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Der Schwimmer: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:11,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 20. Dezember 2013
Da kullerten am Schluss doch tatsächlich kleine Tränen und das ist ein großes Kompliment an dieses Buch.
Es wird die Geschichte einer Familie aus Ungarn in den 50-Jahren erzählt. Die Hauptpersonen sind zwei Geschwisterkinder, die früh von ihrer Mutter verlassen wurden (sie floh nach Westdeutschland).
Die Kinder reisen mit ihrem Vater durch das Land, ziehen bei verschiedenen Verwandten ein und müssen sich immer wieder an neue Lebensumstände gewöhnen. Isti, der Sohn, scheint dies schwer zu verkraften.
"...Isti sagte, er wolle das Weinen verlernen, er wolle aufhören damit... und ich erwiderte, gut, lass es uns verlernen" (S.230)
Isti beginnt Dinge zu hören, die man nicht hören kann, Adern, den Staub und Haare, die geschnitten werden schreien in seinem Hirn.
Vater und Sohn schwimmen und tauchen gern, sowohl im realen Wasser, als auch in ihrer Psyche. Sie sind nicht mehr ansprechbar, wenn
sie "tauchen". Melancholie durchzieht das ganze Buch.
Anfangs habe ich gekämpft, hatte Schwierigkeiten in das Buch hineinzufinden. Die Geschichte zog sich träge hin und ich konnte erstmals wenig
damit anfangen. Es dauerte bis die Personen sich in mein Herz schlichen, aber plötzlich haben sie es doch geschafft.
Eine Geschichte, die sich langsam und zögerlich entwickelt und dann schließlich voll ins Herz trifft.
Ein außergewöhnlicher Schreibstil gepaart mit einer bewegenden Geschichte.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 27. Juli 2013
Ganz klar, ob einem das Buch gefällt liegt sehr daran, ob einem der Schreibstil der Autorin liegt.
Ich liebe ihre ganz besondere Art ohne Dialoge, sehr poetisch und mit vielen Wiederholungen.
Mit diesem Buch werde ich zurückversetzt in ganz viele Kindheitserinnerungen und nehme mir die Zeit zum träumen. Etwas, das in der heutigen Zeit ja oft zu kurz kommt.
Bei Zsuzsa Bank darf man nicht mit viel Spannung rechnen, nicht mit allzu unerwarteten Wendungen. Und dennoch fesselt es. Und man will es nicht mehr aus der Hand legen.
Eigentlich ein sehr trauriges Buch. Aber man vergisst es oft, denn dieses Buch ist mit Leichtigkeit geschrieben und erst zum Schluss des Buches erfasste mich der Tiefgang.
Bei mir hat sie es zur neuen Lieblingsautorin geschafft und so viele Auszeichnungen sprechen ja auch für sich.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. Februar 2018
im Anfang eine recht verworreneGeschichte. Man hat Probleme mit den vielen Namen, die mankaum einordnen kann,
Die

Zu Beginn eine recht verworrene Geschichte. Es dauert, bis man die Übersicht
hat und die Personen einordnen kann. Die Heimatlosigkeit und Verlorenheit der
Kinder geht zu Herzen. Gute Sprache, ein eindrucksvolles Buch.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 6. Juni 2013
Nachdem ich "Die hellen Tage" gelesen hatte, bestellte ich mir "Der Schwimmer".
Am Anfang dauerte es eine Weile, bis ich dieses Buch zur Hand nahm, ich kam schlecht "rein", legte es wieder weg und dachte, es sei langweilig.
Dann nahm ich es wieder zur Hand und es packte mich nachhaltig.
Die Personen sind sehr gut beschreiben und es steht sehr viel zwischen den Zeilen, was vielleicht von manchem Leser so nicht wahrgenommen hat.
Ein Tipp für empfindsame, sensible, ruhige Menschen mit viel Tiefgang.
Leider ist das Buch ziemlich traurig.
Ein Buch, was man nicht so schnell vergisst.
