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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
190
4,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 9. Oktober 2016
Ich habe dieses Buch in einem Second Hand Buchladen gekauft, weil es mir vom Händler sehr empfohlen wurde. Der Klappentext hat mich erstmal nicht überzeugt und es lag dann recht lange auf dem Nachttisch rum. Aber irgendwann habe ich mir doch ein Herz gefasst, denn der Buchhändler hatte mir vorher immer nur gute Bücher empfohlen.
Nachdem ich dann angefangen hatte, fesselte das Buch mich und war wirklich wunderbar.
Die Geschichte von Mumbai wird über unterschiedlichste Bewohner dieser Stadt erzählt und verzweigt sich dabei auf sehr schöne Art ineinander.
Jedem zu empfehlen, der gerne mehr über Indien erfahren möchte und dorthin reisen oder sich nochmals an die Reise erinnern möchte.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Oktober 2016
Zitat:
»Man muss ein feines Gleichgewicht zwischen Hoffnung und Verzweiflung einhalten.« Er hielt inne und dachte darüber nach, was er gerade gesagt hatte. »Ja«, wiederholte er, »letztendlich ist alles eine Frage des Gleichgewichts.«

Ich habe lange darüber nachgedacht, was ich in meiner Rezension zu diesem Buch schreiben könnte - diesem monumentalen Epos, das seine enorme emotionale Wucht gerade dadurch entfaltet, dass es den Blick nicht nur auf die dramatischen Ereignisse, sondern auch auf die kleinsten Dinge richtet. Die feinen Nuancen. Das Nichtgesagte. Die Zwischentöne. Mal ist das Buch ein farbenfrohes Spektakel, dann wieder eine zarte Szenerie leiser Philosophie. Manchmal war ich schockiert von der gnadenlos geschilderten Gewalt und dem Elend, dann wieder musste ich lachen, und mehr als einmal standen mir die Tränen in den Augen. Sei gewarnt, Leser: dies ist kein Buch, das beschönigt, und es ist auch kein Buch für erzwungene Happy Ends. Und dennoch ist es ein Buch, das verzaubert und bereichert.

Das Indien, dass Rohinton Mistry hier zum Leben erweckt, wirkte auch mich oft wie eine gänzlich fremde Welt, manchmal fast schon bizarr in ihrer Andersartigkeit. Aber dann stutzt man und erkennt sich auf einmal wieder in den Menschen, die diese Welt bevölkern. Denn deren Wünsche, Träume und Hoffnungen mögen zwar herzzerreißend bescheiden sein, aber dennoch vertraut.

In meinen Augen ist dem Autor nichts Geringeres gelungen, als das ureigenste Wesen des Menschen auf Papier zu bannen. Was ist Schmerz? Was ist Trauer? Was ist Ungerechtigkeit? Gerade wenn man als Leser glaubt, man könnte nicht mehr ertragen, stellen sich neue Fragen. Was ist Glück? Was ist Freundschaft? Was ist Hilfsbereitschaft? Das Gleichgewicht der Welt. Der Autor belehrt den Leser nicht, sondern lässt ihn die Antworten selber entdecken.

Im Mittelpunkt der Geschichten stehen vier Charaktere an der unsicheren Grenze zwischen Armut und vollkommener Verelendung.

Die Augen der Witwe Dina Dalal werden langsam zu schwach zum Nähen, aber ihr Stolz erlaubt es ihr nicht, ihren wohlhabenden Bruder um Hilfe zu bitten. Daher bringt sie in ihrer winzigen Wohnung nicht nur den jungen Studenten Maneck als zahlenden Gast unter, sondern richtet auch eine Werkstatt für zwei Schneider ein, die in ihrem Auftrag nähen - den optimistischen Ishvar und seinen wütenden Neffen Om. Herrscht am Anfang noch gegenseitiges Misstrauen, wächst die ungleiche Zweckgemeinschaft doch schnell zusammen zu einer Art Familie, die gemeinsam den turbulenten Zeiten trotzt.

Der Autor beschreibt seine Charaktere so lebendig und glaubhaft, dass man einfach mit ihnen mithoffen und mitleiden muss. Er zeigt an ihnen das ganze Elend der niederen Kasten, aber sie verkommen dabei nicht zu Stereotypen. Kein Charakter ist nur böse oder nur gut, egal wie extrem manche auf den ersten Blick erscheinen. Mitgefühl und Hilfe kommen oft aus der unerwartetsten Ecke, und manchmal stellt man fest, dass schreckliche Dinge nicht aus Boshaftigkeit, sondern aus Hilflosigkeit oder Angst geschehen.

