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Kundenrezensionen

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am 6. Dezember 2003
Nein! Nicht noch eine von diesen Starbiographien! Müssen die uns denn jetzt alle mit ihren unerträglichen Skandalgeschichten langweilen? Hat jemand wie Sting das wirklich nötig?
Als ich das Buch von Sting gestern in der Buchhandlung zwischen Boris Becker und Dieter Bohlen liegen sah, war ich mehr als skeptisch.
Andererseits war schon das Cover wohltuend anders: es zeigt das Schwarzweißporträt eines etwa zehnjährigen Jungen, und dass es sich dabei um Sting handelt, erkennt man erst auf den zweiten Blick: daran nämlich, dass dieser Junge einen Pullover mit gelbem Querstreifen trägt, und natürlich am Namen des Verfassers.
Das Titelbild ist Programm, denn in dem Buch geht es nicht um den Star, sondern um die Jahre davor, den Weg zum Weltruhm. Das Buch endet da, wo die Klatschpresse beginnt. Erzählt wird von der Kindheit und Jugend, von ersten musikalischen Gehversuchen, vom Aufstieg mit Police.Wer Skandale und Klatschgeschichten sucht, wird mit diesem Buch nicht viel anfangen können. Es ist ein leises, liebevolles Buch voller Details aus einer geradezu archetypischen Kindheit im krisengeschüttelten Nordengland, über Stings nicht immer einfache Beziehung zu seinen Eltern, die beide schon tot sind. Wenn hier jemand nachtragend ist dann nur in einem Sinne: nachgetragene Liebe. Keine lückenlose Biographie, sondern eine Folge von wunderbar beschriebenen, schlaglichtartigen Szenen.
Es ist bezeichnend, dass in den ersten sensationslüsternen Rezensionen immer wieder eine Episode herausgegriffen wird: die Szene, als der kleine Sting, der damals noch Gordon hieß, seine Mutter mit einem Liebhaber überrascht. Dabei gibt es andere Szenen, die viel viel beeindruckender sind, und bei denen man - auch das eine Riesenüberraschung - manchmal lauthals lacht: die Geschichte zum Beispiel, wie der Versuch, eine Freundin durch seinen besonders rasanten Fahrstil zu beeindrucken, für Sting buchstäblich ein Schlag ins Wasser wird. Oder die Geschichte, warum Sting bei seinem ernsten Fernsehauftritt so hochnäsig wirkte. . .
Mehr soll hier nicht verraten werden.
Liebe Leser, lasst Euch bitte nicht von dem Wort Autobiographie abschrecken, denkt nicht an die Kübelböcks und Effenbergs dieser Welt. Rettet diesen wunderbaren Roman von den Biographie-Tischen der Buchhandlungen. Befreit ihn, lest ihn, verschenkt ihn und lasst Euch verzaubern!
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HALL OF FAMEam 23. Januar 2004
"mein leben scheint aus sehr vielen strängen geflochten, wie eine musikalische improvisation, die aus den verschiedensten stimmen einer fuge gebildet wird. der basso continuo ist meine entwicklung als musiker, die melodielinien darüber sind die beziehungen..." schreibt sting auf seite 184 seiner fast 400 seiten dicken, stimmungsvollen autobiografie. seine musik-entwicklungsstationen: als kleines kind sitzt er unter dem klavier seiner mutter, die little richard (tutti frutti) und jerry lee lewis mit seinen "great balls of fire" in die familie einführte. die venyl-platten ließ er in anderen geschwindigkeiten laufen, um die bass-linien besser heraushören zu können, liebevoll beschreibt er die atmosphäre im kleinen musikladen seiner heimatstadt: "wie aladins zauberhöhle". seine ersten konzert-eindrücke (beatles, jimi hendrix etc.) werden erwähnt, seine arbeit als bassist im orchester-graben bei musical-aufführungen, seine gigs in jazz- und pop-bands. die beziehungen: neben den gut nachvollziehbaren erlebnissen in den tanzschuppen der 60er, dem finden seiner frau, natürlich dem grübeln über seine eltern - beeindruckte mich besonders auch die detail-genauigkeit, mit der er die subtilen feindseligkeiten in jenem lehrer-kollegium