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Kundenrezensionen

2,5 von 5 Sternen
8
Hass, Neid, Wahn: Antiamerikanismus in den deutschen Medien
Format: Broschiert|Ändern
Preis:29,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 30. April 2014
'Hass, Neid, Wahn' ist extrem spannend. Auch deshalb, weil der Autor nach einem kurzen Überblick zum Thema gleich loslegt und die vielzähligen antiamerikanischen Debatten seit der Jahrtausendwende nachzeichnet. So vermeidet er den Fehler vieler anderer Autoren, die sich die Realität nach einer bestimmten Theorie zurechtzubiegen. Im Gegenteil: Erst aus den Beispielen, die er bringt, leitet er bestimmte wiederkehrende Argumentationsweisen und stereotype Bilder ab. So kann er den Antiamerikanismus, der ja sehr umstritten ist, überhaupt erst klar definieren.

Der Autor diskutiert den grassierenden Antiamerikanismus anschließend auch vor dem Hintergrund der jüngeren Krisen, Konflikte und Kriege. Er zeigt, dass dieser in Zeiten der Globalisierung als allzu einfache Erklärung dient, um alle möglichen Probleme Amerika in die Schuhe zu schieben. Ein wichtiges, erhellendes Buch - klare Leseempfehlung.
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am 22. April 2014
Dieses Buch kommt zur richtigen Zeit. Denn Antiamerikanismus ist so populär wie lange nicht mehr. Das liegt sicher auch an NSA & Co. – allerdings zeigt Jaecker hier erfrischend sachlich und nachvollziehbar, worin sich der Antiamerikanismus von der Kritik an der US-Politik unterscheidet: Er richtet sich pauschal und abschätzig gegen Amerika und die Amerikaner – und macht sie verantwortlich für alle Übel dieser Welt.

Als äußerst hilfreich erweist sich dabei, dass der Autor nicht nur zahlreiche Debatten zur Bush- und Obama-Politik auseinandernimmt, sondern sich auch der Finanzkrise, der „Heuschrecken-Debatte“ und anderen Diskussionen in den deutschen Medien widmet – nicht zuletzt auch aus dem kulturellen Bereich (etwa der oft zu hörenden Behauptung, die Amerikaner würden sich schlecht ernähren oder seien dumm und oberflächlich). Auch viele Zeitschriftencover und andere Bilder werden diskutiert und abgedruckt, zum großen Teil sogar in Farbe. Das macht das Buch besonders anschaulich. In einem spannenden historischen Kapitel wird zudem deutlich, dass sich viele der gängigen Stereotype schon in Pamphleten aus dem 19. Jahrhundert finden.

Bahnbrechend ist schließlich, wie der Autor das typische antiamerikanische Argumentationsmuster aufblättert: Es basiert auf einem klaren Gut/Böse-Schema und projiziert alles Schlechte auf Amerika, oft noch angereichert mit Verschwörungstheorien.

Jaeckers Buch dürfte das neue Standardwerk zum Antiamerikanismus in Deutschland werden. Es ist toll zu lesen. Ich kann es nur empfehlen.
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am 27. Januar 2015
In den deutschen Medien wird über kein anderes Land so negativ berichtet, wie über die USA, es vergeht keine Woche in der nicht mal wieder die "amerikanischen Zustände" angeprangert werden. Zum Vergleich, über die Zuständen in den BRICS-Staaten hat hier kaum einer eine Vorstellung.
Wenn über Amerika gesprochen wird, dann nur im Zusammenhang mit Geldgier, Fettsucht, Amokläufen, rassistischen Polizisten und fehlende Sozialsysteme. Ein gutes Wort über Amerika verlieren ? bloß nicht, das grenzt hierzulande schon an politische Inkorrektheit. Diese Erfahrung habe ich schon in meiner Schulzeit machen müssen.

Das Buch zeigt wie ein Land das den USA viel verdankt, mehr als es ihnen je zurückdanken könnte, zu einer Gesellschaft verkommen ist, in der Antiamerikanismus zum guten ton gehört.

Es scheint als hätten die 68er ihren Marsch durch Institution erfolgreich bestritten, US-Bashing ist zur Tugend erhoben worden, die Feinde Amerikas wird es freuen.
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am 17. August 2016
Habe das Buch gelesen und muss sagen, dass es einfach nur grottenschlecht ist. Was sich heutzutage als Autor schimpfen darf, unglaublich. Sein Blog ist genauso schlecht und voller Unwahrheiten. Hoffentlich verkauft sich dieses Buch dementsprechend schlecht. PS: Hab übrigens kein Geld dafür ausgegeben, jemanden wie diesen "Autor" sollte man nicht noch finanziell unterstützen.
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am 26. August 2015
Also ich habe jetzt zwar erst 50 Seiten gelesen, aber bisher langweilt mich das Buch massiv und ich habe doch starke Zweifel, dass sich daran noch was ändern wird und der Inhalt auf den nächsten Seiten in eine andere Richtung umschlägt.

