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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
23
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 19. März 2013
Diese Urgeschichte, die unserer Bibel als Vorlage gedient hat, zeigt in spannender Weise eine leicht verständliche Weltsicht zum Themenkreis um Himmel und Hölle. Wäre es doch nur dabei geblieben! Die Übersetzung in aktuelle Sprachgewohnheiten macht die Geschichte recht modern und gut nachzuvollziehen. Ich lese mit grossem Vergnügen, danke!
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am 13. April 2015
Das Buch wurde sehr schnell zugesandt, es war auch gut verpackt un einwandfrei. Ich würde es allen empfehlen, die möglicherweise ein falsche Vorstellung haben von der Sprach- und Ausdrucksfähigkeit der Menschen, die vor 3200 Jahren gelebt haben. Brisant ist dieses Thema auch vor dem Hintergrund der heutigen Gesellschaft, die ihr Gedanken kaum noch ordentlich formulieren oder schreiben können: arme, wunderschöne deutsche Sprache!!!
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am 10. Dezember 2012
Sehr geehrte Damen und Herren, darf mich als hochzufriedener Kunde zurück melden und gerne die unproblematische Zusendung bestätigen, herzlichen Dank!
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am 4. Dezember 2015
raoul schrott überträgt den text in eine moderne deutsche sprache, womit
auch die psychologischen details der beziehungen der akteure erkennbar werden.
sehr spannend diesen alten text auf diese art neu zu erleben.
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am 16. März 2013
super Hör-CD ,das erste Epos der Menschheit.jahrtausend alte Fragen wie Tod,Verlust eines Freundes,Angst vor der Vergänglichkeit und die Suche Unsterblichkeit.
Die Wurzel unserer Kultur so präsent ,frisch und aktuell!Eine Bildungslücke für jeden,der den Text oder die Hör-CD nicht kennt.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. Dezember 2016
mir persönlich sagt sie nicht so sehr zu. Bei Schrott wird der Stoff etwas banalisiert, er schreibt zu sehr aus dem heutigen Zeitgeist. Aber das ist Meinung,keine objektive Beurteilung. Dennoch würde ich sein Buch jederzeit wieder kaufen und weiterempfehlen, weil Schrott einige sehr interessante wissenschaftliche Anhänge bringt, die die Dichtung, das geschichtliche Umfeld und die Forschung daran selbst ungemein gut erhellen. Ebenso ist es schön, dass Schrott eine ältere deutsche Übersetzung des Gilgamesch etwas weiter hinten abdruckt, so dass man leicht das Original mit seiner eigenen Neuschöpfung gegenlesen kann. Etwas albern und unangemessen finde ich, dass Schrott seinen Gilgamesch "Gilgamesh" nennt, wo er doch ein deutscher Autor ist und sich an deutsches Publikum wendet. Das macht zumindest nichts "besser".
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Gilgamesch, der namensgebende Held dieses Hörspiels, ist der König der sumerischen Hauptstadt Uruk und zu einem Drittel Mensch und zu zwei Dritteln Gott. Er ist ein despotischer Alleinherrscher. , daher beschweren sich die Frauen von Uruk bei Ischtar beschweren. Die Muttergöttin Aruru erschafft auf Anweisung von Ischtars Vater An Enkidu aus Lehm und Staub. Enkidu lebt daraufhin in der Steppe um Uruk. Enkidu, der alS Tierschützer die lokalen Fallensteller verärgert soll mit Hilge der Hure Scham'at verführt und abgelenkt werden und Scham'at überredet Enkidu mit ihr nach Uruk zu kommen, wo er Gilgamesch trifft und im Zweikampf mit ihm gleichauf ist. Die beiden Männer werden zu Freunden, und wie das bei Männerfreundschaften auch heute noch der Fall ist, beschließen die beiden gemeinsam Heldentat zu vollbringen. Sie töten den Dämon Chumbaba, den Hüter von Ischtars Zedernwald und fällen die Bäume. Ob dieser Heldentat verliebt sich die Göttin Ischtar in Gilgamesh, der sie jedoch zurückweist. Erbost sinnt sie auf Rache und bittet ihren Vater Anu den Himmelsstier auf Gilgamesch anzusetzen. Enkidu und Gilgamesch töten den Stier daraufhin und verärgern damit die Götter, die Enkidu eine tötliche Krankheit senden, um Gilgamesh zu strafen.
Der Tod des Freundes trifft Gilgamesch schwer. Er will nicht das gleiche Schicksal wie Enkidu erleiden und will Unsterblichkeit erlangen. Er reist zu seinem Urahn Utanapisti und seiner Frau auf der Insel des Seeligen. Utanaspstis erzählt Gilgamesh die Geschichte der Sintflut und wie er das ewige Leben erlangte (Die Geschichte von Utnapischtim erinnert stark an die biblische Noah Geschichte, und hätte es damals schon ein Copyright gegeben, währen die Autoren der Bibel wohl verklagt worden.) Die Geschichte ermüdet Gilgamesh wohl so sehr, dass er sechst Tage und Nächte durchschläft und nervt er vor allem Utanaspstis Frau, die ihn nur noch möglichst schnell loswerden will, daher sagen sie ihm wo er eine Pflanze findet, die das ewige Leben schenkt, die ihm von einer Schlange geklaut wird.

