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am 11. Oktober 2014
Zwei Zitate, die mich besonders beeindruckt haben:

"Niemand wird geboren, um einen anderen Menschen wegen seiner Hautfarbe, seiner Lebensgeschichte oder seiner Religion zu hassen. Menschen müssen hassen lernen, und wenn sie hassen lernen können, dann kann ihnen auch gelehrt werden, zu lieben."

"Ein Mensch, der einem anderen die Freiheit raubt, ist ein Gefangener des Hasses, er ist eingesperrt hinter den Gittern von Vorurteil und Engstirnigkeit. Ich bin nicht wahrhaft frei, wenn ich einem anderen die Freiheit nehme, genauso wenig wie ich frei bin, wenn mir die Freiheit genommen wird."

Hier zeigt sich die wahre Größe dieses Mannes, der nach langem Freiheitskampf und 27 Jahren im Gefängnis in seiner Lebensgeschichte nicht ein Wort des Hasses verliert, sondern nichts unversucht lässt, in seinen Unterdrückern noch einen Hauch von Menschlichkeit zu entdecken.
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am 29. Dezember 2001
Auch wenn dieses Buch vom Umfang her zunächst einmal abschreckt, lohnt es sich allemal, es zu lesen!!! Nehmen Sie sich einige Abende frei für Nelson Mandela, der hier eine wirklich einzigartige Lebensgeschichte aufgeschrieben hat. Doch nicht nur die Einblicke, die man in das Wesens Mandelas bekommt, sind hochspannend, sondern auch und gerade das gesamte Umfeld, von dem er erzählt: Einen sehr großen Platz räumt Mandela seiner vor-politischen Zeit, also seiner Kindheit und Jugend ein; und diese Beschreibungen sind schon allein deshalb so interessant, weil sie die Atmosphäre und Kultur Südafrikas so gut einfangen.
Oft liest sich diese Biografie wie ein spannender Roman- inhaltlich eine absolute Bereicherung für den Leser!
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am 5. März 2007
"Unerträgliches ist durch einen starken Geist ertragbar!"

Nelson Mandela, Jahrgang 1918,Nobelpreisgewinner gehört zu den ganz großen Menschen der Zeitgeschichte. Er ist ein hervorragendes Vorbild für einen humanen Kampf für die Menschrechte.
Seine Autobiografie wurde von ihm selbst geschrieben und bietet tiefe Einblicke in sein Leben.
Angefangen von seiner Kindheit bis hin zum Leben nach der Freilassung bekommen wir ein untrügliches Bild von Nelson Mandela vermittelt. Es ist erstaunlich, was der Südafrikaner durchgemacht hat und mit welcher inneren Stärke er lebt.
Seine Leben war von Anfang an mit Schwierigkeiten versehen, er verlässt früh seine Familie, sein Jurastudium schließt er mit "weniger als mittelmäßig ab." Er fällt sogar einmal durch das Examen auch die englische Sprache bereitet ihm Schwierigkeiten.
Doch Mandela lässt sich von seinem Traum - von der Gleichheit aller Menschen in Südafrika, nicht abbringen.
Er gründet mit einem Freund eine Kanzlei für Schwarze und geht auf Konfrontationskurs mit dem Staat. Ebenfalls gehört er zu den führenden Köpfen der ANC. Eine Organisation, welche sich für die Menschrechte stark macht.
Dieses Engagement wurde ihm zu Verhängnis und er landete im Gefängnis, welches er nicht mehr so schnell verlassen sollte.

Viele Probleme stürzen auf Mandela ein. Sein Familienleben ist zerstört, die Kinder wachsen ohne ihren Vater auf. Seine Frau wird terrorisiert und im Gefängnis wird er zudem unmenschlich behandelt.
Aber der Rechtsanwalt behandelt seine Mitmenschen mit Respekt und das verdient höchste Anerkennung. Anscheinend hat der Freiheitskämpfer mit dem Aufschreiben seiner Memoiren, mit dem Studieren von Gesetzen und Englisch, täglichen Trainingseinheiten sowie mit seiner Vision einen Weg gefunden, nicht unmenschlich zu werden.

