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am 2. Februar 2011
In unserer Gesellschaft, in der sich immer mehr Menschen mehr oder weniger freiwillig für ein Leben als Single entscheiden, wird auch diese Thematik immer populärer. Da es meistens doch eher eine nicht so ganz freiwillig angenommene Lebensform ist, suchen viele Singles nach Literatur, die dieses Thema ein wenig auf die Schippe nimmt, damit man seine eigene Situation nicht zu ernst zu nehmen braucht. Voraussetzung hierfür ist, dass man sich mit dem Protagonisten identifizieren kann und sich selbst in der ein oder anderen beschriebenen Situation wieder findet. Eine weitere ganz wesentliche Voraussetzung hierfür ist, dass der Roman realistisch bleibt und mit gängigen Klischees spielt, diese jedoch nie überzogen darstellt. Gepaart mit einigen sympathischen Figuren, die Mr. oder Mrs. "Jedermann" repräsentieren, kann dieses Genre sicherlich den ein oder anderen mehr als lesenswerten Roman hervorbringen.

Diesen Anforderungen konnte der Autor mit dem vorliegenden Roman leider nicht erfüllen.

Zur Story: Gregor ist 34 Jahre alt und arbeitet als Journalist in Hamburg für ein sich wohl ganz gut verkaufendes Magazin. Er leitet das Ressort "Klatsch und Tratsch". Er sieht gut aus, ist beliebt und überzeugter Single mit ständig wechselnden Partnerinnen. Bis er sich eines Tages bei einem Date mit einer 24jährigen Superbraut, die mit Superkörper, Superbusen und Superinterelligenz ausgestattet ist, überlegt, nun endlich heiraten zu wollen. Bindungaangst ade! Sicheres Ehehafenglück willkommen! Die nächste Frau also, mit der er sich eine Bettdecke teilt, will er heiraten. Zwischenzeitlich schreiben er und seine "Lieblingskollegin" Konstanze an einem Artikel über Singles in Hamburg und "wie sie leben, wie sie lieben, wie sie leiden." Hierfür besucht das Journalistenpaar Singles aus Hamburg für intime Interviews und Nähkästchengeplaudere.
Ob Gregor am Ende seiner Braut in Weiss begegnet, soll hier nicht verraten werden.

Pluspunkte sind sicherlich das sehr hübsche Cover, das jedoch eher eine weibliche Zielgruppe ansprechen dürfte. Welcher Mann stellt sich schon ein rosa-gelb-gestreiftes Buch in sein Bücherregal, ohne Angst, sich dafür immer wieder aufs Neue vor seinen Kumpels rechtfertigen und aufziehen lassen zu müssen?

Weiterhin hat der Autor einen flotten Schreibstil, der wirklich nett zu lesen ist. Der Autor, der selbst Journalist in Hamburg ist, schreibt sicherlich nette Artikel, die vor scharfsinnig angewandten Wortwendungen nur so sprühen.

Wenn es nur mit dem Inhalt nicht so hapern würde!

Denn diese zwei Pluspunkte können wahrlich nicht über die leidliche Story hinwegtäuschen, die weder authentisch noch spannend noch lustig, dafür umso mehr vorhersehbar ist - leider!

Die Charaktere bleiben unglaublich blass und stereotypisch. Identifikation gleich Null! Natürlich sind alle Charaktere unglaublich sprachgewandt und seitenweise füllt sich die Geschichte mit schlagfertigen Schlagabtauschen. Die Charaktere sind künstlich und unsympathisch. Der zwischenmenschliche Umgang ist gewollt auf lustig gemacht: Weder würde irgendwer im echten Leben so mit seinem Chef sprechen wie Konstanze (eine Beleidigung folgt der anderen), noch würde ich so mit meinen Freunden sprechen wie Gregor dies tut (bzw. sie würden danach nicht mehr mit mir befreundet sein wollen), der dadurch natürlich unglaublich cool daherkommen soll. AUch die "Interviewpartner" sind natürlich reichlich schlagfertig und übertrieben schillernde Persönlichkeiten und lassen sich auf beleidigende Dialoge mit den beiden Journalisten ein, was einfach nur gestelzt daherkommt. Und Gregor, der Superhengst, entsagt seiner bisherigen Lebensform einfach so aus einer Laune heraus, ohne dass dafür ein tieferer nachvollziehbarer Sinneswandel vorliegt. Sagte ich schon, dass das nicht authentisch rüber kommt?!

