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am 18. März 2013
Hätte ich dieses Buch vor - sagen wir mal 10 Jahren gelesen, wäre ich enttäuscht gewesen. Wie - kein Arbeitsbuch und keine Schritt für Schritt: Wie werde ich glücklich und reich Anleitung? Das hätte ich beim Blick auf das Cover erwartet. Bis ungefähr zum ersten Drittel des Buches wäre diese Erwartung auch noch bedient worden, allerdings wäre mein Blick schon sorgenvoll auf die Restzahl der Seiten gewandern und ich hätte mich gefragt, wann denn endlich der Teil kommt, in dem steht, was ich nun konkret tun soll.
Ich musste während des Lesens immer wieder schmunzeln, denn ich durfte spüren, dass ich heute nicht mehr die bin, die nach solchen Antworten sucht und Scherer auch nicht der ist, der solche Antworten gibt. Jedenfalls nicht im klassischen, ratgebenden Sinne. Wer das sucht, sollte ein anderes Buch lesen.
Den Autor zeichnet eine wohltuende Reife, die sicher aus vielfältigsten Lebenserfahrungen wachsen durfte, aus und damit reicht er dem Leser galant die Verantwortung für sein Leben zurück, führt ihn allerdings geschickt mit Worten vor einen Spiegel und lässt ihn hineinschauen. Jeder darf nun selbst entscheiden, wer er sein will. Und das bitte mit allen Konsequenzen, die daraus erwachsen.
Der größte Schatz, den ich in diesem Buch neben all der guten Unterhaltung gefunden habe, bin ich selbst inklusive der Erkenntnis, dass ich jeden Augenblick die Wahl habe. Man vergisst das so leicht. Ich muss mich nicht, aber ich darf mich an und mit anderen messen. Ich muss nicht reich werden, aber ich darf, wenn ich es will und das hat Konsequenzen für mein Handeln im Hier und Jetzt. Frei ist, wer sich auch gegen vorherrschende Konventionen die Erlaubnis gibt, immer wieder aufs Neue zwischen den Möglichkeiten respektive den Polen zu entscheiden.
Gut gefallen hat mir an dem Buch, dass Hermann Scherer den Mut hat, Paradoxes nicht beiseite zu schieben, sondern zu benennen. Warum streben wir nach Freiheit, wenn sie doch am Ende auch nur eine Illusion ist? Warum streben wir nach Reichtum, wenn wir am Ende doch nichts mitnehmen können? Liegt dann unter dem Leben nicht ein permanenter Sinnlosigkeitsverdacht? Nein - und das ist die große Stärke des Buches. Scherer beschreibt wunderbar unprätentiös das, was wir alle im Inneren spüren, wenn wir ehrlich und achtsam genug sind. Am Ende geht es darum, "einen warmen Hasen im Arm zu haben" (der Sinn erschließt sich beim Lesen), mal mit einem Porsche über die Autobahn zu brettern, sich ein Rückflugticket zu erbetteln, sich zu blamieren, einen Menschen zu lieben, ein Geschäft aufzubauen, über die Stränge zu schlagen, zu dienen, zu scheitern, zu danken - sprich: aus jedem Augenblick das Leben herauszuholen.
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am 7. April 2013
Es gibt Bücher, die ähnliche, das Leben beratende Inhalte thematisieren. Aber: Oft vergisst man den Inhalt schnell wieder und verfällt in den gleichen Alltagstrott. Ganz im Stile des sehr geschätzten Dale Carnegie sind kleine Geschichten das Gerüst dieses Buches. Hermann Scherer bringt es in diesen zusammen getragenen Geschichten auf den Punkt: Es gibt ein Leben vor dem Tod. Er ist dabei kein Guru, kein Erleuchteter und will es auch gar nicht sein. Also ein Mensch wie du und ich mit einer ganz persönlichen Sicht der Dinge. Wohltuend erfrischend und das Weltbild durcheinander wirbelnd. Da stöhnt bisweilen das Ego des Lesers, es muss aber anerkennen, wie Recht der Autor hat.

