlich Fakten, Hypothesen und Wissenschaft inkl. bildungspsrachlicher Wortwahl, Schreibstil und Quellen aus anderen Fachgebieten lesen wollen. Ich würde unter den populärwissenschaftlichen Büchern differenzieren zwischen Büchern die für Publikum aus angrenzenden Disziplinen und Interessierten gerichtet sind und Bücher die Sachverhalte so entschärft darstellen, dass sie ab der 7. Klasse zu empfehlen sind. Dieses Buch ordnet sich in letzterem ein. Deswegen ein Punkt Abzug. Ich habe ein anstrengenderes Buch erwartet. Teilweise hat mich das Buch sogar gelangweilt. Es gab nur zwei oder drei Stellen die mir persönlich mal was interessantes erzählt haben. Dazu gehörte zum Beispiel die Vorstellung darüber, wie Paläontologen arbeiten. Der Rest war mir schon aus der Doku bekannt. Und weil das Buch so wenig anderes erzählt als die Doku, gibts noch einen Punkt Abzug. Ich habe erwartet, dass das Buch die Thematik und Erkenntnisse noch viel weiter ausrollt, als die Doku. Dickes Nope. Ihr merkt schon, absoluter Erwartungsmissmatch.

Wenn wir jetzt also mal davon absehen, dass es wissbegierige Nachwuchswissenschaftler wie mich (die gern mal ihre Nase in ganz andere Fachrichtungen reinstecken) nicht befriedigt, ist das Buch trotzdem sehr informativ. (Vorausgesetzt, man hat die Doku nicht gesehen.) An verschiedenen Stellen sind wichtige Sachverhalte grafisch dargestellt. In Anbetracht der offensichtlichen Zielgruppe finde ich das gut, richtig und wichtig. Das macht die Sache schön greifbar und gut vorstellbar. Es ist süß, witzig und charmant geschrieben. Es verzichtet größtenteils auf zu komplizierte Wörter. Hier und da fällt aber schon mal ein anstrengenderes Wort, deswegen würde ich das Buch nicht unbedingt Grundschülern in die Hände drücken, sondern eher alles aufwärts der 7. Klasse. Der Ansprch liegt hier nicht so sehr im komplizierten Schreibstil, sondern das die Jugendlichen schon solides Grundwissen aus dem Biologie und Geschichtsunterricht brauchen, sowie schlicht und ergreifend Interesse für das Thema. Da es Bio ist, schätze ich, dass das Thema jetzt nicht direkt der Renner unter den Oberschülern ist? (Schade eigentlich, aber in dem Alter hat mich auch alles andere mehr interessiert als Schule.)

Wegen des leicht verdaulichen Schreibstils braucht man als Bücherwurm auch nicht so lang, um das Buch zu verschlucken. Würde man am Stück lesen mit einer durchschnittlichen Lesegeschwindigkeit... ca. 8-9h.

Ich finde auch gut, dass Neil Shubin sehr begeistert ist, von dem was er tut. Er findet sich auch selbst ganz schön toll, dass fand ich wiederum nicht so toll, aber er liebt sein Fachgebiet und die Begeisterung überträgt er klar. Das Buch kann also auch möglicherweise inspirierend für zukünftige Berufsentscheidungen wirken.

