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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
62
3,7 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 29. Januar 2014
Also Helden wie wir waren oder gern gewesen wären oder die wir nur peinlich fanden; das liest man gern und in einem Stück durch.
Kommt in mein Buchregal.
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am 8. Januar 2002
Thomas Brussig beschreibt in diesem Buch wieder einmal das Leben in der ehemaligen DDR, doch anders als in seinem Buch "Am kürzeren Ende der Sonnenallee"-also das Buch zum Film "Sonnenallee" wird es hier richtig lustig und trotzdem bleibt es informativ und unterhaltsam. Thomas Brussig parodiert in diesem Werk viele Umstände in der DDR und zeigt wie man sich dort das Leben trotz aller politischen und sozialen Gegebenheiten vergnüglich und zugleich trotzdem liniengetreu gestalten konnte.Ein MUSS für jeden der gerne lacht und sich mit der neueren deutschen Geschichte und dem Wahnsinn den ein System verbreiten konnte auseinandersetzen will!
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am 16. Dezember 2007
Am 09.11. dieses Jahres sollten sich die Feierlichkeiten anlässlich des Mauerfalles zum mittlerweile 18.Mal wiederholen.
Nach 18 Jahren wird wohl oder übel einiges in Vergessenheit geraten sein und junge Menschen, die zu dieser Zeit noch nicht einmal geboren waren, können sich ja somit auch nicht erinnern. Sie können sich nur über Erzählungen, Bücher oder Filme ein verschwommenes Bild der damaligen Umstände machen und sind auf solche angewiesen.
In der Zwischenzeit kam es folglich zu einem Boom an mehr oder weniger historischen Schilderungen, die das Ganze zumeist mit Humor anpackten. "Herr Lehmann", "Good Bye Lenin" und "Sonnenalle" sind, weil verfilmt, hierzulande sicher die berühmtesten.
Doch der Feder des Autors von "Sonnenalle" ist schon 1995 ein Roman entflossen, der sich ebenfalls mit der Thematik der Ost-West-Teilung befasst. In "Helden Wie Wir" erzählt Thomas Brussig, dem aufgewachsen im Prenzlauer Berg diese Problematik bewusst ist, die Geschichte des jungen Klaus Uhltzscht und wie er erwachsen wird. Klaus, seinerseits auch Bewohnmer der Stadt Berlin, fühlt sich, mitunter wegen der Mauer, als absoluter Versager. Er strebt eine Karriere als Top-Agent in der berühmt-berüchtigten StaatsSicherheit (StaSi) an, wird, trotz schließlich doch niedrigerer Position in der Hackordnung jener Organisation, aber privater Blutspender Erich Honeckers. Am wichtigsten ist, dass er be-(ge?!)mächt-igt wurde auf höchst unflätigem Weg die Mauer im Zentrum der urbanen Welt der Hauptstadt nider zu reißen, denn dadurch wird er zu einer wichtigen historischen Persönlichkeit, deren Bedeutung man aber allenorts verkennt.
Brussig umgibt seine Figur mit einer allgegenwärtigen Tragikomik, wobei der komische Teil ganz klar überwiegt. Seine Kritik an der Teilung, der Mauer und der Politik aäußert sich oft in bitterböser Ironie, die manchmal in übertriebene Perversion auszuarten scheint.
Neben der inhaltlich hohen Komplexität bieten auch Sprache und Stil Grundlage für ein Lesevergnügen. Die Syntax ist sowohl anspruchsvoll als auch nachvollziehbar; die Worte sind durchweg passend gewählt und von Zeit zu Zeit einem gehobenen Wortschatz entnommen.

