Amazon-Fashion Hier klicken hasbro nerf Calendar Promo Cloud Drive Photos Learn More naehmaschinen Mehr dazu Fire Shop Kindle AmazonMusicHeleneFischer Autorip GC HW16

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
43
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 28. Dezember 2009
Neil Shubin ist Paläontologe und entdeckte mit 2 Kollegen 2004 im hohen Norden der Ellesmere-Insel Kanadas in 375 Millionen Jahre alten Gesteinsformationen ein Fossil, daß zwischen Fischen und einfachen Landbewohnern aufgrund sich entwickelnder Gliedmaßen eingestuft werden konnte. Den Inuit zuliebe, in deren Gebiet es gefunden wurde, nannten sie es "Tiktaalik" (großer Süßwasserfisch). In diesem preisgekrönten Buch beschäftigt sich Shubin nicht nur mit der Entdeckungsgeschichte dieses Fossils, sondern erschließt in vielen Parallelen aus der vergleichenden Anatomie wie auch Molekularbiologie und Genetik unser menschliches Herkommen aus den vergangenen Jahrmillionen der Entwicklung tierischen Lebens. Ob es die Entwicklung unserer Mitochondrien aus einzelligen Bakterien betrifft, oder die Umwandlung der Kieferknochen zu Gehörknöchelchen oder des Innenohrs aus dem Seitenlinienorgan der Fische - allerorten können wir den "Fisch in uns", d.h. Relikte oder Zeugnisse der Evolution unserer Zellen, Gewebe und Organe feststellen, nicht nur mit den Mitteln der Paläontologie, sondern auch mit denen der Genetik und Molekularbiologie. Ein tolles Buch, das staunen lässt, mit welchen Kunstgriffen Mutter Natur vorhandene Lösungen immer weiter abwandelt, um neue Arten und Lebewesen hervorzubringen aus dem Erbe der Vorgänger. (28.12.09)
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Juni 2011
Ich habe dieses Buch in zwei Tagen durchgelesen. Kompliment an den Autor. Wünderschön wie er das ganze Buch nachvollziehbar aufbaut, die aktuellen Fakten aus Anatomie, Paläontologie, Embryogenese und Genetik verknüpft und damit ein in sich stimmiges Bild über die Entstehung des Lebens und des Menschens aufbaut.

Dass das Buch trotz der vielen Fakten soviel Lesefreude vermittelt liegt sicherlich zu einem großen Teil auch an seinem Schreibstil, der uns an seinen Gefühlen und Erlebnissen teilnehmen lässt. Manche mögen das für PR halten. Für mich sind es eher seine emphatischen Fähigkeiten, die er nutzt, um den Leser mit Freude an seinem Buch zu fesseln. Trockene Fakten sind sicherlich gut und trockene Bücher gibt es zur Genüge. Aber dieses Buch zu lesen macht zudem auch noch Spaß. Was will man mehr.

Dieses Buch hält, was das Buch 'Die Steinzeit steckt uns in den Knochen' nur verspricht. Deshalb volle fünf Punkte.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. März 2012
sehr interessante Beschreibung der Evolutionsgeschichte unserer Organe sowie der gesundheitlichen Probleme die daraus heute für uns Menschen entstehen könnnen. Für den Laien mit naturwissenschaftlichem Hintergrund geschrieben.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Oktober 2009
Als Charles Darwin seine Theorie der Evolution durch natürliche Selektion entwickelte, stützte er sich insbesondere auf zwei methodische Pfeiler: die Paläontologie, die eine Abfolge von anatomischen Entwicklungen über lange Zeiträume hinweg erkennen ließ, sowie die Vergleichende Anatomie, die es erlaubte, durch die Untersuchung rezenter Lebewesen Schlußfolgerungen über eine evt. Homologie (d. h. gleiches Bauprinzip auf Grund eines gemeinsamen evolutionären Ursprungs, trotz evt. völlig unterschiedlicher Funktion: z. B. Lunge und Schwimmblase) oder Analogie (gleiche Funktion, aber unterschiedliches Bauprinzip: z. B. die Flügel von Vögeln und Fledermäusen) von Organen in verschiedenen Organismenklassen zu ziehen. Beide Erklärungsansätze lieferten Gegnern der Evolutionstheorie Angriffspunkte. Die paläontologischen Befunde ' so sagen sie bis heute (und zu Unrecht) ' sind viel zu lückenhaft, um beweiskräftig zu sein. Und Homologien könnten schon aus wissenschafts-theorethischen Gründen nie völlig sicher bestimmt werden ' auch diese Ansicht hielt sich bis in unsere Zeit (z. B. die Gutmann-Schule). Glücklicherweise kam Darwin bereits wenige Jahre nach Veröffentlichung seiner Theorie der deutsche Biologe Ernst Haeckel zu Hilfe, der nämlich darauf hinwies, daß man, um die Evolution zu erkennen, gar nicht in die ferne Vergangenheit zu schauen bräuchte, sondern daß in Wirklichkeit bereits ein - jederzeit möglicher - vergleichender Blick in die Individualentwicklung von Organismen genügt, um die Evolution am Werke zu sehen. Diese Ansicht ist heutzutage vollständig anerkannt und bildet inzwischen - geläufig unter dem Begriff 'Evo-Devo' - sogar einen eigenen Forschungszweig (dem Urheber, Ernst Haeckel, - so sehr er in Detailfragen ja Unrecht gehabt haben mag - wurde seine Leistung jedoch nie so richtig gedankt; im Gegenteil - und Shubin macht hier leider keine Ausnahme).