Ich war sehr beeindruckt davon, was für ein lebendiges Bild vom Indien dieser Zeit das Buch zeichnet, von seiner Politik und seinen gesellschaftlichen Umstürzen. Man kann viel daraus lernen, und dennoch ist es kein trockenes Geschichtsbuch, sondern eine originelle, mitreißende Geschichte, deren Sog ich mich nicht entziehen konnte. Für mich ist es allerdings kein Buch, das man schnell nebenher lesen kann! Man muss jedem Kapitel genug Zeit geben, man muss mitdenken und mitfühlen, sonst betrügt man sich selbst um ein Leseerlebnis, das lange nachhallt.

Außerdem braucht man ab und zu einfach eine Verschnaufpause, denn immer wenn man denkt, jetzt kann es für unsere Helden doch unmöglich noch schlimmer kommen, kommt es schlimmer. Und dennoch will man weiterlesen, weiterlesen, weiterlesen... Zumindest ging es mir so.

Der Schreibstil strotzt nur so vor Atmosphäre und ist mal wortgewaltig, mal leise. Er beherrscht die volle Bandbreite der Emotionen, von schwärzester Verzweiflung bis hin zu augenzwinkerndem Humor. Einfach wunderbar, und auch die Übersetzung erschien mir sehr gelungen.

Fazit:
Was für ein unglaubliches Epos... Auf 864 Seiten beschwört Rohinton Mistry das Bild einer Welt herauf, die uns gänzlich fremd ist und uns dennoch den Spiegel vorhält: Indien im Jahr 1975, mit all seinen Unruhen und Umstürzen. Zwei Schneider aus der niedersten Kaste, ein junger Student und eine verzweifelte Witwe werden von ihrer jeweiligen Notsituation zu einer widerwilligen Wohn- und Arbeitsgemeinschaft gemacht, und der Leser verfolgt mit angehaltenem Atem, wie sie in den darauffolgenden Jahren vom Schicksal gebeutelt werden.

Das Buch macht es einem nicht leicht. Meines Erachtens sollte man mit der Erwartung an die Geschichte herangehen, dass sie einem immer mal wieder auf grausamste Weise das Leserherz brechen wird, denn der Autor ist gnadenlos gegenüber seinen Charakteren. Aber es ist dennoch ein lohnendes Leseerlebnis, das ich kein bisschen bereue und das ich auch weiterempfehlen würde! Manchmal sind die bewegendsten Bücher die, die auch ein bisschen wehtun.
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am 18. März 2017
Ein absolut tolles Buch voll Spannung, das man ganz schlecht wieder zur Seite legen kann. Zu sehr lebt und bangt man mit mit den im Roman vorkommenden Personen.. Eine wunderschöne Geschichte, leider ohne happy end. Dieses Buch muss man gelesen haben.
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am 28. Mai 2017
Sehr beeindruckend geschriebene Geschichte die einen tiefen Einblick in die indische Gesellschaft am Ende des 20.Jahrhunderts gibt. Meisterhaft mit einer packenden Dramatik erzählt.
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am 9. März 2017
Wenn Sie das gelesen haben, freuen Sie sich wieder ihres Lebens und begreifen daß wir nur ein Produkt des Zufalls sind.
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am 4. Juni 2017
Berührend. Lehrreich. Packend. Pflichtlektüre für einem Indienaufenthalt. Mehrere Schicksale werden geschickt verwoben und bieten einen Einblick in ein vielfältiges Land.
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am 23. September 2016
Also da musste ich erstmal drüber schlafen, bevor ich etwas zu sagen wollte. Man braucht ein paar Kapitel, bevor das Buch einen gefangen nimmt. Die Protagonisten werden vorgestellt, Vorgeschichten erzählt sowohl von Haupt- als auch Nebenfiguren. Für mich kein Problem, ich wollte immer gern wissen, was auf der nächsten Seite passiert. Das ist für mich eigentlich das beste Kompliment, das ich einem Buch machen kann.

Was der Autor da erzählt, läßt mir als Europäerin die Haare zu Berge stehen. Ich habe, so wie viele Rezensenten hier, keinen weiteren Bezug zu Indien und bin daher überrascht, wie die Menschen dort mit all dem Leid und Unrecht umgehen. Ich fühlte mich an den Film "Slumdog Millionär" erinnert, der eine ähnliche Mischung aus Humor, Ironie und Grausamkeiten zeigte. Das mochte wohl auch nicht jeder...