Das Ende des Romanes ist leider shcon nach den ersten Seiten zu erahnen und der Schluss natürlich auch auf übertrieben dramatisch gemacht - und das soll lustig oder unterhaltend sein?!

Alles in allem bleibt nach der Lektüre nur ein schaler Nachgeschmack zurück. Immer ein bisschen zu dick aufgetragen, immer ein bisschen zu "übertrieben" und somit am wahren Leben total vorbeigeschrammt. Und somit leider mit dem Prädikat "nicht lesenswert" zu kennzeichnen.

Schade. Dabei bin ich überzeugt, dass das Thema "der kuriose und skurille Alltag eines Singles in der Großstadt" durchaus viel herzugeben hat, was an anderen Werken wie "Vollidiot" oder "Bridget Jones" auf unterhaltsame und lustige Weise bewiesen wurde.

Liebe Leute, das lohnt sich nicht!
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am 20. April 2003
Habe dieses Buch geschenkt bekommen und es innerhalb von wenigen Stunden am Stück durchgelesen.. habe selten ein solch amüsantes Buch gelesen und dabei auch manchmal wirklich laut lachen müssen :o) Natürlich ist dies keine anspruchsvolle Lektüre, würde es eher in die Sparte Frauenbücher einordnen (wobei es sicher auch für Männer sicher lustig ist), doch wenn man sich einfach mal entspannen möchte und nicht über den Inhalt eines Buches nachdenken will, dann kann ich dieses Buch nur empfehlen.. Etwas schade fand ich, dass der Inhalt so absehbar ist, jedoch hat das nicht so sehr gestört.. Das Ende war zwar ziemlich offen, aber hat mir sehr gut gefallen.. Ein tolles Buch, was genau nach meinem Geschmack gewesen ist und sicher noch sehr erfolgreich werden wird.. Schade nur, dass es bisher nur die gebundene Ausgabe gibt, 18 Euro sind meiner Meinung nach ganzschön happig für dieses Buch, wartet lieber auf die Taschenbuchausgabe, die es sicher bald geben wird! :o)
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am 22. Oktober 2004
Ich bin bei diesem Buch auf den hübschen Einband und den netten Klappentext hereingefallen. Dementsprechend war die Enttäuschung gross, ein derartig überzeichnetes und vorhersehbares Buch in Händen zu halten. Die Figuren bedienen die gänigen Klisches, die Handlung ist flach, das Ende ist sehr bald schon ab zu sehen und so manche Situation einfach völlig übertrieben und auf Wirkung getrimmt.
Wenn Sie wirklich nichts Besseres vor haben, ist es ganz kurzweilig zu lesen, das wars aber auch...
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am 4. Januar 2005
Dies ist meine erste Rezession und ich schreibe diese nur, weil ich mich so darueber aergerte das Buch gekauft zu haben und andere von dem gleichen Fehler abhalten moechte.
Als ich das Buch kaufte, dachte ich klasse, endlich mal eine unterhaltsame Story geschrieben von einem Mann. Ich hatte mir wirklich erhofft, auf spassigem Niveau die maennliche Sicht des Dating Desasters zu verstehen.
Das Resultat war enttaeuschend. Meiner Meinung nach koennte es gut sein, dass Daniel Bielenstein ein Pseudonym fuer eine Autorin ist, die entweder Ildiko von Kuerthy's Zwillingsschwester ist, oder mit Steffi von Wolff ("Fremd Kuessen") konkurrieren moechte. Das behaupte ich aus zwei Gruenden: Erstens kenne ich keinen Mann der so denkt wie die Romanfigur. Ich kann weder die kompliziert emotionalen Gedankengaenge noch den ploetzlichen Sinneswandel (die naechste Frau die in mein Bett kommt heirate ich) nachvollziehen. Zweitens leidet das Buch extrem unter langatmigen, einschlaefernded Dialogen oder Beschreibungen einzelner Situationen, die sehr der Schreibweise der beiden oben erwaehnten Autorinnen gleichen.
Ich wuerde das Buch nicht einmal empfehlen, wenn man nach einer nicht anspruchsvollen, leichten Lektuere sucht um einen Sonntagnachmittag zu verteiben. Ich habe mich gnadenlos gelangweilt und oft ganze Seiten/Passagen uebersprungen. Das Buch ist nur ein weiteres Beispiel fuer eine unrealistische Seifenoper, mit dem einzigen Unterschied, dass der Autor (anscheinend) ein Mann ist.
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am 26. Juni 2003