Alles in Allem ist "Helden Wie Wir" ein gutes Buch, das vor dem Hintergrund der noch immer brisanten Diskussion um die Wiedervereinigung, obwohl angefüllt mit beißendem Witz, einen bedeutenden Aspekt niemals aus den Augen verliert:
den Ernst der Vergangenheit.
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am 16. Oktober 2011
Brussigs Roman soll die ehemalige DDR und das System mit bissiger Ironie und viel Humor beschrieben haben. Tatsächlich schmunzelt man beim Lesen des öfteren und sogar lachen kann man, vor allem bei den Erzählungen des jugendlichen Klaus. Die kritisierte Spießigkeit ist jedoch kein Phänomen der ehemaligen DDR. Und mit der Zeit geht einem die Oberflächlichkeit des Romans und die ständigen Anzüglichkeiten auch auf die Nerven.
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am 15. Mai 2004
Der Roman „Helden wie wir" von Thomas Brussig erzählt die Lebensgeschichte des Klaus Uhltzscht, ein typischer Antiheld, um ehrlich zu sein, ein völliger Versager. Doch sein Leben ist ereignisreich, als Sohn einer Hygieneinspektorin und eines Stasi-Mitarbeiters erlebt er Unglaubliches. Er wird ein ewiger Flachschwimmer, persönlicher Blutspender Honeckers und bringt nebenbei auch noch die Mauer mit seinem Penis zum Einsturz.

Der erste Teil des Buches ist grandios. Währen Klaus eingeschult wird, über seine Eltern berichtet oder nebenbei mal sämtliche Toiletten des Ostblocks verstopft habe ich schallend gelacht, Seite für Seite. Die Geschichte und vor allem der Humor sind wirklich gut. Doch dann kommt die im Gegensatz dazu eher schlechtere zweite Hälfte. Hier werden die wirklich guten Stellen immer schlechter, manchmal konnte ich ein ganzes Kapitel ohne ein einziges Lachen durchlesen, was beim ersten Teil noch völlig undenkbar schien.

Trotzdem ist der Roman ein großes Lesevergnügen, denn lustig ist es allemal, manchmal vielleicht auch ein bisschen derb, aber das passt nur umso besser, das Buch ist von meiner Seite aus auf jeden Fall zu empfehlen und bekommt deshalb insgesamt vier Sterne.
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am 28. Dezember 2006
Dieses Buch habe ich nicht nur einmal, sondern viermal im Laufe der letzten 8 Jahre gelesen. Und, es war immer wieder ein wahres Vergnuegen, den Fall der Mauer auf diese ganz andere, lustige aber auch ironische Art und Weise, erneut erleben zu duerfen. Aufhoeren es zu lesen, das ging ueberhaupt nicht!

Dieser: Entschuldigung! Schleimer, sich sowas von selbst Ueberbewertender, aber doch in Wirklichkeit wahre Versager Uhltzsch hat sich doch wirklich eingeredet, der wahre Grund fuer den Fall der Berliner Mauer gewesen zu sein, und das auch noch wegen seines doch eigentlich viel zu kleinen Schwanzes, den er selbst aber als riesig empfindet. Na klar doch, so ist es gewesen;-)! Koennte man denken!
Fuer mich ist dieses Buch ein wahres Meisterwerk von Thomas Brussig. Es ist so amuesant, unterhaltsam, lustig und so koestlich satirisch!
Mit einem zwinkernden Auge betrachtet, ist es gerade diesem Buch zu verdanken, dass sich noch heute, nach 15 Jahren, die Jugendlichen mit dem Thema Mauerfall beschaeftigen, und das nicht nur in Deutschland.
Wer gerne lacht, und gute Satire mag, der sollte wirklich dieses Buch einmal lesen.
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am 29. November 1999
Helden wie wir - Der Knüller unter den so spärlich gesähten Wenderomanen. Klaus Uhlzscht, der Antiheld des Ostens versucht in seiner naiven Art den Geheimnissen der Frauen, der Staatsicherheit und des Lebens auf die Schliche zu kommen. Der Vater, der ihn nicht beachtet, die Mutter auf ihrem Hyperhygienetrip prägen sein übermäßiges Bedürfnis nach Anerkennung und seine exorbitant soziale Verklemmtheit, die so herzerfrischend komisch vom Autor umgesetzt wird. Doch hinter dieser "feucht"-fröhlichen Fassade verbirgt sich die Charakterisierung eines unmenschlichen, verstaubten und prüden Systems. Der Wirklichkeitsbezug zum Leben in der ehem. DDR ist sehr ausgeprägt, häufig jedoch arg überspitzt dargestellt. Gerade das macht aber die Stimmung in der DDR auch Lesern, die es so nicht mehr erlebt haben, zugänglich und ermöglicht dieses Thema in leichter Art und Weise aufzuarbeiten. Das Buch ist nur zu empfehlen - für jedermann. Lachen ist garantiert.
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Ich bin eine Italienische Studentin und ich schreibe mein Abschlussdiplom über "Helden wie wir" und "Sonnenallee". Ich stelle einen historischen und psychologischen Vergleich zwischen die Vertreter der Büchern und ich ziehe auch die zwei Filme heran. Klaus ist ein Schelm, ein „Outsider“, der die Mauer zu Fall brachte. Der Roman ist ein surrealistisches Märchen, wo der Held sehr witzig sondern echt und wahr ist. Mit diesem Roman habe ich geweint und viel gelacht; ich habe die Deutschen in diesem Buch getroffen. „Helden wie wir“ è semplicemente fantastico. Per tutti gli italiani consiglio di leggerlo anche nella sua traduzione in italiano (per chi non conosce il tedesco).
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In diesem Roman spielt das Gefühlsleben von Klaus Uhltzscht eine große Rolle spielt, der der von fehlender Bescheidenheit gestrafte Ich-Erzähler dieser Geschichte ist.

