Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug Neuerscheinungen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More sommer2016 Slop16 Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
4
4,8 von 5 Sternen
5 Sterne
3
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:42,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 27. August 2015
Wer kennt das nicht, wenn einmal mehr alle Steuerungsversuche "etwas endlich in den Griff zu bekommen" ins Leere laufen. Ob als Vorstand, Manager, Teamleiter oder Mitarbeiter. Es geht um die (Nicht-) Steuerbarkeit von Organisationen und den darin handelnden Personen. Die Systemtheorie lässt grüßen. In dem aufschlussreichen Buch der Kollegen der Beratergruppe Neuwaldegg beschreiben diese gut verständlich und mit praxisnahen Beispielen ihren Beratungsansatz. Die Autoren schaffen es, bekannte Konzepte aus der Systemtheorie verständlich darzustellen, ohne dass es an Tiefe fehlen würde. In sog. "Toolboxen" werden Instrumente benannt, die im Unternehmensalltag eingesetz werden können.

Besonders ansprechend das Bild des Unternehmens als Biotop (bíos - Leben, tópos - Ort): Was muss getan werden, dass innerhalb eines Unternehmens Lebendigkeit und Vitalität vorherrschen? Welche Wechselwirkungen sollten beachtet werden, dass jeder genug Platz und Raum zur Entfaltung findet? Was passiert, wenn scheinbaren Nebensächlichkeiten keine Beachtung geschenkt wird? Wenn Sie also wieder einmal das Gefühl beschleichen sollte, Sie hätten nicht alles im Griff, dann liegen Sie vermutlich richtig!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2010
Ich halte das Konzept der Unternehmens(selbst)steuerung für unkonventionell und praktisch, schätze die angebotene Verknüpfung mit anderen Management-tools und könnte mir vorstellen, dass im Konzept Entwicklungsmöglichkeiten liegen, die über den Einsatz in klassischen Unternehmen hinausgehen.

Unkonventionell erscheint mir der Ansatz, in der Frage nach Lösungsmöglichkeiten nicht zunächst nach Externem Ausschau zu halten, sondern den Blick nach innen" zu richten, auf Selbstheilungskräfte" zu hoffen. Das mag zunächst enttäuschen - das Unternehmen wendet sich ja gerade deshalb nach außen, um Hilfestellungen zu erhalten, weil bisher offenbar keine funktionierenden internen Mechanismen vorhanden waren. In dieser Situation die Frage nach dem Lebensweg zu stellen, bisherige Lösungsmodelle zu untersuchen ohne sie zu verwerfen klingt nach Schmoren im eigenen Saft". Doch gerade darin Ressourcen zu finden ist ein Neues im vorliegenden Ansatz. Er arbeitet nicht gegen das Unternehmen, sondern mit der Bewegung. Eingekauft wird damit der Vorteil, die Schuldfrage nicht in den Mittelpunkt stellen zu müssen und dass schon bisher erfolgreiche Lösungsmuster herausgearbeitet werden können. Mit relativ geringem Kraftaufwand können so relativ rasch Lösungsmodelle erarbeitet werden, die sich an bisher Erreichtem orientieren. Der Unternehmens(selbst)steuerung liegt damit implizit auch das Thema Respekt" zugrunde. Respekt vor dem Unternehmen als Ganzes, vor seinen Mitarbeitern und Führungskräften. Offenbar ein nicht nur ethisch interessanter Grundsatz, sondern durchaus auch ein praktischer.

Hilfreich dabei scheint auch der Begriff des Biotops: Wenn Unternehmen nicht als relativ einfache Maschinen gesehen werden (die durch wenige Handgriffe einzelner logisch und für alle nachvollziehbar gesteuert werden) sondern als Gartenteich", sind alle einzelnen Elemente wichtig für das Zusammenspiel im Ganzen. Das Bild des Unternehmens als Biotop ist nicht nur ein erklärendes, sondern lädt dazu ein, in die Tiefe des Bildes vom Biotop zu gehen. Das heißt, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie Zusammenleben (bios) in der Umgebung des Unternehmens (topos) funktioniert - wieder mit dem Respekt davor, dass kleine Eingriffe große Auswirkungen haben und ein Arbeiten mit dem natürlichen Rhythmus des Biotops fruchtbarer ist, als dagegen zu arbeiten.

