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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
398
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 13. Januar 2007
...liest sich dieser Roman, unglaublich kreativ, wunderbar, klar, spannend erzählt. Eine Bereicherung in jeder Bibliothek, vor allem, wenn man unglaubliche Geschichten mag.
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am 13. Oktober 2013
ein sehr schönes und tiefgründiges Buch, Der Schluß gibt zu Denken, bin mir nicht ganz sicher, welche Lösung mir besser gefällt.
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am 31. Januar 2006
Der ersten Kontakt mit diesem Buch hatte ich durch einen lieben Kollegen der mich fragte “Kennst Du Schiffbruch mit Tiger?” und dann begann er von der fantastischen Reise des jungen Pi zu erzählen und seine Augen leuchteten dabei begeistert.
Diese Begeisterung kann ich inzwischen teilen. Es ist ein wunderbares Buch über “die” Glauben (Pi ist bekennender Moslem, Hindu und Christ) und über das menschliche Naturell.
Pi´s Geschichte beginnt in Indien. Sein Vater besitzt einen Zoo, indem Pi sehr viel über Tiere und ihre Charaktere lernt. Dieses Wissen wird ihm später noch sehr hilfreich sein.
Seine Familie möchte nach Kanada auswandern, doch unterwegs kommt es zu dem dramatischen Schiffbruch, der Pi schließlich auf einem Rettungsboot in der Gesellschaft eines verletzten Zebras, eines Orang Utans, einer Hyäne und Richard Parker, einem ausgewachsenen bengalischen Tiger zurück lässt.
Sein Glaube und sein Wissen über die Tiere hilft ihm Anfangs die Katastrophe zu überwinden. Je länger sein ungewisses Dasein auf dem Meer andauert, je mehr wird sein Überlebenswille von den urmenschlichen Instinkten geleitet. Bereitet ihm das Töten seines ersten selbst gefangenen Fisches noch große Schwierigkeiten, lässt ihn mit der Zeit der Hunger alles essen was ihm zwischen die Finger gerät.
Dann endlich, als er schon selbst nicht mehr daran glaubt, kommt Land in Sicht.
Schön für Pi, schade für den Leser.
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am 3. Februar 2005
Die Geschichte ist in ihrem Hauptteil vor allem eines: erschreckend drastisch in der Art und Weise wie der Kampf ums Überleben in einem kleinen Rettungsboot auf hoher See beschrieben wird. "Kampf ums Überleben" heißt in erster Linie töten des Schwächeren oder Unvorsichtigen zur Gewinnung neuer Nahrungsmittel. Dieses Töten und Sterben wird in allen Einzelheiten (und manchmal meienr Ansicht nach zu Detailgetreu) beschrieben, wodurch zum einen die schreckliche Situation, in der sich Pi Patel, ein 16-jähriger Junge, befindet, gradezu plastisch wird, wodurch zum anderen aber auch die Abgestuftheit des Betroffenen nur allzu deutlich hervortritt. Was beschrieben wird ist in diesem Sinne unglaublich aber gerade deswegen so faszinierend.
Die sehr drastischen Schilderungen der Irrfahrt des Jungen sind aber nur ein Faktor, der die Geschichte besonders macht. Trotz all der schrecklichen und beängstigenden Dinge, die dem Jungen passieren, trotz des Hungers und des Durstes, des Ausgesetztseins gegen die Naturgewalten, der Einsamkeit und der ständig präsenten Gefahr, von einem 400 kilo-Tiger zerrissen zu werden, ist die Schilderung der Ereignisse zumindest in Teilen komisch. Dies gilt besonders für den ersten Teil des Buches, der in Indien spielt und die Zeit vor dem Unglück beschreibt. Die Geschichte um den Namen des Jungen (er ist nach einem Pariser Schwimmbad benannt) und die lautlichen Ableitungsmöglichkeiten sind zum Lachen komisch. Gleichzeitig zeigen sie, dass schon das Kind Pi Patel in der Lage war, mit außergewöhnlichen Situationen umzugehen.
Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Oktober 2004
Worum es geht, wurde bereits hinreichend beschrieben: Nach dem Kentern eines mit Tieren beladenen Schiffes kann sich nur noch der Junge Pi in ein Rettungsboot retten, das er sich jedoch mit einem Tiger teilen muß. Die spannende Frage lautet: Wer überlebt auf dieser ungewissen Fahrt? Und wie funktioniert das überhaupt?

