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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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Die Botschaft des Autors passt nicht so ganz zu dem, was im Mainstream so über Kreativität, Ideen und Innovationen fabuliert wird. Jeder kann es schaffen, man braucht nur die richtigen Instrumente, Methoden, Wille, Fleiss usw - so der allgemeine Tenor. Darüber kann Rehn jedoch nur lachen - und das tut er auch bis zur Schmerzgrenze (was schon an Arroganz grenzt). Er ist der Meinung, Kreativität muss richtig weh tun, Wohlfühlumgebung, Kuschelkurs und bunte Parolen reichen niemals aus für echte Kreativität. Dem kann man folgen und die Argumente, dass Menschen in ihrer Kreativität durch Tabus und Normen eingeschränkt sind klingen plausibel.
Für viele wird die Nachricht ein Schock sein und insbesondere die Aufforderung zur Provokation, zum Bruch der Normen und zum Tabubruch mag für Unwohlsein und Ablehnung sorgen. Harmonie ist der Feind der Kreativität: "Konsens lässt uns alle in derselben grauen Einheitsmasse versinken, während echte Kreativität sehr viel mit Konfrontation und Skandal zu tun hat." (S.158)
Wie die Praxis zeigt, Entscheidet sich die Mehrzahl der Organisationen im Zweifelsfall FÜR den Konsens und GEGEN Kreativität.
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am 20. Oktober 2015
Mit seinem Buch 'Gefährliche Ideen: Provokation und gefährliches Denken ' von der Macht des ungehemmten Denkens' hat Alf Rehn ' ganz absichtlich ' eine besondere Form der Ausarbeitung gewählt. Er beschreibt auf eine sehr provokative Weise, wie man sich zwingen muss, um wirklich kreativ werden zu können. Vielleicht sind die Darstellungen etwas unnötig viel provokativ, vielleicht ist es aber auch das, was den Groschen fallen lässt. Der Kernpunkt, den er bringt, ist auf alle Fälle von allergrößter Wichtigkeit, um seine eigene Kreativität unbegrenzt und in alle Richtungen entfesseln zu können. Es dreht sich am Ende um die Tastsache, dass das Gehirn im Grunde seines Herzens faul ist und echtes Querdenken sogar selbst quasi bekämpft. Rehn wirbt dafür, die Komfortzone zu verlassen und Impulse auch aus andersartigen Domänen zu wählen. Nur so kommt ganz Neues, ganz Anderes zu Stande. Wir müssen unser Gehirn gewissermaßen überlisten, um seine eigenen Schutzmechanismen erst zu überwinden, um dann kreativ sein zu können.
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HALL OF FAMEam 18. Dezember 2012
Wen dieses Buch nicht herausfordert, aufregt oder zum Protestieren bringt, der ist in puncto Kreativität durchgefallen - zumindest wenn es nach dem Autor Alf Rehn geht. Der Managementprofessor schießt geradezu ein Feuerwerk an provozierenden Thesen ab, die den Leser in der Tat schwerlich kaltlassen können. Aber obwohl Rehn ein wirklich spannendes und geistreiches Buch über die Schöpfung neuer Ideen geschrieben hat, wirkt sein Hang zur Provokation häufig auch konstruiert, überzogen - und nicht wirklich kreativ. Vielmehr ergeht auch Rehn sich, wie viele der vom ihm so heftig kritisierten Kollegen, in plakativen Aussagen und Selbstbeweihräucherungen, etwa wenn er wiederholt erklärt, warum seine Sichtweise so wichtig und richtig ist. Dennoch: Trotz dieser manchmal nervigen Appelle ist das Buch ein Muss, denn der Kreativitätsexperte hat wirklich Neues zum Thema zu sagen. Anhand griffiger Beispiele zeigt er, warum das menschliche Denken faul ist und immer nach Bekanntem strebt und weshalb wahre Kreativität ein permanentes Hinterfragen erfordert - bis zu dem Punkt, an dem Entscheidungen umgesetzt werden müssen. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die wahre Kreativität entfalten und wirklich Neues entwickeln wollen.
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am 22. August 2012
Dieses Buch hat mich auf positive Weise nervös gemacht.