50. - 60.000 Gedanken jeden Tag und viele davon hatten wir schon gestern und vorgestern, habe ich irgendwo mal gelesen. Die oft unproduktiven, manchmal selbstzerstörerischen Gedanken belasten uns und unsere Mitmenschen. Weder ein Leben in der Vergangenheit noch der sich sorgende Blick auf die Zukunft bringen uns weiter. Sondern das leben im hier und jetzt. Das lesen wir auch bei Eckhard Tolle. Hermann Scherer bringt es auf wenigen Seiten noch einmal gut verständlich auf den Punkt.

Fazit: Das Buch werde ich nicht weit weglegen, sondern immer wieder mal zur Hand nehmen und einige Passagen nachlesen. Zur Tagesordnung kann man nicht übergehen. 5 Punkte für diesen Schatz.
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TOP 100 REZENSENTam 29. Juli 2013
Ein Vogel, der bequem im Käfig lebt, braucht ein ungewöhnliches Ereignis, um in die Freiheit zu kommen. Wir alle entscheiden uns zur Flucht aus der kollektiven Sicherheitsumgebung nur dann, wenn etwas Dramatisches geschieht. Zum Beispiel könnte man dieses Buch lesen, um zu erkennen, dass individuelle Freiheit mehr ist, sinn-stifender, aber auch unendlich schwieriger als ein behütetes Zusammenglücken im Jasagen zu Entscheidungen anderer.

Alles kann für etwas Gutsein, Zusammenbrüche, Trennungen, Streit - aus Steinen im Weg können Treppen nach oben werden, Zitronen des Lebens lassen Zitronenlimonade erpressen - wenn man es denn sehen kann. Sicherheiten aus beiden Welten, der kollektiven und der individualistischen, zu ziehen, das geht meist schief. Hermann Scherer skizziert den eigenwilligen, härteren, selbst-bestimmten Weg. Ob der Weg von Mediokrität unbedingt langweiliger sein muss als jener des immer-neuen, verrückten, ich möchte es nicht für alle Menschen so definieren. Es ist eine Frage der Zeit: bescheiden glücklich und gleichmäßig kann für Menschen ebenso sinnstifend sein wie die von Scherer gewollte Leidenschaft, Neues, Eigensinniges, Verrücktes, Erfindendes zu erleben.

Ich bin der gleichen Meinung wie Scherer:

<<dass sich eine Mehrheit viel zu geringe Ziele setzt.>>

Sie vergöttern ihre bewunderten Helden zu sehr und glauben im Entferntesten nicht daran, dass ihnen heute die gleichen Karrieren offen stehen. Sicherheit, diese Ziele zu erreichen, gibt es nicht, nichts ist fest gefügt und klar, alles schwimmt, und doch: jenem, der bereit ist, sich zu blamieren, Fehler zu machen, stehen möglicherweise viel mehr Wege offen als er je zu träumen gewagt hätte.

Ein sehr gutes, motivierendes Buch eines Menschen, der dramatisch gescheitert ist, in viele Fällen hoffnungslos am Boden lag. Sehr gut die Selbst-Beschreibung seines Auftrittes im Nachtcafé von Wieland Backes, eine eher düstere, langweilige, ja-sagende Geschichte, aus der er gelernt hat. Arbeitsmärkte stehen heute mir gegenüber, auf die ich mich als Arbeit-Geber beziehen kann, nicht demütig hoffend, sondern als jemand, der etwas beitragen kann, der sich selbst anbietet: aus innerem Antrieb, begeisternd und ohne übertriebene Sicherheiten verlangen zu wollen. Einer, der gelernt hat und versteht, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, der sich selbst als Sicherheit einbringt. "Wir können kein Vertrauen in den Markt haben - wir können nur Vertrauen in uns haben, mit volatilen Märkten umzugehen." (S. 204)

Seinen ur-eigenen Weg zu finden, abseits aller Regeln und Bewunderungen, darum geht es in diesem Buch: "Wer dem Weg eines Vorbilds folgt, läuft Gefahr, seinen eigenen Weg zu verlieren." (S. 217)