Dieser Mittelteil von "Schiffbruch mit Tiger" hat mir enorm gut gefallen. Martel schreibt sehr spannend und überzeugt mit realistischen Details. Raffiniert schildert er, wie er den Tiger auszutricksen versucht, wie er sich nicht nur rein physisch, sondern auch psychisch vor dem eigenen Tod bewahrt. Ich erinnerte mich dabei auch an andere Romane, in denen die Begegnung von Mensch und Tiger eine besondere Rolle gespielt hatte. So wurde das Thema im weitesten Sinne bereits in "Das Dschungelbuch", worin Mogli gegen einen Tiger kämpft, oder auch in dem Film "Zwei Brüder", wo junge Menschen ein verwaistes Tigerbaby finden und dem später erwachsenen Raubtier mit einem spielerischen Respekt begegnen, geschildert.
In Martels Buch aber ist es anders: Hier spielt die Realität zwischen Mensch und Tier die entscheidende Rolle, hier wird gezeigt, welche Gefahr die Natur birgt, und welche Chance wir als Menschen tatsächlich haben, dieser Gefahr mit unserem Intellekt zu begegnen, uns zu verteidigen. Was ich sagen möchte: Yann Martel ist hier nicht zu toppen, dieses Buch ist das bisher beste Tiger-Mensch-Buch!

Jedoch haben mir manche Dinge nicht so gut gefallen. Da wäre zum Beispiel der sehr lang gezogene Vorlauf, in dem es unter anderem um verschiedene Religionen geht. Manches von dem wurde zwar tatsächlich in dem "spannenden Hauptteil" wieder verwendet und hatte damit seine Berechtigung gefunden, jedoch empfand ich vieles durchaus entbehrlich. Positiv dagegen ist, daß man in diesem Vorlauf einiges über zoologische Gärten erfährt.
Dann wunderte ich mich darüber, daß Martel gar nichts über das Kentern schreibt. Das Schiff läuft aus, man blättert eine Seite um - und schon ist es gesunken. Wäre das Buch ein Film, würde ich sagen, daß hier eine Filmrolle vergessen wurde. Schließlich befremdete mich die ständige Wiederholung von Satzanfängen (z.B. Der Himmel ...).
Es mag sein, daß anspruchsvolle Literaten das anders sehen, und bis zu einem gewissen Grad hat dieser Stil auch seinen Reiz, aber von einem Literatur-preisgekrönten Werk erwarte ich dann doch mehr Feinschliff.

Das Buch ist trotzdem empfehlenswert und sollte auch in zoologischen Gärten verkauft werden.
Auf die Verfilmung jedenfalls bin ich sehr gespannt!
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am 3. September 2006
So als hätten sich Nathan der Weise, der alte Fischer aus Hemingways Bestseller „Der alte Mann und das Meer“, neugierig befragt von Momo an der Hand von Monsieur Ibrahim (aus Eric-Emanuel Schmitts gleichnamigen Roman) und last not least der ehrwürdige Herr Brehm, Autor des gleichnamigen Tierlebens, zusammengetan, um ein wenig zu philosophieren und so ganz nebenbei eine spannende Geschichte zu erzählen – so liest sich Yann Martels „Schiffbruch mit Tiger“.

Ungeduldig auf die heiße, sich in der Tat einst so zugetragen habende Geschichte darf die Leserschaft allerdings nicht sein, denn der direkte Bezug zum Titel entsteht erst auf Seite 126, also nach gut einem Drittel des Gesamtwerks. Dafür aber wissen wir bis dahin alles über die wichtigsten Religionen der Welt und wie ein Kind sie erlebt, das sozusagen Mulitkulti aufwächst. Und so viel über Zootiere und Tiere allgemein, daß wir zukünftig zoologische Gärten mit anderen Erkenntnissen und Empfindungen, ja, geradezu ehrfürchtig betreten werden. Und über Indien. Und über … so ziemlich alles, was dieser im guten alten Sinne „Universalgelehrte“, herzenskluge Kanadier uns in einer pfiffigen und selbstironischen Art, untermalt von sprachlich grandiosen Saltomortali, an Lebensweisheiten darbietet (z.B. „Den Zweifel zur Lebensphilosophie zu erklären, das ist, als wähle man den Stillstand als Transportmittel“).