Das Gilgamesch-Epos ist mit eine der ältesten überlieferten Mythen und musste aus Fragmenten rekonstruiert werden, so dass auch heute noch Lücken in der Geschichte klaffen. Es stammt aus dem 18. Jahrhundert v. Chr. Möglichweise reichen seine Wurzeln bis ins 24. Jahrhundert v. Chr.
Das BR Hörspiel aus dem Jahr 2001 basiert auf der Bearbeitung des Epos durch Raoul Schrott, auf den damals neuen Ergebnissen aufbaut und in Zusammenarbeit mit führenden Assyrologen entstand.
Das Hörspiel wurde in vier Teilen gesendet (Die Stadt Uruk (1. Teil), Der Berg Libanon (2. Teil), Das Rote Meer (3. Teil), Die Zwillingsberge von Mashu (4. Teil)), die insgesamt eine Laufzeit von ca. 202 min haben.
Wie es sich so mit antiken Mythen verhält, wirken sie heutzutage fremd. Die Denk- und Erzählweise der damaligen Zeit wirken auf uns ungewohnt und verwirrend und auch die dahinterstehenden Prinzipien sind und nicht mehr ganz einsichtig, wie das Verteilen der Auren des toten Humbaba. Da hilft es auch nicht, die Geschichte in moderne Sprachen zu übersetzen, sie bleibt chaotisch und schwer zu verstehen bis unverständlich.
Wer das Gilgamesh Epos gerade mal vom Namen her kennt und sonst noch nie Kontakt zu dieser Geschichte hatte, wird auch dieses Hörspiel kaum verstehen. Denn nicht nur ist die Geschichte fremd und fast schon surrealistisch, nein, sie wird auch noch auf zwei Zeitebenen erzählt, teils rückblickend als Göttergericht über Gilgamesh und teils mit Einblendungen der Gerichtsverhandlung über Gilgamesh. Hinzu komm dass Enkidu als Naturbursche breitestes Bayrisch spricht (was mich teils wirklich irritierte) während Utanapisti seine Kölner Provenienz nicht verbergen kann.
Erzähler: Martin Lucke
Gilgamesh: Martin Wuttke
Ishtar / Shamhat / Siduri: Kathrin Angerer
Enkidu: Josef Bierbichler
Uta-Napishti: David Hirsch
Humbaba: Bernhard Schütz
Ur-Shanabi / Ishullanu: Felix von Manteuffel
Mammitum: Christine Schorn
Ninsun: Jutta Hoffmann
Ereshkigal: Christiane Roßbach
Anu: Thomas Holtzmann
Enki: Thomas Thieme
Enlil / Skorpionmännchen / Skorpionweibchen: Helmut Stange
Shamash: Jürgen Rohe
Uta-Naphishti's Frau: Jennifer Minetti
Shangashu: Stefan Wilkening
Neti: Bernhard Schütz
Chor: Christine Diensberg, Rike Schinzler, Gesche Piening

