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am 10. September 2003
Die "Reise in das Innere von Wien" versammelt 9 Arbeiten von Gerhard Roth über Wien, die erstmals in den Magazinen von FAZ, Zeit und AZ veröffentlicht wurden. "Essays" nennt der Untertitel diese Arbeiten, doch es handelt sich eher um Reportagen mit einem fixen Kompositionsschema: Roth besucht einen prominenten Ort in Wien, wo ihm ein sachkundiger Führer bei seinen Erkundungen zur Seite steht. Die Reportage gibt dann eben diese Erkundungen wieder, ergänzt um historische Informationen und persönliche Reflexionen von Roth.
Die erforschten Orte gehören entweder der prominenten "Wiener Welt" an (wie Stehpansdom, Kanalsystem, Bücherspeicher, Heeres-geschichtliches Museum) oder aber der nicht minder prominenten "Wiener Gegenwelt" (wie Narrenturm, Haus der Künstler in Gugging oder das berühmte Obdachlosenasyl in der Meldemannstrasse).
Wer die Wiener Gegebenheiten nicht so gut kennt, findet hier eine Art literarischen Reiseführer, neun Miniaturen über Denk- und Merkwürdiges, Bizarres und Skurriles, Reportagen über das unentwegte Ineinanderübergehen von Wiener Welt und Gegenwelt. Wer als kunst- und literaturinteressierter Wiener hingegen diese Geschichten liest, vermisst etwas. Der Wiener weiss, dass seine Stadt unmittelbar hinter barockem Prunk Abgründe aufweist, dass die Stadt mehr als das Gesunde noch das Kranke liebt und dass die Grenzen zwischen den Gegensätzen immer schon fliessende waren. Die Entdeckungen des Steirers Roth sind für den Wiener größtenteils Vertrautheiten.
Trotzdem habe auch ich -ein Wiener - Roths Buch mit Vergnügen gelesen. Mit demselbem Vergnügen, mit dem man liebe, alte Bekannte in einer fremden Stadt trifft.
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am 24. Januar 2012
Viele Gedankenanstöße werden allein durch die interessante Erzählweise gegeben. Nach diesem Buch sehen sie Wien aber auch andere historische Ereignisse Inn einem anderen Licht. Sehr interessant!!!
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Über was schweigt die ansonsten lebenslustige und sprachlich sehr offene Stadt Wien? Wo sind die Archive des Schweigens und was ist mit dem Inneren und den Befindlichkeiten von Wien gemeint, welche der Autor Gerhard Roth so anschaulich beschreibt und ihnen bei einem Besuch und einem Schwätzchen die Geheimnisse von den Lippen gelesen hat?! Wien - nicht nur eine Stadt mit Licht; sondern auch mit ein paar Schatten.

Auch in Wien befinden sich dunkle Plätze, welche nicht gerade von der Historie liebkost werden, Hinrichtungsstätten, grausame Plätze an denen dunkles geschah, Folter, Mord und Totschlag.

Alte Plätze und Neue sind dazu gekommen, zuletzt durch den Anschluss ans Dritte Reich. Platz musste gemacht werden und Unerwünschtes musste weg - leider auch in Wien.

Die K&K Monarchie hatte ebenfalls ihre Örtlichkeiten und Wien hat sie aufgenommen wie auch all die Vertriebenen und Glückssucher, welche in ihre Mauern kamen.

Ob es Obdachlose sind, Haftanstalten, das obskure Männerheim in Wien, die pathologisch medizinische Sammlung oder der Judenfriedhof - Plätze hat es in Wien genug die eine Vergangenheit haben.

Ein Buch wie ein düsterer Wind, EINE REISE IN DAS INNERE VON WIEN von Gerhard Roth ist eine Reise ins Ich einer Stadt, mit viel Licht und auch Schattenseiten.

Empfehlenswert!
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