Da der Autor die Geschichte ja nur nacherzählt, also nicht selbst erlebt hat, kann nur erahnt werden, welche ungeheure Recherchefleißarbeit im Verein mit intuitivem Nachempfinden und dem Schuß schriftstellerischer Freiheit zugestandener Phantasie hinter ihm liegt. Wer einen Blick ins Original („Life of Pi“) werfen konnte, bestaunt zudem die hochliterarische, sprachlich facettenreiche Übersetzung. DAS Geschenk für kluge Köpfe und lächeln könnende Träumer(innen)!
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am 27. August 2004
»Schiffbruch mit Tiger« ist ein wirklich spannendes Buch. Ich habe die 380 Seiten an einem Tag gelesen. Aber ein besonders gutes Buch ist es leider nicht.
Der zweite und längste Teil berichtet von dem, was der Titel verspricht, von einem Schiffbruch und einer anschließenden, 227 Tage dauernden Odyssee in einem Rettungsboot, das sich der schiffbrüchige Ich-Erzähler mit einem ausgewachsenen Tiger teilen muss. Das ist wirklich ausgesprochen spannend und daher lesenswert, aber nicht sehr gut erzählt. Der Erzählton neigt teilweise zu dezentem Pathos, das mir ganz fehl am Platze schien und die Authentizität des Erzählers untergräbt. Die Erläuterungen der Verhältnisse auf dem Boot sind häufig etwas umständlich und unübersichtlich, mal zu ausführlich, mal zu knapp, mal werden sie erst Episoden später zu Ende geführt. Dank der spannenden Geschichte lässt sich darüber aber gut hinweg lesen.
Den ersten und letzten Teil des Buches fand ich ehrlich gesagt unnötig, die Botschaft des Buches kommt auch ohne sie an. Im ersten wird lang und breit der multi-religiöse Werdegang des Schiffbrüchigen erzählt, ohne dass es später von nennenswerter Bedeutung wäre. Immerhin sind die zoologischen Ausführungen mit denen der Teil gespickt ist, wirklich interessant. Im dritten Teil wird noch einmal eine bewusst schlechtere Variante der Geschichte des Schiffsbruch erzählt, deren erzählerischer Zweck wohl sein soll, die Glaubwürdigkeit der ersten Variante zu festigen und die Unglaublichkeit der Ereignisse noch einmal zu untermauern. So scheint es fast, als würde der Autor selbst seiner Geschichte nicht ganz trauen.
Am besten man leiht sich das Buch und liest nur den mittleren Teil.
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am 10. November 2012
Es ist schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich bekomme jetzt noch ein flaues Gefühl, wenn ich den Titel höre. Mir haben sich detailreich geschilderte Szenen von sich gegenseitig zerfleischenden Tieren und der fleischfressenden Insel und noch einige weitere Unappetitlichkeiten ins Gedächtnis gebrannt. Weltreligionen? Skurril? Irgendwo hiess es sogar witzig? Vielleicht in der Vorgeschichte ansatzweise, aber ab dem Schiffbruch fand ich es einfach nur grausig.
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am 11. November 2013
Vielleicht ist dieses Buch Geschmackssache; wer Märchenbücher mag ... Bereits der Anfang ist verwirrend, man weiss überhaupt nicht wo die Handlung stattfindet, ob nun in Kanada oder Indien und es ist mit vielen Gedankensprüngen gespickt, zu vielen, wie ich meine, was das Lesen anstrengend macht.
Als der Autor dann schließlich Oberlehrerhaft die Existenz von Zoos rechtfertigt,ja gar preist, die sich anhört, als würde er statt diesem Buch in einem Gespräch keinerlei Gegenargumente zulassen und damit alle Weisheit für sich gepachtet haben, habe ich dieses Buch ins Altpapier getan.

Über Zoos kann man verschiedener Meinung sein. Viele Tiere sind Zuchttiere, die deshalb in der Wildnis überhaupt nicht mehr überleben könnten und einige Arten wird es bald nur noch in Zoos geben, leider. Aber laut Autor würden sich Tiere dort wohler und zufriedener fühlen, als in Freiheit, weil sie alles bekommen, was sie brauchen. Würde er denn gern im Gefängnis leben, wo er zweimal am Tag gefüttert wird und sein Klo saubergemacht wird? Typisch materialistische Ansicht eines Sohnes von Beruf.
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am 25. August 2006
Ein schönes, lesenswertes Buch, mit einem überaus sympatischen Hauptcharakter und einer skurilen Geschichte. Und einem überraschenden Ende. Soweit so gut.

Allerdings hatte ich mir nach den vollmundigen Anpreisungen einiger Literaturkritiker und Feuilletonjournalisten doch etwas mehr von dem Buch versprochen.

Ausgesprochen gut hat mir der erste Teil des Buches, in dem es hauptsächlich um das Leben in Indien, das Heranwachsen des Hauptcharakters geht.

Leider gelingt es dem Autor, Yann Martel, in meinen Augen nicht, diese Qualität das ganze Buch über beizubehalten. Besonders zur Mitte wird es etwas langatmig.

Insgesamt aber, wie Eingangs schon erwähnt, ein lesenswertes Buch. Vor allem, und das ist vermutlich die Stärke dieses Romans, ist die Story so aberwitzig, das sie sich wohltuend von den meisten anderen 08/15-Romanen abhebt.
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