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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
22
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 1. Mai 2010
Die Gesamtbewertung des Buches ist ein Kompromiss zwischen zwei Einschätzungen, die ich verschiedenen Seiten des Buches beimesse.

Als praktischer Ratgeber, das Leben mit anderen Augen zu sehen und dadurch vielleicht etwas glücklicher zu werden, erfüllt es zweifellos seinen Zweck, ohne dabei allerdings besonders brillant zu sein oder allzu weit über nützliche Gemeinplätze hinauszugehen. Diesem Aspekt des Buches würde ich vier Sterne verleihen.

Als Heranführung an das Werk Prousts hingegen scheitert das Buch, da es sich zu sehr an der Oberfläche hält. Wer hofft, durch die Lektüre de Bottons Proust leichter zugänglich zu finden, wird nur wenig Gewinn aus diesen Seiten ziehen; diesem Aspekt des Buches würde ich daher nur zwei Sterne verleihen.

Es fragt sich letztlich, warum und für welches Zielpublikum de Botton ausgerechnet Prousts Werk als Exempel für seine an sich genommen keineswegs wertlosen Ratschläge und Erkenntnisse benutzt. Leser, die bereits Gefallen an Proust finden, haben die im vorliegenden Buch vorgestellten Erkenntnisse zweifellos bereits selbst gewonnen, da sie sonst schwerlich Proust überhaupt wertschätzen könnten, und Leser, die Proust trotz vielleicht grundsätzlichen Interesses bisher unzugänglich fanden, werden aus de Botton keinen Schlüssel zu ihm gewinnen, sondern bloß eine Ahnung der von ihm behandelten Themen, die zwar möglicherweise ausreichen mag, beiläufige Lust zu wecken, sich mit Proust auseinander zu setzen, aber doch keinesfalls Rüstzeug zur Verfügung stellt, das zur erfolgreichen Durchführung dieser alles andere denn beiläufigen Unternehmung notwendig ist.
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am 10. Mai 2001
"Ich zögere, mich hineinzustürzen, aus Furcht, hinabgesogen zu werden. in der bangen Erwartung, immer und immer tiefer darin zu versinken und womöglich nie mehr an die Oberfläche zu gelangen." Diese eindrucksvolle Schilderung tiefer Berührungsängste mit Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit stammt von Virginia Woolf und beschreibt vielleicht am besten jene Hemmschwellen, die de Botton mit seinem Ratgeber einreißen will. Mit wohltuender Leichtigkeit nimmt er sich die Zeit, uns begreiflich zu machen, warum es sich lohnt, einen vermutlich so schwer verdaulichen Schinken aus dem Regal zu nehmen. Schon die Überschriften der einzelnen Kapitel (Wie man richtig liest, Wie man erfolgreich leidet, Wie man in der Liebe glücklich wird) erregen - in zugegeben etwas plakativer Art und Weise - unsere Aufmerksamkeit für ein Büchlein, das besagten Unterton des Aufdringlichen