Es erscheint vor diesem Hintergrund auch konsequent, dass im Modell der Unternehmens(selbst)steuerung der Blick auf verschiedene (psychologische) Typologien gerichtet wird. Das Zusammenspiel zwischen Unternehmens-Typ und Manager-Persönlichkeit und die daraus resultierenden Synergien/Antipathien wird im Bild des Biotops" nicht nur zu einer Frage von gerade aktuellen Moden im Umgangsstil, sondern von Passung und Gleichgewicht, von guter Mischung" und Aufeinander-Angewiesen-Seins.

Mit den Begriffen grüne Schleife und rotes Band" gibt die Unternehmens(selbst)steuerung Managern ein spannendes Werkzeug an die Hand. Die beiden Begriffe laden ein, die Lage des Unternehmens zunächst zu analysieren um dann abhängig vom Ausgang dieser Gesamtschau verschiedene Wege zu gehen und unterschiedliche Ressourcen zu aktivieren -an konservativen Verhaltensmustern orientiert der erstere Begriff (grüne Schleife) und stark krisenbetont letzteres (das rote Band). Hierin könnten weitere Entwicklungsmöglichkeiten der Unternehmens(selbst)steuerung stecken - verlocken doch grüne Schleife und rotes Band das Konzept in anderen Bezügen und Größenordnungen zu testen: in größeren Zusammenhängen (Wirtschaftskrise? Gesellschaftliche Bewegungen? Politische Gebilde) oder kleineren Einheiten (individuelle Lebensgeschichten, kleinere Projekte / Unternehmungen). Und vielleicht führt der Lebensweg der Unternehmens(Selbst)Steuerung zu einem zweiten Band der Selbststeuerung von Unternehmen".
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Dezember 2009
Unternehmenssteuerung ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Das merken Manager spätestens dann, wenn ihre Steuerungsversuche ins Leere laufen, wenn sich Unternehmen also anders verhalten als gewollt, was eher die Regel als die Ausnahme ist. Wie aber erklärt sich diese Kluft zwischen hehrer Absicht und tatsächlicher Wirkung und - mindestens ebenso wichtig - wie lässt sich die Wirksamkeit des eigenen Managerhandelns erhöhen?

Die Antwort auf diese Fragen findet sich im vorliegenden Buch und damit ist den Autoren das seltene Kunststück gelungen, den Leser sowohl mit profunder, aber trotzdem leicht verständlicher Theorie zu versorgen als auch mit höchst praktischen Tools und Instrumenten, um das hier propagierte Steuerungsverständnis auch auf die eigene Praxis anwenden zu können.

Den Ausgangspunkt bildet die Überlegung, womit es die Manager beim Steuern denn eigentlich zu tun haben, "was" sie da also zu steuern versuchen. Denn je nach Organisationsverständnis gelangt man auch zu unterschiedlichen Steuerungsverständnissen, die zu unterschiedlichen Entscheidungen und Handlungen führen, die schließlich besagte Wirkungen zeitigen. Das passendste Organisationsverständnis nach Ansicht der Autoren ist, Unternehmen als "lebendige Systeme" zu verstehen, die - so wie alle lebendigen Systeme - ein zentrales Charakteristikum aufweisen: Lebendige Systeme steuern sich selbst auf Basis der eigenen inneren Muster, weshalb die Autoren ihren Ansatz treffender Weise auch "Unternehmens(Selbst)Steuerung" genannt haben. Will ein Manager daher bei seinen Steuerungsentscheidungen möglichst wirksam sein, hat er daher vor allem anderen eine Aufgabe zu meistern. Er muss ein Verständnis für die in seinem eigenen Unternehmen spezifisch gültigen Muster entwickeln - ein gutes Gefühl dafür, wie sein Unternehmen "tickt" - da er erst auf dieser Grundlage gute Entscheidungen treffen kann. Wie man sich als Manager - alleine oder gleich im Managementteam - dieses Verständnis erarbeiten und dann die besten Hebel und Ansatzpunkte für Interventionen finden kann, wird Schritt für Schritt erklärt, mit konkreten Anleitungen und Tools unterstützt und anhand ausführlicher Praxisbeispiele verdeutlicht.