darstellt, in welchem er eine zeitlang eingezwängt war, bevor er den großen sprung in die pure musiker-karriere wagte: "ich fühle mich wie ein fisch im aquarium, aber einer im falschen becken. es gibt einen nur mit mühe aufrecht erhaltenen burgfrieden, eine feindseligkeit, die der höfliche ton nur knapp verdeckt. hat die schulleiterin mich als kollaborateur hier eingeschmuggelt? ich blieb in deckung, aber irgendwann würde der betrug auffliegen..." diese zeilen mögen als beleg dafür dienen, dass sting literarische qualitäten hat, die an die begabung von romanciers wie john updike zum beispiel durchaus heranreichen. ein buch, das mit seiner insgesamt friedlichen, streckenweise bissig detailgenauen aber zumeist positiv dem leben zugewandten stimmung eine angenehme wirkung hinterlässt: sehr empfehlenswert!
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am 5. Oktober 2005
Soeben habe ich die Lektüre von Stings Autobiographie "Broken Music" beendet. Mein erster Eindruck: Es war ihm ein echtes Bedürfnis, mit diesem Buch seine Vergangenheit aufzurollen und herauszufinden, wie er zu dem Mann wurde, der er heute ist. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Verhältnis zu seinen Eltern und den Personen, die seine frühe Kindheit in Newcastle upon Tyne prägten. Offensichtlich war dies das Agens, die graue Arbeiter-Wirklichkeit der Docks von Newcastle zu verlassen und seinen Instinkten zu folgen (nämlich Musiker zu werden). Damit wird der Mensch "Sting" meines Erachtens transparenter, als manch Song von ihm es je hätte bewerkstelligen können. Insofern stellt die Autobiographie eine schöne und durchaus sinnvolle Ergänzung seines künstlerischen Schaffens dar.
Herzerfrischend sind auch seine zahllosen Musiker-Anekdoten, die er mit seiner ersten Band "Last Exit" erlebt (interessant hierbei: Der Text zu "So lonely" entstammt ursprünglich einem "Last-Exit"-Song ...). Viele Dinge kommen einem sehr vertraut vor, vor allem, wenn man selbst Musiker ist und das kraftraubende Auf- und Abbauen von Equipment, miefige Kneipenluft etc. selbst zu Genüge kennt.
Fazit: Ein schönes Buch vor allem für Fans. Im Gegensatz zu manch anderer Rezension bin ich der Meinung, dass es mehr ist als eine Sammlung lustiger Musiker-Anekdoten, zumal Sting neben der reinen Beschreibung von Vorgängen immer auch Bezug auf seine innere Befindlichkeit nimmt. Warum nur vier Sterne ? Mich hätte auch die Zeit nach Police interessiert, d.h. wie kam es zur Solo-Karriere ? Wie hat er Musiker wie Kenny Kirkland (der in der Widmung genannt wird) oder Dominic Miller kennen gelernt ? Was war/ist seine musikalische Philosophie, die z.B. Werke wie "Ten summoners' tales" hat entstehen lassen ? Welchen Bezug haben die Texte der Songs seiner Solo-Alben zu seiner Vergangenheit ? Antworten auf diese oder ähnliche Fragen hätten das Bild von diesem Künstler noch weiter abgerundet. Trotzdem: Sehr lesenswert !
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am 7. November 2006
Zugegeben, ich habe das Buch gekauft, weil ich ein Sting-Fan bin. Beim Lesen - oder vielmehr verschlingen - wurde ich darin auch bestätigt: dieser Mann ist ein Ausnahmetalent. Mich sprechen neben dem eigentlich-musikalischen auch seine Liedtexte an; dass er eine Begabung hat, sich mitzuteilen, seine Intelligenz merkt man auch in jedem Satz dieser Autobiographie. Er stellt darin sein Leben von der Kindheit bis zum Beginn von Police dar - den Teil also, den man am wenigsten kennt. Klar ist die Sichtweise die seine, beteiligte Personen würden einiges sicher anders beschreiben - aber es geht ihm ja um die Schilderung seiner Sicht, seiner Prägungen und Einflüsse, seiner "Psyche". Dabei ist "seine Geschichte" vom Stil her so gut geschrieben, dass er nicht nur Hardcore-Fans anspricht, sondern auch andere fesseln kann.