alsbald ablegt, um auf unterhaltsame, durchaus witzige Art Weisheiten zu verkünden, die wir eh alle schon einmal gedacht haben, die uns aber genau aus diesem Grunde ein herzhaft verträumtes Schmunzeln entlocken. Dabei vermischt der Autor liebevoll detaillierte Notizen zum Leben Proust mit Passagen dessen berühmten Romans, dem wir nach Lektüre dieser Einführung entschlossen entgegen treten können, "... denn nur das kann schön sein, was das Zeichen unserer Wahl, unserer Neigung, unserer Unsicherheit, unseres Verlangens und unserer Schwäche tragen kann."
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am 23. Juni 2004
Das flüssig geschriebene, leicht lesbare Werk stellt eher einen Ratgeber für Lebensfragen dar, den man je nach persönlicher Präferenz anregend finden mag oder nicht. Wer sich indes dem nicht leicht zugänglichen Original nähern will, sollte es nach meiner Einschätzung auf anderem Wege versuchen. Er sollte bei der Autobiographie von Céleste Albaret, M. Proust, beginnen. Dieser stark persönlich gefärbte Erlebnisbericht ist als solcher äußerst spannend zu lesen und erklärt das Charisma der Persönlichkeit Prousts selbst und die Art und Weise, wie er Menschen, Situationen und Erlebnisse für sein Werk benutzt und geradezu ausbeutet. Danach empfehle ich die ausgezeichnete Biographie von Hayman, die die etwas subjektive Schilderung Albarets korrigiert und erklärt, wie Proust Sinneseindrücke in sich aufgenommen hat, wirken lies und im rechten Augenblick vielleicht nur in den Halbsatz einer seiner langen Hypotaxen kulminieren lies. Spätestens nach dieser Lektüre wird deutlich, dass de Botton letztlich die Erkenntnisse der Literaturwissenschaft nur second hand verwertet. Daran ist nichts Ehrenrühriges. Nur, wer es mit der Recherche aufnehmen will, sollte nicht auf die Kurzversion einer Einführung zurück greifen. Mit dieser Einstellung wird er auch beim Original nicht weit kommen.
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am 8. Januar 2012
Was erwartet man, wenn man diesen Titel hört? Alain de Botton hat sich an das monumentalste Werk der Moderne gewagt und daraus einen witzigen, kurzweiligen und charmanten Ratgeber gemacht. In Kapiteln wie "Wie man sich Zeit nimmt", "Wie man in der Liebe glücklich wird" oder "Wie man richtig liest" fabuliert de Botton über große und kleine Fragen des Lebens und bindet gekonnt und passend Passagen aus der Recherche ein oder erzählt Anekdoten aus dem Leben von Proust, wodurch man eine Menge über diesen kauzigen Schriftsteller erfährt - ein Mensch, der auch im Sommer fror und nie seinen Pelzmantel auszog, der täglich 20 Handtücher für seine Hygiene verschwendete und seinen Freunden mit kostspieligen und aufdringlichen Aufmerksamkeiten auf den Geist ging.