Fazit: Putzig. Anders kann ich diese Geschichte kaum beschreiben. Einerseits verquirlt wie die antiken griechischen Mythen, andererseits einfach dermaßen fremdartig, dass es schon außerirdisch wirkt. Die Auswahl der Sprecher sorgt teils für unfreiwillige Lacher und die Geschichte an sich ist schwere Kost, da ist Tolstoi einfacher zu durchschauen.
Wer Gilgamesh nur vom Namen her kennt, sollte sich auf jeden Fall erst mal kundig machen, um was es geht, bevor er dieses Hörspiel anhört, sonst kann man der Geschichte nur sehr schwer ist fast gar nicht folgen und sie bleibt eine Aneinanderreihung schwer verständlicher Einzelepisoden.
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am 2. Mai 2010
Meine Rezension bezieht sich auf die Gilgamesh Ausgabe des Hanser Verlags, herausgegeben von Raoul Schrott.
Es gibt in dem Buch zwei Fassungen des Epos. Einmal die ninivitische Fassung, die als heutzutage übliche Fassung bekannt ist. Zum Anderen ein neu formulierter Gilgamesh Epos, sozusagen in "Dramaform" und in moderner, uns eher zugänglichen Sprache. Dabei kann man keineswegs behaupten, Schrott hätte sich einfach irgendetwas zusammengedichtet. Beide Fassungen entstanden unter der kritischen Aufsicht von mehreren Assyrologen.
Da die ninivitische Fassung immer noch sehr viele Lücken enthält (die im Buch mit Punkten statt Text gefüllt werden), ist man großteils auf Interpretationen der Assyrologen und Übersetzer angewiesen. Diese Interpretationen sind in der "Dramaversion" von Schrott natürlich vorherrschender als in der "originalen" Ursprungsfassung. Dafür lässt sie sich aber auch flüssiger und besser lesen. Es ist wohl am besten, die Dramaversion und gleichzeitig die passende Stelle in der ninivitischen Fassung zu lesen.
Das Buch enthält noch etliche wissenschaftliche Artikel mit Hintergrundinformationen über die damalige Zeit (mit Zeittafel), die Keilschrift, die Ausgrabungen, das damalige Weltbild, die verschieden Fassungen des Epos uvm. Verfasser der Artikel sind Manfred Schretter, Robert Rollinger und Raoul Schrott.
Insgesamt gesehen bietet diese Gilgamesh Ausgabe einiges an Geschichtswissen und die neueste Übersetzung des Epos auf dem aktuellen Stand des Assyrologie.
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am 30. April 2016
Warum ist bereits das erste schriftlich überlieferte Epos eines männlichen Helden ein Stück vom Scheitern? Gilgamesch, König von Uruk, verweigert die heilige Hochzeit mit der Göttin Inanna-Ischtar, die jeden erwählten König in die Unterwelt sendet, um ihn aus ihrem göttlichen Leib zu neuem Leben wiederzugebären. Er sucht einen anderen Zugang zum ewigen Leben. Er fährt ein Macht- und Superstarprogramm der Verweigerung. Die Götter schaffen den "Tiermann" Enkidu, um Gilgamesch zu zähmen. Sie werden Gefährten. Nach hundert Taten des Ruhms und der Selbstverherrlichung verliert er seinen Gefährten Enkidu an den Tod. In seiner Trauer geht er wieder auf Reisen, um neue Antwort zu finden. Er begegnet der Göttin des Gartens Sabitu: „Ich will nicht in die Tiefe absteigen, ich will nicht welken und sterben.“ „Wie willst du dann erneuert und jung wiedergeboren werden, wenn du nicht sterben willst? Aus eigener Kraft kannst du das Leben nicht gewinnen.“ Er tobt vor Wut und ertrotzt seine Überfahrt über das Wasser des Todes. Aber auch bei seinem Urahn Utnapischtim und dessen Frau erfährt er nichts anderes. Verwahrlost, schmutzig und vorzeitig gealtert, kinderlos, voller Hass und Trotz, erregt er ihr Mitgefühl. Sie schenken ihm ein Kraut, das ihm ewige Jugend und Leben geben kann. Und was tut Gilgamesch? Er zweifelt. Bevor er es nimmt, will er es erst daheim an einem anderen ausprobieren, um zu sehen, „ob’s funktioniert“. So entwendet es ihm die Schlange. Sie isst es auf, wirft ihre alte Haut ab und ist wieder frisch und jung wie am Anfang. Der ewige Kreislauf des Lebens aus Tod und Wiedergeburt. Auch Gilgamesch Superstar kann sich ihm nicht entziehen. Ein Drama, das tief unter die Haut geht.
Dieser Text ergreift uns, weil er uns den Weg der Männer in der Zwiegestalt Gilgamesch & Enkidu näher bringt. Je komplizierter die Deutungen dieses Epos, desto mehr haben diese aus dem Blick verloren, dass Gilgamesh gegen Inanna, den Kult der großen Göttin und das Selbstopfer des Königs nach der heiligen Hochzeit rebelliert.
Das Buch enthält die fast wörtliche Wiedergabe der ninivitischen Fassung des Urtexts. So gewinnt der Leser und die Leserin ein Bild von dem, was die Prosanachschöpfungen hervorholen oder auch hinzutun. Vor allem enthält diese Fassung deutliche Hinweise auf schamanische Wurzeln des Epos in den alten Jägerkulturen: Enkidu ist auch ein Ritualbegleiter für Gilgamesh.
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Diese Rezension bezieht sich ausschließlich auf die Hörspielfassung.

Das Gilgamesh-Epos ist vielleicht das erste "aufgeschriebene" literarische Werk der Welt. Die dreistündige CD-Fassung, basierend auf der Neuübersetzung von Raoul Schrott, wirkt wie im Jungbrunnen gebadet. Viertausend Jahre soll das alt sein, unglaublich!