Grundsätzlich finde ich es positiv, dass das Buch in einem sehr wissenschaftlichen Charakter gehalten ist. Man merkt, dass der Autor bemüht ist, nicht in Populismus zu verfallen, sondern sehr sorgfältig und klar strukturiert vorzugehen. Grundsätzlich ist das ja gut. Ich selbst studiere Politikwissenschaft und bin deshalb wissenschaftliche Literatur gewohnt.

Allerdings frage ich mich bei diesem Buch nach den ersten 50 Seiten doch ein wenig, wohin der Autor eigentlich will. Ich habe mir dieses Buch in der Hoffnung gekauft, dass der Autor darin zwei Dinge zu belegen versucht: 1. erst mal grundsätzlich, DASS es diesen Antiamerikanismus überhaupt gibt und 2. vor allem, dass dieser Antiamerikanismus zu Unrecht existiert, weil viele antiamerikanische Behauptungen empirischer Unsinn sind.

Ich persönlich bin von diesen beiden Punkten absolut überzeugt (auch wenn ich die USA nicht grenzenlos in jeder Hinsicht verteidige, sondern auch der Meinung bin, dass es vieles gibt, dass man zurecht kritisieren sollte) und wollte einfach mal etwas lesen, das meine Ansicht unterstützt und anschaulich bestätigt. Allerdings habe ich meine Zweifel, ob es in diesem Buch überhaupt um diese beiden Punkte geht.

Nach 50 Seiten stelle ich fest, dass es hier bisher um nichts anderes als eine reine Deskription geht. Es wird einfach nur deskriptiv dargestellt, was in medialen Kreisen über die USA berichtet wird. Und das finde ich nicht nur langweilig, sondern irgendwie auch sinnlos. Das Unterkapitel zu 9/11 hätte ich fast komplett übersprungen, weil dort einfach absolut nichts vorkommt, das man nicht schon hunderttausende Mal gehört hat. Wenn ich mir dann die weiteren Kapitel und Unterkapitel ansehe, kann ich mir nicht vorstellen, dass sich etwas an diesem bloßen deskriptiven Charakter ändern wird. Oder täusche ich mich da? Ich würde mich freuen, wenn mir jemand mitteilen könnte, ob ich da richtig oder falsch liege. Denn eigentlich habe ich gar keine Lust, überhaupt noch weiterzulesen, wenn die nächsten mindestens 200 Seiten ebenfalls rein deskriptiv sind. Das finde ich absolut uninteressant, denn DASS es eine massive, absolut negative mediale Berichterstattung und damit auch ein solches Meinnungsbild in weiten Teilen der Bevölkerung zu den Themen Politik, Wirtschaft und Kultur gibt, steht doch außer frage. Da muss ich keine gähnend langweiligen 259 Seiten lesen. Lediglich ab Kapitel 3 könnte es vielleicht wieder spannender werden. Dem Inhaltsverzeichnis und den Namen der Unterkapitel nach zu urteilen, würde ich vermuten, dass wir hier der ersehnten Empirie deutlich näher kommen. Sollte ich also vielleicht einfach dort weiterlesen, wenn ich keine Lust auf bloße Deskription habe?
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am 16. August 2015
"Antiamerikanismus" ist eigentlich kaschierter "Antisemitismus", so könnte man in nuce das ideologische Pamphlet von Tobias Jäcker in einem Satz zusammenfassen. Bevor man zu diesem Urteil kommt, muss man sich durch einen Wust von vermeintlichen "Antiamerikanismen" hindurch wühlen, die er Autor in seiner ideologischen Verblendung zusammengetragen hat.

Dieser Antiamerikanismus sei nicht nur "nationalistisch" grundiert, sondern darüber hinaus auch mit dem "Antisemitismus" verknüpft. Diese "Verschränkung des Antianerikanismus mit dem Antisemitismus" zeige sich auf der medialen Ebene auf zwei Ebenen: Zum einen trete er mit den Anschlägen vom 11. September 2001 zutage, zum anderen in den "stereotypen Zuschreibungen und Denkmustern, die aus dem Antisemitismus bekannt sind".

Jäcker, der als Rundfunkredakteur bei "radioeins (rbb)" beschäftigt ist, gehört zu einem Netzwerk von ideologisch grundierten pro-Amerikanern und pro-Zionisten, die sich in Wissenschaft, Politik und Medien tummeln, und deren Ziel es ist, die verbrecherische Politik der "Schurkenstaaten" USA und Israel mit allen Mitteln zu verteidigen und zu rechtfertigen, wozu auch die Denunziation Andersdenkender gehört.

Wer gedacht hat, der "Antiamerikanismus" sei ein Phänomen, das anlässlich der kolossalen Verbrechen des Bush-Regimes seit 2001 aufgetaucht ist, wird von Jäcker eines Besseren belehrt. Nach ihm reichen seine Anfänge bis 1492 zurück, als Christoph Kolumbus Amerika entdeckte. Kein geringer als der berüchtigte Andrei Markovits verweist auf die Tatsache, dass "einige der zentralen, heute noch aktuellen Bilder des Antiamerikanismus wie Käuflichkeit, Mittelmäßigkeit und Inauthenzität bereits damals entstanden - in einer Zeit, als Nordamerika noch lange nicht unabhängig und schon gar nicht mächtig war."