Es ermöglicht den Blick hinter den Spiegel im Aliceschen Wunderland der Kreativität.

Zugegeben, oder glücklicher Weise, gibt es in diesem Buch KEINE Kreativitätsübungen, KEINE Anleitung zur Harmonisierung der Gehirnhälften und auch KEINEN Lobgesang auf die "gute neue Idee".

Dieses Buch betrachtet vor allem den Kontext in dem Kreativität entsteht.
Es reget zu Überlegungen an, wo wie und warum wir selber unser Denken beschränken und wie man mit diesen Beschränkungen umgehen könnte.
Es reflektiert die gängige Definition von Kreativität und setzt dieser aufrührerische, unbequeme systemische Überlegungen entgegen.

Ich habe dieses Buch an einem Tag ausgelesen und es hat in mir eine gewisse systemkritische Aufbruchsstimmung geweckt.
Diese könnte jener Nährboden sein, den echte Kreativität benötigt.

5 Sterne, Sehr empfehlenswert.
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am 7. April 2013
Ab Teil 2 wird das Buch besser und besser, phasenweise richtig gut und überzeugend. Beispiel: Der Gedanke, dass seniore Menschen per se ein höheres Potenzial haben, Kreativitätserfolge zu erzeugen, weil sie von einem viel grösseren Erfahrungs- und Erlebnisschatz schöpfen können, als Jüngere. Hierdurch ist die Menge an theoretisch erfolgreich Kombinierbarem einfach höher. Recht hat er. So, in wie vielen Unternehmen sitzen in den so genannten Innovationsteams in der Ideenentwicklung ältere Menschen? In wenigen... Sollte man also nicht... Zumindest lohnt es sich aus meiner Sicht, darüber nachzudenken. Es gibt weitere Gedankenanstösse dieser Art im Buch. Das ist mir eigentlich sechs Sterne wert, denn das bedeutet, dass ich ein Buch wirklich zu Ende lese, in diesem Fall 240 Seiten, die auch kürzer hätten sein können. Und dürfen...

Denn mit bereits an einigen Stellen hier geäusserter Kritik hier gehe ich konform. Vor allem der erste Teil des Buches ist einfach anstrengend. Rehn wiederholt und wiederholt sich, das hätte er flotter und weniger selbstverliebt in die eigenen Worte formulieren können. Ich persönlich glaube, er selbst ist gefangen in der Vorstellung (unkreativ!), dass ein Buch, das sich mit diesem Thema auseinandersetzt, müsse mehr als 200 Seiten umfassen. Zusammengefasst: Anstelle der ersten 90 Seiten hätten auch 35-40 gereicht. Punktabzug. Ist man da aber durch lohnt es sich wirklich.

Nicht alle Beispiele überzeugen (Schneckenbrei, Schamhaare, Strapse). Aber es gibt Inputs, mit denen ich wirklich etwas anfangen kann. (Wie ernst meinen es Unternehmen wirklich, wenn sie postulieren, wachsen zu wollen? Jedenfalls wird über die Identifikation und Entwicklung neuer, profitabler Geschäftsfelder offensichtlich in einem eher engen Denkkorsett nachgedacht. Wie sonst ist es zu erklären, dass bis dato zum Beispiel kein Unternehmen ernsthaft den "Erotikmarkt" für das Kundensegment der über 55-Jährigen erfolgreich erschlossen hat. Von irgendwelchen Nischenanbietern, über die die meisten Menschen wohl nur die Nase rümpfen würden, mal abgesehen. Diese allerdings in ihrem Nischensegment meist sehr erfolgreich!)

In Summe also meine sechs Positivsterne für die Anstösse, minus ein Stern für die langatmigen Ergüsse im ersten Teil. Macht insgesamt fünf Sterne. Empfehlenswert, absolut.
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am 27. Dezember 2012
Für alle, die es kurz haben wollen:

1.) das Buch schafft keinen Mehrwert in der Kreativitäts-Literatur
2.) Peinlich schlechte Argumentation & Darlegung des Inhalts von einem wissenschaftlichen Autor
3.) schlechte Übersetzung

Der Autor, Professor an einer Universität in Finnland (fand ich erstmal super vom Hintergrund), begründet den Bedarf für dieses Buch ungefähr so: "Ich habe ca. 150 Kreativitäts-Bücher in meinem Schrank liegen und alle sind schlecht, also habe ich ein eigenes geschrieben!"