Fazit: Ein höchst praktisches Modell für all jene, die mit Steuerungsaufgaben betraut sind
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Oktober 2009
Unternehmens(Selbst)Steuerung - was ist das und wie geht's? Diese beiden Fragen werden in Selbststeuerung von Unternehmen: Ein Handbuch für Manager und Führungskräfte auf sehr lesbare Art beantwortet. Während zahlreiche Bücher für Führungskräfte entweder an der Oberfläche wabbern oder aber mit möglichst unverständlichen Buzzwords protzen, arbeiten die Autoren Exner, Exner und Hochreiter mit sehr einprägsamen Bildern, die die Ableitungen und das Gesamtverständnis bestmöglich unterstützen.

Die Hauptthese des Buches geht davon aus, das Unternehmen lebendige Organismen sind, die nicht einfach "gesteuert" werden können. Lebendige Organismen können hingegen durch Impulse zur Selbststeuerung stimuliert werden, (ver)stört nennen es die Autoren. Ich will hier keine Inhaltszusammenfassung liefern, denn das Buch liest sich eh ganz leicht und wie von selbst. Der gesamte Text ist ausgesprochen gut aufgebaut: Die Autoren führen den Leser sicher durch ein großes, durchaus komplexes Themenfeld, ohne je den roten (in diesem Fall wohl besser passend: den grünen) Faden zu verlieren. Grafische Symbole markieren Leitsätze, Werkzeuge/praktische Übungen und Kompakt-Wissen und strukturieren die Inhalte dadurch sehr gut. Das macht es leicht, einzelne Aspekte schnell wieder zu finden. Zur Veranschaulichung ziehen die Autoren nicht nur Fallbeispiele aus ihrer Praxis heran, sondern bieten auch, wie bereits oben erwähnt, zu allen Punkten sehr einprägsame metaphorische Bilder. Selbst kompliziertere Gedankengänge werden dadurch und durch den sorgsamen Sprachstil sehr verständlich dargestellt. Als Leserin kann man dranbleiben, ohne "sich zu zwingen". Daher bin ich im Nachhinein froh, zuerst Kapitel 2 bis 5 und erst danach die knappere Zusammenfassung aus Kapitel 1 (Management Summary) gelesen zu haben. Für den Transfer in die Praxis gibt es am Schluss dann noch einmal drei ausführliche Fallstudien, die einen konkrete Anregungen für die Umsetzung im Unternehmen liefern.

Eine Kritik gibt es doch, gerade zu einem Buch, in dem (Sprach)Bilder so wichtig sind: Die zentrale Grafik ist auf keiner einzigen Seite farbig abgedruckt. Diese "Sparsamkeit" kann ich insofern noch weniger verstehen, weil sich der Text immer wieder auf die grüne Schleife und das rote Band bezieht. Da hätte ich mir zumindest eine ganzseitige Farbillustration erwartet. Denn die Grafiken - gut, sie kommen immer wieder - sind außerdem allesamt zu klein. Bei einem Handbuch, in dem die Autoren ihr Modell, ihre Erfahrung und auch zahlreiche anwendbare Tools so großzügig teilen, braucht auch die visuelle Gestaltung ein bisschen mehr Großzügigkeit.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden