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Kundenrezensionen

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am 12. September 2016
Natürlich könnte man sich jetzt lange über die Auswahl streiten. Aber es sind auch einige meiner Lieblinge mit drin, also bin ich durchaus zufrieden... (ok, kein Max Weber hat mir schon weh getan :D)
Ansonsten ist das Buch für den studentischen Gebrauch optimal, Einband in Ordnung, Papierqualität super und die Einführungstexte sehr leicht verständlich.
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am 5. Mai 2014
Hatte dieses Buch für mein Staatsexamen für Soziologie ans Herz gelegt bekommen und ich war begeistert! Zu jedem Haupttext war ein Einleitender Text, welcher den Haupttext anhand von aktuellen Beispielen und Sekundärliteratur erläuterte. Ich fand es war sehr angenehm und verständlich geschrieben. Würde es jederzeit wieder kaufen!
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am 20. März 2016
Super Auswahl, super geschrieben, super übersichtlich, sehr lehrreich! Habe in 5 Jahren Soziologie schon einiges gelesen, aber die allermeisten aufgeführten Texte sind dennoch an mir vorbeigegangen. Danke hierfür!
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am 24. September 2011
Wurde als Besucher der Vorlesung quasi genötigt dieses Werk zu erstehen und finde es im Nachhinein eine gute Investition für nicht allzuviele Euros.
Wenngleich es als Nachschlagewerk wahrscheinlich zu Ausschnittsmäßig und Themenbezogen Dinge darstellt um wirklich einem breiten Publikum hilfreich zu sein, nicht nur den Studenten die eben die Vorlesung von Prof. Neckel mit ebengleichem Thema besuchen.

Allerdings sowohl für den Vortragenden als auch für das Buch(das mit einem sehr großen Team mit super Leuten aus Wien erstellt wurde!)
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am 13. Februar 2012
Obwohl ich mich schon wissenschaftlich mit Soziologie beschäftigt habe, habe ich diese Einführung mit großem Gewinn gelesen. Die Herausgeber verstehen es hervorragend, in ihren Einführungen zu den 21 klassischen Texten deren aktuelle Bedeutung herauszuarbeiten. Aber vielleicht wäre das gar nicht notwendig gewesen. Der Leser erkennt dies oft selbst. Ich zitiere aus dem Text von Horst Bosetzky, "Das Don-Corleone-Prinzip in der öffentlichen Verwaltung":
"So wird auch unser Regierungsrat auf seinem Weg nach oben stets von ein, zwei engsten Vertrauten begleitet - wo er auch hinkommt, er zieht sie nach. Zählt man alle die "Paten" von erfolgreichen Politikern, Managern, Beamten und Wissenschaftlern auf, die als Aufstiegshelfer von ihren "Dons" später mit gut dotierten Posten belohnt wurden, würde sich der Umfang dieses Aufsatzes zumindest verdoppeln".
Nicht nur an diesem Text fällt der Bezug auf aktuelle Ereignisse in Politik und Gesellschaft leicht. Bosetzkys Text ist von 1974 und damit einer der jüngsten in diesem Buch. Der älteste ist von 1856. Geschrieben hat ihn Alexis Tocqueville: "Der alte Staat und die Revolutionen".
Die Herausgeber haben die 21 Texte in vier soziologische Kategorien eingeteilt: Soziales Handeln und Interaktionen, Gruppenprozesse und Organisationen, Macht und Herrschaft und Soziale Ungleichheit. Zweifellos sind dies vier Hauptthemen, vielleicht sogar die vier Hauptthemen, der Soziologie. Dennoch wirkt die Auswahl der 21 Texte sehr subjektiv und nicht kanonisch für das Fach Soziologie. Warum gleich 4 Texte von Robert Merton? Warum immerhin 3 Texte von Georg Simmel? Andere Klassiker der Soziologie, wie Max Weber, Emile Durkheim oder Karl Marx fehlen dagegen. Aus meiner Sicht sind diese genauso aktuell. Aufgrund der wenig repräsentativen Textauswahl gibt es "nur" 4 Sterne von mir.
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am 8. Januar 2012
Ist echt jedem zu empfehlen, der etwas in die Richtung macht. 1000 mal besser, als sich irgendwas aus Wiki Artikeln zusammenzufrikeln :) Der Schreibstil ist echt angenehm und gut verständlich. Selten muss man wirklich einen Satz 2 mal lesen, um den Inhalt zu verstehen :P
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am 16. November 2010
Und das ist dreimal besser als im Märchen.
Oft werden Klassiker eher zitiert als wirklich gelesen.
Dieser Reader, aus Lehrveranstaltungen hervorgegangen, schafft Abhilfe.
340 Seiten Originaltexte und 140 Seiten Erklärungen und Literaturangaben.