Bei Jäckers unzähligen Bemühungen in Deutschland einen "Antiamerikanismus" dingfest zu machen, ist sein Hauptanliegen den "Antiamerikanismus" als verkappten "Antisemitismus" zu entlarven. Dieser Entlastungs-Antiamerikanismus erscheint als Fortsetzung der "Schlussstrich-Debatte", die Deutschland von der Last der Vergangenheit zu befreien suchte, um endlich "die schmutzige Geschichte" hinter uns zu lassen.

Das Buch ist nicht aufklärerisch, sondern ideologisch. Es versucht, ein verklärtes Amerika-Bild zu konservieren, dass die Verbrechen des Imperiums durch eine Entlastungs-Ideologie, wie zum Beispiel des so genannten "Antiamerikanismus", zu rechtfertigen sucht. Dieser Versuch ist jedoch zu durchsichtig angelegt, als dass er der kritischen Öffentlichkeit verborgen geblieben wäre. Dumm gelaufen, oder Neudeutsch: S*** happens!

Dr. Ludwig Watzal arbeitet als Redkteur und Journalist in Bonn.
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am 14. April 2014
Das Buch ist eine nette Sammlung von "Antiamerikanismen", mehr nicht, in soziologischer Verpackung und -Sprech.
Der Author stellt Antiamerikanismen als Vorurteile dar, als eine Kampagne, in Wirklichkeit sind sie aber leider fast alle wahr.
Ich muß vorweg schicken, ich kenne die USA aus eigener Anschauung sehr gut.

Um zwei Beispiele herauszugreifen: die amerikanische Justiz. Ein Justizsystem, bei dem die Richter vom Volk gewählt werden, kann (gegenüber Fremden) kaum gerecht sein (selbst erlebt). Auch merkwürdig: die obersten Bundesrichter werden auf Lebenszeit ernannt - vom Präsidenten. Ich erspare mir das Beispiel OE Simpson. Es muß auch seinen Grund haben, warum in den USA der weltweit höchste Anteil der Bevölkerung im Gefängnis sitzt, doppelt soviel wie in China. Und daß die obersten Richter erst jetzt gerade alle Schleusen für Wahlkampfspenden geöffnet haben, paßt ins Bild einer gekauften Demokratie, besonders wenn man noch berücksichtigt, daß sich die Massenmedien fest in konservativer Hand befinden.

Daß GW Bush nicht der Hellste ist, tief religiös, nachdem er tief ins Glas geblickt hat, und einen Krieg angezettelt hat, für den er in Nürnberg vor Gericht gestellt gehört, liegt auf der Hand. Viele (Amerikaner) meinen, GW Bush sei der schlechteste President, den Amerika je gehabt hätte. Gerade er ist für eine zunehmend kritische Einstellung der Europäer verantwortlich - auch wenn Ronald Reagan sicher auch kein Intellektueller war.

Die amerikanischen Waffengesetze sind für Europäer unverständlich. Die Zeit der Planwagen, die nach Westen strebten, sind vorbei. Heute erschießen junge Idioten ihre Mitschüler in den USA - weil sie so leicht Zugang zu Schusswaffen haben. Die häufigste Todesursache Jugendlicher in den USA sind Schußverletzungen. Daß die amerikanische Außenpolitik bis in die Gegenwart (Drohnen-Morde) imperialistisch ist, betreitet wohl auch niemand. Von Chile über Vietnam und Grenada bis zum Irak zieht sich eine blutige amerikanische Spur.

Die meisten angeführten Antiamerikanismen haben zumindest einen wahren Kern. Ob aus der Sicht des Amerikaners oder Europäers ist irrelevant. Ich kenne viele Amerikaner, die ähnlich kritisch über ihr Land urteilen.

Seit der NSA Affaire wissen wir alle, wie die amerikanische Regierungen über Bürgerrechte denken. Sie halten gar nix davon.
Der Author versucht unter dem Mantel von Pseudowissenschaftlichkeit eine kritische Sicht und Bewertung der USA mit dem Begriff einer Kampagne abzuwerten. Ich vermute Mal, er ist Mitglied der Teaparty. Das Buch wird der amerikanischen Realität nicht gerecht. Ein völlig überflüssiges und dummes Buch.
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am 23. Januar 2016
Lol dieses Buch trägt ,zum ewigen Gehorsam und zur totalen Versklavung der Deutschen gegenüber den Befreiern bei ^^ Zumindest làsst es der Titel erahnen...geblendet vom unmenschlichen egoistischen Zinsknechtschaftsystem das die Masse arbeiten làsst und die wenigen ,welche ohne reue und völligst skrupelloss sind, zu unendlicher macht und kontrolle verhelfen ohne wirklich was dafür zu leisten...dann mal gute nacht schöne welt
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