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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
36
Kleine Weltgeschichte der Philosophie
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:18,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 3. Dezember 2014
Dieses Buch bietet einen gelungenen Überblick über wohl alle Epochen und Ausrichtungen der Philosophie. In überschaubare "Päckchen" aufbereitet erhält man Einblicke in verschiedene Epochen: Indien, China, Griechenland, Mittelalter, Renaissance, Aufklärung, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert.

Für eigentlich alle bekannten Philosophen wird das jeweilige Werk und Denken in kurzen Abrissen vorgestellt - solide genug, um sich ein Bild davon machen zu können, was das Werk des jeweiligen Philosophen ausmacht. Das ist anregend zum Mit- und Nachdenken, aber auch zum gezielten Weiterlesen mittels anderer Quellen. Vor diesem Hintergrund ein gelungenes Buch.

Trotzdem ein kleiner Kritikpunkt: Sprachlich hätte man manches sicher einfacher formulieren können. Der Zweck eines solchen Buches ist sicher auch, die zuweilen schwere Kost der Philosophie leicht verständlich darzubieten. Sicher bekommt man hier einen verdaulicheren Einblick in die Werke, als durch die Lektüre der jeweiligen Originalschriften. Trotzdem muss man einige Passagen mehrfach lesen, um sich den Inhalt zu erschließen. Das könnte in einer Überarbeitung sicher noch etwas verbessert werden.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. Oktober 2009
...könnte man sagen bei der Frage, worauf man denn zurückgreifen sollte, wenn man sich für Philosophie und seine Geschichte interessiert. Im Grunde perfekt: nicht zu kurz und nicht zu lang, immer verständlich, aber nie trivial. Stets an den Leser denkend wird auf Einschränkungen, die dieses Format mit sich bringt, offen hingewiesen. Beispielsweise wird an mancher Stelle deutlich gemacht, dass das Konzept eines Philosophen aufgrund dessen Umfangs nur angerissen werden kann. So weiß der Rezipient bescheid und kann sich bei Interesse weitere Literatur hinzuziehen.

Besonders weise ich auf die Sprache des Autors hin: die ist mit soviel Liebe und Wissen zur Materie verfasst, so klug und streckenweise fast literarisch, dass niemand Sorge haben muss, es hier mit einem trockenem Fachbuch zu tun haben zu müssen. Im Gegenteil, spannender als mancher Roman ist es, den Gedanken der Weisen (und derer, die sich dafür gehalten haben) zu folgen, die Querverweise nachzuvollziehen und die beschriebenen historischen Umstände mit einzubeziehen. Und wenn es zu Komplex wird, oder sich der Denker in allzu abgehobener Sprachgestaltung übt, ist auf Störig Verlass, der es versteht, komplexe Zusammenhänge verständlich zu "übersetzen". Also echtes Lesevergnügen inklusive.

Wie es Störig gelingt, den Leser mitzunehmen ins Reich der Philosophie, ihm immer die Möglichkeit offen hält, selbst über das soeben Gelesene nachzudenken und Zusammenhänge und Widersprüche offenzulegen, ist schon richtig gut. Auch klasse: los gehts im alten Indien und nicht etwa erst bei den alten Griechen (Ehre, wem Ehre gebührt).

Kleiner Kritikpunkt: einige Denker, die den Bereich der Philosophie für sich nicht als Hauptmetier verstanden haben (z.B. Erich Fromm), hätte ich dennoch gerne erwähnt gesehen. Das wäre etwas für die nächste Auflage, die langsam mal fällig wird!

Well done, Hans!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. Oktober 2012
Die "Kleine Weltgeschichte der Philosophie" von Hans Joachim Störig nähert sich in sauberer Gliederung den wichtigsten philosophischen Strömungen und Persönlichkeiten des alten Indiens und Chinas und dann vor allem Europas von den alten Griechen an bis in die Gegenwart hinein. Die 17. Auflage von 1999 wurde vom Autor nochmals gründlich überarbeitet und schliesst neu mit den fünf Problemfeldern Mensch, Sprache, "Erkennen und Wissen", Ethik plus "Gehirn, Bewusstsein, Geist".