Sein Schreibstil ist einfach und verständlich. Er nutzt Vergleiche und Metaphern, welche den Kontext auflockern und dazu beitragen, dass ein Film vor dem geistigen Auge entsteht.
Zwischendurch lässt der Autor ein paar interessante Anekdoten aus seinem Leben mit einfließen, die Mandelas Humor zum Ausdruck bringen oder zeigen wie er sich in einigen Situationen seines Lebens selbst gesehen hat.
Obwohl die Biografie über 800 Seiten stark ist, erweckte sie auf mich einen sehr kurzweiligen Eindruck. Keine Stelle erscheint mir überflüssig.
Dieses Buch ist keinesfalls verschwendete Zeit. Betrachten Sie das Jahrhundert aus der Sicht von Südafrika.
Also schalten Sie den Fernseher aus und lesen Sie dieses fesselnde Werk.
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am 5. September 2014
Interessant, aber mit sehr vielen Wiederholungen. MAn merkt sehr deutlich, dass Mandela dieses selbst geschrieben hat,denn der Stil ist holprig und wie schon gesagt mit vielen Wiederholungen versehen. Außerdem sehr auf die Person bezogen.
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am 27. Dezember 2008
Zusammen mit Malcolm X und Martin Luther King gilt Nelson Mandela als bedeutendster Vertreter im Kampf gegen staatliche Rassendiskriminierung, der 1994 zum ersten demokratisch gewählten schwarzen Präsidenten Südafrikas werden konnte und damit nach dem Ende der Apartheid, die große Wende verkörperte, die den African National Congress als stimmenstärkste Partei aus der Illegalität direkt ins Parlament brachte und das Land einer demokratischen Reform unterzog. Doch der lange Weg zur Freiheit war steinig gewesen, es hatte fast Mandelas gesamtes Leben lange gedauert, um die Unterdrückung von Schwarzen und Farbigen abzuschaffen, deren Situation zwischenzeitlich durch das Apartheids-Regime sogar noch verschlimmert wurde und 27 Jahre davon verbrachte Mandela selbst in Haft, nachdem der ANC gezwungen wurde in den Untergrund zu gehen.

In jenen 27 Jahren war es Mandela die meiste Zeit über nicht einmal gestattet Besuch empfangen, dennoch gelang es ihm mit Hilfe seiner mitgefangenen ANC-Kollegen ab 1972 handgeschriebene Fragmente seiner Biografie nach draußen zu schmuggeln. Diese Fragmente zusammengefügt ergeben einer der monumentalsten Autobiografien der Weltliteratur, die von Mandelas Geburt 1918 bis zur Amtseinführung 1994 reicht und zugleich die beste Biografie Nelson Mandelas ist.

Der junge Mann der in seiner Jugend nach Bildung strebte und beschloss andere Wege zu gehen, als jene die ihm vorbestimmt schienen, ahnte damals selbstverständlich noch nicht dass seine Flucht vor den Konventionen ihn nicht nur in eine größere Welt sondern auch in Konflikt mit deren Autoritäten bringen würde. Doch mit seinem Studienabschluss, der damals nur wenigen Schwarzen überhaupt möglich war und dem Beginn seiner politischen Aktivität im ANC trat Mandela in den Kampf gegen Unterdrückung und Ausgrenzung der nicht-weißen Bevölkerung ein. Doch die Proteste und Demonstrationen schienen wirkungslos, nachdem die dominierende National Party, die 1948 an die Macht kam und das System der Apartheid institutionalisierte und dahingehend verschärfte, dass jedwede Aufweichung zuvor, wieder durch strengere Gesetze beseitigt wurde, eine immer aggressivere Politik verfolgte und ganze Stadtteile mit Polizeigewalt räumen und niederreißen ließ, um die schwarzen Viertel weiter weg zu verlegen.

Nach wiederholten Verhaftungen und Zusammenstößen mit den Behörden wurde Nelson Mandela schließlich einer der Mitbegründer des Umkhonto We Sizwe (kurz MK, Zulu für Speer der Nation), nachdem sich der gewaltlose Widerstand als Sackgasse erwiesen hatte. Neben anfänglichen Sprengstoffanschlägen auf Strommasten, Kraftwerke, Wasserwerke und andere Infrastrukturziele, setzte der MK als geheime Tochterorganisation des ANC auch auf die Entwicklung von Beziehungen zu anderen afrikanischen Staaten, die mit finanziellen Zuwendungen den Kampf gegen die Apartheid fördern sollten. Zugleich galt es als großes Ziel, durch die Verbündeten an Möglichkeiten zu gelangen, junge MK-Rekruten in Trainingscamps zu schicken und für den Einsatz in südafrikanischen Streitkräften vorzubereiten, damit man wenigstens in dieser Hinsicht mit dem Regime gleichziehen könnte. Doch die Hinwendung zur Gewalt gegen die dessen ungeachtet überlegene Staatsgewalt führte zur Verhaftung des nahezu gesamten MK-Führung und nach dessen Rückkehr auch Nelson Mandelas. Im Rivonia Prozess sahen sich die Angeklagten wegen Terrors, Umsturzversuches und kommunistischer Aktivitäten schließlich sogar der Todesstrafe gegenüber, die jedoch aufgrund der ohnehin angespannten Lage in lebenslange Haftstrafen umgewandelt wurde. Es begannen Jahrzehnte, in denen die Häftlinge von der Außenwelt so gut wie abgeschnitten waren und dennoch ihren Kampf nie aufgaben und Mandela neben den Arbeiten an seiner Biografie, sogar die Zeit fand, sich erfolgreich für eine Verbesserung der Haftbedingungen einzusetzen, während durch die Bemühungen von exilierten ANC-Vertretern wie Oliver Tambo eine internationale Protestbewegung gegen die Apartheid und Mandelas Inhaftierung geschaffen werden konnte.

Mit seiner Entlassung in die Freiheit 1990 trat Mandela jedoch nicht für eine Umkehrung der Verhältnisse ein, sondern einen Ausgleich, eine Gleichberechtigung und Versöhnung, für die er internationale Aufmerksamkeit und den Friedensnobelpreis erhielt. Der "Ghandi Südafrikas" wurde sogar Präsident und auch wenn er manche der an seine Regierung gestellten Erwartungen nicht erfüllen konnte, setzte er doch die richtigen Zeichen und unternahm genau jene Schritte, um eine Eskalation zu vermeiden und eine bessere Zukunft möglich zu machen.

Mandelas Buch bewegt, denn einerseits ist es ein sehr persönliches Werk, in dem Mandela seine Lebensgeschichte erzählt, aber zugleich auch eine Schilderung der Entwicklung des Kampfes gegen die Apartheid aus seiner Sicht und damit vom politischen und geschichtlichen Standpunkt noch umso interessanter. Hätte nicht Mandela selbst das Buch geschrieben, der Historiker oder Journalist dem es gelungen wäre, hätte ein Meisterwerk geschaffen, das wohl den Titel "Nelson Mandela und Südafrikas langer Weg zur Freiheit" tragen würde, denn die Verbindung zwischen Biografie und persönlichen Erlebnisbericht sucht ihresgleichen. Der Stil ist geprägt von einer sachlichen Nüchternheit und klaren Sprache, die nicht den Irrungen der Verklärung und Romantisierung erliegt. Mandela bleibt seinen Wurzeln treu und schafft auch kulturelles Verständnis, doch er stellt seine Herkunft nicht über andere und bleibt der Sachlichkeit ergeben. Was ihm so fast nebenbei noch gelingt, ist es dem Leser die Geschichte derart plastisch zu vermitteln, dass er sie aus Mandelas Perspektive miterlebt.

Fazit:
Nelson Mandelas Autobiografie gehört zu jenen Werken die man als geschichtlich und auch politisch interessierter Mensch unbedingt gelesen haben sollte, nicht umsonst gilt das Werk aufgrund seiner sprachlichen Eindringlichkeit auch als Weltliteratur.
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am 29. Dezember 2013
Der lange Weg zur Freiheit in der 18. Auflage vom Dezember 2013 ist eine lesenswerte Autobiographie, die uns Nelson Mandela sowohl als Häuptlingssohn, Rechtsanwalt, Führungsmitglied des ANC, Vorsitzender des Oberkommandos des MK, Präsident des ANC und Präsident Südafrikas, aber auch als Familienvater und Clanmitglied in allen Facetten vorstellt. Auf 838 Seiten werden historische Erinnerungen des Zeitzeugen Mandelas mit viel Liebe zum Detail dargestellt, aber auch so manche private Anekdote, die den Leser zum Schmunzeln anregt und den "Menschen Mandela" dem Leser näher bringt. Man kann der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nur zustimmen, die das Buch als eine "der großen Politiker-Autobiographien deses Jahrhunderts" bezeichnet hat. Insgesamt ein Buch, dass phasenweise durchaus spannend geschrieben und nicht langatmig ist. Langeweile kommt beim Lesen keinesfalls auf. Wer sich für die neuere Geschichte Südafrikas interessiert sollte dieses Buch gelesen haben.
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am 7. Juni 2012
Dieses Buch lohnt sich auf alle Fälle zu lesen, vor allem wenn man interessiert an der südafrikanischen Geschichte ist. Nelson Mandela erzählt hier von seinen Erlebnissen: von Anfang an! Es ist zwar stellenweise ziemlich in die Länge gezogen, aber Mandla lässt keine noch so winzige Tatsache aus. Da ich schon einiges zur Apartheid gelesen habe, konnte ich noch besser alles nachvollziehen. Es empfielt sich dieses Buch nicht (!) als Einstieg zu nehmen sondern sich erst einmal einen Überblick" zu verschaffen.