Die Entwicklungsbiologie ist somit, wie die Paläontologie, ein wesentlicher Forschungszweig der Evolutionsbiologie. Es war daher überfällig, dass jemand auch in einem populärwissenschaftlichen Werk einmal den Bogen zwischen diesen beiden historischen Stützpfeilern der Evolutionsforschung spannt. Der Autor, Neil Shubin, von der Ausbildung her Paläontologe, tut dies vorzüglich. In jedem der 12 Kapitel seines Buches stellt er zuerst die phylogenetische Entwicklung eines bestimmten Organs dar (beispielsweise der Zähne, der Augen, der Ohren), erläutert dabei ausführlich den Funktionswandel, den das Organ im Laufe der Evolution durchgemacht hat, um dann zur Entwicklungsgenetik zu wechseln und darzustellen, daß unterschiedlichen Erscheinungsformen des gerade beschriebenen Organs in den verschiedenen Organismenklassen dennoch stets ein gemeinsamer, genetisch determinierter Entwicklungsmechanismus zu Grunde liegt, es sich dabei also zweifellos um (mindestens partiell) homologe Entwicklungen handelt. So weisen beispielsweise das menschliche Innenohr und das Seitenlinienorgan von Fischen viele Homologien auf (Kap. 10): ersteres dient uns zum Hören, letzteres den Fischen zur Wahrnehmung von Wasserströmungen; der Funktion beider Organe liegt jedoch das Gen Pax2 zu Grunde, das in einer Vorform sogar bereits bei wirbellosen Quallen existiert.

So erfrischend das Buch geschrieben ist ' und dem Autor merkt man die Begeisterung am Thema an ' so besitzt es dennoch auch ein paar Schwächen: 1. Die entwicklungsbiologischen Zusammenhänge sind gelegentlich etwas zu oberflächlich dargestellt. Der unbedarfte Leser kann sie daraus kaum wirklich verstehen, und ist ' wenn er an diesem Verständnis wirklich interessiert ist ' sicherlich auf weiterführende Literatur angewiesen (wie z. B. Übersichtsartikel zum Thema in populärwissenschaftlichen Zeitschriften). Aber immerhin wird das Interesse geweckt! Zweitens wäre es nun wirklich nicht nötig gewesen, dem lebenslangen Evolutionsgegner Karl Ernst von Baer beim Erkennen der Bedeutung der Individualentwicklung den Vorrang vor Ernst Haeckel einzuräumen (S.124/125), dessen Leistung ja gerade darin besteht, die von Baer'schen Beobachtungen in den richtigen (d.h. evolutionären) Kontext gestellt zu haben. Die Tatsache, dass an dem weitaus mutigeren Haeckel im Laufe der Geschichte ein schlechter Ruf haften blieb (und zwar größtenteils gerade wegen seines mutigen und offensiven Eintretens für die Evolutionstheorie; denn seine Gegner waren mächtig), sollte dem objektiven Wissenschaftler eigentlich nicht den Blick vor den wissenschaftlichen Fakten verschliessen. Auch an dieser Stelle kann ich Shubin den Vorwurf mindestens der Oberflächlichkeit nicht völlig versagen. Aber auch mit diesen kleineren Mängeln kann ich das Buch jedem am Thema Interessierten nur wärmstens empfehlen.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. September 2010
Dieses Buch habe ich (Evolutionsinteressierter) als Buchpreis von meiner Schule bekommen und es hat mich nach langer Zeit mal wieder motiviert ein Buch zu lesen. In den Sommerferien habe ich das Buch förmlich verschlungen. Es setzt keinerlei fachspezifische Kenntnisse voraus und ist super verständlich geschrieben. Dennoch vermittelt Neil Shubin unheimlich viel Wissen, welches durchaus über das übliche Stoffgebiet der gymnasialen Oberstufe hinausgeht und welches er gekonnt mit eigenen Erfahrungen darstellt, welche er in zahlreichen Expeditionen gesammelt hat. Hier erhält man einen etwas anderen Einblick in die Entstehung des Lebens und unseres Körpers. Neil Shubin schildert z.B. den harten Forscheralltag oder wie er seine größte Entdeckung gemacht hat. Weiterhin ist geht er auf die Suche von unserem inneren Fisch bis hin zu unserer inneren Seeanemone. Ich bin total fasziniert von diesem Werk. Es ist einfach erstaunlich zu sehen, wie bestimmte Teile unseres Körpers aus primitiveren Formen entstanden sind und wie komplex unsere Vergangenheit wirklich ist.

