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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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3,9 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 8. März 2014
Fördert die "Manipulationsresistenz" und (Achtung!) Selbsterkenntnis. Könnte schon mal die eine oder andere Konsumkarriere einbremsen. Als Lesezeichen empfiehlt sich die eigene Kreditkarte.
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am 10. März 2010
Wie genau nun unsere Konsumkultur funktioniert konnte ich durch das Buch "Haben wollen" nicht erfahren, da ist der Untertitel ein wenig zu hoch gegriffen, denn eine umfassende Erklärung kann es wohl aus wissenschaftstheoretischen Gründen gar nicht geben. Dennoch war das, was ich erfuhr interessant und neu für mich, als Nicht-Marketing-Mensch
erhielt ich Einblicke in die Bereiche "warum Werbung funktioniert", die ich vorher nicht hatte. Dies ist doch wohl auch das Ziel eines "populär wissenschaftlichen Textes, der sich an den interessierten Laien wendet.
Wolfgang Ulrich bietet diese Einsichten in die Funktionsweise unserer Alltagskultur auf denkbar bestem Niveau. Er zeichnet sich damit selbst als einen hervorragenden Werbe- bzw. Markt-Fachmann aus. Amüsiert habe ich mich bei der Lektüre auch, denn sie verhalf mir zu der einen oder anderen Bewusstwerdung meines eigenen Konsumentenverhaltens. Die sich negativ äußernden Rezensionen würde ich mal vor diesem Hintergrund sehen wollen: der "bewusste" Konsument kann die systemkritischen Aspekte jederzeit durch seinen eigenen Verhaltensbeitrag entkräften, z.B. hat er selbst in der Hand, ob er sich über die Produktionsmethoden des Gutes, das er kauft, informiert. Zu diesen Erkenntnissen leistet Wolfgang Ulrich nach meiner Meinung einen sehr wertvollen Beitrag! Ich entdeckte dieses Buch übrigens auf dem Schreibtisch meiner Tochter, die es auf Empfehlung von irgendwoher für eine Facharbeit über Werbung, angeschafft hatte. Ich wollte es umgehend "HABEN!"...
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am 27. Oktober 2016
Das Buch glänzt mit einem guten Anfang, in dem der Autor einen interressanten Überblick über die historischen Anfänge der Konsumkultur gibt. Dieser Abschnitt ist gut fundiert, da mit Fakten untermauert. Aber dann driftet das Buch ab in wilde Spekulationen.

So behauptet der Autor, dass heutiges Design unbedingt Virginität, Potenz oder ähnliche Konzepte aufweisen muss, um Erfolg zu haben. Seine aufgeführten Produktbeispiele scheinen weit hergeholt und zurechtgebogen. Als Negativbeispiel führt er die Handheld-Konsole Gizmondo von 2006 auf. Aufgrund des Fehlens von Virginität oder Potenz im Design sei Gizmondo in die Pleite gegangen. In Wahrheit hatte Gizmondo einen zu kleinen und schlechten Bildschirm (2,8 Zoll, 320x240 Pixel), eine schlechte Kamera (0,3 MP, 640 x 480 Pixel), einen zu schwachen Akku (Laufzeit bei Spielen ca. 2 h), zu wenig Spieleangebot (ganze 4 Stück) und war zu teuer. Somit konnte Gizmondo im harten Wettbewerb mit Nintendo DS, Sony PSP und dem iPhone nicht bestehen. Das Scheitern ist also den schlechten technischen Eigenschaften zuzuschreiben und weniger den formalen Aspekten des Designs. (Welches übrigens sehr wohl eine starke Virginität aufweist, hier versteht der Autor seine eigene Theorie nicht.)

Am schlimmsten empfand ich jedoch die Auffassung des Autors über Wohlstand und Glück. In diesem Kapitel wirft der Autor den heutigen Menschen Wohlstandsangst und zu große Konsumkritik vor. Er kritisiert, dass die Menschen Glück und Wohlstand voneinander trennen und Mangel und Entbehrung als Vo­r­aus­set­zung für Glück halten. So viel dummes Geschwätz setzt diesem unfundierten Werk die Krone auf. Kann es sein, dass heutige Konsumkritik daher kommt, dass die Kunden sich von nicht eingehaltenen Werbeversprechen betrogen fühlen? Dass außerdem die Kurzlebigkeit der Produkte durch absichtliche Sollbruchstellen und Software basiertem Ableben (es gibt sogar das Fachwort Obsoleszenz dafür!) zum ungewollten Neukauf zwingen? Noch schlimmer ist, dass der Autor nicht weiß, dass Wohlstand durch Konsum immer nur eine kurze Zufriedenheit hervorrufen kann. Wahres Glück kommt (bisher) von den Dingen, die es kostenlos gibt. Das ist nichtmal ein fachliches Defizit des Autors, sondern eher ein persönliches.

Zusammengefasst:
- schlecht recherchiert
- zu viel Spekulation und eigene Meinung
- hirnrissige Aufforderung zum Konsum

Letztlich ist es wie mit vielen anderen Werken über Konsum und Märkte. Es wird viel geschwafelt, aber man findet wenig Haltbares. Am Ende des Buches ist man genauso schlau wie vorher. Im schlimmsten Fall sorgt das Buch für Dummheit und kritiklose Konsumfreude.
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am 3. Juni 2007
Dieses Buch passt gut in unsere aktuelle Umweltdiskussion. Der Konsum macht's. Mit diesem Buch werden Hintergründe eingehend beleuchtet und erklärt.

Oft sieht man in einen Spiegel. Die Beispiele sprechen für sich und sind sehr interessant.

Wer das Buch danach weg legt und nichts tut ist selbst Schuld. Es kann ein Anfang sein. Für jeden Anfang braucht man Wissen - hier steht's geschrieben...
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am 22. Dezember 2006
Dem 'Habenwollen' kann sich kaum jemand entziehen, auch nicht diejenigen, die meinen es zu tun, weil es für jede Lebenseinstellung und Wunschvorstellung, sowie dem damit verbundenen Geschmack, von kitschig bis rein funktional, einen Markt in unserer Konsumgesellschaft gibt. Dieses Phänomen macht Wolfgang Ullrich aus verschiedenen Blickwinkeln sehr gelungen klar und wirft die Frage auf, ob man wirklich noch eigene Entscheidungen trifft. Dabei wird in dem Buch nicht auf die individuellen soziologischen Auswirkungen des Habenwollens eingegangen - jene entspinnen sich beim Leser ohnehin von selbst, bzw. sind in nächster Nähe erfahrbar.
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am 29. September 2007
Ein hervorragendes Buch über Wirtschaft und Kommunikation, das weiter denkt als die meisten anderen. Sehr zu empfehlen!
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am 4. Juni 2013
War sehr gute Entscheidung! Genau so ist es! Kann ich jedem konsumkritischen Menschen empfehlen. Auch sehr gut im Zusammenhang mit "Alles nur Konsum"
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