Mit Sensationsmache hat das Buch aber auch gar nichts zu tun, Enthüllungen und Sensationelles à la Dieter Bohlen oder Heiner Lauterbach sucht man hier vergebens (so man sie denn sucht...;-))

Lesenswert!
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TOP 1000 REZENSENTam 22. April 2014
Insgesamt liebe ich dieses Buch sehr und es gibt weitere Einblicke in einen der Formgeber der modernen Musik, die Biographen und Reporter in kurzen Sendungen nie hätten zeigen können.

Dennoch merkt man, dass Mr Sumner nicht ursprünglich der Schriftstellerei entstammt. Einige Passagen, für ihn selbst wichtig als Meilenstein seines Lebens, wirken überflüssig und eingepresst, an anderen Stellen springt er "in der Handlung" kurz, um eine kleine Anekdote vorzuziehen. Dann wiederum hackt er an einigen Stellen kleinere Geschichten in vermeintlicher Dramaturgie ab und hinterlässt bei mir das eine oder andere Fragezeichen - typisch für Sting, der zum Nachdenken anregen will.

Die einzige wirkliche Schwachstelle des Buches, wie ich finde, ist vermutlich auch genau der Grund, wieso es überhaupt dazu kam, dass Sting seine Autobiographie verfasste. Die Erfahrung mit einer natürlichen "Droge" (von der verabreichten Kirchengemeinde als "Medizin" bezeichnet), in deren Rausch (oder Wahn...?) er mit Kriegsfantasien gebeutelt wird, die ihn dazu bringen, über sein Leben und den ihn umgebenden Tod nachzudenken. Zu bedrückend und zu unklar für mich als Außenstehender, so doch für ihn selbst die Schlüsselerfahrung einer neuen Ebene seines Denkens, und auch nicht unbedingt spannend zu lesen, beginnt das Buch gleich damit und kehrt im ersten Buchdrittel auch gelegentlich wieder hierhin zurück.

Insgesamt ist das Buch sehr lesenswert und nur ein wenig von vermeintlicher Theatralik vereinnahmt und fährt an vielen Stellen mit Musiker-Romantik vom feinsten und schwarz-weiß-Charme aus Wallsend und dem London der 70er Jahre auf.
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am 16. Dezember 2003
Nein! Nicht noch eine von diesen Starbiographien! Müssen die uns denn jetzt alle mit ihren unerträglichen Skandalgeschichten langweilen? Hat jemand wie Sting das wirklich nötig?
Als ich das Buch von Sting gestern in der Buchhandlung zwischen Boris Bohlen und Dieter Becker liegen sah, war ich mehr als skeptisch.
Andererseits war schon das Cover wohltuend anders: es zeigt das Schwarzweißporträt eines etwa zehnjährigen Jungen, und dass es sich dabei um Sting handelt, erkennt man erst auf den zweiten Blick: daran nämlich, dass dieser Junge einen Pullover mit gelbem Querstreifen trägt, und natürlich am Namen des Verfassers.
Das Titelbild ist Programm, denn in dem Buch geht es nicht um den Star, sondern um die Jahre davor, den Weg zum Weltruhm. Das Buch endet da, wo die Klatschpresse beginnt. Erzählt wird von der Kindheit und Jugend, von ersten musikalischen Gehversuchen, vom Aufstieg mit Police.
Wer Skandale und Klatschgeschichten sucht, wird mit diesem Buch nicht viel anfangen können. Es ist ein leises, liebevolles Buch voller Details aus einer geradezu archetypischen Kindheit im krisengeschüttelten Nordengland, über Stings nicht immer einfache Beziehung zu seinen Eltern, die beide schon tot sind. Wenn hier jemand nachtragend ist dann nur in einem Sinne: nachgetragene Liebe. Keine lückenlose Biographie, sondern eine Folge von wunderbar beschriebenen, schlaglichtartigen Szenen.
Es ist bezeichnend, dass in den ersten sensationslüsternen Rezensionen immer wieder eine Episode herausgegriffen wird: die Szene, als der kleine Sting, der damals noch Gordon hieß, seine Mutter mit einem Liebhaber überrascht. Dabei gibt es andere Szenen, die viel viel beeindruckender sind, und bei denen man - auch das eine Riesenüberraschung - manchmal lauthals lacht: die Geschichte zum Beispiel, wie der Versuch, eine Freundin durch seinen besonders rasanten Fahrstil zu beeindrucken, für Sting buchstäblich ein Schlag ins Wasser wird.
Oder die Geschichte, warum Sting bei seinem ernsten Fernsehauftritt so hochnäsig wirkte. . .
Mehr soll hier nicht verraten werden.
Liebe Leser, lasst Euch bitte nicht von dem Wort Autobiographie abschrecken, denkt nicht an die Kübelbergs und Effenböcks dieser Welt. Rettet diesen wunderbaren Roman von den Biographie-Tischen der Buchhandlungen. Befreit ihn, lest ihn, verschenkt ihn und lasst Euch verzaubern!
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am 22. Januar 2004
Dieses Buch ist absolut lesenswert, auch für diejenigen, die nicht zur Sting-Fangemeinde gehören. Sting erzählt hier die Geschichte seiner Kindheit bis hin zum mehrfachen Familienvater. Einschneidende Ereignisse werden eingehend und ehrlich beschrieben. Es gibt Aufschluß über viele Dinge, welche zur Persönlichkeit "Sting" gehören, die aber sicher nicht vermutet wurden. Faszinierend wird beschrieben, welchen langen schweren Weg Sting gehen mußte, um zu dem zu werden, was er heute ist. Er arbeitete hart für seinen Erfolg, hatte immer sein Ziel vor Augen, eines Tages den Durchbruch zu schaffen. Trotz des ständigen Kampfes mit Selbstzweifeln, ob sich sein Vorhaben, seine endlosen Gigs im In- und Ausland je lohnen würden, gab er nie auf. Alle Personen, die in diesem Zeitabschnitt wichtig waren tauchen auf. Dinge, die er bis heute bereut, werden aufschlußreich dargestellt. Es ist ein ruhiges, nicht unbedingt von Sensationen geprägtes , aber absolut interessantes Buch. Diese Autobiographie fasziniert ebenso sehr wie seine Musik.
Unbedingt kaufen, CD auflegen und lesen !!
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am 11. August 2004
Endlich mal eine Biografie,an der der Künstler selbst mitgewirkt und seinen Teil dazu beigetragen hat! Ich muß sagen,ich war wirklich begeistert,endlich mal etwas mehr über den "Privatmensch" Sting zu erfahren. Es beginnt mit seiner Kindheit,seinem Elternhaus,seinem Wohnort und endet in der Zeit,in der sich "The Police" getrennt hat. In diesem Buch erfährt man endlich mal,was Sting alles anstellen mußte,um so weit zu kommen. Alles in allem:Ein interessantes Nachschlagewerk und ein unbedingtes Muß für Jeden,der immer schon mal etwas mehr über den Menschen Sting erfahren wollte.
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Sting ist der Meister anspruchsvoller und zuweilen kämpferischer Musik, früher als Frontmann von Police und seit nunmehr fast 20 Jahren als Solist. Dem Schutz der Indianer des Regenwaldes, Greenpeace und amnesty international hat sich der Mann ebenso verschrieben wie der Familie und mit seiner bei S.Fischer erschienenen Autobiographie „Broken Music" hat er sich nun auch als versierter und literarisch imposanter Erinnerer in eigener Sache erwiesen, der seinen Fans (und nicht nur denen sei das Buch wärmstens empfohlen) viel aus seinem ereignisreichen Leben preisgibt und 50 Jahre Geschichte begleitet und aufgeschrieben hat um dabei immer wieder zu zeigen, dass er Teil davon geworden ist. Und wir als Leser mit ihm!
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Selbstfindung ist ein großes Thema für Sting. Gleich im ersten Kapitel seiner Autobiographie berichtet er über ein Experiment mit bewusstseinsverändernden Drogen in einer religiösen Gemeinschaft. Ist eine transzendente Wirkung erreichbar? Seine Visionen beziehen sich auf die Kraft der Liebe, die - analog der Energieerhaltung in der Physik - ständig transformiert wird, aber niemals verloren geht.

