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Kundenrezensionen

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am 23. Februar 2015
Fünf Sterne für eine gut lesbare Geschichte der Geschichte aus Sicht der islamischen Welt. Durch diese Darstellung, die den Focus ganz klar auf die Entwicklung des Islam auf der arabischen Halbinsel und Asien legt, die aber auch die Entwicklung Europas mit einbezieht, sind mir die historischen Zusammenhänge klar geworden, die zur heutigen politischen Situation geführt haben. Da wir bei unseren Geschichtsdarstellungen immer "eurozentristisch" sehen, vernachlässigen wir die ebenso wichtige Einschätzung durch die arabisch-asiatische Sichtweise. Wenn Sie mit wenig Mühe wissen wollen, was der Islam ist und was hinter dem Afghanistankonflikt, hinterIsrael und dem Palistinenser-Konflikt, hinter Saudi-Arabien, Syrien, dem Libanon u.v.m. steckt, dem sei zur Einführung dieses Buch wärmstens empfohlen. Es ist flüssig geschrieben und dort wo es notwendig ist, redundant.
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am 7. November 2016
...ein Jahr vor Ausbruch des "Arabischen Frühlings" (2011) erklärt uns Tamim Ansary "Die unbekannte Mitte der Welt". Was hätten wir alles wissen, was hätten wir alles tun, wieviel Leid hätte gar verhindert werden können, hätten wir dieses Buch gelesen. Kapitel für Kapitel gibt Ansary Wissensschätze weiter, die den medialen Fakten-Overkill der vergangenen Monate bündeln und begreifbar werden lassen. Und mit bewundernswerter Leichtigkeit gibt er Überblick nicht nur über die islamische, sondern auch über westliche Geschichte. Wer endlich verstehen will, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt...
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am 7. September 2015
...das sage ich, weil ich es als Migrant mit muslimischem Hintergrund so empfinde, für das gegenseitige kulturelle Verständnis und die Entschärfung und das Aufbrechen der ewig scheinenden Feindschaft zwischen der islamischen Welt und dem Westen.

Lange Zeit hat mir in der Deutsch Sprachigen Literatur etwas gefehlt, jemand der mir die Geschichte meiner Vorfahren näher bringt und das nicht aus der "typisch" europäischen Sicht, welches ich fast immer als sehr polemisch und Keiltreibend zwischen mir und den Autoren und der westlichen Hemisphere empfand und jedes mal empfinde, wenn ich wieder so eine Lektüre Lese.

Tamim Ansary schafft es mit diesem Buch die eigenen Wissenslücken zu schließen, in einem endlich mal versöhnlichen Ton, erzählt er die islamische Geschichte, wie er und seine nächsten Sie empfinden, Menschen die mehr als ich über meine, unsere Geschichte wussten und dies mit diesem Buch hiermit erfolgreich mit allen Teilen.

Er weist bewusst darauf hin, dass dieses Buch erstens zu kurz gefasst ist um als historisches Buch gelten zu dürfen und zweitens eine Erzählung der Globalgeschichte der Welt aus seiner eigenen, der islamischen Sicht ist.

Es ist wichtig, denn ich empfinde meine Geschichte als eine solche, worauf man im großen und ganzen Stolz sein kann, eine Perspektive welche auch jeder andere zu lesen bekommen sollte, der nicht zum islamischen Kulturkreis gehört und seinen Horizont erweitern will, wenn auch nur der Empathie willen.

Vor allem empfehle ich dies für muslimisch Stämmige Menschen, denen hier in der westlichen Hemisphere und Teilweise auch in der islamischen, permanent rein gepaukt wird, aus welch, seit Uhrzeiten bestehenden, grausamen Gesellschaftstordnung er oder sie doch käme. Vor allem aber um der Domestizierung zu entfliehen, welches den in dieser Hemisphere Lebenden muslimisch stämmigen permanent suggeriert, dass der einzige Weg ein perfekter Mensch zu sein, der wäre sich bedingungslos dem Westen an zu passen, wir haben ein Recht darauf, unsere eigene Geschichte zu erfahren.

