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am 22. März 2001
Das Wichtigste vorweg. Dieses Buch ist nichts für Experten. Jemand, der sich bereits mit Andy Warhol und Joseph Beuys befaßt hat, wird in diesem Buch nicht dazulernen. Anders, als in Sachbüchern üblich werden keine neuen Theorien aufgestellt oder sensationelle, bisher unbekannte Quellen ausgewertet. Doch dass ist auch nicht die Absicht der Autoren. Diese richten sich vielmehr an die relativ unerfahrene Masse an Menschen, die gerade noch wissen, dass beide Personen Künstler waren und mit ihnen vielleicht Begriffe wie Filz, Marilyn Monroe, Düsseldorf und New York verbinden. All diejenigen werden das Buch verschlingen, denn es wird schlicht erzählt. Aus dem Leben, aus den Werken und den seltenen begegnungen beider. Die Unerfahrenen werden erstaunt darüber sein, wie labil Andy Wahrhol Zeit seines Lebens gewesen ist, wie er sich vor Veränderungen fürchtete ( so kleidete er sich immer gleich und gab seinen acht Katzen den selben Namen), und wie eng er sich mit der Kirche verbunden fühlte. Sie werden überrascht sein, dass Beuys während des Krieges über der Krim mit seinem Kampfflugzeug abstürtzte und seine schweren Verletzungen nur überlebte, weil er von Tataren mit Fett beschmiert, mit Honig gefüttert und in Filz eingewickelt wurde, womit er seine späteren Werkstoffe fand. Es ist erstaunlich, dass dieses Werk in der Reihe "Gegenspieler" erschien, wenn man erfährt, dass sich die beiden Künstler, die ihre Zeit wie keine anderen reflektierten und prägten erst auf dem Zenit ihrer Karrieren persönlich trafen und aneinander Inspiration fanden (so entstanden die herrlichen Beuys- Portraits). Warhol und Beuys waren keine Gegenspieler, sondern Vertreter zweier konträrer Ideologien und zweier konträrer Gesellschaften.
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