Das Buch ist in gutem Deutsch geschrieben. Die Gewichtung der Personen und Themen ist meines Erachtens ausgewogen. Der Verfasser verliert sich nirgends in Nebensächlichkeiten, bleibt aber trotzdem differenziert und nicht simplifizierend. Er versteht es, komplexe Zusammenhänge und Gedankengänge verständlich darzustellen. Er nähert sich der Philosophie liebevoll, einfühlend, fast kongenial. Störig ist ein offener Geist im besten Sinn.

Beispielsweise ist eine grosse Achtung des Verfassers vor Immanuel Kant zu spüren. Er widmet ihm denn auch ganze 55 Seiten (S. 439-494) in einer ausgezeichneten und wohlwollenden Darstellung. Ich erachte diese Betonung - man mag sich zu Kant stellen, wie man will, und ich stehe ihm sehr kritisch gegenüber - für angebracht. Die Weite und Seriosität von Störig zeigt sich in einer umgehenden Würdigung und echten Kritik dieses Ansatzes auf den Seiten 487-494, wo er unter anderem den Einwand Friedrich Heinrich Jacobis (von anderen sträflich vernachlässigt) aufführt (vgl. auch S. 502). Auch der noch kaum wahrgenommene Beitrag Johann Georg Hamanns fehlt nicht (S. 501 f. und 730 f.). Später dann (S. 786 f.) wird Kant für den (post-)modernen und oft ins Zynische kippenden "Konstruktivismus" explizit als geistiger Vater benannt und die Querverbindung treffend gezogen. Der Leser wird angeregt, sich seine eigenen Gedanken zu machen.

Sicher, die "Kleine Weltgeschichte der Philosophie" ist eine Einführung. Wer bemängelt, das Buch sei zu wenig ausführlich, sollte den Titel beachten. Es ist eine beachtenswerte Einführung.

Vor Beginn meines Studiums fand ich in einem Antiquariat eine ältere Ausgabe aus den 60er-Jahren. Die Lektüre erwies sich mir als grosse Hilfe. Später habe ich dann die 17. Auflage neu gekauft und nochmals ganz und mit Genuss durchgelesen. Ich liebe dieses Buch. Müsste ich mich entscheiden, welches meiner Bücher ich nebst der Bibel für den Aufenthalt auf einer einsamen Insel auswählen würde, so wäre "der Störig" ganz vorne mit dabei. Ein sehr schönes Buch!

Danke vielmals, Hans Joachim Störig!
Patrick Werder
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. April 2015
Ich möchte vor allem zwei Dinge hervorheben, die mir bei der Lektüre des Buches sehr gefallen haben: Zum ersten erhält der / die Lesende auf verhältnismäßig wenigen Seiten einen umfassenden Einblick in die Philosophiegeschichte. Zum zweiten gelingt es dem Autor, komplexe Sachverhalte und Gedanken (auch für den Laien) verständlich und nachvollziehbar darzustellen.
Über die Auswahl der vorgestellten Philosophen darf sicherlich ebenso gestritten werden wie über den Umfang ihrer Darstellung. Der Autor verhält sich aber transparent, da er seine Darstellungsweise (meist) offenlegt und mit Verweisen begründet.