Meine LIeblingsstelle im Buch? Es ist, wie und durch wen Hermann Scherer lernt, richtig und genüsslich zu essen. Er hat durch sein eigenes Schicksal schmerzlich erfahren, immer präsent zu sein, andere wahr-zu-nehmen, von ihnen zu lernen. Frei zu sein, heißt keinesfalls egozentrisches Verhalten zu leben, es beinhaltet das Gegenteil davon. Es meint nach Scherer insbesondere auch, sein eigenes Glück mit anderen zu teilen, sie wissen zu lassen, wie man den eigenen Schatz finden kann: z.B. für andere etwas tun, ohne dafür etwas zu erwarten. Sich selbst zu vergessen, verschafft den höchsten Flow, die größt mögliche Freiheit.

Lieblingszitate aus diesem Buch:

Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. (Hermann Scherer)

"Und wenn ihr nicht mit Liebe, sondern mit Widerwillen arbeiten könnt, lasst besser eure Arbeit und setzt auch ans Tor des Tempels und nehmt Almosen von denen, die mit Freude arbeiten." (Khalil Gibran)

Letzter Satz und letztes Zitat im Buch:
"Stirb solange Du lebst, und sei völlig erloschen, dann tu, was du tun willst, und alles ist gut." (Zen Meister Bunan)
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am 13. Mai 2013
Wer anderen die Schuld gibt, gibt anderen die Macht. Ach, und wir sind doch alle so macht- und schuldlos ...
Ein interessantes Buch - ok nichts völlig neues - aber als Hörbuch beispielsweise eine nachdenkenswerte "Unterhaltung" auf langen Reisen.
Wer etwas ändern will, muss sich ändern.
Wer sich ändern will, muss seine Art zu Denken ändern.
Wer seine Art zu Denken ändern will, benötigt Wissen.
Dieses Buch kann dabei behilflich sein - ich empfehle es gerne weiter.
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Es gibt Bücher, die mich auf Anhieb begeistern. Dieses gehört dazu, denn es hat mich vom ersten Moment an so gefesselt, dass ich es an einem Wochenende von vorne bis hinten gelesen habe. Bereits der Untertitel bringt auf den Punkt, worum es in diesen 245 Seiten geht: Warum manche das Leben ihrer Träume suchen - und andere es längst leben. Das hat mich angesprochen, denn das Thema "Träume verwirklichen" beschäftigt mich und meine Kunden regelmäßig. Dazu habe ich viele Anregungen wiedergefunden und einige neue kennengelernt.

Anders als das Buch davor - Glückskinder - kann ich mich mit den Inhalten dieses Buchs besser identifizieren. Hermann Scherer gibt damit viel Futter zum Nachdenken wie auch einen tieferen Einblick in einige Bereiche seines Lebens. Das macht ihn sympathischer und authentischer als in "Glückskinder", das mir in Teilen zu abgehoben war. "Spurenfinder" ist mehr als ein Lesebuch. Es regt zum Nachdenken an. Über den Preis, den wir für ein mittelmäßiges Leben zahlen... über Freiheit und (selbst geschaffene) Begrenzung... über gut und böse (bzw. wie beides zusammenhängt)... unseren größten Feind (die Angst vor der Angst)... und vor allem über den Deal für ein gutes Leben.