UND dieses Buch bringt uns unserer wahren Geschichte, meiner Meinung nach, am nächsten. Näher zumindest, als es die derzeitige dogmatisierte und von Feindbildern geprägte Deutsche und westliche Literatur es jemals geschafft hat.

.....deswegen eine klare Kaufempfehlung gegen den sogenannten "Kampf der Kulturen"
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am 30. Juni 2011
Zunächst hatte mich die Rezension "Gute Idee - gescheiterte Ausführung" abgeschreckt, das Buch zu kaufen. Wegen des Kommentars "Das Lesen der Einleitung verhindert so manche Missverständnisse ..." hatte ich es dann doch gekauft -- und bin sehr froh darüber.

Das Buch gibt nicht eine "islamische Sicht" wider -- eher eine säkulare Sicht auf islamischer Sozialisationsbasis plus einem Wissen um das Nichtwissen und die Vorurteile von Menschen, die nur die vorherrschende westliche Weltgeschichtsschreibung kennen. Diese Menschen versetzt das Buch auf unterhaltsame Weise von einem ahnungslosen in einen ahnungsvollen Zustand -- nicht in einen wissenden Zustand, da hat die Rezension "Gute Idee - gescheiterte Ausführung" recht. Um in einen (auch nur mehr) wissenden Zustand kommen zu können, müsste man das Cafe verlassen und zu arbeiten beginnen. Doch schon ein ahnungsvoller Zustand hilft gegen Anti-Islamismus und Kriegstreiberei. Deshalb finde ich das Buch in der heutigen Zeit sehr wichtig und hoffe, dass viele es lesen.
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am 5. Dezember 2012
Was zu möglichen Mängeln oder Nicht-Mängeln in diesem Buch zu sagen ist, wurde in ausführlichen Rezensionen von Vorrednern bereits gesagt.
Ich möchte mich hierzu nicht äussern, ich bin kein Historiker und kein Islamgelehrter oder sonstiges.
Ich möchte aber unbedingt anmerken, dass ich bisher immer genervt mit den Augen gerollt habe, wenn es darum ging, etwas über Religion oder Geschichte lesen zu müssen.
Bisher!
Ich konnte Stunden am Stück lesen, das Buch ist kurzweilig und schön geschrieben, es ist informativ, mit Sichtweisen, die ich (als Mitteleuropäer natürlich) nie gelernt hatte - und es ist dennoch ohne belehrenden Unterton.
Mir hat beim Lesen tatsächlich gegraut.... Eroberungen, Sklaverei, Kreuzzüge, Kolonialisierung... oje, mir hat gegraut vor der immer gleichen menschlichen Gier - nicht im Christentum oder im Islam, sondern generell. Wir alle haben die gleichen Kriege hinter uns, natürlich gegeneinander und jeder verherrlicht und beweint immer nur seine Seite; so oder so ist Krieg aber immer grausam, für alle Seiten, und Religionen und Unterschiede hin oder her - wir sind uns im Endeffekt doch viel ähnlicher (und schon immer gewesen) als wir es wahrhaben wollen.
Mein Fazit:
Das Buch hält, was es verspricht.
Es ist kein Sachbuch, wem es um Zahlen und Quellen geht, der ist woanders sicherlich besser aufgehoben.
Wer aber die letzten 1500 Jahre voller Kriege und Scharmützel und Machtverschiebung mal von andersherum und auf eine kurzweilige Leseart sehen will, wer den Ursprung des Islam kennenlernen möchte und wissen will, was im Laufe der Zeit damit passiert ist, der ist hier genau richtig.
Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen!
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am 31. Januar 2015
Eine hervorragende Publikation, beleuchtet das Abendland aus orientalischer Sicht, gewährt Einblicke u. Hintergründe der Hauptreligionen, Entstehung derselben, Weiterentwicklung und Auswirkungen in verständlicher Form.
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am 2. Juni 2016
Obwohl der Rechnungsbetrag bereits belastet wurde, habe ich bis heute den Artikel nicht erhalten. Wann kann ich mit einer Lieferung rechnen?
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am 13. April 2010
Dieses Buch hat mich sehr begeistert. Der Autor Tamim Ansary schafft es, das in der Regel europäisch geprägte Weltbild des Lesers zu verrücken, indem er einem "die Brille des Islam" aufsetzt. Statt wie wir es gewohnt sind die Geschichtsschreibung aus Sicht der römisch-griechisch-zentrierten Welt zu betrachten, verschiebt er den Fokus wortwörtlich, nämlich nach Osten, und erzählt die Geschichte der letzten 1300 Jahre so, wie sie in der muslimischen Welt gelesen, gelehrt und verstanden wird. Mich persönlich hat das ebenso überrascht wie fasziniert und mir beim Lesen viele Lichter aufgesetzt. Dank Ansary versteht man zum Beispiel viel besser, wie das Selbstverständnis der islamischen Welt aussieht, warum es dort keine vergleichbare Aufklärung und Säkularisation gab, und wo viele unserer heutigen Konflikte, von Nahost bis Afghanistan und darüber hinaus ihre Wurzeln haben.

