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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Oktober 2011
Als der Kastellan der Plassenburg im Jahr 2001 bei Renovierungsarbeiten in den Gewölben ein Kinderskelett aus dem Mittelalter entdeckt, stellt sich die Frage wer als Mutter des Kindes überhaupt in Frage kommt. Zusammen mit einigen Stammtischbrüdern begibt sich der Kastellan auf eine spannende Spurensuche in die Vergangenheit. Gleichzeitig mit den historischen Forschungsarbeiten erfährt der Leser die tragisch-traurige Geschichte der Markgräfin Barbara.

Der Roman erzählt auf sehr eindrucksvolle und realistische Weise das Leben der Markgräfin Barbara, die von ihrer Familie wie eine Schachfigur verheiratet wurde. Ein Mitspracherecht für das eigene Leben gab es nicht, gezählt hat nur der Nutzen für die Familie. Die Geschichte ist recht traurig und berührend, leider kommen auch einige recht grausame Dinge vor, es lohnt sich aber trotzdem das Buch zu lesen weil es meiner Meinung nach einen guten Eindruck des tatsächlichen Lebens im Mittelalter vermittelt.
Außerdem gefällt mir gut, dass es sich größtenteils um historisch verbürgte Personen handelt, wie man im Anhang lesen kann.
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am 19. Juni 2010
Die achtjährige Barbara wird mit einem ziemlich alten Adligen aus politischen Gründen verheiratet. Er ist gut zu ihr und bringt ihr allerlei bei. Leider stirbt er schon nach zwei Jahren und Barbara muss zu ihrer Familie zurück. Schon bald darauf ergibt sich eine noch bessere Möglichkeit für sie: Sie wird Königin von Böhmen. Ihr Gatte erscheint wegen eines Kriegs allerdings nicht selbst zur Hochzeit und schiebt die Heimführung der Braut immer wieder raus. Nach 5 Jahren ist Barbara klar, dass er sie nie holen wird. So harrt sie - unter der Fuchtel ihrer Eltern und später ihrer Brüder stehend - jahrelang aus und hofft auf eine bessere Fügung. Als diese sich nicht einstellen will, einigt sie sich mit ihrem Ehemann auf eine Auflösung der Ehe. Beide schreiben an den Papst. Außerdem verlobt Barbara sich mit einem niederen Adligen, um nicht mehr ihren Brüdern hörig sein zu müssen. Doch das war ein großer Fehler. Sie wird jahrelang auf der Plassenburg gefangen gehalten - allein - um zur Auflösung der Verlobung gezwungen zu werden. Als sie nachgibt, lockern sich die Regeln, aber sie darf die Burg weiterhin nicht verlassen. Nach einigen weiteren Jahren trifft sie dort schließlich ihre große Liebe, aber sie muss geheimgehalten werden ...
Parallel dazu handelt eine Geschichte im Jahr 2002 in der Burg. Bei Bauarbeiten entdeckt man ein hölzernes Kästchen mit einer Babyleiche darin, einen Geheimgang und einen kleinen Raum, der den Leichnam eines einbeinigen Mannes beherbergt. Die Recherchearbeiten beginnen.
Anfangs fand ich das Buch ziemlich zäh. Es erscheint alles eher wie eine sachliche Abhandlung denn ein Roman. Die Figur Barbara bleibt blass und unnahbar. Die Geschichte in der Gegenwart ist langweilig. Doch nach und nach entfaltet sich die Geschichte. Barbara wird lebendiger und man bangt und hofft mit ihr. Und man beginnt, Gefallen an dem Recherche-Team in der Gegenwart zu finden, das aus ziemlich normalen Durchschnittsmenschen besteht, was sie sympathisch macht. Immer wieder gibt es neue Wendungen, die nicht vorhersehbar waren, was mich zunehmend in Atem gehalten hat. Und vor allem habe ich wohl kaum einen Roman gelesen, aus dem ich so viel gelernt habe wie aus diesem hier. Er ist gespickt mit einer Fülle an Informationen, dass er glatt als Lehrbuch durchgehen könnte.