Dieses Buch ist auch ein guter Deal. Für rund 20 € erhalten Sie: ein gebundenes Buch; dazu noch die Möglichkeit, es als E-Book herunterzuladen; eine Menge Inspiration - in dem selbst Menschen, die schon viele ähnliche Bücher gelesen haben, noch einige neue Gedanken finden. Auf jeden Fall viele gute Geschichten. Mein Fazit: eine gute Investition!
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am 19. Februar 2013
Seit dem Buch "Glückskinder: Warum manche lebenslang Chancen suchen - und andere sie täglich nutzen" bin ich ein Fan von Hermann Scherer - und auch von seinem neusten Buch nicht enttäuscht worden. Im Gegenteil: Ich habe, obwohl ich schon viele Sachbücher gelesen und Seminare besucht habe, fast nur neue hilfreiche Inhalte gelesen. Richtig gut und kreativ geschriebene Inhalte, die Motivation geben und beim Andersdenken helfen, um Architekt des eigenen Lebens zu sein und nicht nur mit und für andere zu "funktionieren". Interessant fand ich z.B.: wenn man 10 besonders wichtige Dinge, die man tun will, aufschreibt, und dann diese Liste noch einmal auf die 3 wichtigsten Punkte reduziert, dann hat man die 3 Dinge vor sich, die man de facto am wenigsten will...

Mein Dank gilt dem Autor für dieses lesenswerte und spannende Werk.
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am 7. Januar 2014
Gleich zu Anfang zitiert Hermann Scherer Sir Walter Scott, der in einem Satz den Kern des Buches zusammenfasst: „Erfolg oder Versagen ist eher die Folge unserer geistigen Einstellung als unserer geistigen Fähigkeiten.“ Niemand ist von Natur aus so limitiert, dass es ihm nicht möglich wäre, Herausragendes zu leisten. Die Verantwortung für unser Lebensglück tragen wir überwiegend in uns selbst. Herkunft, Milieu, tragische Schicksale sind allenfalls Hürden, die es zu bewältigen gilt, doch nie abschließende Begründung für unser Lebensdilemma.

Haben Sie sich heute schon blamiert? Wenn nicht, wäre es nach Ansicht Hermann Scherers an der Zeit. Denn nur wer die Blamage wagt, hat auch die Courage, die er von uns fordert, wenn wir in unserem Leben was Herausragendes erreichen wollen. Etwas Besonderes zu leisten, meint jedoch nicht primär gesellschaftliche Anerkennung zu suchen. Denn, wie Hermann Scherer treffend schreibt: „Wenn wir Lob annehmen, dann bauen wir das Bild von uns selbst auf der Aussage auf, wie andere uns sehen. Damit bekommen wir kein Selbstwertgefühl, sondern ein Fremdwertgefühl.“

Es geht um das Selbstwertgefühl, die intrinsische Begeisterung, das Brennen für eine Sache, für ein persönliches Ziel. Leistung erfolgreich zu erbringen, die uns von anderen abverlangt wird, mag uns vordergründig befriedigen, doch reizen wir damit nicht unser Potenzial aus. Wenn wir über uns hinauswachsen wollen, müssen wir selbst die Ziele stecken – und zwar anspruchsvoll. Da darf man schon mal die Welt verbessern wollen. Doch da dies nicht dem Träumer gelingt, sondern nur dem Täter, brauchen wir Mut, Tatkraft und sehr konkrete Pläne. Und auch die Bereitschaft, zu scheitern.

Gegen das Gesetz der Trägheit kommt nur an, wir ausreichend Schubkraft entwickelt und keine Angst vor dem Fliegen hat. Doch die meisten Zeitgenossen halten es mit den Biedermeierweisheiten: Immer schön am Boden bleiben. Schuster, bleib bei deinen Leisten. Junge, bleib auf dem Teppich. Denk an Ikarus etc. pp. Dabei gilt doch weit mehr, dass nicht die Sorge vor dem Fall uns zurückhalten sollte, sondern wir so viel Prävention üben, dass wir immer wieder aufstehen können. Hierfür gilt es Selbstsicherheit zu erlangen, die nicht selten auch aus schmerzlichen Erfahrungen erwächst. Boris Becker ist dies einmal in einer Werbung sehr prägnant in den Mund gelegt worden: „Ich habe aus meinen Niederlagen weit mehr gelernt als aus meinen Siegen.“