De Botton schafft die schwierige Gratwanderung, sich mit einem großen Werk der Literatur auseinanderzusetzen, ohne dabei zu trocken analytisch oder aber zu banal und oberflächlich zu sein. Wer meint, er habe durch dieses Büchlein schon alles erfahren, was man über Proust oder die Recherche wissen muss, der irrt. Alain de Botton macht einem durch seine humorvollen und sinnlichen Ausführungen erst recht den Mund wässrig. Übrigens braucht man keine detaillierten Vorkenntnisse, um dieses Buch voll genießen zu können. Und ich finde, dafür kann man vor Alain de Botton schon einmal den Hut ziehen.

Ein sehr informatives und intelligent gemachtes Buch. Mein Leben wird es nicht ändern, aber es macht Lust auf mehr Proust.
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am 1. Dezember 2010
Alain de Bottons "Ratgeber" ist wunderbar geeignet für kurzweilige anspruchsvolle und auf Literatur-Lust-machende Lektüre. Die Stories, die er über Proust auspackt, sind witzig und spannend und am Ende fragt man sich, warum man Proust noch nie gelesen hat. Eine bessere Werbung für einen Klassiker gibt es kaum. Zumal man trotz aller Leichtigkeit immer merkt, was für ein Proust-Kenner de Botton ist. Hut ab!
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am 18. Januar 2004
De Botton versucht sich in diesem Buch gar nicht in literarischer
Analyse, obschon er es bestens könnte, sondern nimmt die Person-en aus Prousts "A la recherche .." als Verhaltensmuster, zeigt
ihre Schwächen und wie wir uns mit solchen auseinandersetzen können um sie zu überwinden, falls wir sie bei uns erkennen. Und er bleibt nicht nur bei Proust, sondern zieht Geister wie Montaigne, Pascal, Shakespeare, Flaubert, Stendhal .. heran, womit wir auch bereichert werden. Gewiss werden auch Aspekte von Prousts Stil unter die Lupe genommen, so der auf Seite 42-43 grafisch dargestellte bandwurm-artige Satz, sicher der weitaus längste der ganzen Weltliteratur. Auch wenn man das ganze Werk weder vorher noch nachher liest (ich habe nur die zwei ersten Bände verkraftet, wäre noch zum letzten gekommen, wenn ich nicht die Ohnmacht der Philosophie erkannt und auf den Weg der Mystik
gekommen wäre), hat man da ein nützliches und wunderbares Buch.
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am 25. Juni 2012
Bei diesem Buch wusste ich bis zum Schluss meiner eigenen Lektüre nicht genau, was ich davon halten sollte. Es ist nicht wirklich ein Ratgeber, wie der Titel und das Inhaltsverzeichnis vermuten lassen könnten, aber auch keine literarisch inspirierte Persiflage dieses Genres. Andererseits ist es aber auch keine empfehlenswerte Sekundärliteratur für Proust-Leser, die nach Lektüre der »Recherche« mehr über den Autor oder die von ihm geschilderte Gesellschaft erfahren möchten. Dazu geht Botton zu sprunghaft oder anekdotisch vor, ein »Plauderer« halt, wie die NZZ zitiert wird. Ob sein Buch jemanden erfolgreich zur Proust-Lektüre inspirieren kann, vermag ich nicht zu beurteilen, denn ich hatte sie schon hinter mir - und vor diesem Hintergrund wirkte einiges in dieser Anleitung eher leichtgewichtig. Am ehesten gelingt es dem Verfasser meiner Ansicht nach, Prousts Kunstverständnis rüberzubringen, wie dieser es auch in einigen Texten außerhalb seines Hauptwerkes umrissen hat. Dort, wo Botton daraus dann doch manchmal lebenspraktische Ratschläge abzuleiten unternimmt, wirkt er auf mich mit Verlaub ein wenig platt, so dass sich in meiner Bilanz am Ende originelle, witzige und meinetwegen auch »verblüffende« Passagen mit Gemeinplätzen und Geschwätzigkeit mischen. Man kanns sicher zügig und mit einem gewissen Unterhaltungswert lesen, in Bezug auf Nachhaltigkeit verblasst es allerdings schnell - vor allem im Vergleich zu Prousts grandioser Vorlage.
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am 15. Mai 2013
man wird gut unterhalten und bekommt neue denkanstöße, ob ich proust jemals lesen werde, weiß ich nicht. bestimmt muss ich bis zur pensionierung damit warten. da hat dieses buch aber schon einmal einblicke gegeben.
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am 5. Juni 2003
Und diese Kombination (Witz und niveauvolle, lehrreiche Informationen) sind wirklich nur sehr schwer zu erreichen. Dieses Buch hat meine hohen Ansprüche übertroffen. Das beste ist: man muss Proust's geniale aber doch sehr ausschweifende Werke nicht unbedingt gelesen haben um von den Ausarbeitungen von de Botton profitieren zu können. Also: lesen, lernen und Spaß haben!
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am 11. November 2009
Nachdem ich mich via Hörbuch in Prousts Biografie habe einführen lassen, dachte ich mir, ich spare mir etwas Zeit und lese zur Ergänzung "Wie Proust ihr Leben verändern kann", um danach vielleicht auf die Recherche verzichten zu können.

Weit gefehlt. In dem Buch wird einem erst recht der Mund auf Prousts Monumentalwerk " Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" wässrig gemacht.

Es behandelt nicht nur Auszüge und Anmerkungen aus der Recherche und wie sie das eigene Leben beeinflussen können, sondern es beinhaltet auch zahlreiche Anekdoten aus Prousts Leben, seinen Kontakten, Vorlieben und Leiden.

Es ist sehr gut gegliedert und liest sich angenehm flüssig runter, ohne an sprachlicher Qualität zu verlieren.

Ein wirklich tolles Buch für den Proust - Anfänger.
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