Nicht so gut fand ich, dass die Personen der Gegenwart regelrecht lächerlich gemacht werden (z. B. der dicke, verfressene Schlosskastellan). Außerdem bleiben sie sehr ungreifbar. Manches hätte schriftstellerisch geschickter gemacht werden können, z. B. die Speisenliste des markgräflichen Festes hätte man besser in die Geschichte einweben können, statt sie zusammenhangslos "runterzuleiern".
Insgesamt ein tolles Buch, das man lesen sollte als Historien-Fan.
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am 7. Juli 2009
"Die Marktgräfin" war mein zweites Buch, nach "Die Königsdame", welches ich von Frau Sabine Weigand gelesen habe.
Der Anfang hat sich etwas hingezogen aber das Buch wurde relativ rasch spannend. Die Geschichte selbst ist düster und diese Zeit war für die Frauen schwierig, vor allem hatten sie keine Rechte und keine Chance auf Selbstständigkeit. Gerade davon erzählt dieser Roman.
Barbara, die Marktgräfin muss vieles erleiden, der anfänglich geliebte Bruder ist ein brutaler herzloser Mensch und geht über Leichen.
Manche Szenen waren mir zu sehr im Detail beschrieben, wie der Mord an einem der beiden Söhne von Barbara oder die Hinrichtung des Kaplans.
Ich denke immer, hier könnten Autoren es vermeiden, die volle Brutalität nieder zu schreiben, so genau will es nicht jeder Leser wissen.

Was mich an diesem Buch wirklich gestört hat, sind die laufenden Zeitsprünge, welche einem immer aus der Geschichte reißen.
Auch finde ich, dass diese Passagen wenig spannend ausgefallen sind, dabei sollte vermutlich gerade die Spurensuche in der heutigen Zeit doch mehr als spannend beschrieben sein.
"Die Königsdame" hat mir wesentlich besser gefallen, war spannender und hatte keine störenden Zeitsprünge, vom Thema her ist aber auch "Die Markgräfin" ein durchaus gutes Buch, wer Zeitsprünge in Büchern mag, dem wird es besonders gut gefallen.
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am 21. April 2017
sehr spannend geschrieben, man möchte das Buch kaum zur Seite legen. Die Geschichte der zugrunde liegenden historischen Person ist sehr anschaulich beschrieben, man leidet mit der Protagonistin mit. Der Sprung in den Epochen ist gut gelöst.
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am 2. März 2017
Über weite Strecken ist mir das Buch zu langatmig und fast schon etwas langweilig, jedoch ist die Story an sich sehr interessant. Einige Seiten waren dann wieder sehr spannend und berührend.
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am 11. Oktober 2015
Habe die Weigand-Romane erst kürzlich kennengelernt und bin restlos begeistert, weil man so viel lernt über die Zeit, in der sie handeln. V.a. sind sie aber auch wirklich gut und spannend geschrieben und die handelnden Personen in ihrer Vielschichtigkeit sehr gut gezeichnet. Für mich die besten historischen Romane der letzten Jahre.
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am 6. Januar 2014
Es ist aus historischer Sicht ein interessantes Buch, auch wenn die Jahreszahlen nicht richtig sind (ca.50Jahre zeitversetzt) aber das stört mich nicht,.
Mir geht es um die Handlungen im Buch und ob es sich gut liest. Diese Kreterien erfüllt das Buch!!
Aber es gehört nicht zu den besten Büchern von Sabine Weigand, darum nur 4 Sterne.
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am 8. November 2013
Auf geschickte Weise strickt die Autorin einen teils fiktiven Handlungsstrang um eine geschichtliche Figur, die dadurch in die Nebenhandlung rückt. Sitten und (teils fürchterliche) Gebräuche des 16. Jahrhunderts werden dem Leser vor Augen geführt. Für in Franken angesiedelte Leser und allgemein Geschichtsinteressierte ein absolutes Muss.
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am 28. September 2014
Dieses Produkt verdient Bestnoten. Es konnte voll überzeugen und das Preis- Leistungsverhältniss stimmte. Ich war mit dem Service sehr zufrieden. Die Lieferung war schnell. Also in allen Punkten überzeugend. Gerne wieder!
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am 4. April 2014
Die Autorin schildert die Lebensgeschichte einer jungen Frau, die Zeit ihres Lebens Spielball politischer Interessen war. Das Ganze ist gepackt in eine spannende Geschichte, die zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her schwankt.
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