Absolute Kaufempfehlung für alle, die mehr darüber erfahren wollen, wie unser Körper entstanden ist oder wie hoch der Verwandtschaftsgrad zwischen uns und anderen Tieren, wie z.B. Fischen, ist.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. November 2014
Ein großes weiteres Banner für das Bestreben der Evolutionsbefürworter ist es, dass Neil Shubin mit seinem brillanten Werk vor die wirren Thesen der Kreationisten stellt. Der Entdecker eines Bindeglieds zwischen Landlebewesen und Fisch belegt anhand zahlreicher Beispiele, wie im Zuge der Entwicklung höherer Lebensformen etliche Eigenschaften und physiologische Besonderheiten bis in den Menschen überdauern konnten.
Wobei für Fische, Reptilien oder Vögel sinnvolle und vorteilhafte Spezialisierungen sich in einem Primatenkörper durchaus rächen können. So gibt es dadurch bedingt diverse Achillessehen und Konstruktionsfehler, wie die Tendenz zu Eingeweidebrüchen und Schluckauf, die schlecht konzipierten Bahnen einiger Nerven und generell einige nicht optimiert scheinende Konstruktionen im menschlichen Körper. Viele Zivilisations- und konventionelle Krankheiten sind bedingt durch die vielfältigen Einflüsse hunderter Jahrmillionen, in denen leider mitunter nicht immer nützliche Geschenke größtenteils ausgestorbener Urahnen lauern.
Die Illustrationen und Zeichnungen, anhand derer die Entwicklung der Spezialisierung einer ursprünglich ganz anderen Art in ihrem Verlauf bis zur finalen Platzierung im Menschen aufgezeichnet wird, verdeutlichen diese wundersame Spielart der vergehenden Zeit auf anschauliche Weise. Wobei bei einigen der Darstellungen schon das eine oder andere Augenreiben vonnöten sein kann, um die Herleitung, auf die man von selbst niemals gekommen wäre, als Fakt auf sich wirken zu lassen. Es zeigt sich, wie über schier unermesslich viele Modifikationen Fähigkeiten aus komplett differenten Lebensumgebungen an die speziellen, den momentanen Bedürfnissen des „Genwirts“(Eigenkreation) optimal entsprechenden, Gegebenheiten angepasst werden.
Als Anschauungsobjekte dienen Insekten, Fische, Reptilien und Würmer, deren verschiedenste Körperteile wie Augen, Knochen, innere Organe, Zähne und Kiemen in ihrer Metamorphose zu Komponenten anderer Lebensformen dargestellt wird. Die Forschungs- und Thesengrundlage bilden genetische Analysen, Fossilien sowie Studien der Embryonalentwicklung. Speziell mit letzterer lässt sich, wie jedes werdende Elternteil zu berichten weiß, auf atemberaubende und vor der Genialität der Natur in Ehrfurcht erstarren lassende Weise, unser artübergreifender Genpool darstellen. So entstand aus den Seitenlinienorganen der Fische das menschliche Innenohr, aus Kieferknochen Gehörknöchelchen und aus einzelligen Bakterien die Mitochondrien.
Speziell die Mikroebene samt Viren und Bakterien, in der die ersten primitiven Lebensformen entstanden, birgt in anderer Hinsicht noch mehr bisher unerforschte, spannende Erkenntnisse. Denn die winzigen Lebensformen waren nicht nur die Grundlage alles Lebens, sondern stiegen auch viel später ein weiteres Mal mit nachhaltiger Wirkung in die Gestaltung der Ökosphäre ein. Wie weit viele unserer körperlichen Funktionsweisen, DNA, Stoffwechsel und Vererbung von Bakterien und Viren beeinflusst und modifiziert wurden, lässt sich vom momentanen, in den Kinderschuhen steckenden, Stand der Forschung aus betrachtet schwer seriös einschätzen. Es gibt diesbezüglich viele Theorien und nur rare, strittige Beweise, was für kommende Generationen von Wissenschaftlern einen Freibrief für den Eintritt in eine neue Welt der Forschung darstellt. Denn wo jetzt größtenteils nur anhand offensichtlicher, an Skelett oder Organen nachweisbaren Spuren urzeitlicher Ahnen eine Verbindung bewiesen werden kann, wird den Paläontologen des 21. und 22. Jahrhunderts ein Bündnis mit Biologen und Biochemikern beschieden sein. Und in dessen Gefolge werden noch wesentlich beeindruckendere Details, nicht nur darüber wie einzelne Fragmente unserer Physis erschaffen wurden, ans Tageslicht kommen. Sondern bis zu einzelnen Zellen und deren Funktionsweisen hin wird sich ein endlos verzweigter Stammbaum auftun, an dessen vorläufigen Ende der Mensch steht.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Februar 2012
Das Bucht hat durchaus einen sehr spannenden und interessanten Einstieg. Im Laufe des Buches verstrickt sich der Autor jedoch mehr und mehr in Details und vergisst den eigentlich Rahmen des Buches. Ebenfalls etwas störend fand ich seine Ausführung wie und wann ein Paläoontologe am besten nach Fossilien sucht. Auch seine Expeditionsbeschreibungen im Detail gehören für mich, dem Buchtitel nach, nicht zum Kernthema. Ausserdem hätte ich mir mehr Bezug zum Menschen gewünscht. Dafür weiß ich jetzt alles über Würmer, Bakterien, Einzeller, DNA und Gene. Ich finde der Buchtitel und die rückseitige Beschreibung suggerieren etwas andere Inhalte.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Oktober 2010
Das Buch von Neil Shubin erklärt auf verständliche Weise wie sich das Leben
über Jahrmillionen nach einem Baukastensystem entwickelt hat .
Vergleichbar einem Musikstück in dem die einzelnen Noten immer wieder
in unterschiedlicher Reihenfolge aneinandergesetzt wurden und so immer wieder
neue Musikstücke entstanden.
Und so hallt in jedem neuen Organismus das Leben davor nach.
Ein muß für alle Evolutionsgläubigen!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2011
In den ersten Kapiteln von "Der Fisch in uns" erzählt Neil Shubin, ein amerikanischer Paläontologe, uns von dem phantastischen Fund eines Missing links. Mit Tiktaalik roseae (Inuit für "großer Süßwasserfisch") hat Shubin und seine Kollegen ein wichtiges Fossil in der Arktis gefunden, die den makroevolutionären Schritt von den Flossen (der Fische) zu den Gliedmaßen (der Landtiere) deutlich bzw. verständlich macht.
Parallel zur paläontologischen Erforschung arbeitet eine andere Arbeitsgruppe in Shubins Institut an Experimenten mit der Erbsubstanz, der DNA.
Shubin berichtet von den embryologischen Forschungsarbeiten, wie man sich die genetische Entwicklung von Gliedmaßen vorstellt (z.B. die Frage "Wie entstehen Daumen und Kleiner Finger?"). Generell: "Wie viel Fisch steckt in uns Menschen?" Die Antwort: Alle Körperanhänge, ob Flossen oder Gliedmaßen, werden von ähnlichen Genen aufgebaut.