Ich werde mir nie, nie wieder ein Buch kaufen, nur weil das Cover hübsch aussieht. So etwas hab ich noch nie gelesen. Die schrecklichsten Dialoge, die vorhersehbarste Handlung seit es vorhersehbare Handlungen gibt und eklige, stereotype Figuren. Alles ist total kitschig und klischeehaft. Ich kann meinen Frust kaum in Worte ausdrücken. Man merkt regelrecht, dass der Autor gerne genau so cool und lässig wie sein Held sein will. Dieser macht alles richtig, ist immer sau-locker und eigentlich sowieso der Beste. Fazit: Es gibt viele andere wirklich schöne Geschichten, da braucht man dieses Buch auf jeden Fall überhaupt gar nicht.
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am 3. August 2006
Meine Frau hat mir dieses Buch vor zwei Jahren als Urlaubslektüre geschenkt - sie bereut es noch immer. Selten, nein - nie - war Lesen für mich eine derartige Zeitverschwendung wie bei diesem Machwerk eines Möchtegern-Coolies. Entsprechend heftig und andauernd habe ich mich Familien-öffentlich erregt. Ansatz-Autobiografisches eines absoluten Unsympathen. Wie gerne hätte ich ihm seinen Café Latte übers gegelte Haar gekippt. Immerhin bin ich jetzt - nach zwei Jahren - wieder in der Lage, vergleichsweise emtionsarm über Bielenstein zu urteilen. Seine Bücher darf man nicht weglegen, man muss sie wegschmeißen.
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am 23. Juni 2004
Daniel Bielenstein hat mir ein paar kurzweilige Stunden mit der Lektüre seines Romans beschert. Es ist ganz witzig, das Single-Dasein aus Männersicht zu betrachten. Entsprechende Geschichten aus Sicht der holden Weiblichkeit gibt es ja schon zu Genüge. Trotzdem erfährt man (frau) auch hier nichts Neues. Außerdem ist das Ende der Geschichte schon mindestens nach einem Drittel des Buches vorhersehbar. Trotzdem ein netter Roman mit einigen Szenen, die doch sehr zum Lachen sind. Als Sommerlektüre empfehlenswert.
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am 7. April 2003
Das Buch habe ich gelesen während ich auf einen Mann gewartet habe. 1. Ohne das Buch hätte ich mit Sicherheit nicht so lange gewartet! Er hatte Glück, daß mich die Anhäufung von Buchstaben so sehr gefesselt hat, daß ich mich aus dem Cafe eh nicht mehr wegbewegen wollte... 2.Ich denke, daß man in diesem Fall von einem lebensrettenden Druckexemplar sprechen kann, denn ohne die netten, einfühlsamen und erklärenden Worte eines Mannes über Männer, die sogar eine Frau versteht, hätte ich meiner Verabredung sonst hemmungslos den Kopf abgerissen!! 3. Er hat das Buch nach diesem Erlebnis auch gelesen ;-)
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am 21. Oktober 2004
Gregor schnappt sich eine Frau nach der anderen. Er ist überzeugter Single bis ihm vor dem Abschleppen seines nächsten Aufrisses klar wird, dass ihm ein One Night Stand nach dem andern nicht glücklich macht. Er beschließt noch in diesem Jahr (im Buch ist es etwa September!) zu heiraten. Nur die richtige Frau fehlt ihm halt noch. Bei der Suche nach ihr soll ihm seine beste Freundin Konstanze helfen. Nun beginnt ein absolut spitze und witziges Lesevergnügen. Man erfährt interessantes über die Denkweisen der Männer und auch die Meinungen der Figur Konstanze sind absolut glaubwürdig. Das Phänomen „K&K - Monarchie" kenne ich selber und war verblüfft hier darüber genauso zu lesen, wie ich es selbst kenne. Beim Schluss bezweifele ich aber ein klein wenig, ob Georg wirklich so reagiert hätte, aber mehr finde ich an diesem Buch nicht zu kritisieren.
Auf dem Buchrücken steht „"Mondscheintarif" aus Männersicht". Aber: „Die Frau fürs Leben" ist viel viel besser! Es ist viel besser als andere Romane aus diesem Themengebiet geschrieben.
Zu empfehlen für alle, die ein sehr unterhaltsames Buch, das zum Lachen bringt lesen wollen und für alle, die schon immer mehr über die Männer erfahren wollten!
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am 25. Oktober 2006
Ein Yuppie-Single - sehr von sich und seiner Lebensweise überzeugt - bekommt plötzlich den Einfall, sein Leben umzukrempeln.