Gilgamesh, der König, der nicht sterben will, blickt auf sein ruheloses Leben zurück. Er, zu zwei Dritteln Gott, zu einem Drittel Mensch, hat sich gegen die Götter aufgelehnt, hat, um unsterblich zu werden, die ganze Welt bis in den Hades durchquert, hat gegen seine Ängste und bösen Träume angekämpft, und wie Sisyphos nicht aufgegeben. Am Schluss ist er allein und sein Leben erscheint als endloses Scheitern. Alles was groß begonnen hat, endet kläglich. Der Tod ist nicht besiegt, die Götter sind nicht gestürzt. Der Mensch ist klein. Schrott hat die Helden aus dem Original auf ein menschliches Maß zurückgeführt. Zwölf Meter hohe, überlebensgroße Gestalten werden bei Schrott wieder Menschen aus Fleisch und Blut. Klein sind sie vor allem in ihrer Angst vor dem Tod und dem Ungewissen.

Wo hat alles begonnen? Wie ein wilder Stier hatte Gilgamesh in Uruk geherrscht, ein unbändiger Tyrann war er. Bis er jemanden fand, der ihm ebenbürtig war, Enkidu. Die Götter hatten den Tiermenschen Enkidu aber geschaffen, um Gilgamesh zu besiegen, doch aus dem Kampf wird eine Lebensgemeinschaft: das "Liebespaar" Gilgamesh und Enkidu. Die beiden ziehen von einem Abenteuer ins nächste, besiegen den dämonischen Riesen Humbaba, den Wächter über einen Zedernwald, töten den rasenden Himmelsstier, den die verschmähte Göttin Ischtar ihnen schickte. Die Götter aber lassen nicht mit sich scherzen, Enkidu muss sterben und Gilgamesh irrt in unsterblicher Trauer weiter bis ans Ende der Welt, wo er den babylonischen Noah findet.

Die CD-Fassung beginnt leise, wie eine moderne Expedition ins Totenreich: "Hallo, ist da jemand?", forscht eine Frauenstimme. Erzählerstimme und direkte Rede greifen ineinander, eine wilde Reise beginnt, akustisch angepeitscht durch Musik. "Jajajajajaja", schreit Ishtar voller Lebenslust.
Gekonnt wird die Spannung zwischen hohem Ton und salopper Rede, zwischen Pathos und Slang, zwischen Epos und Abenteuergeschichte, zwischen Gestern und Heute, gehalten. Das umfangreiche Booklet zu den drei CDs informiert ausführlich über philologische und historische Hintergründe.

Martin Wuttke als Gilgamesh, Kathrin Angerer als Ishtar/Shamhat/Siduri, Bernhard Schütz als Humbaba und Josef Bierbichler - mit unverkennbarem bayrischen Dialekt - als Enkidu - einfach großartig. Plötzlich ist Mesopotamien mitten in Berlin. Und Syrien klingt nach Bayern, wenn Bierbichler sagt: "Das ist mir ein schöner Sauhaufen, eure Götter". So jung war alte Literatur schon lange nicht mehr. Und man sieht, dass man einen Text nur gut erden muss, damit er ohne Mühe hoch aufsteigen kann.

Die anfänglichen Phasen der Verwirrung lösten sich bei mir relativ schnell.
Mit dem Ende zu beginnen und in einer Art Rückschau zu erzählen, wie es dazu kam, verkompliziert die Geschichte zwar anfänglich, aber man rutsch relativ schnell hinein.
Auch die Musik ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Aber sie erschließt sich nach längerem Zuhören relativ gut und spätestens nach zwei Dritteln der Geschichte erscheint sie unverzichtbar. Sie wird zu einer Art Puls, der diesen Epos nicht nur begleitet, sondern ihm zugrunde liegt.

Besonders hervorzuheben und zur weitergehenden Auseinandersetzung mit diesem Epos sicherlich unverzichtbar ist das 60-seitige Booklet, das den drei CDs beigelegt ist. Erschöpfend und spannend wird hier beschrieben, was nicht in einem Hörspiel vermittelbar ist. Die Auswirkungen dieses Epos auf Homer, auf die Bibel und auf "Geschichten aus eintausend und einer Nacht" werden eloquent und versiert erläutert.

Fazit:
Gilgamesh ist anfangs sperrig, verlangt hohe Konzentration und einen Hörer, der bereit ist, die beigefügten schriftlichen Informationen zu nutzen. Dann aber ist es ein einmaliges Erlebnis. Man wohnt einem Vortrag von Göttern und Menschen bei, fast so, als wäre man Zeuge dieser Ereignisse geworden.

Großartig!
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