Angeblich hat er mit seiner Erektion die Berliner Mauer umgestoßen und dieses Buch beschreibt den Weg zu diesem unglaublichen historischen Ereignis.

Anfangs etwas nervig, gegen Ende stark schwanzfixiert, aber an vielen Stellen voller interessanter Einblicke in mögliche Denkweisen eines Ostdeutschen kurz vor dem Ende der DDR – mit einigen genauso interessanten Überlegungen zu Christa Wolf – sicherlich ein kurzweiliger Lesegenuss.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. Januar 2016
Inhalt:
Nach dem Fall der Mauer beansprucht Klaus Uhltzscht dies als sein Verdienst. Einem Journalisten von der New York Times spricht er aufs Band, wie es dazu kam. Angefangen bei seinen Eltern, einem Stasi-Mitarbeiter und einer Hygienefanatikerin, und deren Auswirkungen auf die Entwicklung des kleinen Klaus, begleiten wir den jungen Mann und seine Triebe über etwa zwei Jahrzehnte durch Ostberlin.

Meine Meinung:
Sehr passend ist hier das Cover gewählt, der Ausschnitt einer Statue, in dessen Mittelpunkt das männliche Geschlechtsorgan steht. Denn genau das ist es, was Klaus Uhltzscht - wie wohl die meisten jungen Männer - vordergründig bewegt. In seinem Elternhaus ist Sex ein Tabuthema wie vieles andere auch. Dadurch ist Klaus immer derjenige, der alles als Letzter erfährt, anfangs meist im Sommerlager. Dabei hat es Klaus nicht leicht mit seiner überfürsorglichen Mutter, die überall nur Keime und sonstige Gefahren sieht. Für seinen Vater ist er einfach ein Versager. Und so lernt Klaus schnell die selbsterfüllende Prophezeiung kennen. Er ist ein Sachenverlierer, ein Flachschwimmer, ein Nichtskönner. Als Leser hat man Mitleid mit ihm, muss aber auch immer wieder schmunzeln ob der Hindernisse, die ihm das Leben schwer machen. Er ist liebenswerter Antiheld, der naiv und unbedacht durchs Leben stolpert.

Wir bewegen uns beim Lesen zwischen satirischer Betrachtung der Gesellschaft und Politik in der DDR und dem außergewöhnlichen Sexualleben von Klaus Uhltzscht. Dieses hat aber in keiner Weise etwas mit Erotik zu tun. Es ist wunderbar in die übrige Handlung eingebettet und sehr humorvoll beschrieben. Normalerweise kann ich mich für Romane, in denen Sex welcher Art auch immer, eine so große Rolle spielt, nicht besonders begeistern. Thomas Brussig hat aber eine ganz besondere Art, mit diesem Thema umzugehen.

Zuweilen hätte ich mir eine etwas straffere Erzählung gewünscht, aber im Großen und Ganzen gibt es an diesem unterhaltsamen Roman nicht viel auszusetzen.

Fazit:
Eine herrliche Satire über das Ende der DDR mit einem wahrhaft bemitleidenswerten, aber sympathischen Helden. Der Roman wurde zum 10. Jahrestag des Mauerfalls 1999 auch verfilmt.
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