Fazit: Die "Kleine Weltgeschichte der Philosophie" hält aus meiner Sicht was sie verspricht und gibt einen Überblick über die Geschichte der Philosophie. Über ihre Vollständigkeit lässt sich natürlich streiten. Die Verweise ermöglichen auch eine vertiefende Auseinandersetzung mit einzelnen "Persönlichkeiten".
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 22. November 1999
Dieses Werk von Hans Joachim Störig, Dr. phil und Dr. jur., eröffnet dem Leser die faszinierende Welt der Philosophie. Es beginnt mit den Weisheiten Altindiens und Chinas, behandelt danach die griechische Philosophie und anschließend die des Mittelalters. Dann folgt das Zeitalter der Renaissance und des Barock. Die letzten Teile beschäftigen sich mit der Aufklärung, dem 19. Jahrhundert und der Philosophie des 20. Jahrhunderts. In den einzelnen Kapiteln wird zum einen immer auf gewisse allgemeine Strömungen und Ansichten eingegangen und zum anderen werden die jeweils herausragenden Philosophen der jeweiligen Epoche behandelt.
Dieses Buch wendet sich nicht an den "Fachphilosophen", sondern an den interessierten Laien, der sich mit den Rätseln der Welt und den ewigen Fragen des Menschseins beschäftigt. Natürlich werden keine Patentlösungen geboten, aber es ist ja immer hilfreich sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen, um so eine eigene bilden zu können, denn der eigene Horizont wird erweitert und man ist in der Lage, die jeweilige Situation objektiver zu beurteilen. Es ist wirklich erstaunlich, daß die Menschen vor einigen Tausend Jahren dieselben Probleme plagten, die uns noch heutzutage beschäftigen.
Darüber hinaus ist dieses Buch auch ein hilfreiches Nachschlagewerk, wenn man etwas über einen bestimmten Philosophen oder eine bestimmte Epoche erfahren möchte.
Das Buch ist trotz der nicht leichten Materie verständlich und gut lesbar geschrieben und wem "Sofies Welt" gefallen hat und wer noch tiefer in die Philosophie einsteigen will, ist dieses Buch nur zu empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
44 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. November 2001
Dieses Buch ist absolute Pflicht für jeden, der Philosophie verstehen will. Nur wenige Werke überhaupt sind fachlich so kompetent und qualitativ so hochwertig wie Störigs beeindruckende Odysse durch die Denkgebäude und Ideenstrukturen der geisteswissenschaftlichen Königsdisziplin. Berauschend an diesem Werk ist letztlich die Einfachheit von Störigs Schreibstil. Zudem veranschaulichen leicht verständliche Beispiele die Tragweite und die unmittelbare Gewichtung der Philosophie. Störig gelingt es, das komplexe Denken der Geistesgrößen nicht als abstrakte Utopie zu zeigen, sondern den Inhalt und den Versuch, Mensch und Welt in seiner Universalität zu beschreiben, in die Gegenwart und in den unmittelbaren Altag zu transferieren. Er zeigt Philosophie als das, was es ist: den mentalen Motor der menschlichen Geistesentwicklung!
Einfach genial - genial einfach!
Hegels Dialektik, Rousseaus Gesellschaftsvertrag, Platons idealer Staat oder Kants kategorischer Imperativ? Was auch immer die philosophischen Größen bewegte, oder was sie bewegt haben, in diesem Buch wird es klar und verständlich.
Kurzum: ein Meisterwerk!
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. August 1999
Wer hat noch nicht den Wunsch gehabt, sich ein wenig an philosophischer Bildung anzueignen? Wen reizt es nicht, über die großen Fragen der Menschheit mit ein wenig philosophischem Hintergrundwissen nachgrübeln zu können? Wer zum Beispiel Jostein Gaarders „Sofies Welt" gelesen hat, kennt das Gefühl, daß das Interesse an der Philosophie geweckt wird, man dann aber schwer etwas geeignetes zum Weiterlesen findet. Man will ja nicht gleich 500 Seiten über Kierkegaard oder Platon lesen, und auch die Originalquellen von Kant sind nicht unbedingt das, was man leichte Lektüre nennt.