Es sind:

William I. Thomas, 'Die Definition der Situation', oder: Glaube kann Berge versetzen.

Georg Simmel, 'Exkurs über den Fremden' oder: Gekommen um zu bleiben.

Robert K. Merton 'Die unvorhergesehenen Folgen zielgerichteter sozialer Handlung'
oder: Es kommt immer anders als man denkt.

Robert K. Merton: 'Die self-fulfilling prophecy' oder: Omen est Nomen.
(Wenn die Mutter der Tochter droht 'Du endest nochmal als Barmädchen' und die Tochter
das schon aus Trotz befolgt, obwohl sie eigentlich vorhatte Krankenschwester zu werden)

Robert Axelrod, 'Das Gefangenendilemma', oder: Wie Du mir so ich Dir.

Mark Granovetter 'The Strength of Weak Ties', oder : Vom Nutzen entfernter Bekannter.
Wer auf Jobsuche ist, bekommt den eher als durch Stellenanzeigen oder enge Freunde
durch entfernte Bekannte.

Robert K. Merton 'Der Matthäus Effekt in der Wissenschaft', oder: Wer hat, dem wird gegeben.

Thorstein Veblen, 'Der demonstrative Konsum', oder: Hauptsache teuer.

Weiter Texte von Pareto, Simmel, Toqueville, Bosetzky, Albert O. Hirschmann, Robert Michels
und Karl Mannheim.

Heinrich Popitz, 'Prozesse der Machtbildung', oder: Die Banalität der Macht.

Ein Musterbeispiel von Popitz soll hier stellvertretend für alle Beiträge zeigen,
wie dieses Lehrbuch soziologische Phänomene veranschaulicht.
Popitz also war bekannt dafür, mit 'minimalistischen Vignetten die Entstehung sozialer
Ungleichheiten komplexer Sachverhalte wie die Entstehung von Rangordnungen, erklären
zu können':

Ein Schiff kreuzt im östlichen Mittelmeer, legt hier an und da ab, Passagiere gehen und kommen.
Es gibt Liegestühle an Deck, aber nur ein Drittel soviel wie Passagiere.
In den ersten Tagen ging das gut, Belegt-Symbole wurden nicht anerkannt, meist fand
man einen, wenn man wollte. Ein Gebrauchsgut, das in begrenzter Anzahl zur Verfügung
stand, wurde nicht knapp. Plötzlich, nach Ausfahrt aus einem Hafen, änderte sich das.
Überall lag was drauf und wenn man sich näherte wurde man durch Geschrei und Gesten
zurückgewiesen, die belegten Liegestühle wurden auch noch wagenburgartig zusammengeschoben.
Die nicht besetzten wurden zusammengeklappt und dienten als Ringmauer.
Eine Minderheit setzte sich durch und die größte Chance das wieder zu ändern, hätte die
Mehrheit am Anfang gehabt, es konnte aber nicht gelingen, weil die anderen den
Vorteil der größeren Organisation hatten.

'Sternstunden der Soziologie' ist kürzlich mit dem René König-Preis ausgezeichnet worden.
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