Ein anfangs amüsanter Roman über einen frauenfressenden Selbstdarsteller, der vorgibt, alle Single-Männer müssten so sein: Fußballverrückt, Chips mampfend, Autogeil und Liebhaber von One Night Stands.

Der Protagonist mit Namen Gregor sieht (natürlich) gut aus, schreibt als (natürlich erfolgreicher) Redakteur für ein Magazin und kann (natürlich gut aussehende) Frauen, mit der er eine Nacht verbringt, nicht länger als bis zum Morgengrauen ertragen. So weit, so gut.

Die ganze Geschichte hätte man durchaus in wenigen Seiten verpacken können. So kommt, was kommen muss. Zäh zieht sich die Story, schweift zu oft ab und endet hollywoodreif so, wie es der aufmerksame Leser bereits nach 52 von 310 Seiten ahnt.

Sein Werk ist nicht nur völlig spannungsleer sondern dümmlich und naiv.

An einigen Stellen ist es jedoch wirklich witzig (wenn Gregors Lieblingsitaliener, der Restaurantbesitzer Nino, beim Beobachten einer Knutscherei in seiner Gaststätte eifersüchtig wird):

Nino: "Meine Damen, Signoras. Isch biete sie. Biete, die andere Gäste denke, dass ist keine gute Lokale. Und isch selber müsse nur zugucke, das gehte doch nischt."

Frau: "Nino. Tu mir einen Gefallen. Geh hoch und schlaf mal wieder mit deiner Frau. Und stör uns nicht."

Nino: "Aber Signora. Das gehte doch nischt. Nach dreißig Jahren Ehe und acht Bambini kann isch unmöglich mit eigene Frau schlafe. Was solle meine Freunde von mir denke? Aber wenn Sie hätte einmal Zeit für miche?"

Es geht aber auch anders:

"... Nur Männer, die zu leidenschaftlicher Selbstbefriedigung in der Lage sind, sind auch gute Liebhaber. Und ich bin ein guter Liebhaber."

Ob wir's wohl geahnt haben? Autor Bielenstein - selbst Journalist - möchte wohl gerne so sein wie sein Romanheld. Er ahnt nur nicht, dass dessen Methoden in der Realität völlig sinn- und erfolglos wären.

Wenn Sie am Ende des Buches angelangt sind, werden Sie sich fragen:

Ist SIE noch bei Trost?
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