Genau so wenig fundiert geht es dann weiter im Buch. Der Autor spricht davon, wie alle anderen Kreativitäts-Bücher nur schöne Geschichten erzählen und dem Leser schmeicheln, und ist dabei selbst der größte Geschichten-Erzähler. Nur plakative Ausrufe und schönes Gerede, kommt der Auto einfach nicht auf den Punkt.

Das Buch lag bei mir unterm Weihnachtsbaum und ein kurzer Blick auf die bisherigen Rezensionen bestätigte meine Meinung!
Bitte erspart euch diese Gräuel & lasst z.B. einfach die Gedanken kreisen....Kreativität +1000 :-)
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am 19. August 2012
VORBESTELLT hatte ich dieses Buch sogar... Argh. Zu meiner Sternchenverteilung und zum Inhalt:

Ein Sternchen für den ideenreichen und kreativen Einband
Ein Sternchen für den tollen Titel, der echt anmacht das Buch zu kaufen

Und jetzt zum Inhalt und da würde ich zugerne bei minus 5 Sternchen anfangen. 240!! Seiten um ein Buch zu missbrauchen, um über ein Wort herzufallen, hier: "Kreativität", das im ganzen Buch nicht einmal erläutert wird, ist gelinde gesagt: "auch eine echte Kunst." Aber leider eine sehr langweilige. Die ersten 30 Seiten geht es nur darum wie wievele andere Kreativitätsbücher es bereits gibt und wie falsch diese alle liegen und das es sie gar nicht geben bräuchte, weil es Kreativität so gar nicht gibt. (Kreativität hätte jedoch dem Inhalt des Buches nicht geschadet) Ich hoffte echt auf die restlichen 210 Seiten - leider vergebens. "VON DER MACHT DES UNGEHEMMTEN DENKENS" ist das Buch weit entfernt - ich hätte da einen anderen Untertitel, den ich mir an dieser Stelle spare. Dabei hätte das ein echt tolles Buch werden können, eines das andere Wege geht, das ermuntert und auffordert, das Ideen zeigt... Möglichkeiten... aber wie schreibt der Autor auf Seite 34 - "Ist Ihnen schon unwohl? Klasse!" Das einzige was dieses Buch voll und ganz erfüllt, ist die Vorgabe des Autors, sich zu ärgern. Diese hat er zu 100% erfüllt. Schade.
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am 9. September 2012
Fazit:

Wer ungehemmt denken (können) möchte und in diesem Bewusstseinsbereich Bewertungen wie „richtig“ bzw. „falsch“ anwendet, sitzt in der Falle. Denn er kann weder davor noch dahinter schauen. Sein „ungehemmtes Denken“ ist gehemmt. Er ist nicht damit vertraut, dass die Dinge auch anders, sogar ganz anders beleuchtet werden können als auf die Art, auf die er sich durch seine Lebensgeschichte hat an die Leine legen lassen. Dies kann sich so stark auswirken, dass er seine „Überzeugungen“ verbissen verteidigt und folglich mit einem gewissen Anflug von „Unfehlbarkeit“ andere Sichtweisen ablehnt. Auswendig gelernte Antworten, die – maximal in ihren Bausteinen neu kombiniert - apportiert und von einem „Oberlehrer“ korrigiert werden. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass häufig der paradoxe Wunsch besteht, einem Handlungsgegenstand kontrolliert eine „überraschende“ Wendung zu geben – völlig „neu“ zu sein, jedoch möglichst ohne Risiko und mit maximaler Ausbeute. Es gibt Dienstleister, die sich darauf spezialisiert haben und davon prächtig profitieren in einer Welt, die analytisch unbestimmbar, vergangenheitsabhängig und unvorhersagbar ist.