Die Zeit bei "Police", die Sting zu einem Weltstar katapultiert hat, spielt in diesem Buch nur eine untergeordnete Rolle. Spannend wie ein Roman ist die Entwicklung des jungen Musikers Sting bis zur Etablierung von "Police". Wer in gesicherten Verhältnissen lebt, bekommt Respekt vor einem Menschen wie Sting, der für eine Idee einen sicheren Beruf aufgibt, um in der unsteten Musikerszene seinen Weg zu gehen.

Sting beleuchtet ausführlich seine Kindheit und Jugend. Sein Verhältnis zu seinen Eltern war angespannt, fast zerbrochen und die Aufarbeitung dieser Beziehung macht einen wesentlichen Teil des Buches aus. Auf manche Menschen wirkt Sting arrogant. In der Autobiographie wird deutlich, dass sich hinter einer Fassade vordergründiger Arroganz, ein selbstkritischer Mensch verbirgt.

Wer dieses Buch liest, wird Sting mit anderen Augen sehen. Er ist nicht als Musiker geboren, sondern hat sich allmählich zu dem entwickelt, was er heute ist. Sein Wandel von einem durchschnittlichen Provinzmusiker zu einer Musikerpersönlichkeit vollzog sich langsam. Er ist ein Kind seiner Zeit, beeinflusst von den Beatles, die aus einem ähnlichen Milieu stammten wie er selbst und der Gruppe Cream, die als Trio Musikgeschichte geschrieben hat.

Seine Maxime lautet: "Weniger ist mehr". Er hat frühzeitig angefangen, seine Qualitäten als Sänger zu verbessern und selbst Musikstücke zu schreiben. Diese kreative Arbeit und der Entschluss, nach Jahren in verschiedenen Bands, mit den Musikern Copeland und Summers eine Band zu gründen, führten zum Erfolg.

Wer Stings Musik kennt und seine Ambitionen für humanitäre Organisationen, erwartet einen tiefsinnigen Autor. Dieser Eindruck wird bestätigt. Sting besitzt zudem schriftstellerische Qualitäten und seine offenherzige Art überrascht.
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