Ich habe auch die schlechten Rezensionen gelesen und da ist die Rede von deprimierend bis langweilig. Hm, erstaunlich, wie verschieden die Wahrnehmung manchmal sein kann. Dort wird hier und da ein anderes Buch (Shantaram) empfohlen, das ebenfalls in Indien spielt. Dieses Buch ist allerdings von einem Australier geschrieben und wirkte auf mich wie ein Reisebericht, der mich nach 200 Seiten nicht mehr fesseln konnte.
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am 2. Januar 2017
Eins vorneweg gesagt: Die Geschichte hat mich aus dem Gleichgewicht gebracht! Je mehr ich ihr lauschte, desto erschütterter war ich. Eine tiefe Trauer hatte mich überfallen. Das Ende war schmerzhaft und doch konnte es mich ein bisschen versöhnen. Aber fangen wir doch einfach beim Anfang an.

Es ist ein fulminantes Werk, das Rohinton Mistry geschrieben hat. Ein ehrliches Buch zur Zeit des Ausnahmezustandes und wie sich dieser auf das Leben der Menschen ausgewirkt hat. Mehrere Schicksale werden verknüpft, mehrer Leben die verwoben und auch wieder auseinander gerissen werden. Verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Schichten und doch haben sie eines gemeinsam: Sie wollen glücklich werden und ein selbstbestimmtes und angemessenes Leben führen. Aber wir ahnen bereits an dieser Stelle, dass es das große Glück nicht gibt. Es sind vielmehr die vielen kleinen glücklichen Momente, nach denen sich die Protagonisten und der Leser (zurück)sehen.

Bei 27 Hörstunden hat der Höhrer genug Zeit die verschiedenen Figuren kennenzulernen. Wir werden nicht durch die Leben gejagt, nein, man hat das Gefühl, dass man sie mit den Figuren erleben darf. Dadurch haben sie die Möglichkeit zu reifen, erwachsen zu werden und aus Fehlern zu lernen. Das ist wirklich wundervoll!

Was mir sehr gut gefällt, ist, dass die Geschichte(n) der einzelnen Protagonisten nacheinander erzählt werden. Somit kann man sich als Leser / Hörer auf eine Hauptperson konzentrieren und wird nicht damit gestresst, sich alles auf einmal merken zu müssen. Dabei tangieren die Leben der anderen immer wieder den soeben erzählten roten Faden. Das eine oder andere wird dadurch deutlicher oder überhaupt aufgedeckt. Immer wieder erlebt man somit einen AHA-Effekt und muss zugeben, dass die Wahrheit oftmals verschiedene Sichtweisen hat und nicht alles, das scheinbar offensichtlich ist, auch tatsächlich ausschließlich so ist.

Über die Leben der Protagonisten baut sich ganz sanft eine Spannung auf. Es kommt einem die Frage in den Sinn, wohin das Ganze führen soll. Umso näher das Ende kam desto aufgeregter wurde ich! Konnte die Geschichte in einem Desaster enden? Wird es vielleicht doch ein Happy End geben? Und was ist das eigentlich, das Happy End? Ishvar und Omprakash jedenfalls haben mich Genügsamkeit und Demut gelehrt. In der Realität ist die Chance, dass ein Bettler zum Millionär wird sehr, sehr gering. Deshalb wappnete ich mich schon mal darauf, dass alles anders kommt, als man denkt.

Ich habe sie lieb gewonnen, diese vier verschiedenen Menschen aus verschiedenen Schichten. Dina, die zu Anfang eher selbstgefällig und egoistisch ist, lernt durch den Studenten Maneck und die beiden Schneider Ishvar und seinen Neffen Om, das Leben von einer anderen Seite kennen und zu schätzen. Sie bekommt Tiefe, Charakter und Menschlichkeit. Maneck wird im Laufe des Buches erwachsen und verliert seine ursprüngliche Leichtigkeit. Doch das Leben geht mit Ishvar und Om am härtesten ins Gericht. Rohinton Mistry beschönigt nichts! Er ist ehrlich und diese Ehrlichkeit tut weh; wirklich sehr, sehr weh! Der Schmerz, den ich beim Lesen fühlte, brachte mich immer wieder zum Innehalten und über die Menschen und das Leben nachzudenken.

Der Autor hat es geschafft, mich in die Zeit seines Romans hineinzuversetzen! Ich roch, ich schmeckte, ich fühlte, ich litt! Diese breite epische Erzählung über Indien hatte mich so mitgerissen, dass, je mehr Hörstunden vergangen waren, desto weniger wollte ich mich verabschieden. Nein, ich wollte mehr, obwohl mein Herz blutete.

Mein Fazit:
Wenn wir nur wirklich wollen, können wir uns und somit auch das Leben für andere ändern. Auch in schweren Zeiten kann Empathie und Menschlichkeit gelebt werden, vor allem dann ist es wichtig, dass wir uns derer erinnern, denen es schlechter geht als uns. Schon ein Lächeln kann den Tag eines Mitmenschen verschönern und sein Gleichgewicht wieder herstellen.