Interessant wird es jedenfalls dann, wenn jemand spürt, dass da noch etwas mehr sein könnte, vielleicht sogar sein muss, als das, was unmittelbar von ihm aufgenommen und sortiert wird. Wer soweit gekommen ist, wird neugierig und begibt sich auf die Reise, um Näheres herauszufinden. Das brave Wiederkäuen erwünschter Antworten hört zunehmend auf, wird nur noch bewusst als Werkzeug eingesetzt. Parallel dazu beginnt das „echte“ Nachdenken. Es versteht sich von selbst, dass eine solche Entwicklung weder umkehrbar noch übertragbar ist. Und je nach dem, mit welchen Ansprüchen man antritt, ist die zu erbringende intellektuelle Eigenleistung enorm und wird – vorsichtig formuliert - einige Zeit in Anspruch nehmen. Schließlich kann bei „ungehemmtem“ Denken, dessen Würdigung letztlich dem individuellen Verständnis unterliegt, auch noch ein anderer Gesichtspunkt im Raum stehen, nämlich ob es sich hierbei nicht lediglich um den Ausdruck einer psychologischen Facette handelt.
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am 19. Februar 2015
Ein Buch, das frech daherkommt, anders sein will, dieses Versprechen aber am Ende nicht einlösen kann. Der Autor, laut Buchdeckel der „Bad Boy of Business School“, hat sich eine Menge vorgenommen, möchte die „religiösen Töne der Kreativitätsbranche“ (welche genau?, in Deutschland gibt es definitionsgemäß derer mindestens 11) anfeinden, verliert sich zeitweise jedoch in mehr oder weniger zusammenhangslosen Erklärungen und muss zum Schluss sogar zugeben, dass „Gefährliches Denken deshalb so schwierig und gefährlich ist, weil es sich niemals vollständig erklären lässt“. Der Autor kann deshalb am Ende auch „keine veredelte Definition“ liefern und feiert stattdessen die Ketzer, die nicht nur „kreativ denken sondern auch gefährlich leben.“ Sein Herzenswunsch, der auf dem Buchdeckel zu lesen ist, dass nämlich „zumindest einem Leser dieses Buches bei der Lektüre richtig übel wird“(der Name genau dieses Lesers dürfte dem Autor bekannt sein), scheint nicht ausreichend ambitioniert genug gewesen zu sein. Es hätte diesem Buch - dem Titel verpflichtet - besser gestanden, wenn er versucht hätte, dass es allen Lesern übel wird.

Und dennoch, der unvoreingenommene Leser, der sich nicht tagtäglich mit der Kreativität und deren Techniken beschäftigt, mag diesem Buch den einen oder anderen nützlichen Tipp entnehmen oder zumindest ein Gespür dafür kriegen, was Kreativität sein kann, bzw. nicht ist.
Selbst ein Sach- und Personenregister fehlt im Anhang des Buches. Wenn das kein Rock`n Roll ist.
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am 9. Januar 2014
Der Autor versucht einen neuen Weg der Kreativität zu gehen. So sollte Kreativität provokativ sein um aufzufallen. Dazu ist ihm jedes Mittel recht. Der Autor scheut auch nicht davor zurück, Ekelgefühle beim Leser hervorzurufen. Das Positive an diesem Buch - es gibt keine Kreativitätsübungen und es werden auch die negativen Seiten der Kreativität erwähnt. So brauchen kreative Menschen einen Korrektor der sie zwischendurch wieder auf den Boden der Realität herunterholt. Kreative Produkte können die Zukunft eines Unternehmens sichern, aber der kreative Prozess wird von den momentanen Bestsellern finanziert. Der Vergleich des Kreativen mit einer pubertierenden Rockband ist nicht von ungefähr, findet sich doch das Konservative in der Rolle der Eltern und das Kreative in der Rolle der Jugend wieder. Dass nicht alle kreativen Ideen automatisch zu Bestsellern werden, zeigt, wie gefährlich kreative Ideen sind, weil mit ihnen leicht sehr viel Geld vernichtet werden kann. Trotzdem sind kreative Ideen notwendig für eine bessere Zukunft.
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