Eine großer Teil des Frusts und des Unverständnisses zwischen "dem Westen" und "dem Islam" heute kommt nämlich, wie Tamim Ansary glaubt, genau aus der weit verbreiteten Unkenntnis der jeweils anderen Geschichte. Auf der einen Seite die postkoloniale Überlegenheitshaltung des Westens, die sich auch heute noch in der (wenn auch oft unbewussten) Missachtung der islamischen Geschichte niederschlägt, und auf islamischer Seite als Reaktion darauf eine Konfrontationshaltung, die wiederum idealen Nährboden für antiwestliche Propaganda bildet. Ich teile die Meinung des Autors, dass wir nur dann an den aktuellen Problemen werden arbeiten können, wenn wir ihre Hintergründe verstehen und die Perspektive des anderen kennen (und anerkennen) - und dazu leistet sein Buch einen wertvollen Beitrag.

Aber dieses Buch schafft noch mehr als "nur" den Perspektivwechsel. Es profitiert zudem davon, dass der Autor versierter Schriftsteller ist und einfach richtig gut erzählen kann: Er macht aus über 1000 Jahren Geschichte eine unterhaltsame, emotionale und mitreißende Lektüre.

Wer Weltgeschichte aus einem anderen Blickwinkel als dem üblichen sehen will, wer authentisch und spannend von den alten Großreichen der Perser, Moguln, Abassiden, Umayyaden und Osmanen lesen will, wer mehr über die Wurzeln der Konflikte im Nahen Osten erfahren und wer verstehen will, wieso Diskussionen über "den Islam" heutzutage so oft ins Leere laufen und die ewige Konfrontationshalten "wir vs. die" zu nichts führt, dem kann ich "Die unbekannte Mitte der Welt" nur empfehlen.
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am 14. April 2010
... und etwaige Fehleinschätzungen dieses Buches.

Grundlegend, um mit ein paar Worten auf einen Vorgängerrezensenten zu antworten:

- Der Autor ist kein Historiker und betont dies eingangs auch. (S. 20)
- In der Einleitung weist der Autor zudem daraufhin, dass er "die Geschichte im Sinne von Erzählung [wiedergibt], denn dieses Buch ist kein Schulbuch und keine wissenschaftliche Abhandlung. Es ist eher das, was ich [der Autor] Ihnen in einem Café erzählen würde, wenn Sie mich fragen würden, was es denn mit dieser parallelen Weltgeschichte auf sich hat." (S. 19).
- Auch auf die Quellen geht der Autor auf Seite 20 ein und schreibt, dass er sich über die Problematik der "Glaubwürdigkeit muslimischer Quellen für Akademiker" sehr wohl bewusst ist, aber die Geschichte so erzählen will, wie sie aus muslimischer Sicht und Vorstellung gesehen wird. Jedoch bedeutet das alles nicht, dass ein Autor, der sich auf muslimische Quellen bezieht zum Erfinder wird oder faktisch Falsches verbreitet, nur weil er sich nicht auf die in Europa anerkannten Quellen beschränkt!