Dieses Buch ist so viel Wert! Es hat das pure Leben in sich und geizt nicht mit schönen und schlechten Dingen. Es ist so echt wie das Leben selbst und wurde damit zu einem meiner Herzensbücher. Ein Buch mit einer leisen und stetigen Geschichte, die dann mit ganzer Kraft und Gewalt mein Gleichgewicht gestürzt hat und mir nicht erlaubte, mich sofort einem anderen Buch zuzuwenden. Es hatte mir das Herz zerrissen! Auch jetzt noch, einige Zeit später, kann ich Ishvar und Om nicht aus meinen Gedanken vertreiben. Sie und ihr Schicksal haben sich bei mir eingebrannt und werden mich wohl noch sehr, sehr lange begleiten und mich daran erinnern, dass das Leben immer wieder schön sein kann, aber deshalb nicht minder schwer.
Dieses Buch wird auch als Print in mein Herzensregal wandern, da es sicher irgendwann noch einmal gelesen wird.

Zum Hörbuch:
Wem das gedruckte Buch zu schwer ist, kann getrost zum Hörbuch greifen. Richard Barenberg hat seine Aufgabe sehr gut gemeistert! Mit seiner angenehmen Stimme konnte er das Werk vor meinem inneren Auge hörbar machen und mich nach Indien, nach Bombay versetzen und mich als Beobachter teilnehmen lassen. Danke dafür!
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am 25. Juli 2017
Ein fantastisches Buch! Ich habe diesen Roman schon vor längerer Zeit gelesen und er ist bisher immer noch sehr beeindruckend und bisher habe ich leider keinen vergleichbar guten Roman mehr gelesen. Zu keiner Zeit langweilig, sondern immer fesselnd und ich hätte die Nächte durchlesen können. Leider auch sehr realistisch und für jeden Indien Traveller oder der es werden will zu empfehlen.
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am 15. August 2017
Dieses Ebook habe ich ausgewählt, weil mir der Klappentext spannend erschien und mir viel Potenzial versprochen hat. Leider war ich enttäuscht.

Bombay 1975. Vier Menschen treffen aufeinander. Ihre Schicksale verknüpft Rohinton Mistry meisterlich zu einem großen Roman. Wir bedgenen Dina Dalal, einer Frau Anfang Vierzig und Maneck Kohlah, einem Studenten aus dem Gebiet des Himalaja; dem unglaublich optimistischen Ishvar Darji und seinem widerspenstigen Neffen, zwei Schneidern, die vom Land in die Stadt geflohen sind.
Seine großen erzählerischen Bögen spannt Misty von den grünen Tälern des Himalaja bis in die Straßen von Bombay. Er erzählt von Rajaram, dem Haarsammler; dem geschäftstüchtigen Bettlermeister, Herr über eine Bettlerarmee; oder Mr Valmik, einem Korrekturleser, der eine Allergie gegen Druckerschwärze entwickelt.

Die Geschichte macht uns mit einigen Charakteren bekannt, die allesamt sehr dreidimensional gestaltet wurden. Ich konnte sie mir deshalb immer sehr gut vorstellen, das war auch der Grund wieso ich das Buch zu Ende gelesen habe, obwohl es mich ab einem gewissen Punkt nicht mehr gefallen hat. Leider kann ich Euch nicht sagen, wann genau das war, weil ich sonst spoilern würde, aber ich kann sagen, dass es ungefähr ein Drittel des Buches war, deswegen habe ich auch ein bisschen schneller gelesen und bin die ein oder andere Seite überflogen.

Dieses Buch war ein guter Kompromiss zwischen dem doch sehr deprimierenden Hörbuchs "Der weisse Tiger" und des Ebooks "Der Himmel über Darjeeling". Dieses Ebook hier ist von der Gesellschaftsschicht vielleicht in der Mitte anzusehen. Nicht ganz reich, aber auch nicht ganz arm. Auch durch dieses Buch konnte ich einen guten Eindruck von der indischen Lebensweise bekommen und habe viele Einblicke in das Land erhalten, sowohl politische, als auch landschaftliche.

Der Anfang hat mir noch sehr gut gefallen, ich mochte die kleine/junge Dina sehr gerne, die sich ständig gegen ihren Bruder aufgelehnt hat und sich von ihm nicht ihr Leben diktieren lassen wollte. Anfangs war das Buch für mich definitiv ein Page-Turner, das hat sich dann leider geändert. Trotzdem ist es ein Buch, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Kindle Edition 9,99€, Taschenbuch 10,99€ mit 864 Seiten, Hörbuch 32,54€ (nein, kein Schreibfehler!).
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