Fazit: Wer wissen möchte wie die Apartheid für Nelson Mandela war, sollte auf alle Fälle zu diesem Buch greifen, trotz der vielen Seiten.
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am 6. Dezember 2013
The story of a great icon told in a very natural voice, spelling out his simple life growing up, the values that gave him the formidable foundation upon which he built his legacy of taking a nation from the brink of disaster to the road of hope and a future where humanity is the number one value. Mandela symbolised the soul of Africa, the tenacity of its people and the forgiving nature of their hearts. Only in the case of Josef Njike in the book Disciples of Fortune have I read of an African hero portrayed in such a human light. We come out from reading this book not only more enlightened, but also reinvigorated and even more joyful. "Kuaga, Mandela", Africa's greatest hero and enlightener, unblemished by power to the point of giving it up after having it for only four years.
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am 6. Januar 2007
Dass die Lebensgeschichte eines der wenigen Menschen, die man getrost als lebende Legende bezeichnen kann, zwangsläufig beeindruckend ist, ist gar keine Frage. Leider hat das Buch aber auch diverse Längen mit Details, die wohl nur Insider interessieren dürften, die es einem nicht immer einfach machen, bei der Sache zu bleiben.

In Erinnerung bleiben vor allem die Jahre des Erwachens mit der Gründung des ANC, der Beginn des aktiven und passiven Widerstandes, die Verbannungen, das Leben im Untergrund, die Festnahmen, Prozesse, die dunklen Jahre in Gefangenschaft, aber auch die Zeit der Verhandlungen mit der südafrikanischen Regierung und natürlich die ersten Jahre in Freiheit. Selbst in den schwärzesten Zeiten wird ein unbändiger Lebens- und Freiheitswille deutlich, den der Staat durch keine noch so repressiven Maßnahmen unterdrücken kann.

Auch seine langjährigen Mitkämpfer kommen in dem Buch nicht zu kurz. Egal ob in Freiheit oder Gefangenschaft, ohne eine breite Basis in der Bevölkerung und enge Verbündete wäre auch ein Nelson Mandela erfolglos geblieben.

Schließlich wird sogar ein äußerst bemerkenswerter Respekt vor dem politischen Gegner, selbst vor den schlimmsten Unterdrückern und übelsten Rassisten deutlich, der in dieser Form zwar überrascht, aber gleichzeitig auch ganz deutlich Wegbereiter für ein Versöhnen der Kulturen und Rassen Südafrikas ist.

Ein sehr empfehlenswertes Buch, das Einblick gibt in die Beweggründe eines Menschen, der selbst nach jahrzehntelanger Gefangenschaft kein Bedürfnis nach Rache und Vergeltung, sondern nur nach Aussöhnung und friedlichem Zusammenleben hat.
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am 4. Februar 2000
Nachdem ich sehr gerne Biographien lese trifft man schon auf die Eine oder Andere die sich die Autoren, wenn nicht sogar die Hauptperson selber besser erspart hätte. Bei diesem Werk jedoch wurde Nelson Mandela sehr gut beraten sie zu schreiben. Die Geschichte die erzählt wird ist sehr interessant, da sie von Nelson Mandela als Person, vom Umbruch der Einstellungen in diesem Jahrhundert und der Liebe zu Südafrika erzählt. Er erzählt nicht nur nette Annekdoten sondern auch bedrückende Geschehnisse, die sich der normale Durschnittsleser kaum vorstellen kann. Etliche kulturelle und politische Zusammenhänge werden klarer, für den Leser dem die Geschichte Südafrikas am Herzen liegt. Auch gewinnt man den Eindruck, die politischen Geschehnisse werden objektiv erzählt und es sollen "keine Abrechnung mit dem weißen Mann" sein.
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