Wirklich "fahrlässig, wenn nicht gar manipulativ" (nur, um die Wortwahl eines Rezensenten zu gebrauchen) ist es m.E. - in anbetracht dieser Klarstellungen auf den ersten Seiten - Bücher zu rezensieren und potenziell Interessierte davor zu warnen oder gar abzuschrecken, wenn man offensichtlich nicht einmal das Vorwort gelesen hat.

Zum Buch selbst:
Meine Entscheidung, zu diesem Buch zu greifen und es lesen lag darin begründet, dass ich einen Blick "von der anderen Seite" haben wollte. "Wir" lernen und kennen Geschichte - logischerweise - von dem Standpunkt der Europäer. Auch "wir" erleben diese Geschichte aktiv, nicht nur aus Lehrbüchern voller Fakten. Fakten kann man sich in unzähligen Publikationen zur Gemüte führen, aber wo bleibt da das persönliche, menschliche? Gerade der Islam, dem "wir" täglich begegnen -nicht in der Theorie, sondern in der Praxis! -, der "uns" aber dennoch so fremd scheint, verdient ein Buch, das "uns" helfen könnte, "die andere Seite" zu verstehen.

Genau das habe ich hiermit auch gefunden, ein informatives Buch, das selbst nie den Anspruch erhebt, in wissenschaftliche und akademische Titel eingereiht zu werden, aber dennoch einen interessanten Über- und Einblick gewährleistet und zudem noch amüsant und unterhaltsam - eben erzählerisch - geschrieben ist.

Jedem, der sich - wie ich selbst auch - in einem Zwiespalt zwischen "ich würde mich so gerne über geschichtliche Themen informieren" und "ich verliere schnell das Interesse, wenn mir der Text zu langatmig ist obwohl das Thema an sich interessant ist" befindet, kann ich dieses Buch durchaus empfehlen.
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am 13. Mai 2011
Im Plauderton wird dem Leser die Weltgeschichte aus Sicht des Islams verständlich gemacht. Ein wirklich lohnens- und lesenswerter Kontrast zur westlichen Weltsicht. Es ergeben sich völlig unbekannte und neue Zusammenhänge, Ereignisse lassen sich umfangreicher und anders Interpretieren. Dabei ist das Buch in Bezug auf den Erzählzeitraum sehr umfangreich, startet in der Entstehungsphase des Islams und endet quasi bei 09/11.

Der Autor liefert keine Uminterpretierung der Weltgeschichte, sondern vielmehr einen im westlichen Kulturkreis weitgehend unbekannten Blickwinkel auf die Jahrhunderte. Es ist sehr interessant z.B. die Kreuzzüge oder auch die Weltkriege mal aus islamistischer Sichtweise zu lesen.

Das Buch ist weit entfernt jeglicher Radikalisierung oder Fanatisierung. Es beschreibt sachlich, aber sehr illustrativ wie der Islam zu dem wurde, was wir heute von dieser Gesellschaftsform wahrnehmen.

Mich beeindruckt zudem die Leichtigkeit, wie die Materie an den Leser gebracht wird. Sein Versprechen, die Geschichte so zu erzählen, als sitze man gemeinsam im Cafè und plaudere, hat der Autor auf jeder Seite gehalten. Geschichtsunterricht kann wirklich kurzweilig daher kommen.

Das dieses Buch natürlich nicht in jedes einzelne Geschichtsdetail in beliebiger Tiefe eintauchen kann, sollte eigentlich klar sein. Es bietet jedoch einen aus meiner Sicht kaum besser gestaltbaren Über- und Einblick in die Kulturgeschichte des Islams.
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