Hier hilft „der Störig". Er ist mit Sicherheit keine triviale Lektüre, aber er informiert präzise und gut verständlich - und vor allem ausführlich genug, aber nicht zu sehr - über alle wichtigen Abschnitte und Personen in der Geschichte der Philosophie. Er fängt zwar nicht - wie Sofies Welt - bei den alten Griechen an (sondern bei der Philosophie des alten Indiens), aber er behandelt wirklich alles, was der interessierte Laie jemals über die Philosophie wissen wollte. Was mir besonders an ihm gefällt ist, daß man ihn abschnittsweise lesen kann, ohne dadurch irgendwie den Faden zu verlieren. Die Kapitel sind in sich geschlossen und gut verständlich. Auch ist positiv zu vermerken, daß Störig nicht versucht, diesen oder jenen Gedankengang zu werten und den Leser damit zu beeinflussen. Das Buch ist neutral gehalten, und der Leser kann sich seine eigenen Urteile bilden.
Dieses Buch ist für jeden interessant, der an der Philosophie Gefallen findet oder mehr über sie erfahren will. Ein tolles Nachschlagewerk, aber auch ein Buch, das man am Stück lesen kann. Wirklich gelungen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
41 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. Dezember 2011
Wer sich einen Überblick über die lange Geschichte der Philosophie und ihre verschiedenen Exponenten und Strömungen machen will, ist mit diesem Buch von Hans Joachim Störig gut beraten. Mit 100 Seiten über die "Weisheit des Ostens" (Hinduismus, Buddhismus, Taoismus) beginnt es, dann 100 Seiten über die alte griechische Philosophie. Das ist eine gute Basis für alles weitere, das dann kommt. Die Sprache ist verständlich und angenehm. Es wird zitiert und es werden Zusammenhänge aufgezeigt. Dieses Werk ist ein gutes erstes Buch und ein Standardwerk für alle, die sich mit Philosophie und deren Geschichte beschäftigen möchten, ohne das Hirn zu zermartern und die Lust am Thema durch eine allzu grosse Schwere zu verlieren.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. Dezember 1999
Hans Joachim Stoerigs Buch ist ein wahre Weltgeschichte der Philosophie. Das Buch beginnt mit einem (vielleicht etwas kurzen) Ueberblick ueber die Philosophiegeschichte aller wichtigen Kultukreise dieser Welt bevor er sich mit dem Mittelalter beginnend der westlichen Philosophiegeschichtet widmet. Das Buch setzt keinerlei philosophisches Vorwissen voraus, neigt aber (soweit ich das als nicht-Philosoph beurteilen kann) nie zu uebermaessigen Vereinfachungen, wie es etwas Sophies Welt tut. Die Menge an Details die geboten wird ist genau richtig, um einen Eindruck ueber das philosophische Denken zu bekomen, wird aber nie erschlagend. Zu alle dem ist das Buch auch noch gut geschrieben! Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass es besser gewesen ware wenn die nicht-westlich Philosophoe nach der westlichen behandelt worden waere. Fuer jeden der intresse an Philosophie hat ist diese Buch unbedingt und uneigeschraenkt zu empfehlen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
18 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 25. Februar 2007
Alle Philosophieinterressierten stehen anfangs vor dem selben Problem, eine vielzahl an Philosophen und deren Meinungen und man weiß ga nicht was man zuerst lesen soll. Nun insgesamt sollte man aus meiner Sicht sowieso immer zuerst die Antike lesen, also Platon und Aristoteles diese geben in der Regel die wichtigsten Grundlagen um sich mit der Philosophie des Mittelalters etc. dann auch auseinander zu setzten.

Trotzdem empfand ich es als sehr schön, dieses Buch als kleinen Einstieg zu lesen, man bekommt chronologisch die Philosophen, deren Leben und deren grundsätzliche Philosophie mitgeteilt. Ich finde dieses Buch ist weder zu lang, noch zu kurz, sondern gibt einen Einsteiger wie auch Fortgeschrittenen das richtige Maß.

Wer sich speziell für einen Philosophen interressiert, sollte ohnehin keine Sekundärliteratur, sondern explitzit die Werke lesen...

Fazit: Keine Fehler und didaktisch sehr gut aufgebaut.
11 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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