In „Schatzfinder“ findet man die Ermutigung, Bestätigung und viele kluge Gedanken zur Überwindung unserer Hemmschwellen und nicht zuletzt erfährt man auch etwas über den diskreditierten „Schweinehund“ der eigentlich ein sehr tapferer, tierischer Geselle in frühen Jahrhunderten war.
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Hermann Scherer ist frech. Er provoziert. In vielen Punkten hat er recht, nicht in allen. Er ist nicht everybodys darling. Das will er auch nicht. In vielen Teilen erinnert sein Buch an den "Pitbull der Persönlichkeitsentwicklung" Larry Winget. Auch er hat die Devise "Hör auf zu jammern, beweg deinen Hintern und mache was aus deinem Leben". Aber das macht nichts. Solche Ansätze und Anstöße kann es nie genug geben. Ob sie in Form des inneren Schweinehundes daherkommen, den es zu überwinden gilt oder bereits vor 3.000 Jahren in den Sprüchen Salomos zu finden sind: "Sieh dir die Ameise an du Faulpelz, sie arbeitet auch ohne Aufseher.." Den Lesefluß unterbrechen lediglich die fettgedruckten Kernaussagen, die hätte man sich sparen können, das Wichtige sticht von selbst ins Auge. Aber inhaltlich begrüße ich die Inspiration, die Kritik, die Auffrischung, den Ansporn, mein Bestes zu geben, abseits vom Durchschnitt. Das ist es, was uns zur Spitzenleistung bringt. Und wir brauchen regelmäßig unseren TIDA (Tritt in den Allerwertesten) und das kann Hermann Scherer richtig gut. Klar kommen Inhalte immer wieder bekannt vor. Aber auch hier schrieb Salomo damals schon: Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Trotzdem bin ich froh über jedes Buch, das einlädt, Träume und Visionen wiederzuentdecken, mehr zu wollen, vom Leben, vom mir selbst, mehr von den Talenten zu nutzen, die mir mein Schöpfer mit auf den Weg gegeben hat. Insofern danke für den TIDA!
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am 14. Mai 2013
Als ich mir aufgrund einer Empfehlung dieses Buch gekauft habe, war mein erster Gedanke: Ok, versuchs mal. Zu viele Bücher von "Weltverbesserern" habe ich begonnen zu lesen und dann aufgrund von Weichspülerweisheiten schnell wieder weggelegt.

Ganz anders dieses Buch. Es beginnt bereits mit einer provokativen Geschichte und spätestens als Herr Scherer sich dem heiklen Thema der Bildung und Entwicklungschancen durch Elternhaus und Schule/Uni widmet, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Viele Gedanken decken sich mit meinen, viele neue Standpunkte haben sich mir eröffnet. Die weiteren Themen runden das ganze zu einem gelungenen Buch ab, das zum Nachdenken und zu Veränderung anregt.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
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am 14. März 2013
Dieses cool geschriebene Sachbuch hat mich beeindruckt, weil es auf eine sehr nachvollziehbare Weise durch mehrere Handlungsstränge und unzählige Beispiele und Vergleiche deutlich macht, wie man zu mehr persönlicher Freiheit gelangen kann. Und zwar weniger indem man sein eigenes Leben radikal verändert (was natürlich möglich ist und thematisiert wird), sondern mehr indem man sich und seine nach Abwägung anderer Alternativen fast immer frei getroffenen Entscheidungen bejaht. Niemand muss z.B. heute zur Arbeit, sondern entschließt sich aus freien Stücken dazu, nachdem abgewogen und kalkuliert wurde: Wenn ich jetzt nicht fahre, dann bekomme ich Ärger im Job und blöde Fragen. Letztlich werde ich vielleicht sogar gefeuert und dann verdiene ich kein Geld mehr, habe Unsicherheit und muss mir einen neuen Job suchen, der vielleicht schlechter ist. Also gehe ich besser zur Arbeit...

Die Unfreiheit, die man sich üblicherweise also einredet, treibt einem Herr Scherer erfolgreich aus und gibt darüber hinaus viele nützliche Hinweise und Ratschläge, das ein oder andere im Leben anders zu bewerten und durch mehr Selbstvertrauen letztlich mehr zu erreichen.
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