Mein Fazit: Auf den zweiten Blick 5 Sterne
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 3. Oktober 2012
Obwohl ich viel lese, hat sich seit Jahren ein Lieblingsbuch standhaft gehalten und wurde nie von seinem Thron gestoßen... bis ich Szusza Banks Schwimmer gelesen habe. Ein tolles, atmosphärisches Buch das mitnimmt auf eine Reise durch die Kindheit zweier Geschwister in Ungarn und das ich kaum noch aus der Hand legen wollte.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. November 2002
Eine Familie wird auseinandergerissen, verliert ihren Halt, ihr vertrautes Zuhause. Die Mutter flieht aus Ungarn. Sie möchte sich in Deutschland niederlassen. Aber einfach lebt es sich dort auch nicht, und sie träumt, wegen Jobsuche nicht immer wieder in einen Zug steigen zu müssen. Der Vater verkauft Haus und Hof, zieht mit seinen Kindern Kata und Isti durch das Ungarn der fünfziger Jahre. Sie wohnen bei verschiedenen Verwandten, mal dort, mal dort. Die Kinder sehnen sich nach ihrer Mutter, alle sehnen sich nach einem dauerhaften Zuhause, doch all dies ist verloren, und das schlägt Wunden. Der Vater "dämmerte tagsüber mit geöffneten Augen auf seiner Liege und war nicht ansprechbar." Kata macht sich Sorgen, weil auch Isti zeitweise in Schwermut verfällt. Nur wenn sie Schwimmen gehen, erleben sie unbeschwertes Glück.
Wir lesen "in Budapest war etwas geschehen...Köpfe aus Stein hätten sie zerschlagen, die Scherben mit Füßen getreten, Schüsse seien gefallen, zu viele,..." Die historischen Ereignisse wie die Revolution 1956 werden nur am Rande erwähnt. Wichtiger für die Autorin sind die Menschen. Viele flüchteten in den Westen. Zsuzsa Bánk hat die Flucht der Mutter sehr schön geschildert.
Das Gelungene an diesem Roman ist die melancholische Stimmung, die sich durch die Buchseiten zieht. Ich glaube, die Autorin will die Melancholie als Folge der kommunistischen Diktatur verstehen, als Sinnbild der Unterdrückung. Das andere, was Bánk geglückt ist, ist die Erzählperspektive. Kata, die Tochter, erzählt die Geschichte. Das schwierige Unterfangen, aus der Sicht eines Kindes zu erzählen, ist hervorragend umgesetzt. Kata konnte es niemals vergessen, wie sie im Wasser gleiteten und über ihnen nur der Himmel.
16 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. Januar 2013
wie die Autorin Dinge detailliert mit einfacher, klarer Sprache beschreibt, aber bei wesentlichen emotionalen Momenten im "ungefähren" bleibt. Aber vielleicht ist das ja gerade das besondere,weil damit die Phantasie des Lesers ankurbelt wird. Das Buch plätschert am Anfang etwas und es ist nicht ganz einfach die vielen unterschiedlichen Personen zuzuordnen, aber spätestens als die Hauptfiguren an den See ziehen wird das Buch ganz besonders brilliant.
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am 25. September 2012
Ein Buch, das scheinbar banal beginnt und allmählich einen Sog entwickelt, der süchtig machen kann. Zsuzsa Bank spielt virtuos mit der Sprache, ihre Erzählung ist wie ein Flüstern, das nicht zu überhören ist und sich im Kopf festsetzt.Ein faszinierender Einblick in eine fremde Lebensweise, liebevoll beschriebene Charaktere und eine grossartige Komposition über Freundschaft und Menschlichkeit, unbedingt lesen, wenn man gute deutsche Literatur erfahren will.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 23. März 2013
Der Erzähl Stil hat mich sehr angesprochen; obwohl ich Schwierigkeiten mit vielen für mich fremdartig klingenden Namen hatte, konnte ich dennoch eine Beziehung zu den Protagonisten erhalten. Eine überaus berührende Geschichte die unter die Haut geht.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 9. Februar 2013
Ein sehr schönes Buch, manchmal etwas traurig, man sollte dieses Buch empfehlen und dann gemeinsam drüber sprechen, es ist so vielschichtig
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