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am 12. Juli 1999
Pünktlich zum 50. Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland hat Manfred Görtemaker diese historische Betrachtung herausgegeben und es damit geschafft, ein umfassendes, sehr fundiertes und trotzdem gut lesbares Standardwerk herauszugeben.
Görtemaker (seit 1992 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam) schildert die wichtigen Stationen in Politik und Wirtschaft aber auch in Gesellschaft und Kultur. Dabei beschreibt er die Ereignisse und Persönlichkeiten, die die Bundesrepublik in den letzten 50 Jahren geprägt haben. Sein Buch hat er in sieben große Kapitel unterteilt: „Die Gründung der Bonner Republik", „Wirtschaft und Gesellschaft", „Wiederaufleben der Kultur", „Entscheidung für den Westen", „Umgründung der Republik", „Zeitgeist im Wandel" und „Einheit und Neubeginn", wobei jedes Kapitel nochmals in Unterkapitel unterteilt ist. Eine klare und leicht lesbare Sprache zeichnen dieses Buch desweiteren aus, genauso wie das umfangreiche Personenregister. Positiv auf die Lesbarkeit wirkt sich außerdem aus, daß Görtemaker statt Fußnoten am Ende jeder Seite Anmerkungen am Ende des Buches benutzt hat, da er somit Historikern und Politologen gerecht wird, die jede Aussage mit Quellen belegt haben wollen, ohne aber bei anderen Lesern die Kontinuität des Lesens durch (für sie) unnütze Anmerkungen zu stören.
Alles in Allem hat Görtemaker es geschafft, mit diesem Buch tatsächlich ein Standardwerk für die (bundes-)deutsche Geschichte zu schreiben, das allen Interessierten zu empfehlen ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 21. Dezember 2000
Beim Aufschlagen dieses Buches denkt man erstmal: "Oh je!".
Nicht eine Grafik, keine Bilder oder gar Tabellen. Das Buch besteht nur aus Text.
Aber nach anfaenglichem Schock merkt man schnell, das der Text leicht zu lesen und auch verstaendlich ist.
Sogar Spannung kam mehrfach auf und ich erwischte mich oft bei dem Gedanken: "Ach, so war das. Ist ja ein Ding."
Leider erschlaegt einen die Fuelle von Informationen machmal. Der Autor erwaehnt viele Ereignisse, Personen und Daten. In spaeteren Kapiteln werden diese Daten wieder angesprochen und man weiss manchmal nicht genau, was dort nun geschehen ist.
Trotz der grossen Fuelle von Informationen hilft das Buch sehr oder ist gradezu ideal um die geschichtliche Zusammenhaenge der Bundesrepublik zu verstehen.
Auf die DDR wird nur dann eingegangen, wenn sie die Geschichte der BRD beeinflusst hat. Das Buch ist ein reines Geschichtsbuch von "Westdeutschland", was ich aber gar nicht schlecht finde und was dem Autor auch sehr gut und wertungsfrei gelungen ist.
Mit gewissen Vorkenntnissen kann das Interesse fuer die Geschichte der Bundesrepublik mit diesem Buch absolut befriedigt werden und es hilft zu verstehen, wie es kam, dass wir heute da sind, wo wir sind.
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am 16. Februar 2002
Görtemaker ist eine umfangreiche und schlüssige Darstellung der Geschichte der BRD von 49 bis 90 gelungen. Dem Leser wird keine feste Meinung aufgedrängt, man erlebt die Ereignisse eher aus der Perspektive eines neutralen Beobachters. Anstatt auf die kulturellen Geschehnisse (Film, Musik, Theater, usw...) einzugehen, welche sicherlich zur Geschichte der BRD gehören, hätte ich mir eine (noch) genauere Betrachtung der politischen Ereignisse gewünscht.
Dennoch eine Empfehlung.
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am 12. Dezember 2009
Wenn man das Cover sieht, Brandenburger Tor vor preussisch blauem Hintergrund, denkt man sofort: ohjee das wird sicher ein regierungsfreundlicher Aufguss im preussisch akademischen Tonfall. Na ja, ziehen wir es rein der Fakten wegen. Ich nahm mir vor die Scheuklappen anzulegen fuer alles, was nach politischer Schoen-Schlecht-Macherei roch bzw nach Meinungsbildung und -verbildung etc, und wie gesagt, nur der historischen Fakten und Ablaeufe willen das Buch zu lesen.
Doch ich wurde positiv ueberrascht. Es ist wahr, Goertemaker hat einen preussischen Tonfall, doch auf sympathische Weise. Er ist ungemein distanziert, aber auch gelassen und locker, manchmal humorvoll auf eine sehr zurueckhaltende Art. Mich erinnert seine historische Darstellungwsweise an die der Englaender. Und hier ist mein Kompliment, denn das Buch ist sehr gut lesbar, trotz trockener Themen wie Wirtschaft und Finanzen. Es ist bewunderswert, wie er die Fuelle an Informationen in einen ja unterhaltenden Erzaehlstrang packt. Sollte er eine gewisse "Schwaeche" fuer die Aera Adenauer haben oder, was mich ein wenig nervte, die Wiedervereinigung etwas zu "kitschig" widergeben, faellt das nicht ins Gewicht. Jedenfalls erwartet den Leser eine Abfolge spannender "Meucheleien", klaerender Darstellungen von Ursache und Wirkung und auch schoene Querschnitte der Kulturszenen, dafuer lasse ich jeden Roman liegen.
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am 1. Januar 2013
Als ehemaliger Gastarbeiter in Köln und Frankfurt in den Jahren 1969 bis 1982 kann ich immer noch Deutsch sprechen, schreiben und lesen. Aber besonders das Lesen ist nun schwieriger geworden als ich älter werde. Ich bin nicht mehr so jung; die Konzentration lässt nach; die neue Schreibweise kam erst nach meiner Rückkehr nach England (ist es eigentlich nun du oder immer noch Du?).

Und dann bekam ich Manfred Görtemakers Buchleinchen (nur 915 Seiten lang!) als Weihnachtsgeschenk von einem Hamburger Verwandten (er ist Deutscher; ich bin Engländer; meine frühzeitig gestorbene Schwester und er waren gut zwanzig Jahre zusammen). Das Buch lese ich ab und zu. Als Neujahrsvorsatz werde ich versuchen, noch viel mehr darin zu lesen. Es ist leider mühsam, nicht wegen der Qualität der Worte, aber wegen der Menge davon! Ich finde diese Geschichte sehr interresant, solange ich mir ab und zu ein kleines Schlafpäuschen gönne. Viel lieber wäre, eine englische Fassung zu lesen! Oder die deutsche Fassung gesprochen, auf CD-ROM oder DVD zum Beispiel. Vielleicht hat jemand Lust? Oder ist das Buch bereits übersetzt worden und ich weiß es nicht?
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am 12. Juni 2013
Habe zwar nur die ersten 120 Seiten gelesen, aber bisher kann ich sagen: So macht Geschichte Spaß! Ich finde das Buch sehr lehrreich und auch spannend geschrieben. Der einzige Nachteil (bisher): Es werden so viele Namen von Persönlichkeiten genannt, dass man leicht den Überblick verliert. Deshalb habe ich angefangen, jeden Namen bei der ersten Nennung zu unterstreichen, da dort die jeweilige Persönlichkeit "vorgestellt" wird, indem z.B. seine politische Funktion erwähnt wird.
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am 8. September 2013
Das Buch ist so geschrieben, dass mein 18-jähriger Sohn den Inhalt gut wiedergeben kann. Er benutzt es als Ergänzung zur schulischen Literatur.
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