Shubins Thema ist grundsätzlich eine wichtige Bereicherung im Wissensschatz und im Verständnis der Welt. Deswegen klare Verschenkempfehlung für Tanten, Onkels und Großeltern. Für alle die, die etwas informatives, aber überhaupt nichts anstrengendes, aber wissenswertes lesen wollen: bitte schön, dieses Buch ist ideal! Es liest sich lockerflockig weg und man hat trotzdem was dazu gelernt.
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am 9. Januar 2010
Mir macht dieses Buch besonders viel Spaß, weil es die Augen für Zusammenhänge öffnet, und nicht einfach nur Fakten auflistet. Warum entstanden Vielzeller erst nach Milliarden von Jahren? Weil in der Athmosphäre der Sauerstoff fehlte. Was befindet sich eigentlich zwischen den Zellen? Die Grundsubstanz, von der auch bei Heilpraktikern gerne die Rede ist (Pischinger). Warum können wir Farben sehen, präsentiert sich uns die Welt quasi in Technicolor? Weil die Umwelt irgendwann nicht mehr nur grün war, weil die Pflanzen bunt wurden. Und so weiter! Mir offenbart sich eine Einsicht nach der anderen. Allerdings ist der Satzbau manchmal umständlich, was die Verständlichkeit des Textes manchmal beeinträchtigt. Aber der Spannung schadet das überhaupt nicht. Ja, dieses Buch ist spannend!
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am 3. Juni 2009
Es gibt ja die unterschiedlichsten Theorien über die Entwicklung des Menschen (bzw. manche sehen es nicht als Entwicklung...). Doch angesichts der Funde und Beweise, die die Wissenschaft in den letzten Jahrzehnten gefunden hat, kann man Darwins Theorie schon gar nicht mehr bestreiten. Neil Shubin hat in diesem Buch eine wirklich spannende und unterhaltsame Geschichte über unseren Körper bzw. die einzelnen Körperteile geschrieben. Dabei berichtet er nicht nur nüchtern-wissenschaftlich, sondern lässt auch seine Erfahrungen und Erlebnisse als Paläontologe it einfließen. Ich kann nur jedem dieses Buch an Herz legen, der wissen will, was unser Schluckauf mit Kiemenatmung von Fischen und Amphibien zu tun hat und warum selbst Quallen entfernt mit uns verwandt sind.
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am 7. Juni 2011
Ich habe dieses Buch in zwei Tagen durchgelesen. Kompliment an den Autor. Wünderschön wie er das ganze Buch nachvollziehbar aufbaut, die aktuellen Fakten aus Anatomie, Paläontologie, Embryogenese und Genetik verknüpft und damit ein in sich stimmiges Bild über die Entstehung des Lebens und des Menschens aufbaut.

Dass das Buch trotz der vielen Fakten soviel Lesefreude vermittelt liegt sicherlich zu einem großen Teil auch an seinem Schreibstil, der uns an seinen Gefühlen und Erlebnissen teilnehmen lässt. Manche mögen das für PR halten. Für mich sind es eher seine emphatischen Fähigkeiten, die er nutzt, um den Leser mit Freude an seinem Buch zu fesseln. Trockene Fakten sind sicherlich gut und trockene Bücher gibt es zur Genüge. Aber dieses Buch zu lesen macht zudem auch noch Spaß. Was will man mehr.

Dieses Buch hält, was das Buch 'Die Steinzeit steckt uns in den Knochen' nur verspricht. Deshalb volle fünf Punkte.
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am 8. Januar 2016
aber eben nicht alles!
So haben Fische keinen Verstand; die Intelligenz fehlt ihnen. Allerdings, und das stellt der Autor auf eine höchst amüsante und gelungene Art und Weise dar, haben sich Mensch und Fisch aus gemeinsamen Vorfahren entwickelt und nicht der Mensch aus dem Fisch. Wie das geschah, welche "fischigen" Eigenschaften und/oder Merkmale wir auch heute noch haben und vieles andere mehr, wird in diesem sehr lesenswerten Buch beschrieben. Dies geschieht nicht mittels eines erhobenen Zeigefingers, sondern immer mit der hehren Absicht, dem Leser/der Leserin die Kompliziertheit der Evolution anschaulich darzustellen.

Das ist im Großen und Ganzen gut gelungen, allerdings auch manchesmal übertrieben und etwas langweilig geschildert.
Dennoch hat dieses Buch nichts von seiner Aktualität verloren und ist dem interessierten Leser durchaus zu empfehlen.
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TOP 500 REZENSENTam 21. Januar 2012
Inhalt:
Der Paläontologe Neil Shubin erzählt in 'Der Fisch in uns' von der Geschichte unseres Körpers, von verblüffenden Ähnlichkeiten zwischen den unterschiedlichen Arten und darüber, wie unser Körper so wurde, wie er heute ist.

Der Leser kann hier einiges über die Entwicklung der Zähne, der Hände, des Gehirns, des Körperbaus, über Sehen, Hören und Riechen sowie über Neuroanatomie, Genetik, Evolution und Paläontologie lernen.

Mein Eindruck:
'Der Fisch in uns' liest sich einfach, und dem Autor gelingt es, Sachverhalte gut verständlich zu beschreiben. Allerdings empfand ich Neil Shubin bisweilen als zu schwafelig und als zu sehr auf eigene Expeditionen und Befunde fokussiert. Hier werden häufig viele Kleinigkeiten zum Besten gegeben, die dafür gesorgt haben, dass ich das eigentlich so spannende Thema manchmal als langatmig empfand. Aufgefallen ist mir zudem, dass der Autor bei anderen Themen oft vage und oberflächlich bleibt.

Mein Resümee:
Neil Shubin ist kein so guter Erzähler wie Richard Dawkins, und schaffte es mit 'Der Fisch in uns' nicht, mich durchweg zu unterhalten und zu fesseln.
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