Kurzweilig und leicht verständlich berichtet Shubin aus dem Leben eines Paläontologen, angefangen bei den lustigen Erlebnissen als Wertungsrichter für einen Schönheitswettbewerb bis zu den Publikationen in der Zeitschrift "Nature".

Zur Illustration seiner These, dass der menschliche Körper aufgrund seiner "fischigen" Historie manchmal überfordert ist, benutzt Neil Shubin eine Analogie, auf die er meiner Meinung nach gerne hätte verzichten können. Er schreibt auf Seite 225f, dies "sei ähnlich, wie wenn man einen Käfer auf 250 km/h tunt. Ursprünglich war der Auftrag Adolf Hitlers an Ferdinand Porsche ein familientaugliches Auto zu entwerfen, das nicht mehr als 6 Liter/100 km verbraucht. Diese Vergangenheit - Hitlers Plan - erlegt uns heute Beschränkungen auf, wenn wir einen Käfer umbauen wollen". Meine Frage, was bringt einen Wissenschaftler dazu im Jahre 2008 eine Analogie mit A. Hitler in einem Buch über Evolution zu benutzen? Mir fehlen die Worte....

Im letzten Kapitel seines Buches geht Shubin auf Krankheiten (Diabetes, Schluckauf, Leistenbruch etc.) ein, die er durch unsere heutige Lebensweise, die im Kontrast zum genetischen Erbe steht, erklärt.
Neil Shubin hat eine gute und leicht lesbare Einführung in die Evolutionslehre geschrieben. Auf den religiösen Disput geht er nicht ein und setzt sich auch damit neben seinen genetischen und makroevolutionären Darstellungen wohltuend von anderen Büchern mit ähnlicher Thematik ab.
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Januar 2013
Gibt einen neuen Einblick auf das Wunder der Evolution mit neuen Fakten, die
nicht so bekannt sind.
Wirklich lesenswert und spannend
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden